Windel beim Flug und im Urlaub

Hier könnt ihr eure Erfahrungen mit der Inkontinenz im täglichen Leben, wie zum Beispiel: welche Kleidung ist geeignet, wie mache ich das im Beruf, beim Sport ...... austauschen.

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Windel beim Flug und im Urlaub

Beitrag #1 von Merlin » 20 Jun 2011 15:00


Hallo @all,
bei Einigen steht ja wieder die Urlaubszeit ins Haus - und oftmals auch das Problem: „Wie läuft das auf dem Flug ab; (…) und wie versorge ich mich am Urlaubsort?“ Ich mache das immer folgendermaßen und bin bis jetzt auch immer ohne Probleme so zu Rande gekommen: Ich weiß ja in etwa wie groß mein Bedarf an Windeln in dieser Zeit sein wird. In meinem Fall ist kein Problem, für einen 10tägigen Aufenthalt zwanzig Windeln ins Gepäck zu stecken (meist aufgeteilt in unsere gesamten Koffer). Für den Wechsel auf der An- und Abreise, packe ich mir die Teile ins Handgepäck. Was ich natürlich immer dabei habe, ist das Attest meines Arztes welches belegt, dass ich auf das Tragen von Windeln angewiesen bin. (…) zwei Zeilen, eine in Deutsch und eine in Englisch, reichen da vollkommen aus! Wer will, der kann sich bei Colorplast einen Hilfsmittelpass besorgen der mit mehr Sprachen ausgelegt ist; aber im Grunde nicht notwendig ist! Tipp: Wer vor der Personenkontrolle alles Metallische aus seiner Kleidung entfernt – auch Gürtel, Schlüssel und Kleingeld, der läuft nicht unnötig Gefahr befummelt zu werden. Und wenn doch, keine Panik! Wenn Du merkst dass Sie das peinliche Etwas entdeckt haben, dann zeigst Du Ihnen einfach dein Attest. Selbst in den USA hat es bei mir noch niemals Probleme gegeben, ganz im Gegenteil! Im Hotel ist mir das Ganze doch meist etwas peinlicher, also mit den Windeln im Mülleimer meine ich. Um hier - wie auch oft schon berichtet - dummen Gesprächen aus dem Weg zu gehen, sammle ich die „Gebrauchten“ meist in einer Tüte im leeren Koffer. Diese lässt sich meist auch unbemerkt in den Mülltonnen des Hotels alle 2-3 Tage mal entsorgen! Falls Mal der Nachschub ausgeht, kein Problem. Selbst in Ägypten gibt es in den Apotheken (Pharmacy) meist Inkontinenzwindeln zu kaufen. Allerdings sollte man sich vor Reiseantritt das jeweils landestypische Fremdwort dafür aufschreiben! … erspart dummes Drumherum-Erklären! Ich mit meinen 85cm Hüftumfang habe zudem das Glück, dass mir im Notfall auch noch Kinderwindeln weiterhelfen (Drynites etc.). Hinsichtlich des Fluges habe zudem noch die Erfahrung gemacht, dass eine Windel mittleren Saugvolumens (z.B: Tena Slip Plus) besser ist, als eine Ultra-Saugstarke. Bei den Letzteren ist der Absorber großvolumiger, was bei längerem und engerem Sitzen doch schnell unangenehm wird und drückt. (…) gleicher Nachteil haben auch die Pants! Ich wechsle lieber auf dem Flug bei Bedarf „Alt“ gegen „Neu“. Hierfür habe ich in meinem Handgepäck ein eigens dafür angelegter Kulturbeutel mit Windel und Feuchttüchern, den ich dann zur WC-Kabine mitnehmen kann. Bei USA Flügen auf keinen Fall den ganzen Rucksack oder ähnliches mit aufs Klo nehmen – bzw. vorher den Stewardessen unbedingt bescheid sagen!!! Hier kann es ganz schnell zur einer Bekanntschaft mit einem Sky-Marschall kommen – und dann wird’s peinlich! Die meisten Passagiere denken sich sowieso eher, dass Du Diabetiker bist und dich spritzen musst. Und noch was: Selbst wenn im Urlaub der Ein oder Andere Mal mitbekommen hat das ich Windeln trage, so bin ich noch nie dumm angemacht worden! Ich glaube es kann sich wohl jeder normale Mensch denken, dass man so was in der Regel nicht gerade freiwillig macht – also krank ist!
Schönen Urlaub!
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Merlin
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Beitrag #2 von Moritzwiese » 21 Jun 2011 14:23


Hallo Merlin,

warum machst du es so kompliziert.Du hast doch als inkontinenter das recht auf
20 kg Freigepäck extra.
Ein paar Tage vor Abflug bei der Gesellschaft anrufen u. dein Gepäck anmelden.
Bei mir gab es da nie Probleme.
So kannst du dir das Windelkaufen im Ausland sparen.

Lg Moritzwiese
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was wirklich zähl im Urlaub

Beitrag #3 von CarstenS » 21 Jun 2011 22:51


Hey,

was ich hier immer wieder lesen muss leider, ist das viele angst haben sich durch Müll ertappen zu lassen. Wenn ihr in den Urlaub fahrt, macht ihr das um euch zu entspannen und mal machen zu lönnen was nicht jeses Wochenende möglich ist. Werft eure Slips in den Müll im Badezimmer, und gut ist. Keine und ich meine KEINE Putzfrau der Welt schaut sich jeden Müll genau an und schreibt sich alles auf und postet es mit Namen und einem Bild bei Facebook.

GENIEßT euren Ulaub!

....Lasst die Sorgen hinter euch......
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Beitrag #4 von matis » 23 Jun 2011 13:54


Gut das hier nochmal gelesen zu haben und los geht das nachbohren:

Auch bei mir steht in einigen Wochen ein Urlaub - eine Flugreise an.
Und in der jetzigen Inkontinenz-Situation reichen auch nicht nur 10 bis 20 Stück , die in den Koffern verteilt werden, für 10 bis 14 Tage.
Ich plane pro Tag ein Tena Men Level 4 und 2-3 Tena Slip Super M (je nach Situation) ein.
Also wird es je eine Packung und ein paar einzelne.
Dafür wird es schon eine extra Tasche sein müssen.

Ich habe meinen Arzt gefragt. Er meinte, er habe noch nie von einer Bescheinigung oder irgendwelchen Sonderregelungen gehört.
Wenn ich irgendein Formular hätte, würde er es unterschreiben, sonst wüsste er nicht, was er mir ausstellen sollte.
Seine anderen Patienten würden das alles immer mit in die normalen Koffer packen.
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Attest für die Urlaubsreise

Beitrag #5 von Chris » 24 Jun 2011 07:40


Hallo Matis,

schade, es scheint so, als wenn Inkontinenz für viele Ärzte noch eine Sache ist, "die man so nebenbei mitbehandelt" und die daher keinerlei weitergehender Information bedarf. Die Ärzte werden sich noch umsehen, wenn die "Alterspyramide gnadenlos zuschlägt" und Inkontinenz eine übliche Begleiterscheinung der älteren Menschen wird.

Geh mal auf die Seite von Coloplast, dort kannst du unter Services, Services für Patienten, Alltagshilfen den Hilfsmittelpass anfordern. in dem wird mehrsprachig dein Problem (einigermaßen diskret) erläutert - also dass du aufgrund einer Erkrankung Hilfsmittel benötigst. Der wird von Arzt unterschrieben und abgestempelt (für einiger Länder wichtiger als die Unterschrift!!) und schon kannst du einfach belegen, warum du diese Dinge mitführen musst.

Was die Sondergepäckregelungen der Fluggesellschaften angeht, so wird das unterschiedlich gehandhabt und ist derzeit in heftiger Veränderung. Bei Rayanair, Air Berlin und Co. solltest du rechtzeitig "weiter oben" anfragen und die Genehmigung holen, das Personal am Check in ist oft überfordert, wenn du dann allerdings die Auskunft der Vorgesetzten Stelle vorlegen kannst, geht es (noch) reibungslos.

Die großen Gesellschaften sind da wesentlich kulanter und in aller Regel reicht die Vorlage eines Attestes oder des Coloplast Ausweises.

Viel Spaß im Urlaub - das klappt schon

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Beitrag #6 von Moritzwiese » 24 Jun 2011 16:55


hallo Merlin,

ich hatte vergessen zu erwähnen, dass du direkt im Reisebüro dein Problem darlegen
kannst.Die reledigen auch alles zu deiner zufriedenheit.
Ich habe zB. für 3 Wo. eine supergrosse Tasche wo ich alles hinein bekomme.
bei mir waren es 16,5 kg nur für Inkomaterial.
Hoffe ich konnte dir helfen.

Lg Moritzwiese
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Beitrag #7 von matis » 20 Jul 2011 18:56


Also den Hilfsmittelpass habe ich ja jetzt.
Aber der Arzt hat kein Datum eingetragen, nur Stempel und Unterschrift und wie mir die TUIfly heute geschrieben hat, darf ein Attest nicht älter als zwei Wochen sein.

Dolle Wurst, geht das von vorne los, aber erst nach dem 01.08., sonst ist es ja wieder zu früh und der Arzt weiß wieder nicht, was drauf stehen muss.

Na, ich warte mal auf eine Antwort auf meine Rückfrage an die Fluggesellschaft.
Noch ist etwas Zeit.
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Attest, Datum etc.

Beitrag #8 von Chris » 21 Jul 2011 07:10


Hallo Matis,

wo bitte ist das Problem - trag selbst ein Datum ein und gut ist!!

Der Hilfsmittelpass ist ein Zwitter - zum einen wie ein Attest, weil er dir persönlich gegenüber Dritte bestätigt, dass du aufgrund einer Erkrankung besondere Hilfsmittel benötigst, gleichzeitig aber auch ein mehrsprachiger Beleg, dass du ggf. Unterstützung benötigst.

Bei einem Rollstuhlfahrer kommt wohl kaum jemand auf die Idee, sich den Behindertenausweis zeigen zu lassen - das ist bei "uns nur Hilfsmittelverwendern" etwas anders, aber auch nur optisch!!.

Insofern - ein deutliches selbstbewusstes Auftreten räumt schon von vornherein einige Schwierigkeiten aus dem Weg - wir sind keine Bittsteller!!

In diesem Sinne - schönen Urlaub

Chris
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Rückmeldung nach dem Urlaub

Beitrag #9 von matis » 27 Aug 2011 12:54


Ich wollte nur mal eben durchgeben, wie es so gelaufen ist.
Also zur Sicherheit hatte ich mir doch nochmal ein aktuelles, gewöhnliches Attest erstellt und es entsprechend vom Arzt stempeln und unterzeichnen lassen.

Ich schickte es zusammen mit allen Infos (Größe, Gewicht, Beschaffenheit, Inhalt der Zusatztasche) an die Fluggesellschaft.
Von ihr kam die Info, dass es wegen der Pauschalreise über den Reiseveranstalter laufen müsste.
Dann habe ich das gleiche an den Reiseveranstalter geschickt.
Dort hieß es, es müsste über das Reisebüro laufen, wo die Reise gebucht wurde.
Als ich sagte, dass ich es aus Diskretionsgründen nicht wolle, haben sie es halb fertig gemacht und das Reisebüro musste nur ein allgemeines OK geben, für ein nicht näher definiertes medzinisches Zusatzgepäck.

Das war dann unter Dach und Fach.
Am Flughafen hatte ich dann doch etwas Bammel, vor Fragen, weiteres Vorzeigen von Nachweisen, zeigen des Inhalts usw., weil es hieß, dass das verlangt werden könnte.

Jedoch wurde ich sehr positiv überrascht.
Am Schalter hatte die gute Dame diese Info mit Bestätigung wohl schon am Bildschirm gesehen und nahm die Zusatztasche ohne weitere Worte entgegen.
Auch sonst wurde der normale Koffer und das Handgepäck ohne Rückfrage durchgeschleust.

Im Urlaub selbst gingen meine Urinausscheidungen weit zurück. Bei permanent über 30 Grad sieht das rein-/raus-Verhältnis halt doch anders aus. Ich hatte somit sogar mehr Hilfsmittel mit, als nötig.

Zum Essen und zum Strand hin und zurück (mit ggf. Aufenthalten im Supermarkt etc) haben sich die Tena 4 Men Level 4, die ich extra dafür (erste Tageshälfte) gewählt hatte als überaus praktisch und gut gewählt herausgestellt.
Aber insgesamt war der geringere Bedarf an Hilfsmitteln und der Badeurlaub selbst auch nur deshalb möglich, weil sich die Blase quasi (wie gedacht) bei fast jedem Gang ins Meer ein oder mehrmals entleerte hatte, schnell oder nach einigen Minuten.
Toilettengänge nach einem Badegang waren somit verständlicherweise nicht erfolgreich, manch Besuch vorher oder zwischendrin war (nur) "sehr vereinzelt" erfolgreich, so dass ich dann irgendwann auch seltener zur Fußpilzschleuder Strandtoilette gegangen bin.
Ein oft bestehend bleibendes Dranggefühl, was ich so kaum kenne (außer bei Entzündungen), nervte etwas.
Große sichtbare Verluste die das Badetuch auf dem ich lag durchdrungen hätten, gab es nicht. Ansonsten kaschierten Creme und Wasser ein Übriges.

Für Ausflüge hatte ich wie für den Abend die gewohnten Tena Slip Super M gewählt. Es war selten, dass mal ein Wechsel auf einen zweiten Slip nötig wurde.

Über Nacht hatte ich die meisten Ausscheidungen. Für den sonst kontinenten Bettnässer wäre es wohl schlecht, für mich war es eine weitere Hilfe für den Tag.
Eine Konditionierung auf die Nacht ist für den Tag besonders hilfreich.
Für die Nacht hatte ich Tena Slip Maxi M dabei.

Meine Inkoslip Grundversorgung (Super/Maxi) war geplant abgezählt in der Zusatztasche.
20 Stück (2 Packungen) Tena 4 Men 4 waren im normlen Koffer, sowie weitere Slips für zusätzlichen Bedarf.
Ein paar Slips befanden sich zum Wechseln zus. im Handgepäck.

Interessanterweise wurde es nach einigen Tagen im Urlaub spürbar besser (Inkontinenz->Kontinenz), nach den ersten Tagen im jetzt wieder kalt-nassen Deutschland aber leider auch wieder etwas schlechter.

Nun gut, das gehört nicht zum Urlaubsthread.
Jedenfalls kann ich berichten, dass alles prima geklappt hat, anscheinend keinem auffällig wurde und dass man sehr gut planen kann, wenn man sich, seinen Körper und seine Probleme gut kennt.
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Airline Ansprechpartner

Beitrag #10 von SquareLoop » 05 Nov 2011 18:13


Hallo Zusammen!

Ich habe auch ein paar Infos zur Mitnahme von Zusatzgepäck bei Lufthansa, Swiss und Austrian.

Ansprechpartner bei der Lufthansa ist das Medical Operation Center. Benötigt wird eine ärztliche Bescheinigung zur Notwendigkeit zur Mitnahme von Inkontinenzhilfsmitteln, das Gewicht des zusätzlichen Gepäckstücks sowie der Buchungscode. Ein entsprechender Vermerk wir dann in der Buchung vorgenommen. Die Kontaktdaten des Medical Operation Centers sind unten aufgeführt:

Medical Operation Center
Deutsche Lufthansa AG
FRA PM/C
Lufthansa Basis / Tor 21
D-60546 Frankfurt / Main
Tel.: +49 (0) 69 696 55077
Fax: +49 (0) 69 696 83677
E-Mail: medicaloperation@dlh.de

Sowohl bei Swiss auch als bei Austrian Airlines ist die Mitnahme von medizinischen Hilfsmitteln auf ihren Flügen ebenfalls kostenlos.

Swiss erlaubt die Mitnahme bis 20 kg und benötigt eine Bescheinigung des Arztes, um einen entsprechenden Vermerk in die Buchung einzufügen. Diese kann per Post oder Fax an folgende Anschrift gesendet werden:

Swiss International Air Lines AG
Feedback Management
P.O. Box 4002 Basel
Schweiz
Fax: +41 58 584 26 14

Und für Vielflieger:
Frequent Traveller: ftl.feedback@swiss.com
Senatoren: sen.feedback@swiss.com
HON-Circle: honcircle.feedback@swiss.com

Austrian Airlines benötigt zur Erstellung eines entsprechenden Eintrags in der Buchung vor Abreise die Abmessungen (Höhe x Breite x Tiefe) und das Gewicht des zusätzlichen Gepäckstücks. Diese Angaben können per Post, Fax oder E-Mail an Austrian Airlines übermittelt werden:

Austrian Airlines
Customer Relations
Flughafen Wien
PO Box 33
A-1300 Wien
Österreich
Fax: +43 - 5 – 1766 - 51000
E-Mail: customer.relations@austrian.com

Viele Grüße,
Jan
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