Urlaubstips für Inkontinente

Hier könnt ihr eure Erfahrungen mit der Inkontinenz im täglichen Leben, wie zum Beispiel: welche Kleidung ist geeignet, wie mache ich das im Beruf, beim Sport ...... austauschen.

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Urlaubstips für Inkontinente

Beitrag #1 von Stefan » 18 Jun 2003 12:14


Hallo Leute,

es ist wieder Sommer und die Urlaubszeit beginnt. In diesem Thema soll es darum gehen, wie es Euch in Eureren Urlauben ergangen ist.

Schreibt einfach mal rein, ...
- Ob Ihr mit Auto, Bahn oder Flugzeug gereist seid?
- Wo seid Ihr schon in Urlaub gewesen und wie seid Ihr untergebracht gewesen (z.B. Hotel)
- Auch ist es interessant was man als "Inko" dort alles unternehmen kann?
- Vielleicht auch noch wo Ihr die Reise gebucht habt und was es gekostet hat?
- usw.

Ganz wichtig ist natürlich, ...
- Wie viel habt ihr von Euren Hilfmitteln mitgenommen und wie das geklappt (z.B. Flugzeug)?
- Wie hat es mit der Inko geklappt (z.B. Hotel mit dem Mülleimer)?
- Wo und welche Inkontinenzhilfsmittel gibt es am Urlaubsort?
- Wo kann man am Urlaubsort wechseln (öffentliche Toiletten)?
- usw.

Wir würden uns alle freuen, wenn Ihr fleißig Euere Urlaubsberichte veröffentlicht. Selbstverständlich können auch ältere Urlaubsberichte rein. Bitte schreibt aber, wenn es schon länger her ist, das Jahr dazu (z.B. ... im August 1988 ...).

Also ran an die Tastatur und schönen Urlaub 2003 ,

Euer

Stefan
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Stefan
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Beitrag #2 von Ramona » 18 Jun 2003 15:05


Jetzt fahre ich nur selten "richtig" im Urlaub wegen meiner Köprerbehinderung. Ich möchte auch nicht mehr weg fahren, denn zu Hause komme ich am besten zurecht. Aber von meinen kurzen Fahrten kann ich natürlich auch einiges weitergeben. Ich übernachte ja meistens in Hotels, wo es behindertengerechte Zimmer gibt.

Wenn ich weg fahre, dann nur noch mit dem Pkw. Der Vorteil liegt daran, daß es ja auf den Strecken, die ich fahre, mehrer Rasthöfe mit einer behindertengerechten Toliette gibt. Zwar ist auch mit dem Rollstuhl ein Reisen der Bahn möglich, aber es bedeutet für mich einfach Streß. Nicht nur wegen der Ein- und Ausstiegshilfe, sondern auch wegen der Toilette. Zwar gibt es bei den Rolli - Stellplätzen eine behindertengerechte Toilette, aber die ist für jeden zugänglich und leider sieht sie auch manchmal so aus. :aerger:

Wenn ich weg fahre, nehme ich gleich ausreichend Inko - Produkte mit (meist sogar mehr als notwendig). Für den Transport und die Lagerung im Hotel habe ich mir eine zusätzliche Tasche gekauft. So habe ich auch im Hotel alles griffbereit.

Leider habe ich die Erfahrung gemacht, daß die Mülleimer meistens zu klein sind und auch keinen Deckel haben. Da ich mir eh angewöhnt habe diese kleinen grauen Entsorgunsbeutel (für Stomapatienten) dabei zu haben, ist es bisher kein großes Problem gewesen: In diesen Beuteln passen ca. 2 benutzteWindeln. Wenn ich jetzt nachmittags ankomme und wechsel, knote ich den Beutel nicht zu fest zu und stelle ihn neben den Eimer. Daneben deshalb, damit erst mal der andere Müll rein kann. Wenn ich die zweite Windel rein getan habe, knote ich den Beutel fest zu und tue ich im Mülleimer rein, falls es noch paßt. Wenn nicht, lege ich ihn daneben. Ist zwar blöd, aber wenn der Eimer so klein ist, kann ich es ja nicht ändern. Denn so komisch es klingt, selbst in den behindertengerechten Zimmern sind nur die kleinen Mülleimer da und dann meist nur einer.

Unterwegs mußte ich mir bisher noch keine Windeln besorgen. Aber ich schaue sicherheitshalber immer am Anreisetag nach, wo die nächste Apotheke ist. Mit dem wechseln hat es bisher meistens immer geklappt, daß ich es im Hotel machen konnte. Falls dieses nicht möglich war, habe ich ja durch den Euroschlüssel die Möglickeit auch auf die Behindertentoiletten zu kommen.

So, das waren ein paar Tips von mir. Bin gespannt, was für Erfahrungen Ihr noch gemahct habt.

Gruß Ramona
GESTERN ist vorbei,
MORGEN ist noch nicht da
und HEUTE hilft der Herr.

Hermann Bezzel
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windel mitnehmen

Beitrag #3 von serena » 18 Jun 2003 21:52


ich bekomme meine windel kostenfrei vom arzt verordnet und nehme mir daher immer genuegend mit. wenn ich im urlaub nachkaufe bedeutet das, dass ich selbst zahlen muss. ausserdem habe ich meistens im urlaub keine windel gefunden, mit der ich wirklich zufrieden war.
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Planung ist die halbe Miete...

Beitrag #4 von Regenmacher » 19 Jun 2003 19:56


ich selbst bin viel unterwegs. Auch oft in Hotels. Egal wie teuer - die Mülleimer sind immer zu klein. Da entsteht schon mal eine kleine Burg, aber dafür kann ich schlicht nichts.

Ich habe eine extra Tasche für meine Windeln - oder noch Platz im Koffer, wenn es nicht so weit weg geht. Als Rechenhilfe nehme ich Menge pro Tag * Anzahl der Reisetage + 10 Prozent (für Notfälle, oder wenn man was dazwischen kommt oder einmal mehr gewechselt werden muss, weil der andere Ruf der Natur mich dazu zwingt...).

Oft bringe ich noch welche mit nach Hause - es gab aber schon Fälle, da bin ich trotz Reserve ohne Windeln wieder angekommen - hat also grade bis aufs letzte Stück gereicht - also lieber etwas mit zurücknehmen (oder vor Ort entsorgen), als ohne dastehen - ich will mich nicht auf die Vor-Ort Versorgung verlassen müssen - einzige Ausnahme wäre da Amerika - die haben ja Produkte an allen Ecken und Enden und z.T. auch bessere, als hier in Deutschland.

Gruß Marco
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Beitrag #5 von wiebke46 » 20 Jun 2003 12:41


Hallo Ihr Lieben,

ich komme insgesamt recht viel herum, in erster Linie per Bahn oder PKW. Während der Fahrten selbst komme ich mit den "kleinen" Damen-Vorlagen nicht zurecht, deshalb trage ich dann Tena-Slips. Am Zielort verwende ich die Hilfsmittel genauso, wie sonst auch immer. Ich nehme immer meinen Bedarf für die ganze Reise mit, denn ich finde es ziemlich nervig, in irgendwelchen unbekannten Apotheken nachzufragen, "was man denn so dahabe".

Das oben angesprochene Mülleimerproblem kenne ich auch zur Genüge. Damit geht's ja schon los, wenn man nach der Ankunft die "Pampers" von der Fahrt entsorgen will, ich versuche nämlich schon, im Hotel o.ä. nicht als inko enttarnt zu werden. Häufig nehme ich die nassen Einlagen/Pampers in einer Tüte mit aus dem Hotel, um diese dann auf Tagesunternehmungen etc. in irgendeinen Parkplatzmülleimer zu werfen.

Gruß, Wiebke
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Beitrag #6 von rolfi » 22 Dez 2003 18:19


Hallo zusammen
nun ich war vor 2 Wochen Anfangs Dezember mit dem Flugzeug für 1 Woche in der Türkei.
Ich musse also auch alles mitnehmen, was mir fast eine volle reisetasche und 6 Kilo übergewicht beim gepäck einbrachte.
Im Hotel muss ich sagen konnt ich die nachtwindel gut entsorgen im Eimer und tagsüber habe ich die Windeln auch darüber entsorgt, klappte sehr gut. :P

Nun habe ich für nächtest jahr vor wieder in die Türkei zu fahren aber dann für 2 Wochen.
Nun habe ich ein Frage was kann ich tun damit ich nicht 14 Nachtwindeln, 28 Einlagen und 14 PVC Hosen mitnehmen muss??(Gewicht) :oops:

Bin für jeden Tip sehr dankbar

an alle es grüessli

rolfi
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Mit Inkontinenz reisen

Beitrag #7 von Olaf » 01 Jan 2004 19:01


Zunächst möchte ich allen Leserinnen und Lesern dieses Forums ein gesundes und frohes neues Jahr 2004 wünschen. Durch meine berufliche Tätigkeit bis vor zwei Jahren war ich sehr viel auf Reisen und damit in vielen Hotels beheimatet. Wie meine Vorschreiber auch habe ich kein Hotel erlebt, welches über einen ausreichend großen Mülleimer im Badbereich verfügte. Meistens sind es die kleinen Schwingdeckeleimer gewesen, durch deren Öffnung sowieso keine zusammengerollte Windel passt. Das Fassungsvermögen derartiger Behältnisse ist sowie nach drei Windeln restlos erschöpft. Ab und an gab es im Wohnbereich noch einen separaten Papiermülleimer mit normalem Fassungsvermögen. Diesen habe ich dann des öfteren zweckentfremdet. Mit dem Hotelpersonal hatte ich absolut keine Probleme wegen der Entsorgung. Eine Nachfrage bei einer Dame, die gerade beim Einchecken noch mein Zimmer säuberte nach einem zusätzlichen Handtuch für das Bett unter Hinweis auf meine Inkontinenz wurde ohne Verwunderung entsprochen. Sie fragte sogar nach, ob denn ein Handtuch ausreichend sei. Wenn denn allerdings doch einmal etwas daneben geht (ausläuft), dann merkt man auf der Gegenseite schon, dass es sich bei Inkontinenz nach wie vor um ein Tabuthema handelt. Anlässlich eines Seminars in Süddeutschland ist es mir passiert, dass die Windel trotz zusätzlicher Gummihose über Nacht nicht dichtgehalten hat und das Bettlaken und auch die Matratze am nächsten Morgen deutliche Nässespuren aufwiesen. Trotzalledem ich mein Bett an diesem Tage nicht selbst gemacht hatte (ist für mich ansonsten in Hotels kein Problem, obwohl kein Muss), wurde das Bettlaken leider nicht von der Reinigungskraft ausgewechselt. Am Abreisetag wurde ich dann von der Empfangsdame an der Rezeption beim Bezahlen gebeten, gerade noch zu bleiben, da noch etwas mit mir zu besprechen sei. Nach einigen Minuten kam eine junge Dame und sagte mir, dass wohl eine Flüssigkeit in meinem Bett verschüttet worden sei und die Matratze in Mitleidenschaft gezogen hat. Aus diesem Gründe müsse die Matratze gereinigt werden und ich sollte mich dazu bereiterklären, die Reinigungskosten zu übernehmen, was ich ohne weiteres auch tat. Ich konnte erkennen, dass das Thema für die Dame doch recht unangenehm war, da sie am Anfang erst herumdruckste, bevor sie zum Kern kam. Ich möchte aber noch anfügen, dass ich bis heute darüber keine Weiterbelastung der Reinigungskosten vom Hotel erhalten habe, und dieser Vorfall ist bereits 1 1/2 Jahre her. Heute bin ich nur noch ab und an zu Seminaren mehrere Tage von zuhause weg, da ich mittlerweile im Innenverhältnis angestellt bin. Meine Faustformel für die Disposition der entsprechenden Windelmenge ist ebenfalls Abwesenheitstage x Tagesbedarf + 20 % als Reserve. Damit bin ich bis jetzt immer gut gefahren. Da ich sehr offen mit meiner Inkontinenz umgehe, habe ich keine Berührungsängste, wenn mich jemand darauf anspricht. Hierzu ist allerdings ein großes Selbstwertgefühl notwendig. Ich hoffe, ich konnte euch mit meinen Zeilen ein klein wenig weiterhelfen.
Viele Grüße von
Olaf
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Hilfsmittel: Inkontinenzslips Tena Slip

Urlaubserfahrungen

Beitrag #8 von Stutzer » 02 Jan 2004 14:31


Hallo liebe Urlaubswilligen

Ein frohes neues Jahr wünsche ich euch.

Meine Erfahrungen in Punkto Urlaub sind recht vielschichtig.

Seit meiner Inko habe ich verschiedene Urlaubsorte aufgesucht und dabei folgende Erfahrungen gesammelt.

Bei einer Reise mit dem Auto in den Bayrischen Wald habe ich meine Hilfsmittel mitgenommen, Für die Dauer von drei Wochen musste ich die Inkontinenzslips in einem Dachkoffer verstauen, damit die Familie auch noch Platz im Auto fand. 8)

Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht bei der jeweiligen Unterbringung anzumerken das ein Windelträger mitfährt. :oops: Die Resonanz darauf war bei allen Hotels und Pensionen recht positiv, es stand immer ein Abwurfbehälter im Bad, die Betten waren immer durch Matratzenbezüge geschützt und ich konnte einen entspannten Urlaub erleben. :D

Bei der Versorgung gilt folgendes, In Deutschland reicht es eigentlich ein Rezept sowie den Vorrat für eine Woche mitzunehmen, die Apotheken und Sanitätshäuser am Urlaubsort sind immer bemüht gewesen mir mein Produkt zu besorgen. :idea:
Einen Matratzenbezug habe ich immer im Koffer, aber nur aus hygienischen Aspekten heraus. :!:
Bei einem Urlaub auf der Mittelmeerinsel Malta hätte ich mir die benötigten Mittel in der Pharmacia kostengünstig erwerben können. Um dem Stress mit der Fluggesellschaft zu vermeiden, habe ich vorab mit dem Hotel telefoniert und meine Produkte per Packet vorausgesendet. Klappte einwandfrei. :idea:

Eine Anmerkung habe ich noch, bei Reisen mit dem KFZ ist daran zu denken das man auch mal eine Fahrzeugpanne haben kann und somit auf ein Leihfahrzeug angewiesen wird (Dachkoffer). Als ich das Fahrzeug aus der Werkstatt holte habe ich nicht gleich nachgesehen ob meine Vorratsreste noch im Koffer waren, und musste somit den Verlust hinnehmen. Aus Gründen der persönlichen Scharm habe ich nicht beim Autohaus angerufen und gesagt: Ehy ihr habt mir meine Windeln geklaut. :mrgreen:

Alles in allem ist eins aufgefallen.
Wissen die beherbergenden etwas von der Inko sind sie im Regelfall froh das man Inkontinenzslips trägt, denn nicht selten kommt es zur unnötigen Beschmutzung der Matratze durch "Nichtinkos". :twisted:

Ein Wechsel unterwegs ist fast immer problemlos möglich, den eine Behindertentoilette findet man fast überall, und Wickelräume sind auch sehr weit verbreitet wobei die einzigen die einen Aufstand darum machen die Deutschen Betreiber sind.

Wer gerne Ferien auf dem Lande, mit der Familie machen möchte ist hier richtig:

http://www.ferienhofnyenhuis.de/

Es handelt sich um eine sehr nette Familie in meinem Wohnort die sich viel Mühe mit dem Umbau Ihres Hofes gemacht haben. Sie haben darüber hinaus auch mehrere Wohnungen Rollstuhlfreundlich eingerichtet und mit Inkos haben sie kein Problem denn schließlich kennen sie mich und akzeptieren mich so wie ich bin..
Sicherlich habe ich direkt nachgefragt ob sie auch auf den Aufenthalt inkontinenter Menschen vorbereitet sind, worauf sie mir mitteilten das sie die Wohnungen nicht behindertenfreudlich eingerichtet haben um dann Gruppen auszuschließen. :D

Solltet Ihr Fragen zu den Gegebenheiten vor Ort haben, so wendet euch an sie. :fleissig:

Ich wünsche euch eine Gute Reise und bin auf eure Erfahrungen gespannt. :lach:
Bis dahin wünsche ich dir viel Glück und verbleibe

freundlichst grüßend
der Lutz
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Erfahrungen habe ich auch

Beitrag #9 von ijanda » 03 Jan 2004 12:08


Hallo

Also ich habe schon etwas unangenehme Erfahrungen gamcht. An meinen Urlaubsort war es teilweise sehr schwierig an die Hilfmittel (Windeln) zu gelangen oder man musste sehr weit fahren. Inzwischen gehe ich dieses Risiko icht mehr ein und nehme immer ausreichend Material mit. Meist ist ein Koffer für die Windeln reserviert - in der Regel sogar der grösste. In den Hotels ist es wirklich so, das die Mülleimer immer zu klein sind. Ich habe deshalb auch immer zusätzliche Müllbeutel dabei, die ich dann neben den Mülleimer zur Entsorgung abstelle, was bisher immer bestens geklappt hat. Was mich bisher am meisten gewundert hat, ist die Tatsache, das ich z.B. auf der Dominikanischen Rep. Windeln sogar einzeln im Kaufhaus kaufen konnte. Es gab dort meistens Attends aus amerikanischer Produktion. Diese gab es in vielen Kaufhäusern auch in geschlossenen Verpackungen aus dem Regal.

Auf Kuba hat man absolut "Null Chance" Windeln zu bekommen - selbst Babywindeln gibt es dort nur in den "Touristikzentren". wie Navadero oder Havanna.

In der Türkey bekommt man Windeln in jeder Apotheke. In Alanya habe ich eine Apo gesehen, die hatten das gesamte 1. Obergeschoss mit Windeln vollgestellt. Habe noch nie eine solch große Auswahl gesehen. Preislich allerdings voll auf deutschen Niveau.

Unsere europäischen Nachbarn wie zB Frankreich oder Italien sind auch schon weiter wie wir in Deutschland. Dort gibt es Windeln für Erwachsene ebenfalls fast in jeden Supermarkt. In Frankreich zB. sind die Orlays (Tena) sehr verbreitet - es gibt aber auch supermarkteigene Marken. In Italien findet man die Lille-Windel sehr häufig in Supermärkten.

So - hoffe hiermit einen kleinen Überblick geschaffen zu haben. Bei Fragen gerne Mail.


Gruss

Ingo J.
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Urlaubstips für Inkontinente

Beitrag #10 von Jens Schriever » 03 Jan 2004 22:14


Ich hatte eine Pauschalreise für 9 Tage nach Srilanka gebucht.Da ich durch meine Inkontinenz(Harn und Stuhl ) 24 Std. auf Slips angewiesen bin,habe ich bei der Buchung im Reisebüro gleich gefragt wie das mit Übergepäck ist. Die meisten Fluggeselschaften befördern die Slips(Übergewicht)kostenlos,wenn mann gleich bei der Buchung da nachfragt.
Nachteil ist mann muss sich als Inkontinenter Outen.Dafür spart mann eine menge Geld.
Im Flugzeug ist ein Wechsel auch problemlos möglich.



Gruß Jens
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