Noch ein Trick oder besser Tipp

In diesem Forum geht es um Recht und Gesetz in Fragen zu Krankenkassen, Kostenübernahme, Pflegeversicherung, Rehabilitationsmaßnahmen, GdB, Rente...

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Re: Noch ein Trick oder besser Tipp

Beitrag #11 von Ratte » 03 Mär 2005 16:17


Tipp ?? Trick ???, nein das ist es nicht. Mit sicherheit nicht.

True hat geschrieben:Wenn Ihr die Rezepte für das nächste Jahr ausstellen laßt, berechnet für die tägliche Verbrauchs-Menge das Doppelte z.B. 10 statt 5 Slips. Ich ziehe dann eben zwei Windel übereinander an und schneide erstere in der Mitte auf. So habe ich trotzdem eine zusätzliche "Einlage", denn die wird ja nicht mehr bezahlt.


Ich habe in einer Kur mal nur die Billigsten der Billigen Produkte bekommen. Was war der Effect ?. Ich braucht 4 mal so Ofe eine Strpócken windel wie mit meinen "Normalen".

Ich binn stink sauer, Mir geht es langsam auf den Keks das Beschlüsse gefasst werde OHNE genau duchzurechnen ob es tatsächlich Einsparpotential gibt.

Ich frage mich wie die bei de3n festbeträgen auf Einspaarpotential gekommen sind. Es gibt nun mal Signifikante Unterschiede in der Saugfähigkeit.
Das die Produkte die einen kleinen Saugkern haben billiger sind als mit gutem Saugkern ist verständlich .

Aber das stört doch diejenigen nicht die Entscheiden. Habe die eine Ahnung ??. Ich hehaupte mal NEIN. Die sehen nur den Einzelpreis und nicht die Zeit die ein Saugkräftigeres Produkt besser trocken hält und sicherer gegen Auslaufen ist.
Ich vermute denen ist es gegal ob Inkontinete Patienen/innen sich wegen der Auslaufgefahr nicht merh in die Öffentlichkeit trauen. Ich vermute mal das denen auch egal ist das durch den ständigen Kontakt mit Feuchtigkeit die Haut in mitleidenschaft gezogen wird.

Haupsache ist, das einige Cent gespart werden. Eine gesammtkostenrechnung ist bei dem deutschen Gesundheitssystem nicht vorgesehen. Jedesnmal wenn einige Kosten möglicherweise gesenkt werden wird es auch getan. Die Folgekosten werden dann wieder übernommen. Haupsache im Moment ist gespart worden.

Auch diese Reform zeigt mal wieder das unsere Volksvertreter lieber in den Konzernen beraten und im Aufsichtsrat sitzen. Ich verliere langsam den glauben an die Demokratie

:aerger:
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Ratte
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Beitrag #12 von Regenmacher » 03 Mär 2005 17:42


Das Problem fängt an anderer Stelle an:

seit Jahren wären Krankenkassen (ähnlich wie private) in der Lage, die Kosten pro Patient zu ermitteln. Damit wäre dann auch ersichtlich, ob eine Maßnahme Geld kostet oder Geld spart.

Leider werden Verordnungen aber aus einer großen Kasse bezahlt und gut. Da interessiert es nicht, ob bei einem Patienten die Kosten letztendlich steigen oder nicht. Das kann niemand ermitteln.

Als der Festpreis für Deutschland generell geregelt wurde, wurde damit erst einmal die Ungerechtigkeit zwischen einzelnen Bundesländern beendet. Da ist für einige BL nur um ein bis zwei Cent ging, kann die Finanzierungslücke pro Hilfsmittel nicht so groß sein. Bei 100 Inkohilfen kommen da Mehrkosten von maximal 1 bis 2 Euro auf einen zu - das wäre noch verkraftbar.

Man kann nur hoffen, in der Zukunft werden die Zuzahlungen wieder besser geregelt - aber dazu bedarf es größerer Reformen, die eine Bedienung aus dem Sammeltopf ein für allemal beendet.

Marco Küpper
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