Entsorgung von Windeln

Hier könnt ihr eure Erfahrungen mit der Inkontinenz im täglichen Leben, wie zum Beispiel: welche Kleidung ist geeignet, wie mache ich das im Beruf, beim Sport ...... austauschen.

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Entsorgung von Windeln

Beitrag #1 von Pikachu » 13 Sep 2004 12:18


Hallo Zusammen,

Ich habe ein Problem... Vielmehr eigendlich nicht ich sondern eher meine Mitbewohner mit meinen gebrauchten Windeln.....
Sie beschweren sich darüber das die Tonne wegen mir dauernd so voll wäre und sie es Unhygienisch finden würden das ich da meien Windeln drin entsorgen würde. Okay ich packe immer alles schon in tüten und Knote sie zu .. Nur unser Hausmeister ist halt immer der Meinung das er in der Tonne rumstampfen müsse und dadurch natürlich auch die Tüte mit dem Inhalt kapput geht und offen drin liegt.

Eigendlich nciht mein Problem .... Aber das mit der erhöhten Müllmenge ist schon ein Argument was sich ncith von der Hand weisen lässt ... Sinnd immerhin 5-6 Stück pro Tag und da es keien Kinderwindeln sidn brauchen sie auch ein wenig mehr Platz... Unsere Tonne wird auch nur 1 mal in der woche geleert...

Jetzt habe ich mir Überlegt eventuell wirklich ne eigene Tonne zu bestellen eine kleine halt nur zur Entsorgung der Windeln... Die Frage ist halt wer soll das bezahlen.. Die Vermieterin bestimmt nicht .. Und ich kann es mir eigendlich auch nciht leisten... Kann man für sowas die KK heranziehen?
Bis auf weiteres Teile ich meinen Windelmüll im moment noch auf die Tonne meiner Eltern und halt auf unsere Tonne im Haus auf ... Meine Eltern wohnen auf der anderen Strasenseite von daher kein Problem.
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Beitrag #2 von frosch » 13 Sep 2004 12:40


Hallo Pikatchu!

Einige Gemeinden stellen kostengünstig bei Inkontinenz eine weitere Tonne zur Verfügung. Müsstest Dich da mal schlau machen.

Alles Gute und viel erfolg, frosch
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Beitrag #3 von Pikachu » 16 Sep 2004 11:52


Tja unser Abfallunternehmen leider nicht..... Die billigste Tonne wären 176 Euro im Jahr... Dagegen stehen Müllsäcke des Abfalunternehmens mit jeweils 3 Euro pro Stück... Sind auch 156 Euro im Jahr.... Der Mensch der mich beraten hat war recht nett.... Sagte auch "Über Kinderwindeln regt sich kein Mensch auf"

Und ich kann mir diese 156 Euro im Jahr einfach nicht Leisten .. 12 Euro im Monat sind für mich sehr viel Geld. von 12 Euro ernähre ich mich zur Zeit 1 Woche lang.
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Beitrag #4 von Robert » 16 Sep 2004 13:24


Ich will hier kein Threadnapping betreiben und vom Thema abweichen, aber eigentlich finde ich diese Müllgebühren gar nicht so hoch. Ich bekomme nämlich in meinem Ort für eine wöchentliche Müllentleerung für eine 90-Liter-Mülltonne jedes Quartal € 58,85 vorgeschrieben, was einen Jahresbetrag von € 235,40 ausmacht. Ein zusätzlicher Müllsack kostet € 6,00 was dann gar € 312/Jahr ausmachen würde. Tut mir leid, dass ich dir keinen Rat geben kann, aber vielleicht tröstet es dich zu wissen wieviel andere dafür löhnen müssen.
mit freundlichen Grüßen
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Beitrag #5 von Stefan » 16 Sep 2004 18:16


Hallo Pikatchu,

ich würde es nicht so eng sehen. Was steigt denn eigentlich der Hausmeister in den Müllcontainer, wenn er weiß was drinnen ist? Sollte die Müllmenge der Hausverwaltung zu hoch sein, bzw. das Müllgefäß nicht ausreichen, dann werden die schon für ein weitere Tonne sorgen. Ich würde auf keinen Fall von selbst aktiv werden, da es Dir eigentlich wurscht sein kann. Zum Thema unhygienische Mülltonne. Windeln sind nicht unhygienischer als der Rest der in der Tonne ist.

Also lass Dich nicht ins Boxhorn jagen.

Stefan
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Beitrag #6 von mehlbox2001 » 17 Sep 2004 04:31


Genau, Stefan,

ums noch präziser zu sagen, im Erste-Hilfe-Kurs lernt man ja, dass nichts hygienischer und weniger gefährlich ist als Urin und Blut.

Pikachu, du wohnst in einer Mietwohnung -- und wenn da nicht genug Platz in der Tonne ist, ist das ein Problem des Vermieters, nicht deins. Die Kosten werden auf die Mietergemeinschaft umgelegt, und wenn du nicht soviel Geld hast, schließe ich mal messerscharf, dass die andern mehr Müll produzieren. Und dein Müll ist schließlich normaler Hausmüll, weder Sperrmüll noch Sondermüll.

Sollten die Tonnen überquellen, hilft ein kurzer Anruf beim örtlichen Gesundheitsamt, auch anonym. Eigene Erfahrung übrigens -- als Student in Berlin-Kreuzberg hatte ich auch einen geizigen Vermieter, der meinte, an den Tonnen sparen zu müssen. Idiotisches Verhalten, übrigens, wird doch sowieso umgelegt ... Oder kann es sein, dass sich bloß dein Hausmeister wie ein dusseliger kleiner König aufführt?

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Beitrag #7 von eckhard11 » 17 Sep 2004 11:57


Mahlzeit, Pichatku,

Du mußt nur e i n m a l die richtige Sorte Müll, verpackt in einem der äußerst dünnen "gelben Säcke" in den Mülleimer stopfen. Am Besten obenauf.

Ich bin sicher, der Hausmeister würde nie, nie wieder in der Tonne herumstampfen
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Ich leg mich wieder hin .sleep:
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also.....

Beitrag #8 von papa0861 » 21 Sep 2004 23:56


:lach:

also da kann ich in der beziehung ganz ruhig in die ferne blicken. ich wohn in nem neubaugebiet mit riesigen sammeltonnen. das einzige problem, was ich mit der entsorgung habe ist, daß mir jemand im treppenhaus begegnet und dazu noch ne sehr feine nase hat.
aber das ist eigentlich auch sehr unwahrscheinlich.
:-)) Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten und einrahmen. :-))
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