Im Krankenhaus

Hier könnt ihr eure Erfahrungen mit der Inkontinenz im täglichen Leben, wie zum Beispiel: welche Kleidung ist geeignet, wie mache ich das im Beruf, beim Sport ...... austauschen.

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Im Krankenhaus

Beitrag #1 von J » 24 Mär 2007 23:36


Hallo,

ich hatte vor kurzem einen Unfall und musste eine Wochen in stationäre Behandlung. Ich bin Harninkontinent und hatte das Personal bei der Aufnahme auf der Station informiert. Nun war es so dass ich eines nachts meinen Stuhlgang verspürte und zur Toilette musste und aufgrund meines Unfalls noch geschwächt war. Die Badezimmertür war keine 2 Meter von meinem Bett entfernt, allerdings war ich so verwirrt dass ich auf den Gang raus bin um die Toilette zu suchen. Natürlich ging mir alles mitten auf dem Gang in Windelhose. Die Schwester half mir mich dann zu reinigen und zu duschen. Am nächsten Tag stand dann auf einmal der Klinik Psychologe im Zimmer und hat sich mit mir über den Vorfall der vergangenen Nacht unterhalten, da mir die Schwester ja die Windeln wechseln musste usw.
Wieso will der so was wissen? Kennt sich einer von euch mit so einem Vorgang aus oder hat die gleichen Erfahrungen gemacht? Würde mich über einen Beitrag freuen, denn das macht mir schon Gedanken.
Danke im vorraus.
Herzliche Grüsse
J
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J
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Beitrag #2 von Matti » 25 Mär 2007 12:25


Nun "J",

du gibst weder die Gründe deiner Harninkontinenz noch dein Lebensalter an. So wird es schwer werden, dir eine Antwort zu geben.

Du scheinst ja auch nicht nur Harninkontinent sondern auch Stuhlinkontinent zu sein. Sonst hättest du deinen Stuhldrang wohl einige Zeit beherrschen können. Gut, es mag eine Folge des Unfalls gewesen sein, dies schreibst du aber nicht. Du schreibst: "Natürlich ging mir alles mitten auf dem Gang in Windelhose". Also "natürlich" ist dies nicht!

Was der Psychologe von dir wollte, erschließt sich mir nicht. Es muss doch einen Grund, zumindest für deine Harninkontinenz, geben. Diesen hätte ich dem Psychologen dargelegt. Und aufgrund von Unfallfolgen, gibt es mehr Menschen, welche den Weg zur Toilette nicht mehr geschafft haben.

Kann es sein dass du zwar inkontinent bist, dir die Ursachen aber gar nicht bekannt sind? Dann würde mich der Besuch eines Psychologen nicht wundern und er währe wohl auch angebracht.

Du schreibst ja auch nicht, welches Handicap dich daran gehindert hat, dich nach deinem "Unfall" selbstständig zu versorgen. Wenn du dazu nicht in der Lage warst hättest du es dem Psychologen doch einfach erklären können bzw. währe ein Besuch des Psychologen gar nicht "nötig" gewesen, weil doch allen klar gewesen währe warum es dazu gekommen ist.

Gruß

Matti
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selber hallo...

Beitrag #3 von Chris-001 » 25 Mär 2007 14:08


Nun ich habe auch schon so manche Erfahrung im Krankenhaus sammeln können. Solche jedoch habe ich nicht erlebt und auch noch nicht gehört.
Aufgrund der sehr spärlichen infos zu deiner inko-und dem "Bericht"den du glauben machen willst sowie der sehr annonymen Kennzeichnung J, abgesehen das eigentlich alle auf ihre inko erst einmal eingehen und wenigstens ansatzweise erläutern wie sie ( die inko) enstand-was hier auch fehlt-wobei es wohl nicht an der natürlichen scheu des sich outens gelegen haben kann-sonst hättest du dezenter deine Geschichte erzählt- würde ich sagen EINE GESCHICHTE.

schönen Tag noch, Christoph
Kein Dichter, aber trotzdem viel Spass am Leben
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Chris-001
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Nicht lohnend - diese Geschichte

Beitrag #4 von Siggi » 26 Mär 2007 09:12


Wie wahr, Chris,

eine GESCHICHTE! Was "J" zu erzählen weiß ist bar jeder Erfahrung, die wahrscheinlich jeder von uns in einem Krankenhaus gesammelt hat. Ich jedenfalls habe immer Fürsorge erfahren. Wenn "J" sich nicht näher äußern will, lohnt es nicht, auf die Geschichte einzugehen. Dazu ist uns dieses Forum zu schade!

MfG
Siggi
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Beitrag #5 von frosch » 26 Mär 2007 19:39


Hallo liebes Forum,

ich möchte auch meinen, dass da die Fantasie mit dem Verfasser durchgegangen ist. Von Bekannten aus dem medizinischen Bereich weiß ich, dass so gut wie gar nicht gewickelt wird, es sei denn jemand ist wirklich absolut hilflos. Dann fällt die Entscheidung aber sowieso meist auf Katheter.

Was bewegt den Verfasser jedoch dazu, so eine Geschichte aufzutischen.

Mutig wäre, wenn er sich dazu äußern würde. Halten wir ihm doch diese Tür offen!

Lieber Gruß, René
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frosch
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Beitrag #6 von Ronald » 03 Apr 2007 19:06


:fleissig: Ich glaube nicht, das der verfasser nur eine Geschichte erzählen will.
Da ich ,41, auch nachts Windeln tragen muß, weil ich im schlaf ins Bett mache, haben sie mir im Krankenhaus auch Windeln angezogen. Das mit den Kateter habe ich nicht vertragen, in gegenteil, mit 14 bekam ich einen im Krankenhaus verbast, seid den Tagen mache ich Nachts wieder unbewust ins Bett. Ich meine, ein Kateter ist immer ein eingrif, Windeln nicht. Man kann mit ihnen auch leben.
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