Usedom - Skandal: Die Diskussion!

Hier könnt ihr eure Erfahrungen mit der Inkontinenz im täglichen Leben, wie zum Beispiel: welche Kleidung ist geeignet, wie mache ich das im Beruf, beim Sport ...... austauschen.

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Usedom - Skandal: Die Diskussion!

Beitrag #1 von Stefan » 27 Jul 2007 19:38


Hallo Leute,

hier sollt und könnt Ihr Eurere Meinung zu Thema "Usedomurlaub" der Familie Löffler posten.

Die aktuelle Entwicklung und die Nachricht über den Skandal erfahrt Ihr unter "Nachrichten"!

Liebe Grüße und schönen Urlaub
Stefan Süß

Telefon: 0941 / 46 18 38 06
Brief: Stefan Süß, Tulpenstraße 5, 93161 Sinzing
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Beitrag #2 von Christian83 » 27 Jul 2007 20:41


Also das ist ja wohl mehr als nur schweinerei da geben die Mieter schon vorher bekannt das sie einen sohn im rolli haben und da gehts noch in ordnung da kann man sich doch schon denken das er auf hilfsmittel angewiesen. Aber dann so nen Aufstand aufzuführen und dann die leute vor die tür setzen das wahr ja wohl nen klasse Urlaub die können Einem mehr als leid tun.
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Christian83
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Beitrag #3 von papa0861 » 27 Jul 2007 21:52


hmmmm,

ich glaube, hier hat bislang nur einer zurückhaltung bei der meinungsäußerung geübt und twar:

Der Deutsche Tourismusverband (DTV) wollte sich zu der Geschichte der Familie Löffler noch nicht detailliert äußern. "Das ist ein Vorfall, den wir nicht begrüßen", sagte Pressesprecherin Nicole Habrich zu SPIEGEL ONLINE, "aber wir kennen die Hintergründe noch nicht, um ihn beurteilen zu können."

ich finde schon, daß es ein gewaltiger unterschied ist, ob ich als vermieter die vorabinformation erhalte, daß mein urlaubsgast im rolli sitzt und oder inkontinent ist.

@ christian83

wie kommst du auf die idee, daß ich damit rechnen muß, daß ein rollifahrer inko ist?


aus den nachrichten geht hervor, daß die familie bei der buchung des urlaubs die inko des sohnes verschwieg und den vermieter vor vollendete tatsachen setzte. das war unklug.
wenn ich mich irgendo im urlaub einmiete frage ich auch zuerst danach, ob der vermieter auf die probleme meiner inko eingestellt ist. und daß die entsorgung der hilfsmittel probleme geben kann, ist kein geheimnis.

bansin ist keine großstadt, wo die müllabfuhr zweimal die woche langkommt. vielleicht kommt die dort wie bei meinen schwiegereltern nur aller 14 tage. wohin also mit den hilfsmitteln, wenn die tonne nicht ausreicht?

nein, so einfach folge ich dem geschrei der presse nicht.

zugegeben, es ist unschön, was da passiert ist und bestimmt auch nicht gut für die region, weil der deutsche immer gern verallgemeinert..

aber bei entsprechender information bei der buchung, hätte die gastfamilie vielleicht schon gleich abgelehnt oder entsprechende vorkehrungen getroffen und vorbereitet. oder aber vielleicht auch einen anderen, auf solche probleme eingestellten vermieter verwiesen.

aber so wurde der vermieter regelrecht überfahren.

und ob die zitierten begründungen des vermieters den tatsachen entsprechen? ich habe sie nicht aus seinem mund gehört. und ich glaube es auch nicht so richtig. schließlich hat sie auch einen schwerbehinderten mann.


also wie gesagt, ich finde die entscheidung des vermieters auch nicht schön.

aber um sich hier eine abschließende meinung zu bilden, fehlen eben bestimmte informationen.

lg
jürgen
:-)) Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten und einrahmen. :-))
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Beitrag #4 von Christian83 » 28 Jul 2007 09:03


Hallo papa0861 ich hatte nicht geschrieben das sie sich denken muss das er inko ist sondern das er auf hilfsmitel angewiesen ist und hätte villeicht auch nachfragen können bei der buchung. Ob er irgendwelche Hilfsmittel benötigt.
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Beitrag #5 von Werner Holmans » 12 Aug 2007 00:24


Hallo Leute,
ich kann die ganze Geschichte nicht verstehen. Als Mieter einer Ferienunterkunft bin ich doch nicht verpflichtet meine ganze Lebengeschichte dem Vermieter vorher zu berichten. Ich erkundige mich vorher nur nach den wichtigsten Informationen, die für mich wichtig sind, entsprechend der Behinderung. Private Fragen des Vermieters brauche ich nicht zu beantworten. Jeder Vermiter einer Ferienunterkunft oder eines Hotelzimmers, muss doch für alle möglichen Pannen versichert sein. Die Zimmerpreise sind ja auch entsprechend hoch. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in guten Hotelzimmern die Matrazen oft geschützt wurden, was sicherlich auch erforderlich ist. Wer möchte schon auf einer Matraze mit Flecken schlafen.
Für mich handelt es sich hier um eine Diskriminierung eines Behinderten. Ich selbst fühle mich durch diese Geschichte auch angesprochen und beleidigt.
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Beitrag #6 von Enrico » 16 Okt 2008 11:41


Hallöchen

also was man da lesen muss über diese Vermieterin ist wirklich schon der Hammer.
Finde schon das von Seiten der Vermieterin mehr Kompromiss- bzw. Dialogbereitschaft hätte da sein MÜSSEN.

Ich antworte hier, weil ich auf Usedom wohne und wenn ich so etwas lese wirds mir echt peinlich. Wir sind ne wirklich tolle und schöne Urlaubsregion, die ich jedem nur ans Herz legen kann !

Ich denke und hoffe das Anita H. nur ein schlimmer Einzelfall ist und das gute Image von Usedom hoffentlich nicht zerstört.

Eine langjährige Bekannte von mir leitet ein Seniorenpflegeheim im Seebad Ahlbeck direkt an der Strandpromenade. Man kann quasi in die Ostsee hüpfen vom Zimmer aus. "Vom Zimmer aus": Damit will ich sagen das das Unternehmen dort direkt neben dem Pflegeheim eine Pension betreibt mit schicken kleinen Zimmern und zudem seit neuestem auch eine Tagespflegestation, einen ambulanten Dienst etc.

Ich würde mich bereit erklären, wenn jemand Intresse hat dennoch Urlaub bei uns auf Usedom zu machen, in dem Fall zu vermittelnund euch Infos zu geben. Selbstredend ohne finanziellen Hintergrund für mich !

LG
Enrico
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