Analatresie und inkontinent! Bald Einschulung!!!

Hier geht es um das Thema Inkontinenz und Bettnässen bei Kindern und wie deren Eltern damit klar kommen.

Moderator: Helmut

Beitrag #61 von Kerstin67 » 11 Nov 2009 23:00


Hallo Dagmar,

hilft mir schon wenn ich mich hier ausheulen kann. Ihr hab vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht, wenn sonst als Euch kann ich fragen! :oops:

Als gestern mein Mann los gegangen ist(wir arbeiten auch noch gemeinsam!) hab ich weiter gegoogelt und hier in Berlin ein Inkontinenzzentrum gefunden und heute allen Mut zusammen genommen und dort angerufen, eine sehr nette Frau war am Telefon (eigentlich ist es für Erwachsene)ich soll die Befunde dort hin faxen und Sie bespricht mit dem Arzt ob sie ihn behandeln oder wir bekommen Eine andere Anlaufstelle.

Darauf hin habe ich heute nochmal Anlauf genommen zum "vernünftigen" Gespräch mit meinem Mann, diese Idee fand er gut :shock: ! Dann können wir erst einmal schauen ob die Nerven wirklich in Ordnung sind und wenn wirklich alles in Ordnung ist, kann ich zum Schluss einen Psychologen zu ziehen! Gut damit kann ich leben, Hauptsache nicht sagen er ist Inkontinent und das ist jetzt eben so! :shock: Ich kann mich zum jetzigen Zeitpunkt nicht damit abfinden, wenn ich nicht alles ausgeschöpft habe, was es gibt! :roll:

Das ist übrigens zur Zeit meine "Lebensaufgabe", ansonsten ist da nicht mehr viel! Tag und Nacht drehen sich meine Gedanken nur darum, ist wie ein unendlicher Tunnel, wahrscheinlich auch nicht leicht für meine Familie, denn weder beruflich noch privat krieg ich z.Z. was gebacken! Immer sch.....Stimmung, entweder will ich reden, oder tagelang nichts hören, sehen,reden! :oops:

LG Kerstin
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Beitrag #62 von Helmut » 12 Nov 2009 09:54


Hallo Kerstin,

das hört sich doch mal ganz gut an dass ihr euch soweit einig seid.

Ein Kontinenzzentrum ist schon mal nicht schlecht, da sind dann alle notwendigen Fraktionen von Ärzten vertreten, welche sich mit Inkontinenz beschäftigen. Sicher ist nicht jedes Kontinenzzentrum gleichermaßen für Erwachsene und Kinder geeignet, aber es gibt auch welche, die sich mehr auf Kinder spezialisiert haben. Das ist auch ein guter Ansatz, um noch einmal gründlich zu Untersuchen und eine Ursache zu finden.

Leider herscht immer noch die Meinung vor, dass Psychologen nur gebraucht werden, wenn man "nicht ganz Richtig im Kopf" ist. Das mag früher so gewesen sein, aber heute sieht das Berufsbild doch sehr anders aus. Ein Psychologe versteht sich heute mehr als Partner für das Ziel, seine Probleme zu Managen. Er ist quasi Lehrer in Sachen Organisation und Bewältigung der eigenen Gedanken und Gefühle die eine solche Krankheit mit sich bringt. Zusammen wird dabei eine Bewältigungsstrategie erarbeitet, wie man am besten im Alltag mit seiner Erkrankung umgeht und auch selbstsicherer auftritt.

Aber das kann nur gut gehen, wenn dein Sohn da auch mitmacht und selber davon überzeugt ist, dass es was für ihn bringt. Du musst ihm auch Zeit lassen für die Entscheidungen was er machen will.

Liebe Grüße Helmut
Ich bin nicht ganz dicht .......na und!
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Beitrag #63 von BiBo1964 » 11 Dez 2009 20:13


Kerstin67 hat geschrieben:Übrigens bei Deinen Profil musste ich lächeln, dass Du unter Hilfsmittel, Toilettenpapier angeführt hast!


Gerade erst wirklich gelesen habe...

Ja, es stimmt aber, der Irrimatik R von Braun ist zwar inzwischen das Hilfsmittel erster Güte für mich, aber das Toilettenpapier verhindert auch heute noch zumindest meistens die nette Schleimspuren in der Hose (und wenn es durchkommen würde, die entsprechenden Sitzmöbel). Alles andere was ich ausprobiert hatte war entweder unbezahlbar bei meinem Verbrauch oder zu umständlich. ich komme mit klar und ich wechsel es auch relativ häufig, so dass auch eine Entzüdung oder so bisher nicht auftrat. Das stecken übrigens mind. 35 Jahre Lebenserfahrung hinter... :mrgreen:
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