Job suche wie macht ihr das?

Hier könnt ihr eure Erfahrungen mit der Inkontinenz im täglichen Leben, wie zum Beispiel: welche Kleidung ist geeignet, wie mache ich das im Beruf, beim Sport ...... austauschen.

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Job suche wie macht ihr das?

Beitrag #1 von marion » 10 Aug 2008 05:42


Hallo ich bin neu hier, habe mich natürlich zu erst mal nur um geschaut ich wollte schon ein paar mal hier eintreten wusste aber immer nicht ob ja oder nein.
nun ich habe es getan. war dann auch im chat und habe einige beiträge gelesen.
ich bin 20 werde bald 21 also könnte mann sagen noch sehr jung aber eine chronische krankheit was das unkontrolierte wasser lassen ja ist. lässt einen ziemlich schnell alt aussehen.
ich habe probleme seit dem 7 lebensjahr als ich im chat war und mit einigen leuten sprach oder aber auch nur die beiträge gelesen habe von einigen leuten war ich den tränen nah.
so wie der einen mutter deren freundin ihr vorwürfe machte und ihre erziehungsmetoden in frage stellte. es gibt einige wennige hier die wirklich ein problem haben sie suchen hilfe und bekommen ratschläge die schlimmer sind als bei mario simmel.
seine groschen romane sind noch besser als von so manchen hobby psychologen.
und dann auch im chat "ich mache ins bett seit vielen jahren auch am tage heufig. meine eltern gehen prima damit um in der schule (arbeit) wissen auch alle bescheid keiner hänselt mich."
o ton von 7-8 leuten mit denn ich sprach.
wollt ihr meine meinung BLÖDSIN.
in der schule war ich ganz schnell unten durch war ein sondeling wie kinder sind wissen wir doch alle.
auch meinen eltern rutschte mehr als nur einmal die hand aus.
versteht mich nicht falsch ich liebe sie und sie lieben mich es war reine verzweiflung denke ich. aber trotzdem bekam ich dresche sie sind beide berufstätig haben raten für das haus und andere alltägliche sorgen und dann eine tochter die einfach nicht trocken werden will. wem platzt da nicht der kragen?
wenn jeder arztbesuch nur noch mit das wird schon oder untersuchungen im krankenhaus darauf hinauslaufen eine op KÖNNTE helfen wenn wir das und das machen.
wegen dem wort könnte machten meine eltern das nicht wofür ich ihnen dankbar bin wenn mann das hier liesst über verpfuschte op`s
diese verlogenheit machte mich so wütend das ich nun dies hier schreibe.
wo ich hin schaue keiner scheint im altag auf mauern zu stossen.
ich suche seit 2 jahren eine lehrstelle (mitlerweile ist es mir egal was) immer wenn ich meine chronische krankheit anführe das ich besonders tags über immer eine toilette brauche das wenn ich mal muss schnellst möglich auf die toillete muss ist es auch schon vorbei. mit dem vorstellungs gesprächen. ich bekomme nicht mal einen job als friseuse.
wenn mann denn mal eine meinung zuhöhren bekommt ist der o ton das können wir ihnen leider nicht zumuten und unseren kunden auch nicht.
ich trug das auch dem arbeitsamt vor doch da herscht nur achselzucken "das tut uns sehr leid aber wier können da garnichts machen. und in die kategorie behinderung fallen sie leider auch nicht da sie ja körperlich fitt sind."
ich weine oft mich in den schlaf meine mutter nahm mich auch oft in den arm meistens wenn ihr wieder die hand ausrutschte dann heuelten wir beide.
so sieht das reale leben aus mit inko bei einer jungen frau die ich ja bin.
und über eine beziehung habe ich noch garnichts gesagt da diese immer schief gehen gehen müssen die jungs kommen damit natürlich auch nicht klar.
also ist es sammstag abend alle gehen in die disco und ich sitze in "windeln" vorm fernseher mit meinen eltern zu sammen.
das ist ganz toll.
wenn jemand einen rat weiss wie ich doch noch einen job bekommen kann, um wennigstens mein eigenes geld zu verdienen so bitte ich euch HELFT MIR.
marion
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Beitrag #2 von Miriam (+13.01.2020) » 10 Aug 2008 12:04


Hallo Marion :D ,

Ich kann deine Verzweiflung nachvollziehen, nicht aber die Aussagen über die Menschen hier in Forum und Chat. :evil:

Ich bin selbst seit Geburt inko durch eine Körperbehinderung und weiß also nur zu gut, dass es nicht immer einfach ist. Auch ich habe - meist hintenrum teils blöde Sprüche hören dürfen, meist von Jungs in der Pubertät. Und das zum großen Teil nicht wegen der Inko, sondern meiner nach außen sichtbaren Behinderung. Allerdings habe auch ich festgestellt, dass Offenheit auch bei Mitschülerinnen hilfreich war. Leider war das zu meiner Schulzeit nicht so üblich, gerade in den ersten Jahren.
Jetzt - an der Uni - gehe ich mit dem Thema im Freundeskreis sehr offen damit um und habe keine Probleme. Ich sitze nicht Samstags abends allein auf der Couch...und praktisch alle, mit denen ich unterwegs bin wissen es.

auch meinen eltern rutschte mehr als nur einmal die hand aus.
versteht mich nicht falsch ich liebe sie und sie lieben mich es war reine verzweiflung denke ich. aber trotzdem bekam ich dresche sie sind beide berufstätig haben raten für das haus und andere alltägliche sorgen und dann eine tochter die einfach nicht trocken werden will. wem platzt da nicht der kragen?


Tut mir leid, aber kann ich nun ganz und gar nicht nachvollziehen. :evil:

ich trug das auch dem arbeitsamt vor doch da herscht nur achselzucken "das tut uns sehr leid aber wier können da garnichts machen. und in die kategorie behinderung fallen sie leider auch nicht da sie ja körperlich fitt sind."


Stimmt so nicht ganz, auch mit Inko kannst du einen gewissen Grad der Behinderung beantragen..ob das für die Jobsuche sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt. Aber Arbeitsämter sind leider da meist nicht gut informiert.

Nun zur Jobsuche. Die steht mir noch bevor.
Aber warum brauchst du, wenn du Windeln trägst ständig eine Toilette? Ich benutze diese Tagsüber ca. 2-3 Mal, also auch nicht öfter als ein Gesunder. Ich habe Ferienjobs und Praktika in verschiedenen Firmen gemacht, Probleme gab es deshalb noch keine. Und besonders erwähnt habe ich es damals auch nicht. Denn die sollten mich wegen meiner Arbeit wollen...

Du möchtest Friseuse werden? Dann bewirb dich weiter und stelle dich, nicht deine Krankheit in den Vordergrund. Viel Glück!

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Jobsuche

Beitrag #3 von muecke76 » 10 Aug 2008 14:05


Hallo Marion,

ich kann verstehen, das Dir deine Krankheit, im Wege steht bei deiner Suche nach Arbeit. Aber ich habe mir mittlerweile abgewöhnt irgendeinen Arbeitgeber darauf hinzuweisen das ich inkontinent bin. Ich trage meine Pants, Vorlagen oder in der größten Not auch meine Windeln und sage keinem was davon. Was der Arbeitgeber nicht weiß macht ihn nicht heiß und es wird dich zwar mancher unerlaubterweise nach einer evtl. Schwangerschaft als Frau fragen, aber niemand kommt auf die Idee dir eine Frage nach deiner Inkontinenz zu stellen. Also würde ich gar nichts dazu sagen. Ich denke das du von deinem Arzt mit einer ausreichenden Tagesversorgung ausgestattet wurdest das, so das du auch locker ein paar Stunden ohne Toilette auskommen würdest. Auf jeden Fall, bleib am Ball und bewerbe dich weiter. Ich wünsche Dir viel Erfolg.

Gruß

P.S. Wenn es doch rauskäme, kannst du immer noch sagen das Du das Problem erst seit ein paar Tagen hättest, das Gegenteil kann dir keiner Beweisen und den Job hast du erst mal und das ist doch das wichtigste das Du eine gute Arbeit ablieferst.
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Beitrag #4 von marion » 10 Aug 2008 14:58


das ist mein letzter beitrag vor dem austritt.
Studitiger du bist ja völlig von der rolle.
du studierst nun seit 10jahren und willst mir erzählen wie die arbeits welt aussieht wo du noch nie in deinem leben versucht hast eine lehrstelle zu bekommen.
und es auch nie probieren wirst.
du hast keine ahnung und machst auf lehrer.
du bist verpflichtet eine chronische krankheit anzugeben die nicht sichtbar ist.
verschweigen führt gegebenen falls zur fristlosen kündigung.
incl. der rückerstattung von gezahlten leistungen durch den ausbildungs betrieb.
was das arbeitsamt anbelangt inko ist eine anerkannte krankheit keine behinderung schlauberger.
den ausbildungs betrieben bleibt es überlassen ob sie so jemanden einstellen oder nicht.
du solltest vieleicht mal von deinem pferdchen steigen und mal versuchen auf eigenen beinen zu stehen und nicht auf der tasche der geselschaft zu liegen in dem du ein dauer student bleibst.
du erzählst mir im chat das alles gut ist
freunde wissen bescheid famielie wunder bar
du bist einer der gründe warum sich viele mit ihrem problemen verstecken was ich nun auch wieder tun werde.
ich wollte hilfe bekamm nur hon und spot
im chat sind bis auf ein oder zwei ausnahmen alle völligst durch den wind
zittat"ich wache morgens mit einer nassen hose auf na und so ist das immer ich geh noch nicht wechseln sonntags habe ich zeit"
da liegen sie in ihren eigenen ausscheidungen und halten das für normal wie krank seit ihr eigentlich?
das ist einfach nur ecklig.
ich schäme mich zu tiefst für euch.
alle anderen die wirklich betroffen sind und inetwa das durch machten was ich durchlitten habe wünsche ich aufrichtig viel erfolg und kann euch nur warnen vor dem chatraum.
die seite wird ende des jahres neu gemacht und die macher überlegen völligst zurecht ob sie einen chatraum wirklich wieder einrichten sollten.
ihnen ist dieses problem ja gott sei dank bekannt.
ich bin zutiefst verärgert und gekrängt ich kann kaum noch durch meine tränen sehen ich danke dir vom ganzen herzen fake studitiger
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Beitrag #5 von Helmut » 10 Aug 2008 17:41


Hallo marion,

hm..... aus deinem ersten Beitrag und deiner letzten Antwort werde ich nicht wirklich schlau daraus.

Du schreibst in deinem Beitrag dass du seit deinem siebten Jebensjahr mit einer Inkontinenz zu tun hast, aber du schreibst mit keiner Zeile, ob eine umfangreiche Diagnostik durchgeführt wurde und welche Ursache deine Inkontinenz nun hat. Hast du jemals in den letzten Jahren versucht, etwas gegen die Inkontinenz zu unternehmen?

Klar ist nicht jede Inkontinenzform heilbar, aber es gibt heute eine ganze Palette an Möglichkeiten, diese zu lindern um ein fast normales Leben zu führen.

Du suchst seit zwei Jahren eine Lehrstelle, zugegeben ist auch ohne Behinderung/Inkontinenz nicht leicht, aber du brauchst die Inkontinenz auch nicht als Krankheit angeben, wenn sie dich in einem gewählten Beruf einschränkt. Ich selber bin seit nunmehr 17 Jahren Harn- und Stuhlinkontinent und stehe trotzdem voll im Berufsleben, bin sogar mehrmals im Jahr auf Auslandsmontage. Ich habe meine Inkontinenz gut im Griff, trage auch Windeln und die Stuhlinkontinenz wird mit Hilfe der Irrigation begegnet.

Bei dir scheint es sich um eine Dranginkontinenz zu handeln, hier würden am Anfang Medikamente den Drang hemmen und entsprechende Hilfsmittel wie Windeln für den notwendigen Schutz sorgen, bis eine geeignete Behandlung gefunden wurde.

Dein Beitrag ist sehr Typisch für Patienten welche absolut nicht mit ihrer Situation klar kommen und auch nicht gewillt sind, Hilfe in irgend einer Form anzunehmen. Daher kann mein Rat jetzt nur lauten, begebe dich so schnell es geht in psychologische Behandlung, hier bekommst du Unterstützung bei der Bewältigung der Inkontinenz und hier werden dir auch Wege aufgezeigt, wie du im Alltag besser damit umgehen kannst. Auch mit deiner Einstellung "Ich bin Krank, mit meiner Inkontinenz bekomme ich ja sowieso nichts" wirst du sicherlich noch lange nach einem Job suchen. Außerdem begebe dich in ein urologisches Fachzentrum wo die Ursache deiner Inkontinenz genau geklärt wird damit dir die entsprechenden Möglichkeiten der Behandlung aufgezeigt werden.


marion hat geschrieben:du bist verpflichtet eine chronische krankheit anzugeben die nicht sichtbar ist.
verschweigen führt gegebenen falls zur fristlosen kündigung.
incl. der rückerstattung von gezahlten leistungen durch den ausbildungs betrieb.

Da bist du auf dem Holzweg. Laut aktuellem Arbeitsrecht bist du nur dann dazu verpflichtet, wenn durch deine Krankheit die Arbeitsleistung deutlich eingeschränkt ist und du nur um den Job zu bekommen, falsche Angaben gemacht hast. In allen anderen Fällen hat es dem Arbeitgeber nicht zu interessieren. Selbst wenn du einen Schwerbehindertenausweis hast und der Grad der Behinderung unter 50% liegt, musst du es nicht angeben.

So das wars erst mal von mir, ob du nun fachliche/ärztliche Hilfe annimmst und dich in Behandlung begibst oder nicht und ob du hier wieder das Forum verlassen willst, das ist alleinig deine Entscheidung. Nur nochmal ganz kurz, wenn du dich nicht auf deine Hinterbeine stellst und etwas gegen deine Situation unternimmst, dann wird sich vermutlich nie etwas daran ändern.

Gruß Helmut
Ich bin nicht ganz dicht .......na und!
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Beitrag #6 von Miriam (+13.01.2020) » 10 Aug 2008 18:09


Jetzt reicht es! Eine offene Beleidigung muss ich mir von dir nicht gefallen lassen! Ich bin ein friedliebender Mensch, aber so geht es nicht.

Zum Thema "Information des Arbeitgebers zu chronischen Krankheiten" hat dir Helmut bereits was geschrieben. Soviel zu "Schlauberger".

Ich weiß nicht, wer die was zu meinem Studium erzählt hat, aber sicher niemand, der weiß, welche gesundheitlichen Probleme ich in den letzten Jahren zusätzlich zu Inko und Körperbehinderung hatte! Im Übrigen liege ich wenn meinen Eltern auf der Tasche...

Ich bin seit gut einem Jahr neben dem Studium beruftätig mit einer eigenen Firma und sitze nicht nur im "Stillen Kämmerlein". Weiß also sehr gut, wie ich mit der Inko auch außer Haus umgehe.

Ich weiß nicht, warum du nicht aufhören kannst alle hier im Chat zu beleidigen, aber ich kann mich nur Helmut anschließen, dass du dir Hilfe holen solltest. Ich wünsche dir alles Gute!
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Beitrag #7 von Stefan » 10 Aug 2008 18:13


So jetzt reicht es aber, liebe Marion.

Ich mache das Thema nun zu. Du kannst wo anders Deine spätpubertären Spielchen treiben!

lg

Stefan

@Helmut: Du hättest nach Deiner Antwort das Thema bereits schließen müssen!
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