Hilfsmittel und Sicherheitskontrollen

Hier könnt ihr eure Erfahrungen mit der Inkontinenz im täglichen Leben, wie zum Beispiel: welche Kleidung ist geeignet, wie mache ich das im Beruf, beim Sport ...... austauschen.

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Re: Hilfsmittel und Sicherheitskontrollen

Beitrag #11 von Georges » 22 Apr 2017 13:19


Hallo Sebald,

ja, da hast du ein Punkt mit den Kathetern in Kombination mit einem Inkontinenz-/Hilfsmittelpass. Daran habe ich nicht gedacht, da ich selbst keine Katheter verwende. Dann ist es richtig, und wichtig, beide "Pässe" zu haben. Danke für den Korrektur!

//Georg1
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Re: Hilfsmittel und Sicherheitskontrollen

Beitrag #12 von LisaMi » 25 Apr 2017 19:04


Hallo, ich bin neu in der Thematik und habe tatsächlich noch gar keine Ahnung. Ihr werdet gleich über die Frage lachen, aber sie ist bei mir sehr stark im Kopf und lässt mir keine Ruhe.

Ich Sommer bin ich bei einer Reise zum Deutschen Bundestag mit Besuch des selben. Derzeit bin ich komplett unversorgt trotz Rezept, weil ich als TK Mitglied keinen Lieferanten finde, der mcih versorgen will. Das wird sich aber ändern, da ich bereits kämpfe.

Dort also haben sie ja so Scanner, wo man durchgeht und dann, weil es IMMER piept :P so ein Gerät, wie ein Tennisschläger, womit sie am Körper vorbeigehen. Würden die Teile möglicherweise darauf reagieren, wenn man da nicht mehr so ganz frisch durchgeht? Bei meiner Dranginko kann ich das absolut nicht planen, mit welchem Füllstand ich durch diese Kontrolle muss. Es wäre einfach mega peinlich, wenn da was reagiert und man sich rechtfertigen muss, denn die Kontrolle findet so statt, dass kein Wort in sensibler Weise gesprochen werden kann.

Wahrscheinlich ist die Frage total lächerlich, aber ich habe wirklich diese Angst. Zumal ich mal in einem Flughafen damals aufgeklärt wurde, auf die Frage hin, wie das mit Flüssigkeiten sei, dass das auch gescannt werde, was ja genau das Problem wäre.

die Doofe :P
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Re: Hilfsmittel und Sicherheitskontrollen

Beitrag #13 von Georges » 26 Apr 2017 19:56


Diese Geräte reagieren meines Wissens nur auf Metalle und Metalllegierungen. Wenn diese auf Wasser reagieren wurden, kann ja kein Mensch mehr durch irgendwelche Sicherheitsschleuse. Also, um so etwas wurde ich mich echt keine Sorgen machen.
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Re: Hilfsmittel und Sicherheitskontrollen

Beitrag #14 von LisaMi » 26 Apr 2017 20:12


ja, irgendwie klingt das logisch. der mensch ist ja selbst fast nru wasser. danke fürs ernst nehmen. :-)
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Re: Hilfsmittel und Sicherheitskontrollen

Beitrag #15 von Cveta » 25 Jul 2017 17:30


Hi,

letztens war ich mit einer Freundin in Třeboň bei einem Konzert von Čechomor in der Brauerei Regent am Karpfenteich Svět. Meiner Freundin wurde die Wasserflasche abgenommen, mein Rucksack wurde betastet und nur weiches Material (meine Seni quatros) festgestellt.

LG Cveta
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Re: Hilfsmittel und Sicherheitskontrollen

Beitrag #16 von ReginaM » 08 Jan 2021 16:29


Hallo TimmausK!

Wie oben genannt, funktionier das mit dem Hilfsmittelpass sehr gut. Druck es einfach in mehreren Sprachen und du wirst nicht erklären sollen, was das ist oder so. Ist auf jeden Fall eine gute Lösung.
Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand,
und wie wäre der möglich ohne Liebe!❤️
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Re: Hilfsmittel und Sicherheitskontrollen

Beitrag #17 von Pink Panther » 19 Mai 2021 20:13


Mein Erfahrungsbericht folgt der nun abgeschlossenen Reise nach Valencia in Spanien. Es war keine Urlaubsreise sondern eine Dienstreise. Es ist ja nicht genug, dass man wegen CORONA 2 Stunden früher da sein sollte um alles in die Wege zu leiten.

Ich bin um 0300 Uhr aufgestanden und war um 0500 Uhr am Flughafen, damit ich den Abflug um 0700 Uhr gut erreichen kann. Soweit so gut. Von zu Hause bin ich dann gut versorgt losgefahren und haben auf dem Flughafen vor der Kontrolle noch einmal gewechselt. Im Rucksack hatte ich also 2 Ersatz Inkontinenzschutzhosen (Suprima 1269) 5 mal Attends Active 10, eine Sein super Quatro und eine Butterstück große Dose mit Feuchttüchern. Das ging alles ohne großes Theater durch den Gepäckscanner und die vergessene Tube Schuhcreme hat auch kein Aufsehen erregt.

Der Koffer, der zwei ganze Packungen Windel drin hatte war ja durch die Gepäckaufgabe schon verschwunden und wird nicht mehr kontrolliert.
Die Personenkontrolle war dann schon anders. Man hat mich al erstes durch den Scanner geschickt und dann noch einmal sehr gründlich abgetastet. Dazu gehörte ich die Hose um den Hüft und Gesäßbereich. Die knöpfbare Hose muss er bemerkt haben, es folgte auch noch der recht beherzte Griff von hinten in den Schritt. Es war keine Jeans sondern eine gute glatte Herrenhose.

Nach dieser Kontrolle bin ich überzeugt, dass der Kontrolleur die Winden sicher bemerkt haben muss. Ich habe das nicht kommentiert oder mit einer Minenverzerrung quittiert. Es war mir also egal, denn Mann sehe ich nie wieder. Was soll er also mit dieser Information anfangen?

Auf dem Rückweg von Valencia nach Hamburg war die Kontrolle vollkommen harmlos nur Sprengstoff, keinerlei Abtastung. Ich habe aber einen guten Blick auf den Bildschirm vom Gepäckscanner gehabt. Meinen Rucksack, der immer gleich ausgerüstet ist habe ich also mal als X-Ray gesehen. Man konnte da genau erkennen, dass unten drin gefaltete Schichten waren und auch die Dose war klar zu erkennen, die Ersatzschutzhosen warn einfach nur ein Knäul, ähnlich dem von Socken.

Ich bin mir sicher, dann jemand, der das jeden Tag macht Schulungen besucht und Auditiert wird erkennen kann, was das wohl ist. Vielleicht hat der Spanier das auch, aber es war keine Änderungen seiner Mine, kein „schau mal da“ oder sonst was zu sehen oder zu bemerken.
Das bringt mich zu dem Schluss, dass man diese Kontrollen leicht so begehen kann, wie man das tägliche Leben auch besteht. Sicher ist es unangenehm und peinlich, aber ehrlich gesagt ist das Gefühl nach ein paar Minuten verschwunden, denn man holt sich dann vielleicht einen Kaffee und belohnt sich für die bestandene Prüfung.
Ich kann also jeden nur ermutigen darauf keine Rücksicht zu nehmen und da einfach durch zu gehen.

In Valencia habe ich gesehen, dass die Müllabfuhr die großen Tonnen jeden Morgen um 0600 und abends um 22:30 leerte. Die schwarze Tonne einmal am Tag, die anderen nicht ganz so oft, aber diese sind frei zugänglich und ich habe über die 7 Tage alles sicher und vollkommen unbemerkt entsorgen können. Die Stadt ist toll und macht viel Spaß auch wenn man aus anderen Gründen dort ist und nur den Abend mal frei hat.

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