Der Kampf mit der Krankenkasse

Hier könnt ihr eure Erfahrungen mit der Inkontinenz im täglichen Leben, wie zum Beispiel: welche Kleidung ist geeignet, wie mache ich das im Beruf, beim Sport ...... austauschen.

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Der Kampf mit der Krankenkasse

Beitrag #1 von der Blinki » 02 Jul 2003 10:01


Hallo.

Nun Habe ich auch mal eie Frage an euch.
Vor einiger Zeit hatten wir das Thema was die Krankenkasse alles genehmigt.

Bei mir wurden Sachen genehmigt , die nicht in den normalen Hilfsmittelkatalog drinne stehen.

Nun hat meine Krankenkasse eine neue sachbearbeiterin die meine ( und natührlich auch die anderen ) Rezepte auf Wirtschaftlichkeit untersucht und genehmigt.
Vor her hatte die Krankenkasse mein Rezept auf ein Jahr genehmigt. Nun ist es so das ich das Rezept nur Quartals -Weise genehmigt bekomme.

Das ist nicht weiter schlimm, nur das ich immer wieder meine Krankheitsgeschichte immer wieder neu erzählen muss. ( Ich denke es werden immer mehr Leute involviert , was ich eigentlich nicht möchte. )

Aber nun kommt die Krankenkase ( sachbearbeiterin ) mit immer idiotischeren Vorschlägen.
Warum wickelen sie sich denn alle vier Stunden , müssen sie sich denn so oft katherrisieren, warum brauchen sie denn die Schutzhosen.
Wie gesagt , ich verstehe das die Krankenkassen wirtschaftlich Arbeiten müssen, aber dann sollten sie Leute an demn Schreibtisch setzen , die einigermaßen von der Materie Ahnung haben. :aerger:
Im Moment habe ich wieder einen megamässgen Streit mit der Krankenkasse.
Was ich auch nicht verstehe, das ein Reztept ( von meinen Urologen ausgestellt ) in Frage gestellt wird. :aerger:
Was für eine verückte Welt. :?:

Welche Erfahrung habt ihr denn gemacht, oder sollte mann evtl. die Krankenkasse wechseln.?
Wie kann mann evtl. diese Streitereien umgehen?
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der Blinki
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Beitrag #2 von walker » 02 Jul 2003 19:33


Hallo Blinki,


leider gehören wir zu einer Versichertengruppe, die durch ihr hohes Risiko und Ausgaben nicht besonders gerne im Versichertenbestand gehalten wird (wir sind zu teuer). Sie werden sich freuen, wenn Du diese Kasse verlässt - sie sparen damit Ausgaben.

Auch ich hatte mal vor, meine krankenkasse zu wechseln, aber ich habe auch aus den von Dir geschilderten gründen (alles noch mal von vorne) davon abgesehen, dies zu verwirklichen.

Ärzte und Krankenkassen sind nun einmal auf verschiedenen Seiten - und wir sind dazwischen. Ja, so ein Sachbearbeiter hat es auch schwer: Sein Vorgesetzter sitzt ihm im Nacken. In welchen medizinischen Gebieten soll den ein Sachbearbeiter auch spezialisiert sein? Hat deine Krankenkasse ein beschwerdemanagement oder qualitätsmanagement?

Dann versuch es doch mal dort und schildere deine erfahrung.

Gruss Walker

Kosteneinsparungen
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walker
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Beitrag #3 von der Blinki » 02 Jul 2003 20:26


hallo walker.
Danke für deine Antwort.
Meine Krankenkase hat eine sogenannte Beschwerdestelle.Dort angerufen wird man zwar freundlich in Empfang genommen , wird aber dann zu dein zuständigen Bearbeiter durchgestellt.
Dafakto : Hat die Beschwerde keinen Zweck.

In einen Punkt kann ich dir Zustimmen . Das diese Sachbearbeiter auch nur ihren Job machen.
Aber ich gehe davon aus das einer der die Rezepte geneh,migt , auch den nötigen Sachverstand mitbringt.
Ich habe nicht diesen Sachbearbeiter angesprochen , sondern die Kasse allgemein.
es kann doch nicht angehen das man jahrelang eingezahlt hat , und wenn man es nötig braucht es noch selber bezahlen muss. ( BZW. Zuzahlungen )
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die Amethysta würd wechseln

Beitrag #4 von Amethysta » 02 Jul 2003 20:40



Hallo Blinki,

ich würd die KK wechseln und zwar in die www.big-direkt.de,

günstiger Beitragssatz,
kostenlose Rufnummer,
guter Service durch Rückruf
null Probleme bei Genehmigungen von Hilfsmitteln

die Amethysta grüßt den Blinki und alle im forum
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Beitrag #5 von walker » 02 Jul 2003 21:23


Hallo Amethysta,

bei der Krankenkassenwahl sollte man neben den Leistungen und Service auch die Beitragssätze berücksichtigen.

Und die erscheinen mir etwas hoch zu sein.

Aber danke für den Tipp.

Gruß Walker
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öhm, 13,1 % Beitragssatz

Beitrag #6 von Amethysta » 02 Jul 2003 22:22


ist doch ein guter Wert !!! !!!

die www.securvita.de hat glaub ich 13,7 % macht viel Werbung, aber schaltet für ärztl. verordnete schulmedizinische notwendige Hilfsmittel den MDK ein, nur für antrophosophische Medizin (Heileurethmie) zahlen sie ohne Probs.

Nur da ist UNS ja nicht mit geholfen

die Amethysta grü´ßt
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Was machen die bösen KK's denn wieder?

Beitrag #7 von Regenmacher » 03 Jul 2003 09:22


Hallo Blinki,

also wenn du wechseln magst, wovon ich eigentlich immer abrate, dann nutze die BKK Mobil Oil. Die liegen am günstigsten, verbrauchen nur rund 5 Prozent der Beiträge für ihre Mitglieder und der Rest fließt zur AOK. Der Vorteil: Die genehmigen eingentlich alles - weil sie es lieber ihren Mitgliedern zukommen lassen, als den anderen Krankenkassen.

Die Mitarbeiter sind auch sehr freundlich und kompetent.

Was allerdings medizinisch notwendig ist, das können die nicht einschätzen. Die haben einen Katalog, da steht drin, bei welcher Erkrankung welche Maßnahmen in Ordnung sind. Wenn zum Beispiel ISK nicht bei deinem Krankheitsbild drinsteht, dann stutzen die erst mal. Und dann ist natürlich der ständige Kostendruck bei den großen Krankenkassen, die alle in Geldnot sind.

Durchhalten ist die Devise. Mach der Sachbearbeiterin doch mal unkonventionelle Vorschläge. Will sie dir ein Hilfsmittel nicht genehmigen, dann sag doch einfach: "Damit sie sich selbst ein Bild machen können: Ich komme heute vorbei und bleibe einfach mal 4 Stunden auf einem Stuhl sitzen, ich glaube, der neue Stuhl kommt dann teurer, als die Hilfsmittel und sie können mich besser verstehen."

Die Sachbearbeiter kennen das Problem nicht, also muss man es ihnen bildlich erklären. Nur mit "Ich laufe aus", das ist zu allgemein - schildere die Probleme an für sie nachvollziehbaren Beispielen. "Würden SIe gerne mit einer nassen Hose in der Firma sitzen?"

Und immer ruhig bleiben - wenn beide Seiten Ärger machen, dann verhärten sich nur die Fronten.

Gruß Marco
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