Barmer GEK / Praximed

In diesem Forum geht es um Recht und Gesetz in Fragen zu Krankenkassen, Kostenübernahme, Pflegeversicherung, Rehabilitationsmaßnahmen, GdB, Rente...

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Barmer GEK / Praximed

Beitrag #1 von matis » 21 Jan 2011 20:31


Zum Thema "ich und Inkontinenz" habe ich bereits einen Beitrag im Inkoforum geschrieben.
Jetzt soll es gerade mal um Hilfsmittel und "Hilfe bei der Beschaffung" gehen.

Da ich in der Vergangenheit nur für begrenzte Zeiträume und/oder zwischenzeitlich nur situationsbedingt inkontent war, habe ich meist die Hilfsmittel selber und auf eigene Kosten beschafft.
Das ist unkompliziert und für mich nicht allzusehr belastend (wenn es kein langanhaltende Vollversorung wird).

Zu den drei wirklich schlimmen ausufernden Zeiten (heute eingeschlossen) habe ich dann aber früher oder später um Hilfsmittelunterstützung gebeten.

Da meine Urinverlust-Mengen zumindest vereinzelt sehr groß ausfallen können, habe ich von Hilfsmitteln für mittlere Inkontinenz Abstand genommen und meine Auswahl auf die für eine schwere beschränkt.

Tena Pants Plus mussten im Inkontinenzverlaufsdurchschnitt eigentlich immer nach einen Einnässen gewechselt werden. Ein zweites mal haben sie nie verkraftet. Wenn die Menge eines Einnässens über 200ml gelegen hatte, konnte sie sogar schon Nässe zur Hose durchlassen (vorne oder mitte seitlich ausgelaufen).
Tena Pants Super waren da besser, aber auch nicht hinreichend sicher, viel zu auffällig und um himmels Willen, was kosten die Dinger?!

Einlagen sind häufig kleiner und dicker oder im dünnen Zustand, nicht saugfähig genug.
Also fallen sie u.U. wieder mehr auf, als ein einfacherer Inko-Slip.

So habe ich heute wie damals mich für Inko-Slips entschieden.
Für die gezielten Toilettengänge hat "Mann" den Vorteil, seinen Willi vorsichtig seitlich heraus fummeln zu können.

Sie verteilen sich selbst über einen größeren Bereich, fallen meist nach außen hin ab und sind so teilweise unauffälliger (unter ner Jeans), als manch Einlage.

Ich hatte und habe viele Hilfsmittel probiert.
Tena Slip Super Medium ist einfach eine Referenz für mich geworden.
Saugt sie auch in besonderen Situationen genug und reizt nur wenig.
Leider ist sie mir für manche Umgebungen zu indiskret (z.B. Arbeit),
und in unmittelbarer (zeitlicher) Nähe zu einer Toilette vielleicht mehr als nötig.
So schaute ich mich weiter um, kam bei Tena Flex an, die nicht ideal für mich waren.
Ich schaute weiter und entdeckte Attends Slip Active 9 M für mich.
Als halboffener Inkoslip oder verschließbare Einlage machen sie einen guten Spagat.

28 Stück kaufte ich für 13,67 Euro. Ein bis zwei reichen für 8 - 17 Uhr auf der Arbeit, bei höufigen erfolgreichen Toilettengängen.
Für anonymere Umgebungen, Unternehmungen ohne nahes WC oder in Warteschlangen, Shopping o.ä. bleibe ich bei Tena Slip Super.
28 Stück kaufte ich für 16.50 Euro.

Andere Inkoslips sind für meinen Körper falsch geschnitten.
Ich habe einen dicken Bauch, L ist mir aber zu lang, zu groß und zu indiskret.
Fast alle "M"-Ausführungen sind an den Beinen / im Schritt zu eng.
Nur bei Tena passt es prima.

Diese eigenen Erfahrungen tauschte ich mit ner Apothekerein und später mit der Arzthelferin aus.
Letztlich bekam ich aus diesen Gründen/Erfahrungen auch ein Rezept genau über diese Produkte.

Ich habe mich an die Barmer GEK gewendet.
Sie hat das Rezept stillschweigend angenommen.

Als ich gestern noch nichts hörte, nichts bekam usw. rief ich bei der Barmer an.
Die Anforderung sei von denen zur Firma Praximed geschickt worden.

Heute rief ich dann bei Praximed an.
Sie meinten, es wäre noch nichts angekommen.
Toll, wenn die bisher besorgten Hilfsmittel langsam ausgehen.
Jedenfalls erzählte sie mir weiter, dass auch bei konkreter Anordnung nur ca. 30 Euro im Monat gezahlt werden.
Tena Slip Super M könnte ich mit ordentlicher Zuzahlung von denen bekommen.
Attends hätten sie gar nicht im Programm. Dafür jedoch Seni Super.

Ich schaute mich dann auf deren Homepage um und verglich die Preise.
Fast alle Üblichkeitsprodukte (Seni) in dem Bereich sind teurer, als Tena Slip oder Attends Slip bei der Konkurrenz.

Wenn meine Aufzahlung im Monat so hoch ausfällt, wie die Produkte bei der Konkurrenz normal und ohne Zuschuss kosten, was bringt es dann?

Kann das wirklich sein, 30 Euro, mehr nicht, egal was verordnet wird?

Tena Slip Maxi für die Nacht hätte ich so oder so privat weiter gekauft und bezahlt.

Meine Aufstellung für 24h
Morgens-Nachmittags: 1-2 Attends Slip Active M 9 (gehen wir von einer aus, Toilette ganz nah)
Nachmittags-Abends: 1-2 Tena Slip Super M (gehen wird von einer aus, bin oft zu Hause, aber stärkster Ausschüttungsabschnitt)
Nachts: 1 Tena Slip Maxi M
=
1.) 49 ct
2.) 59 ct
3.) 79 ct
rechnen wir noch 53ct drauf, oft ists halt eine mehr
= 2,40 Euro

Das macht 72 Euro im Monat. (ca. 50 Euro ohne Nacht).
Wären nicht erfolgreiche Toilettengänge möglich, wäre ich locker bei über 4 Euro pro Tag.
Wenn ich an die armen Leute denke, mit vollständiger Inkontinenz...

Würde ich die extrem saugschwachen Billigsthilfsmittel nehmen (Einlage, Slip o.ä.), die oft angeboten werden, müsste ich bei fast jeder Miktion wechseln, obwohl ich gleichzeitig ständig mit Auslaufen zu kämpfen hätte.
Das könnten dann locker 10+ pro Tag sein.
Das wäre zusammengerechnet noch teurer.

Wenn ich bedenke, was Praximed nimmt (weiß nicht mehr genau, was sie vorhin gesagt hatte, aber meine, es waren mehr als 70 Euro Aufzahlung/Monat), läge ich nach Abzug der Krankenkassenbeteiligung bei mehr als Aufzahlung nur für den Tag, als mich sonst Tag+Nacht zusammen in Eigenleistung kosten.

Wenn ich die Hilfsmittel kaufen könnte, wo ich wollte und auch nur die 30 Euro bekommen würde, wäre mein Anteil bei 40 Euro, einfach weil ich billiger Einkaufe.

Das ist doch alles sinnlos, was die GKVs heute veranstalten.

Damals war es sinnvoller.

Natürlich verstehe ich die Krankenkassen schon, dass sie bei vielen Betroffenen nun günstiger verfahren, wenn ich sehe, wieviel manche Apotheken verlangen.
Hier ums Eck kosten 12 Tena Pants Super M 24 Euro!
10 Euro mehr als im günstigsten Internetshop.

Wieso machen sie es nicht so, wie die Privaten.
Einfach die Rechnung einrechen lassen und dann meinetwegen nicht 100% übernehmen, aber vielleicht 50-70%.
Das Gute wäre, dass die Leute aufgrund ihres Eigenanteils günstig einkaufen würden, aber nicht zu günstig, auf Kosten von Produkt- und Lebensqualität.
Damit wäre allen Parteien geholfen.

LG
Matis
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Beitrag #2 von Stefan » 26 Jan 2011 10:13


Hallo Matis,

leider kommt es immer wieder das gerade die Barmer/GEK mit Leistungserbringern zusammenarbeitet die sich nicht an die Ausschreibung und an das Gesetz halten.

1. Praximed hat dafür unterschrieben, dass man Dich 24h ausreichend versorgt. Dies erfolgt über eine Pauschale in der im Grunde alle Sorten von Windeln drin sind. Selber kaufen würde ich da nichts.

2. Wenn Dir dein Arzt die Windeln nicht namentlich verordnet hat, dann stellt Dir Praximed ausreichende Produkte vor, aus denen Du auswählen kannst.

3. Wenn Dir dein Arzt jedoch die Produkte namentlich nach §7 HilfsM-RL verordnet hat, dann darf Dir Praximed keine anderen Windeln liefern, außer Dein Arzt ändert die Verordnung schriftlich. Praximed kann hier nichts Anderes abgeben. Hier fallen neben der gesetzlichen Zuzahlung keine weiteren Aufzahlungen an.

Sollte Praximed in diesem Fall weiteres "Schutzgeld" von Dir erpressen, würde ich an Deiner Stelle sofort Strafanzeige wegen Betrugs und Erpressung stellen. Wäre doch gelacht, wenn man sich als Betroffene nicht gegen solche Mafiamethoden wehren kann.

Du hast auch das Recht nach §33 Abs. 6 (Berechtigtes Interesse) einen anderen Anbieter zu wählen, wenn Dich Praximed nicht beliefern will oder Dich erpresst "Schutzgeld" zu zahlen.

Liebe Grüße

Stefan
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Beitrag #3 von matis » 26 Jan 2011 18:36


Hallo Stefan

Vielen Dank für Deine Antwort.

Heute wollte mich die regionale Hilfsmittelberaterin der Barmer GEK anrufen, hat mich aber nicht erreicht und nach 16 Uhr war sie dann wohl schon im Feierabend.
Jedoch rief kurz danach die Dame von Praximed bei mir an.

Sie sagte, sie habe nun die Anforderung bekommen und ein Telefonat mit der Dame der Barmer geführt.

Sie teilte mir mit, dass sie Attends Slip Active M nicht beschaffen könnte. Es gäbe keine Zusammenarbeit mit Attends, also gar keine Produkte von Attends.

Dafür habe sie aber Molicare, Euron und Seni.
Tena Slip Super M könnte sie mir auch besorgen.
Bezieht man sich nur auf einen Karton Tena Slip Super M, bekäme ich 84 Stück mit einer Zuzahlung von 32 Euro.

Sie würde mir jetzt ein Proben-Paket mit Attends Alternativen rausschicken, vielleicht würde ich doch eine adäquate Alternative finden.

Ich will die Hoffnung ja nicht aufgeben, aber muss schon sagen, dass ich mit den Attends Active 9 gut klar komme.
Sie kommen fast an die Saugleistung/Auslaufsicherheit von Tena Slip Super heran, sind dabei an meinem Körper besser zu tragen als Tena Flex, knistern nicht und sind noch keinem Menschen in "heiklen Umgebungen" unter meiner Jeans aufgefallen.


Vielleicht gab und gibt es noch keine Ausschreibung, weil es erstmal ein Einzel-Rezept ist?
Es ist ja noch keine Dauerverordnung und wird hoffentlich auch keine (im Sinne von - hoffentlich keine nötig).

Ich blicke da mit den Änderungen der letzten Jahre nicht mehr durch.
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Beitrag #4 von Stefan » 26 Jan 2011 20:12


Hallo Matis,

was steht denn auf Rezept drauf?


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Beitrag #5 von matis » 26 Jan 2011 22:23


Der Azrt meinte zu seiner Arzthelferin nur "mach mal nen Rezept fertig" und war wieder weg.

Sie hats gemacht und darauf steht nun "D: Blasenentleerungsstörung", die 7 bei Hilfsmittel und die beiden Produkte.

Sonst steht da nichts.
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Beitrag #6 von Stefan » 27 Jan 2011 09:01


Hallo Matis,

wenn da zum Beispiel

Attends Active 9M - 50 Stück
Tena Slip Super medium - 30 Stück

draufsteht, dann ist das strittig.

1. Argument:
Da der Arzt zwei Produkte, keine PZN und keine Hilfsmittelnummer, sowie keine Stückzahlen nach Packungsgrößen angeben hat, stellen die Produkte Beispiele dar. Das Rezept ist so zu handhaben, als wie wenn da nur Windelhosen draufsteht.

2. Argument:
Da der Arzt zwei Produkte namentlich genannt hat und auch eine konkrete Stückzahl angeben hat, liegt eine namentliche Verordnung nach §7 HilfsM-RL vor. Der Leistungserbringer kann kein anderes Produkt abgeben, darf aber vom Arzt fordern, dass er das Rezept auf die nächst höhere Packungseinheit ändert.

Die meisten Sozialgerichte folgen Argument 2. Wenige aber auch Argument 1.


Ein richtiges Rezept hat mindestens folgendes drauf:
- nur ein Produkt
- Stückzahl nach Verpackungseinheit
- PZN
- Hilfsmittelnummer
- Diagnose

zusätzlich kann noch eine Anagbe der Rechsgrundlage drauf.


Liebe Grüße


Stefan
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Beitrag #7 von matis » 27 Jan 2011 19:06


Ich habe heute das Telefonat mit der Kasse geführt.
Sie hätten sich nicht an der Rezeptgestaltung gestört,
aber für spezifische Produktverordnung hätte eine ordentliche medizinische Begründung mit draufgedruck werden müssen.

Auf die Frage, wie es sein kann, dass man auf ein 59ct Produkt 39ct draufzahlen soll, kam die Antwort, dieser Inkoslip sei "ein Mercedes". Einen Mercedes könne man nicht erwarten.

Darauf habe ich dann gesagt, dass Tena Slip Super Medium einfach nur saugfähiger ist, als Tena Slip Plus Medium, der nur 43ct/Stück kostet, aber nicht reichen würde.
Zusätzlich sei zu erwähnen, dass man auf Praximed.de keinen einzigen Inkoslip (Größe M/2) findet, der weniger als 50ct/Stück kostet.

Darauf konnte sie dann auch nichts mehr sagen.

Die Gründe, die ich genannt hätte, würden nicht ausreichen für eine spezifische Wahl (Selbstbestimmung des Produktes), so wäre halt eine Aufzahlung zu leisten.
Sie betrachten das Rezept wohl tatsächlich reduziert auf eine einfache generelle Inkoslip-Verordnung.

Ich frage mich, Aufzahlung worauf?
Meine Zuzahlung dürfte im Vergleich zum billigsten Praximed-Slip 9ct / Stück betragen.
Meinetwegen im Vergleich zu Tena Slip Plus Medium auch die 16ct / Stück,
aber nicht 39ct/Stück!

Und sollte Praximed Tena Slip zu teuer einkaufen, ist das eigentlich nicht mein Problem.
59 cent für einen Tena Slip Super Medium ist der Betrag, den ich als Selbstzahler hätte aufbringen müssen.

Sie lenkten aber ein.
Wenn ich mich nicht mit Praximed einigen könnte, würden sie einmalig meine letzte Rechnung übernehmen.
Für die Zukunft müsste ich mir aber Gedanken machen, denn sowas wie die Privatkassen mit Selbstwahl von Produkt und Handel könnten sie nicht machen.
Ohne Verträge untereinander läuft da nichts.

Ich warte jetzt erstmal die Proben ab, ob da nicht doch eine Alternative drunter ist.
Sonst muss ich mal sehen, wie ich weiter verfahre.
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Beitrag #8 von Sarah » 28 Jan 2011 00:30


huhu,

bevor sich Stefan wieder die Finger wundschreiben muss, über etwas, was er eigentlich schon 1000 mal geschrieben hat, mach ichs mal *g*

Also ganz simplerweise holst du einfach ein Rezept
auf diesem "muss" draufstehen (bsp jetzt mit attends)

-Wegen Harninkontinenz - Zur Ermöglichung
der Teilnahme am gesellschaftichen Leben
-Attends Slip Active 10M 112 Stück
-15.25.03.1217 (ist die Hilfsmittelnummer)

UND „aut idem“ muss durchgestrichen sein(aut idem = oder das Gleiche) links neben dem Medikament/Hilfsmittel, dadurch DARF dir kein ähnliches Produkt gegeben werden.

Im Klartext heißt das, wenn sie das Produkt nicht liefern können, hast du wie oben Stefan schon sagt ein berechtigtes Interesse und kannst dir eine Firma suchen, die dir dein Produkt liefern kann.
Zudem erhälst du dadurch die gesetzliche Zuzahlung von 51cent bei M, bzw 69 bei L.


lg...
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Beitrag #9 von matis » 01 Feb 2011 18:43


Hallo Sarah

Danke für Deine Antwort.
Muss auf dem Rezept nicht noch ein Zeitraum für die Stückzahl angegeben werden?
Und wie sieht es aus, wenn man wie ich zwei verschiedene Hilfsmittel situationsbedingt abwechselt.

Bei mir würde es dann so aussehen:
-Wegen Harninkontinenz - Zur Ermöglichung der Teilnahme am gesellschaftichen Leben
-Attends Slip Active 9M 112 Stück -15.25.03.1216 (ist die Hilfsmittelnummer)
-Tena Slip Super Medium 84 Stück - 15.25.03.1002

Nicht permanent das gleiche Hilfsmittel zu tragen hat neben meiner bereits genannten noch einen weiteren Vorteil, den ich zumindest bei mir feststellen konnte:
Ein und dasselbe Hilfsmittel reizt immer an den gleichen Stellen die Haut.
Nimmt man zwei leicht unterschiedlich geformte und beschaffene im Wechsel, gibt man den Reizstellen der Haut immer wieder Zeit zur Erholung.
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Beitrag #10 von Sarah » 02 Feb 2011 20:34


huhu,

sorry, hab ich vergessen bei Dauerrezepten, bei dir im dem Fall ~ ca

Dauerrezept gültig bis 31.12.2011
Attends Slip Active 9 Größe Medium
PZN 2553973 - 112 Stück = 1 OP
Jahresbedarf ca. 16 OP*
Diagnose: Bei Inkontinenz zur Teilnahme
am öffentlichen Leben


"aut idem" durchgestrichen, wie immer

*= oder wieviel halt in dem Fall für dich als Jahresbedarf in Frage kommt.

Frag mich jetzt aber nicht wie das bei einem Wechsel zwischen den Hilfsmittel aussieht, ergo ob beide angegeben werden oder nicht.
Vom alten Post wars so kopiert, von meinem Rezept, was idR mein Monatsbedarf (--) is, bzw ich alle 3-4 Wochen halt ein neues Rezept hole.... Macht der Gewohnheit *g*
Deswegen fehlt ergo der Zeitraum.
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