Inkontinenz und Seelen

Hier könnt ihr eure Erfahrungen mit der Inkontinenz im täglichen Leben, wie zum Beispiel: welche Kleidung ist geeignet, wie mache ich das im Beruf, beim Sport ...... austauschen.

Moderatoren: Helmut, Marco N., Georges, Benjamin

hate nen super tolen Tag heute

Beitrag #11 von klaro (+16.05.2008) » 10 Jan 2006 18:27


@welute

ja das mit meiner Mutter belastete mich lange. Eben, weil ich auch noch körperliche Leiden hab, chronische schmerzen .... etc....
aber immer war nur das "windeln " und "urin halten "das thena. Ich fand..sie sieht mich nie als Mensch...

eben...SIE hat ihre Porbleme, schon klar. Eben....hat sie mich NIe trocken gekriegt als kind.Immer nassses Bett, immer wieder nasse Hosen...

.... und dann die Vorwürfe... bis 19 järhig...ich trinke zufiel.... deshalb sei ich immer nass. Daraufhin führte ich Trinkstreiks ein.... um nicht mehr nass zu werden.
aber nachher stürzte ich seelsich das erste mal sehr tief ab.........
------

habe mir eben überlegt, dass wir Frauen es schon praktischer haben als Männer. WEil wir ja auf den WCs, ja imme ne "Einzelzelle"(lach) haben. Und Frauen haben eh immer ne Handtasche dabei und wennman da noch was rumwühlt im WC in Plastiktüte, fällt ja niicht so auf... Frau könnte ja auch ihre Tage haben.. (grins)

auf Eckhard Eckhards Asuführung mit dem Pissoir... kam mier der Unterschied deutlich klar in kopf... da haben Frauen nen Vorteil nach meinr Sicht.

--------

jedoch..hab ich heute gemerkt, als ic auf Besuch ging..... die weiss nciht dass ic inko bin.....bei der herzlichen Umarmung....ist mein linker arm immer auf Abwehrstelllung....damit mir ja niemand zufällig am Hintern ankommt und es merken könnte.

Gut, es war ne Frau heute, aber es kann mich auch mal ein Kollleg herzlich begrüssen und da ist mein linker Arm imer und automatisch so.... dass seine Hand nich t"abrutschen"kann!

Klingt lustig, aber ich hab mich bei der abwehrmechanismus nun schon oft selber ertappt, gibt ja Männer die dazu neigen, bisle zu tief zu begrüssen....

Gut trage iich ne massive Rückensstützgurt.... (dort hört die Begrüssung zumindest dann auf!) :roll:



in ne Selbsthilfe gruppe war ich mal für depressive...aber da lernte man nur, wie sich noch bessser ...das nächste mal.... (eben...) war für nix!

die andere SHG ist für AD(H)S, ghe selten hin, aber da trau ich mich.

ne SHG in der Nähe.... da hätte ich es ähnlich wie Jens.... ich würd mich nie trauen hinzugehen.Echt nie!


@Jens....meine schreibfehler, ich nen sie oft buchstabensalat, sind oft sehr krass.

Jedoch konnte ich so herzhaft lachen vorhin beim lesen deiner Worte.

Scham und Scharm..... haste wohl verwechseld.... ich hab mir echt die Seele aus dem Herz gelacht.....
ich mit meinen schreibfehlern solte ncihts sagen, aber ich fansd eben ober-mega lustig!


meine Frage wäre auch...

Warum sind nicht mal Aertzte imstand ein Gesprcäh drübe zu führen?

Warum haben bei mir 2 Aerzte sofort abgeblokkT?


NUR weil meine Inko mehr seelsich ist???

diese 3 letzen Fragen....dassen mir mein selbstewertgefühl auch nicht stärken, das deprimiert zuriefst....wenn man es endlch nach zig Jahren schaffen würd drüber zu reden...dann auf Granit stösst. wARUM???

klaro voller fragezeichen....ich rede mit keinem Arzt halt merh drüber :|
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klaro (+16.05.2008)
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Beitrag #12 von welute » 11 Jan 2006 10:38


Hallo Klaro,
am Schlimmsten empfinde ich deine Ausage über die Ärzte.
ES DARF DOCH NICHT SEIN; DASS MAN BEIM ARZT NICHT ÜBER KRANKHEITEN REDEN KANN!!!!!!!
Auch ich war mal in einer sog. Schmerz SHG. Die Leiterin kenne ich gut, eine sehr vernünftige Person. Aber ich bin jedesmal depressiv wieder nach Hause gefahren! Das hat überhaupt nichts gebracht. :frech: Die kannten nur ihren Schmerz, den natürlich außer ihnen keiner verstand. Und Humor durfte man mit Schmerzen gar nicht haben. :oops:

Meine erste Begnegung mit der SHG Inkontinenz (zum Glück vorher) war da anders. Eine Freundin von mir hatte Probleme und war im H-G-KH in Behandlung. Sie traute sich nicht alleine dorthin. Ich, (die taffe,starke,tolle :lol: ) bin nur wegen ihr dorthin. Damals habe ich gesagt: Wenn ich dort die Jüngste bin, gehe ich nie wieder. Nun - ich war bei weitem die Jüngste. Sie geht dort nicht mehr hin. Und ich noch immer! Du kannst wirklich in eine entsprechende SHG gehen. Die haben alle die selben Ängste und Probleme. Such dir doch vorher die Email adresse ´raus und frag einfach nach dem Schwerpunkt. Wenn die SHG vor allem für Männer mit nach-Krebsproblemen ist, such dir eine andere. Auch wenn Du die Jüngste sein solltest. Nach dem ich dort erstmal offen mit der Thematik umgegangen bin, war es kein Problem (jedenfall kein so großes) es auch woanders zu tun.

Auch AD(H)S kenne ich leider. Meine drei Kinder haben es und ich auch. :sm13:

Es ist schon doof, wenn man so viel hat. meine Freunde empfehlen mir schon ein amderes Hobby als 1 x jährlich 1-2 OP´s zu suchen :oops:

Warum hat der liebe Gott uns soviel "geschenkt" und anderen so wenig? Manchmal denke ich halt auch, ich will nicht mehr! Aber das hilft nichts!

Laß Dich nicht kirre machen, auch nicht von Deiner Mutter. Du bist ein sehr wertvoller Mensch. Und Du bist dem Herrgott wichtig. Darum denkt er so oft an Dich! Leider auch wenn er wieder mal ein Problem zu verschenken hat.

DU bist wichtig!! Nicht Deine Schmerzen, dein ADS oder deine Inko. Manchmal denke ich sogar zum Glück habe ich ADS: So vergesse ich auch meine Schmerzhöhepunkte schneller. :D

Wichtig ist dass man unter Leute geht, sich ein Hobby sucht (ich habe noch andere!). Vielleicht sogar ehrenamtlich tätig ist. Dort tust Du was für andere und vergißt Deinen eigenen Sch... schon mal.

Hab Dich lieb !! :md: Du bist es wert!!

Ganz liebe Grüße

Elisabeth
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Beitrag #13 von mehlbox2001 » 12 Jan 2006 11:39


Hallo zusammen,

man sieht glaub ich sehr gut, wie Inkontinenz und Psyche miteinander im Wechsel spielen. Das PDF fand ich prima geeignet, das zu zeigen: Die Grunderkrankung wird schlimmer, wenn man nicht direkt mit ihr umgeht, sondern sich ins Schneckenhaus zurückzieht oder andere Fluchten ergreift ... Besonders schlimm ist es, wenn in der eigenen Familie Unverständnis herrscht wie bei Klaro ...

Wir sollten uns einfach nicht immer wieder Streiche spielen lassen von unserer Psyche, Seele und was wir sonst noch in unserem Kopf vorfinden ...

Andreas
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hallo Andreas

Beitrag #14 von klaro (+16.05.2008) » 12 Jan 2006 20:01


kann nicht viel zu sagne.

Bin froh gibts das Schnekcenhaus, brqauch immer wie weniger.

aber den angriffen standhalten...ist nichd nur mit iNKO so mit Mutter, mein Bruder zählt mcih auch aus wegen dem ADS Problem..... er sagt"er hätte ADSL" so heisst bei und der internetanschluss .Da gab ich zurück.. ich hab ADS und ADSL flatrate, also hab ich sogar mehr wo du"und einschelmisches lachen dazu.Damals hatte ich seeliche Sträke.

meine Schwester sieh nur die Chemie. in einer Klinik wurd iich Benzoabhängig. Scheinbar hte es keinen Grund gegeeben, mmir dies zu verabreichne. doch die Suchtfolgen, hatte ich zu tragen... also die sieht nur...meine Chemie.....nicht mein ADS Problem.

mein Noch Ehemann(getrennt) hält mich für ferückt, weil ich meinen Sohn vor 3 Jahren auf ADHS abklären lies. Die Behandlung tat ihm endlich gut. Und er blühte auf.

Andreas...dein spruch klint gut, man solde sich nciht so Streiche spielen lassen. abe mit 67 % seelischer IV und diferezn bis 74 %körperlich... , also das gröbste ist seelsich..

da sag mir mal woher die Kraft nehmen... schick mir lieber ein geheizdes Schnekenhaus, damit iich mich erholen kann.

seelsich gesunde Menschenhabenmehr Kraft um sich zu wehren,meine krafd ist zimlich stark begrenzt,weil körperl und selisch stark eingeeschränkt.

also meine Familie....versteht mich nicht, und wenn...dann ists nur Schein!

ach ja gute Tipps haben sie für miich "reiss dich mal zusammen"

nun ja...noch mehr geht ncht. klaro :!: versuche echt was möglcih ist.
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schade geth hier die siskussion nicht weiter

Beitrag #15 von klaro (+16.05.2008) » 16 Jan 2006 22:45


woltle nur mal angügen

wegen Inkontinenz die auf seelsiche Ursacehn zurückzuführen sind...


.... sind relativ undefinierbar verschieden in ihrer Form , Vorgeschichte und alles

ich fragte mich nun selber......

WEnn als Kind, über 10 Jahre...

-der so körperlich massiver Missbrauch(mind.14 Jahre)

-der so seelsich massive Missbrauch im Elternhaus(von...???bis 17 jährig)

-der s*x Missbrauch seitens.....( Schweigen) nicht gewesen wäre(über 12 Jahre)


wäre aus mir, dem damaligen Mädchen, vielleicht eine gesunde Frau geworden.

Vieles und so viels war so lebensprägend
nachwirkend mit so tiefgreifenden Nach -ERlebnissen

die so schwerweigend waren udn sind...

dass ich allen Eltern nur sgen möchte...

... tragt Sorge zu euren Kindern...... sie sind es wert!

Ich war es nicht wert....... klaro :!: mich mit Tränen nun hinleg :cry: :cry: :cry: :cry: :cry:

kan ja selten jemand nachfollzeiehn..muss auch nicht... aber sit schwierig zu verstehen für bekannte, Angehörige und so weiter......

wollte nur das sagen.....
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Beitrag #16 von welute » 17 Jan 2006 12:33


Hallo Klaro,

Du darfst mir glauben, ich kann DAS nachempfinden.
Allerdings habe ich mir noch nie diese Frage gestellt. Es gibt Situationen, denen ich sicher ohne diese "Erfahrung" anders begegnen würde, aber sonst ...

Jeder geht anders mit Erlebten um. Einige benötigen einen Psyschiater, andere haben eher Angst vor irgendeiner Art von Aufarbeitung :oops:

Aber es hilft auf jedenfall nicht, wenn sich das berühmte "Was wäre Wenn" fragt. Es gibt eine Situation in der wir leben. Warum und wieso - nun es ist wie es ist. Und in dieser Situation müssen wir versuchen zu leben.

Wenn Du Herzschmerzen hast, gehst Du zum Kardiologen.
Wenn Du Inkontinent bist, gehst Du zum Urologen.
Und wenn Du Depressionen hast, gehörst DU genau so zum Facharzt.

Du hast recht, was deine Aussage Kindern gegenüber betrifft.

Ja, wir haben eine Verantwortung unseren Kindern gegenüber!!!

Aber beinhaltet diese Verantwortung nicht auch, dass wir versuchen, unsere Probleme in den Griff bekommen. Da hilft kein Schneckenhaus und auch keine vermeintliche Stärke :wink:

Liebe Grüße

Elisabeth
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andersrum meinte ich es

Beitrag #17 von klaro (+16.05.2008) » 17 Jan 2006 15:46


halowelute

ne, die zeit vom "WAS Wäre WENN"...

oder "WARUM ICH "??

die phasen hab ich durch. (Zum Glück, sonst käme man nie wietr)


was ich nebst dem Text eigentlich im Kopf hatte zu schreiben, war


--> Inkontinenz und Seelen

war oder ist hier das Thema

ich wollte damit eingenltich sagen......

ich fürs seelische Leiden der Inkoseite.. würds umdrehen


-->SELEN und Inkontinenz!!????

das wollte ich auf Umwegen eigentlich damit sagen.

klaro :|


eigentlch könnte man daraus auch 2 Themen machen.Für mich laufen nicht beide Varianten unters gleiche Thma.

ob man mich so vesteht??

das eine Seelen und Inko

das andere Inko und Seelen
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Beitrag #18 von welute » 18 Jan 2006 10:55


Der Grundgedanke für die PPP war bei mir, wie gehe ich psychisch mit der Inko um. Die umgekehrte Überschrift würde ja die Psychosomatische Inkontinenz ansprechen.
Dazu habe ich kein Fachwissen.

Es ging darum, eine Diskussion herauszufordern, wie gehe ich persönlich mit dieser Erkrankung um, sehe ich die Erkrankung?

Aber, wie mir scheint, mag sich hier keiner so richtig outen und darüber sprechen.

Nun ja,

Die Erkrankung verliert ihre Einzigartigkeit, wenn man mit Gleichgesinnten sprechen kann.

Liebe Grüße

Elisabeth
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reden wir drüber

Beitrag #19 von frosch » 18 Jan 2006 12:02


Hallo Elisabeth!

Glückwunsch: Das PDF ist sehr gelungen und ich glaube, es wird wirklich dem ein oder anderen helfen, sich weniger zu schämen und das Thema auch beim Arzt anzugehen.

Du hast in diesem PDF sehr auf die Altersgruppe von 20 bis 80 fokussiert. In dem Alter hat man oft Selbstbestimmung oder diese zumindest in der Vergangenheit erleben können.

Unendlich viel tiefer liegt der Schmerz, wenn das Einnässen als ein Baustein einer Krankheitsverkettung seit Kindheit vorlag und die Psyche permanent daran gehindert hat, sich frei zu entwickeln. Die Selbstzweifel, die Schuldgefühle, die Angst nicht mehr lieb gehabt zu werden, die Furcht vor Strafe und Entdeckung, das ewige Verstecken.

Du schriebst von gewünschtem Outing! So machen wir es doch. Hoffentlich melden sich andere zu Wort, die aus frühester Kindheit dieser Qual unter Verständnislosigkeit und Abwehr ausgeliefert waren. Glaube mir, auch wenn man das alles hinter sich lassen möchte, immer wieder holt es dich ein. Wie ein Schatten, der immer dann größer wird, je mehr Licht du meinst erreicht zu haben. Das macht traurig, wütend, hilflos usw. Und mit diesem Gefühls-Mix muss man dann klarkommen. Manchmal ist es nur einfach ein Überleben!

Wie gesagt, ich berichte mehr wenn es denn daran überhaupt ein Interesse gibt, denn das Thema ist ja schon mehrfach - auch von mir - aufgegriffen worden.

Gruß, René
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Hallo Rene

Beitrag #20 von welute » 18 Jan 2006 12:31


Du hast recht, in der PPP geht es um die angesprochene Altersgruppe. Das liegt daran, dass ich keine Fachkenntnisse habe oder eine kluge Sache machen wollte. Sondern ich habe von meiner Sicht aus die PPPerstellt. :oops:

Es mit Sicherheit sehr viel schwieriger, einem seit jahrzehnten eingepflanzten Vorurteil zu entkommen.

Wenn die Inko der Grund für das Ungeliebtsein ist, oder es einem so erscheint, bleibt das natürlich sehr haften.
Ich habe es mit 40 !! begriffen, dass mein Mann kein Opfer gebracht hat, als er mich heiratete, sondern ich wirklich den ein oder anderen positiven Aspekt in und an mir habe.
Die Begründung liegt auch in meiner Kindheit, wenn auch mit anderem Ursprung. Und der Ärmste benötigte fast 25 Jahre Ehe um mir ein wenig Selbstbewusstsein zu geben.

Eltern stehen ja unter einem sehr starken Druck, ihre Kinder trocken zu bekommen. Als Mutter kenne ich das. Die Eltern glauben, sie hätten versagt. Und geben dieses Gefühl an die Kinder weiter. Sie sind entäuscht. Und die Kinder wachsen damit auf, dass sie ihre Eltern enttäuschen. Eine sehr schlimme Spirale.

Liebe Grüße
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