Jobs für Behinderte

In diesem Forum geht es um Recht und Gesetz in Fragen zu Krankenkassen, Kostenübernahme, Pflegeversicherung, Rehabilitationsmaßnahmen, GdB, Rente...

Moderatoren: Benjamin, MSN, Marco N.

Jobs für Behinderte

Beitrag #1 von Matti » 03 Okt 2003 11:32


Aufgrund eines Aktuellen Gespräches zum Thema Schwerbehinderung habe ich diesen Artikel gefunden.



Weniger Jobs für Behinderte
Von ALEXANDRA FLESKES

Es liegt auf der Hand: Wenn schon die Arbeitsmarktsituation für die „normalen“ Arbeitslosen schwierig ist, dann bietet sie den Menschen mit Schwerbehinderung derzeit noch weniger Chancen. Die blanken Zahlen, die das Integrationsamt des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) gestern in Köln vorlegte, belegen das. Von Oktober 2002 bis April 2003 stieg die Zahl der schwerbehinderten Arbeitslosen im Rheinland um 10,5 Prozent auf die Zahl von 21 843. In Nordrhein-Westfalen lag der Anstieg bei 11,5 Prozent auf 44 596 Menschen.
„Diese Entwicklung hängt vor allem mit der allgemein schlechten wirtschaftlichen Lage zusammen und nicht mit einer geminderten Leistungsfähigkeit schwerbehinderter Menschen“, betont LVR-Sozialdezernentin Martina Hoffmann-Badache.

Das LVR-Amt ist zuständig, wenn es um die Förderung Schwerbehinderter und die Beratung der Unternehmen geht. Und es nimmt Geld ein, wenn Betriebe ihrer Beschäftigungspflicht nicht nachkommen. „Eine Firma, die mehr als 20 Angestellte hat, muss mindestens fünf Prozent schwerbehinderte Angestellte beschäftigen“, sagt Martina Hoffmann-Badache. Tun sie dies nicht, müssen sie laut Schwerbehindertengesetz eine Ausgleichsabgabe zahlen - „sich freikaufen“, wie die Sozialreferentin es bewusst bezeichnet. Dadurch nahm das Integrationsamt im vergangenen Jahr 52 Millionen Euro ein, die vor allem in technische Aus- und Umrüstung von Arbeitsplätzen Schwerbehinderter gesteckt wurden. „Wir bauen zum Beispiel unterfahrbare Schreibtische für Rollstuhlfahrer ein, besorgen Kommunikationsgeräte für Gehörlose oder Sehhilfen für Sehbehinderte“, sagt Dr. Helga Seel, Leiterin des Integrationsamt.

Sie und ihre Mitstreiter wollen mit ihrer Arbeit auch dem Vorurteil entgegen treten, dass Behinderte grundsätzlich weniger belastbar und häufiger krank seien als „normale“ Beschäftigte. „Bei den Unternehmen herrscht eine Mischung aus Unkenntnis und Unsicherheit, wenn es darum geht, behinderte Arbeitnehmer einzustellen“, sagt Dr. Helga Seel, Leiterin des Integrationsamtes des LVR. „Dabei sind diese Menschen häufig deutlich leistungsfähiger und motivierter und identfizieren sich besonders stark mit ihrem Arbeitgeber“, appelliert sie an die Unternehmen.


Gruss
Matti
Benutzeravatar
Matti
 
 

Behinderung und Job

Beitrag #2 von Stutzer » 11 Dez 2003 11:08


Hallo Matti

Ich habe in den letzten Monaten die Erfahrung gemacht das sich viele Arbeitgeber davor sträuben "behinderte" Menschen einzustellen.

Dieses fällt besonders in der Übergangsphase von 30 - 50 % auf.
Es scheint wohl doch üblich zu sein nicht auf solche Bewerber zurückzugreifen, da diese anscheinend nicht die gewünschten Vergünstigungen mit sich bringen.

Für alle die eine Gleichstellung beantragt haben sei angemerkt.
Sie hilft nur beim besonderen Kündigungsschutz, und auch nur dann wenn der Betrieb keine Saisonarbeiten vorweisen kann (eigene Erfahrung).
Eine verbesserte Chance auf dem Bewerbermarkt bringt diese Gleichstellung nicht mit sich. Es scheint da doch noch ein wenig Aufklärungsarbeit zu leisten.

Auch finde ich aus persönlicher Sichtweise das der Staat in Form von Gesetzesgrundlagen diesen Punkt noch einmal einsehen sollte.
Die so geschaffene Dunkelziffer von "behinderten" Menschen ist doch recht beachtlich.

Fazit: Behindert werden ist anscheinend nicht schwer, Behindert arbeiten dagegen sehr.
Bis dahin wünsche ich dir viel Glück und verbleibe

freundlichst grüßend
der Lutz
Benutzeravatar
Stutzer
Ultraautor (min. 125 Beiträge)
Ultraautor (min. 125 Beiträge)
 
Beiträge: 141
Alter: 54
Registriert: 20 Feb 2003 15:14
Wohnort: Herne
Land: Germany (de)
Geschlecht: Männlich
 
Partner: verheiratet
Art der Inkontinenz: Neurogene Blase
Hilfsmittel: IKS = Inkontinezslip

Jobs für invalide??

Beitrag #3 von klaro (+16.05.2008) » 08 Sep 2004 11:36


halo Matti, halo Luzt
hmm, ich möchde da auch mal dagen, was ich erlebt hate. Ich wollte letzdes Jarh unbedingt waas machen, statt nur rumhängen im Sessel( oder eben Rollstuhl). Da hörte ich mich um und erkundigde mich im transfair um etwas machen zu können. Tja der sTundenlohn war ja nichd überwäldigend mit 3 Frankn pro Stunde. aber dennoch wäre ich dabei gewesen, mier war wichdig, Beschäfdigung zu haben udn unter die Leute zu kommen.
Tja, dann fersuchte ich es mit ienmal in der Wcohe und das 4 Stunden(4 mal 3 = 12 Franken) davon wurden noch Abzüge gemachd.
Es wollte an den schmerzen scheitern udn ich benutdze für den Weg das IV Taxi, das 2 mal 7 Fr. kosdete damals. Die IV -EL wäre auf ienen andrag hin bereit gewesen,für die Fahrt, maximum den den Tarif vom öffendlcihen Ferkehr zu bezahlen.
hmm, ich fidne es schlimm, dass es nicht mal reicht, für den Weg zu bezahlen.

DAfür konttde ich dann das Taxi eben mier nid liesden und ging wiedter mit dem Elektro Rollstuhl und bald scheiterte es an den unzumutbaren Schmerzen, die ich mit Taxi anfahrt ncichtgehabd hätte.

hmm, mier gab das zu denken. Schwer sogar.Und es tat weh, sher weh.

man wird niergends mehr gebraucht und die leistund ist nichts merh wert.**** :cry:

hmm, ich mussde das mal zu Baltt bringen, denn diesr Frsut sass tief in mier.

Ich finde einfach, heude wird das IV Geld falch eingesedzt immer noch. Und das fidne ich schlimm.

hmmm, wollde es einfach nur erzählen klar, klaro :fleissig:

na ja, statt abrbeiten kann man ja acuh PC sitzen und chaten** :fleissig: :D
Benutzeravatar
klaro (+16.05.2008)
Profiautor (min. 150 Beiträge)
Profiautor (min. 150 Beiträge)
 
Beiträge: 621
Alter: 54
Registriert: 28 Aug 2004 18:42
Wohnort: CH
Land: Germany (de)
Geschlecht: Weiblich
 
Partner: --
Art der Inkontinenz: Mischinkontinenz
Hilfsmittel: absorinslips ,absorin pants i.R.

Beitrag #4 von eckhard11 » 26 Dez 2004 22:24


Hallo alle,
ich habe im Forum www.inkotreff.de ( matti ) folgenden Beitrag gefunden:

Fragerecht bei Einstellung


Ob eine anerkannte Schwerbehinderung bei einer Einstellung anzugeben ist, war bislang umstritten. Nach wohl überwiegender Meinung ist aber jedenfalls seit dieser gesetzlichen Neuregelung die Frage nach einer vorliegenden Schwerbehinderung (entgegen der vom Bundesarbeitsgericht zur früheren Rechtslage vertretenen Auffassung) unzulässig und darf, wenn sie gestellt wird (ähnlich wie die Frage nach einer bestehenden Schwangerschaft) folgenlos wohl auch dann verneint werden, wenn formell die Schwerbehinderteneigenschaft festgestellt ist.


Hierin sehe ich eine groteske Benachteiligung des Arbeitgebers durch den Gesetzgeber, da der Arbeitgeber ohne sein Wissen Schwerbehinderte einstellen würde.

Zulässig bleiben aber konkrete Fragen, die sich auf die gesundheitliche Eignung eines Stellenbewerbers für eine bestimmte Stelle und die damit ggfls. verbundenen besonderen gesundheitlichen Belastungen beziehen.


Dies sollte doch wohl auch selbstverständlich sein

Da aber dann zukünftig ein Arbeitgeber nicht mehr erfahren würde, ob und wieviele Schwerbehinderte er beschäftigt und deshalb verpflichtet bliebe, die gesetzliche Ausgleichsabgabe zu bezahlen, obwohl er seine Beschäftigungsquote tatsächlich erfüllt ( !! ), wird man schwerbehinderte Arbeitnehmer für verpflichtet ansehen müssen, die Tatsache ihrer anerkannten Schwerbehinderung jedenfalls nach Ablaufen der sechsmonatigen Wartezeit, nach welcher der besondere, schwerbehinderungsrechtliche Kündigungsschutz greift, dem Arbeitgeber zu offenbaren.


Hier zeigt sich sowohl der komplette Unsinn dieser Vorschrift als auch deren schwammige Formulierung : Man wird “schwerbehinderte Arbeitnehmer für verpflichtet ansehen müssen”, ( also keinerlei bindende Vorschrift ),”sich zu offenbaren”, aber mit der Einschränkung: “ jedenfalls nach Ablaufen der sechsmonatigen Wartezeit, nach welcher der besondere, schwerbehinderungsrechtliche Kündigungsschutz greift”

Dies bedeutet nichts anderes, als daß ein Arbeitsuchender dem Arbeitgebenden seine Schwerbehinderung verschweigen kann, auch dann, wenn er direkt bei einem Einstellungsgespräch danach gefragt wird.

Er kann diese dann nach 6 Monaten dem Arbeitgebenden mitteilen und danach die Vorteile seiner - verschwiegenen - Behinderung, ( Kündigungsschutz, Sonderurlaub etc. ), einfordern, ergo Belastungen, bei deren vorzeitigem Wissen der Arbeitgeber den Arbeitnehmer nimmer eingestellt hätte.

Der Schwerbehinderte wird durch den Gesetzgeber beim Vorstellungsgespräch zur Lüge animiert.

Kündigungsschutz :

Die Unwirksamkeitsfolge tritt auch dann ein, wenn der Arbeitgeber von der Schwerbehinderung oder Gleichstellung nichts wusste.


So geht es nun auch wieder nicht. ( Zur Information: Ich bin selber schwerbehindert, Arbeitgeber und habe meine Quote übererfüllt... )

Wie soll ein Vertrauensverhältnis bestehen bleiben, wenn der Arbeitgeber nach einem halben Jahr erfährt, daß er bereits beim Einstellungsgespräch - gesetzlich erlaubt - belogen wurde ?

Ich leg mich wieder hin .sleep:
Eckhard
Benutzeravatar
eckhard11
Profiautor (min. 150 Beiträge)
Profiautor (min. 150 Beiträge)
 
Beiträge: 1185
Registriert: 24 Dez 2003 14:51
Land: Germany (de)
Geschlecht: Männlich
 

Beitrag #5 von Matti » 26 Dez 2004 22:52


Hallo Eckhard,

erst mal schön das du meine Internetseite so Aufmerksam liest. Ich denke das du natürlich verstanden hast das der von dir zitierte Text nicht unbedingt meine Meinung wiedergibt, sondern die Gesetzeslage beschreibt bzw. die Rechtssprechung beschreibt.
Diese Regelung ist für beide Parteien nicht befriedigend ja geradezu Grotesk. Ein anerkannt Schwerbehinderte wäre ja blöde wenn er bei der Einstellung nicht angeben würde das er Schwerbehindert ist. Die sogenannten Nachteilsausgleiche die er aufgrund seiner Schwerbehinderung erhält sind ja keine Almosen sondern oftmals ein Ausgleich ohne den eine Arbeitsaufnahme nur erschwert möglich wäre oder evtl. gar nicht. Der gleiche Schwachsinn meiner Meinung nach ist das eine Schwangere Ihre Schwangerschaft nicht angeben muss.
Der Arbeitgeber müsste eigentlich die Möglichkeit haben das Arbeitsverhältnis aufzulösen da er ja bewusst "Hintergangen" wurde.
An dieser Stelle muss aber auch einmal darauf hingewiesen werden das eine Schwerbehinderung nicht immer ein Vorteil sein muss für einen Arbeitnehmer. Viele Firmen zahlen lieber eine Ausgleichsabgabe als einen Schwerbehinderten einzustellen. Das Vorurteil das Schwerbehinderte häufiger Krank seien als "Gesunde" Arbeitnehmer ist ein belegtes Ammenmärchen. Gerade Schwerbehinderte Menschen sind oftmals viel Leistungsgewillter weil die Arbeit nicht nur Broterwerb ist sondern auch einen größeren Sozialen Aspekt hat.

Matti
Benutzeravatar
Matti
 
 

job

Beitrag #6 von kleinduck » 04 Sep 2006 16:18


hi matti ich habe hau problme mit ein job zu vinden ich hab mich mit arbeitamt vel gestriden drüber bist mier ifd vorgschlagen hab die helfen schwerbehindert mechen weiter ein arbeit zu vienden und braden ein wie und was es gibt fragt doch ein fach mal nach beit dein arbeits berade :-) :lach:

grus kleinduck
Benutzeravatar
kleinduck
 
 

Beitrag #7 von MonaLisa » 23 Jan 2008 11:25


Hallo zusammen,

solange die grossen Arbeitgeber nur so wenig zahlen müssen, wenn sie ihrer Verpflichtung Schwerbehinderte einzustellen nicht nachkommen, wird sich daran auch m.E. nichts ändern.
Da muß der Gesetzgeber ansetzen.

Grüße von
MonaLisa
Jeder Mensch hat eine Schwäche--warum also nicht auch ich??
Benutzeravatar
MonaLisa
Standardautor (min. 15 Beiträge)
Standardautor (min. 15 Beiträge)
 
Beiträge: 24
Registriert: 22 Dez 2007 08:18
Wohnort: NRW
Land: Germany (de)
Geschlecht: Weiblich
 
Art der Inkontinenz: Stuhlinkontinenz
Hilfsmittel: Attends

Beitrag #8 von kleinduck » 23 Jan 2008 17:35


hi zusamm also ich arbeit bein schwerbehinter betrib ich arbete bei frima best oder ach Bedesster ah arbeit ich und bin zu friden Best oder Bedester ist in kanz deuschland verterden :lach: :lach: schaud doch ein fach mal dah nach im net

grus kleinduck
Benutzeravatar
kleinduck
 
 


Zurück zu Allgemeine Fragen, Rechte und Pflichten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron