Stuhlinko -Erfahrungen mit Behandlung in einer Tagesklinik

Hier geht es um das Thema Inkontinenz und Bettnässen bei Kindern und wie deren Eltern damit klar kommen.

Moderator: Helmut

Stuhlinko -Erfahrungen mit Behandlung in einer Tagesklinik

Beitrag #1 von Bibi » 17 Sep 2006 22:39


Hallo erstmal alle zusammen!
Ich bin neu hier und freue mich, dass ich auf diese Seite gestossen bin!
Mein Sohn (7) ist Stuhlinko. Nun würde ich gerne wissen, ob es hier noch andere Eltern gibt, die diesbezüglich Erfahrungen mit der Behandlung in einer Tagesklinik gemacht haben?!
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Bibi
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Beitrag #2 von mama123 » 18 Sep 2006 20:47


Hallo,
mich würde interessieren, weshalb dein Sohn stuhlinkontinent ist. Welche Art Tagesklinik meinst du? Mein Sohn ist aufgrund einer Rückenmarkserkrankung stuhlinkontinent. Bei ihm kann man nichts machen, er muss also damit leben. Wir kommen bis jetzt aber ganz gut klar damit. Er ist 9 Jahre alt und geht in die 3. Klasse einer normalen Regelschule.
Falls du an einem Erfahrungsaustausch interessiert bist, kannst du dich gerne bei mir melden.
Viele Grüße
Dagmar
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Art der Inkontinenz: Stuhlinkontinez, nächtliches Einnässen, Kind betroffen

Beitrag #3 von feederette » 03 Okt 2006 12:31


Hallo!

Wir (mein Sohn und ich) sind aus Wien.
David ist sieben Jahre alt und sein Einkoten begann ganz plötzlich heuer im Februar. Er war zuerst zwei Wochen stationär im St. Anna Kinderspital, was nichts half und seit Juni ist er in der Neuropsychiatrischen Tagesklinik im Allgemeinen Krankenhaus.
Trotz strenger "Klo-Zeiten", gesunder Ernährung und täglicher Einnahme von Forlax ist bis heute keine Besserung eingetreten und sowohl die Ärzte als auch wir als Eltern sind ziemlich verzweifelt.
Ich kann dir jetzt nicht abraten, es auch mit einer Tagesklinik zu versuchen, vielleicht hast du ja mehr Glück, bei uns hat es bis jetzt leider noch gar nichts gebracht...

Liebe Grüße,
Erika
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Behandlung in der Tagesklinik

Beitrag #4 von Bibi » 07 Okt 2006 21:00


Hallo Erika!
Mein Sohn ist auch bereits seit Juli in einer Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Behandlung, aber leider ebenfalls ohne Erfolg!
Nächste Woche wird er entlassen. Es ist schon sehr deprimierend zu wissen, dass der ganze Aufwand quasi umsonst war. Ich hatte sehr viel Hoffnung in die Behandlung dort gesetzt. Vielleicht zu viel.
Auch bei meinem Sohn steckt ein seelisches Problem hinter dem Einkoten, aber niemand findet heraus was es ist.
Nun werden wir es mal mit einer Familientherapie versuchen. Vielleicht kann man dort mehr herausfinden.
Ich drücke dir jedenfalls die Daumen, dass bei deinem Sohn noch herausgefunden wird, was mit ihm los ist!
Viele Grüße
Bibi
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Beitrag #5 von Helmut » 10 Okt 2006 10:41


Hallo Bibi,

sind bei deinem Sohn wirklich alle infrage kommenden körperlichen Ursachen für das Einkoten untersucht worden?

Eine seltene und häufig nicht so einfach festestellbare Ursache für das Einkoten bzw. für eine Stuhlinkontinenz ist die Syringomyelie, eine Erkrankung des Rückenmarks, bei der eine Art Zyste auf die Nerven drückt, mehr dazu findest du hier in diesem Beitrag.

Gruß Helmut
Ich bin nicht ganz dicht .......na und!
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Beitrag #6 von Bibi » 12 Okt 2006 10:45


Hallo!
Mein Sohn wurde untersucht und eine organische Ursache wurde ausgeschlossen. Er kann seinen Stuhl auch halten, nur geht er selten zur Toilette. In der Tagesklinik war er knapp 5 Wochen "sauber". Von einem Tag auf den anderen hat er sich wieder eingekotet. Daran sieht man ja eigentlich schon, dass es nichts körprliches ist.
Am Dienstag wurde er aus der Klinik entlassen. Bis jetzt hat er noch nicht wieder eingekotet, sondern ist zur Toilette gegangen! Toi toi toi!
Viele Grüße
Bibi
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