meine Tochter, 7 Jahre, hat keine Kontrolle über Harndrang.

Hier geht es um das Thema Inkontinenz und Bettnässen bei Kindern und wie deren Eltern damit klar kommen.

Moderator: Helmut

meine Tochter, 7 Jahre, hat keine Kontrolle über Harndrang.

Beitrag #1 von papa_alex » 14 Jun 2007 12:27


Meine Tochter ist 7 Jahre alt. Sie uriniert tags und nachts regelmässig in die Hose. Selbst wenn sie nicht "komplett" in die Hose macht, ist das Höschen abends immer ein wenig nass.

Sie hat (wahrscheinlich dadurch) oft Blasenentzündung und macht im Augenblick eine Langezeitantibiotika.

Ein Urologe befand, dass Harnweg ok ist, und dass sie in der Lage ist, die Blase genügend zu entleeren.

Nun gehen wir zum Kinderpsycho. Aber ich bin nicht überzeugt, da einen guten Kontakte gefunden zu haben?

Was kann man tun? Gibt es Empfehlungen? Vielleicht für NRW?
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papa_alex
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Beitrag #2 von dela » 15 Jun 2007 19:36


Hallo Papa Alex,

Wenn es nicht immer war das Deine Tochter inkontinent war, sondern jetzt durch die Langezeitantibiotika inkontinent wurde würde ich als Mutter erst mal abwarten bis sie kein Antibiotika mehr nimmt.
Dann erst mal mit Ihr sprechen wie Sie sich dabei fühlt und Ihr Hilfsmittel anbieten. (Einlagen)
Die Frage ist , wo liegt die Unsache? Muß Sie einen Verlust verarbeiten oder Stress.
Nun gehen wir zum Kinderpsycho. Aber ich bin nicht überzeugt, da einen guten Kontakte gefunden zu haben?
Suche Dir einen neuen Kinderpsycho, wenn Du kein gutes Gefühl hast.
Auch homöopathische Medizin gegen Unruhe und Stress oder Inkontinenz kann helfen.
Und negative Zuwendung ist auch eine Zuwendung. Also ein gutes Gleichgewicht finden mit dieser Situation umzugehen.
Ich wünsche Dir Geduld und das es bei Deiner Tochter von alleine wieder aufhört.
Vorausgesetzt es liegt keine medizinische Krankheit vor.
:troest: an Deine Tochter.
Gruß dela
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re

Beitrag #3 von papa_alex » 16 Jun 2007 22:46


vielen Dank. Dela.

Mal sehen, die Psychologin meinte zunächst mal, dass wir mal einen anderen Urologen probieren sollen, sie habe da so ein Bacuhgefühl einer eher organisch bedingten Problematik, die der Urologe noch nciht gefunden hat.

Mal sehen, erstmal vielen Dank für deinen post.
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Beitrag #4 von papa0861 » 16 Jun 2007 23:33


hallo papa_alex,

worüber ich bei deinem beitrag gestolpert bin ist der ausdruck "regelmäßig", bezieht sich das auf "immer täglich" oder auf "immer zur gleichen zeit"?


ich möchte dir als gedankenansatz einen auszug eines meiner alten beitrage nahebringen:

..... die tochter meiner ehemaligen frau hat auch nacht für nacht eingenäßt und tut es, soweit ich weiß, auch heute noch. sie ist jetzt 14 oder 15 jahre (heute natürlich schon älter).

am wichtigsten ist es, wenn zuerst einmal die genauen ursachen abgeklärt werden. liegen körperliche oder seelische ursachen vor. du mußt auf jeden fall auch die einstellung deinem kind gegenüber überprüfen.

im falle des kindes meiner ehemaligen frau gehe ich heute davon aus, daß die pullerei eine art protestreaktion des kindes auf die neuen partner war und ist. alle versuche auf das kind einzugehen und alle technischen hilfsmittel (wie klingelhose, stündliches wecken ....) haben kläglich versagt. bestärkt wurde das kind meiner meinung nach noch durch den umgang der mutter mit dem problem. diese hatte so eine art punktesystem eingeführt (ach meine liebe kleine, heute bist du binnenschiffer, hochseeschiffer und regentrude). allein schon dadurch hatte das kind immer morgens das gefühl, daß sich die mutter nur im sie kümmert, ein bruder war ja auch noch da. damit hatte das kind erreicht, was es wollte. bevor der normale tagesablauf begann, drehte sich alles um sie. in der schule war sie auch nur zu faul, regelmäßig die toilette aufzusuchen. selbst die forderung der lehrer, in jeder pause zu gehen, hat sie ignoriert oder so getan, als ob sie gegangen ist. erfolg: nasse hosen. irgendwo ist das meiner meinung nach (soweit körperliche schäden auszuschließen sind) auch irgendwo ein hilfeschrei.

.......

ob blasenentzündungen eine folge des einpullern sein können, weiß ich nicht. ich denke aber, wenn ja, nur eine sekundäre folge auf grund mangelnder hygiene. ich stehe auch fast jeden morgen naß auf und habe noch keine blasenentzündung gehabt.


lg
jürgen
:-)) Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten und einrahmen. :-))
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Beitrag #5 von Iris B. » 07 Jul 2007 20:50


Hallo papa alex!

Eine gute Adresse für urologische Probleme ist Dr.Boemers in der Kinderklinik
Amsterdamerstraße in Köln. Er ist Kinderurologe.

Gruß Iris :P
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Beitrag #6 von Chris00 » 17 Sep 2007 12:34


Das einzig Gute an Homöopathie ist, dass sie keinen Effekt hat. So könnt ihr zumindest nichts falsch machen. Jedoch, wenn selbsternannte "Experten" eine evidenzbasierte Therapie zugunsten von Homöopathie aufgeben, wird es gefährlich.

Das hier ist ein Selbsthilfeforum. Hier darf jeder posten! Seid deswegen, wenn ihr etwas schreibt, so verantwortungsvoll und schreibt entweder stark subjektiv (und kennzeichnet das auch so "Ich habe bei mir...", "Bei mir war es so...", "Ich glaube...") oder besser gar nichts, wenn ihr nicht wirklich tief in der Materie drin steckt.

Die Aussage "Auch homöopathische Medizin gegen Unruhe und Stress oder Inkontinenz kann helfen" ist so formuliert, als sei dies State-of-the-Art-Lehre der Medizin (was sie jedoch nicht ist, weil keine valide Studie bisher den Beweis erbringen konnte). Sie gaukelt somit etwas vor, was so nicht stimmt.

Leute, es geht hier um Menschen!! Es geht um die Gesundheit und die Lebensqualität derjenigen, die hier Rat suchen. Bitte, bitte, bitte seid deswegen sehr sorgfältig mit euren Aussagen!!!
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Beitrag #7 von Chris00 » 17 Sep 2007 12:38


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Beitrag #8 von Foren-Admin » 17 Sep 2007 12:58


Hallo Chris,

ich hab mal die Doppelpostings rausgenommen.

Gruß Gelmut
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Beitrag #9 von pe » 05 Okt 2007 14:59


Hallo.

Meine Tochter hat so in etwa das selbe Problem und wir "behandeln" seit ca. 1 Jahr.
Man muss Gedult haben.
Mit Homopathie haben wir zwischendurch gute Erfahrungen gemacht (Pulsatilla) eigentlich das einzige was für eine Zeit geholfen hat.
Im Moment wird sie auf eine chronische Verstopfung behandelt (diese kann ein Grundproblem sein, was aber so gar nicht auffält), vielleicht den Kinderarzt darauf mal ansprechen.
Außerdem denke ich das Blasentrainign notwendig ist, egal welche Ursache ob körperlich oder seelisch, da das Kind einfach verlernt auf seine Blase zu hören, wenn es längere Zeit Probleme mit dem Einässen hat.
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Beitrag #10 von Werner Holmans » 05 Okt 2007 15:21


Hallo,
mich würde interessieren, was der Kinderpsychologe bisher erreicht hat und wie deine Tochter die Sitzungen mit ihm angenommen hat.
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