WDR-Beitrag zum Thema Bettnässen

Hier geht es um das Thema Inkontinenz und Bettnässen bei Kindern und wie deren Eltern damit klar kommen.

Moderator: Helmut

WDR-Beitrag zum Thema Bettnässen

Beitrag #1 von Chris24 » 02 Okt 2009 18:45


Bin ich kürzlich drüber gestolpert:

http://www.wdr.de/tv/servicezeit/gesund ... ?mid=79485

Gruß
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Beitrag #2 von mehlbox2001 » 03 Okt 2009 03:24


Bin schwer begeistert! Ein sehr guter Beitrag zu einer Therapie, die nicht mit Fünf-Minuten-Diagnosen abspeist und neurotisiert, sondern wahrscheinlich ziemlich gute Erfolgsaussichten hat. Und wenn die Therapie die Folgen nur abmildert, hinterlässt es einen stabilen Menschen, und nicht ein nervliches Wrack ...

Übrigens: Wer immer den Teddy mit den Organen gebaut hat -- Hut ab!

Andreas
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Beitrag #3 von der Blinki » 03 Okt 2009 11:33


hallo Andreas.

Soweit ich weiß wird dieser Teddy von Hollister gefertigt.

marco
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Beitrag #4 von Chris24 » 03 Okt 2009 15:54


Eins hat mich trotzdem gewundert:

Der Junge sagt, außer einem guten Freund wisse das keiner, und das soll auch so bleiben. Aber warum traut er sich dann damit ins Fernsehen?? Damit dürfte sich die Anonymität ja erledigt haben. :wink:

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Beitrag #5 von Helmut » 04 Okt 2009 09:33


Hallo Chris,

ja das kam mir auch etwas eigenartig vor, aber vielleicht sollte das "die Flucht nach vorn" sein, um bei Fragen wenn er darauf angesprochen wird, eine gute Argumentationshilfe hat und sagt "ich binde es keinem auf die Nase, aber wenn mich einer darauf anspricht dann stehe ich dazu". Einen ähnlichen Bericht hatte ich schon vor einiger Zeit bei einem anderen Sender gesehen, auch hier wurde über die Urotherapiebei bettnässenden Kindern berichtet.

Der Ansatz mit der Urotherapie ist nicht neu, findet aber erst jetzt zunehmend Verbreitung bei den Kinder urologischen Abteilungen der Kliniken.

Gruß Helmut
Ich bin nicht ganz dicht .......na und!
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Beitrag #6 von mehlbox2001 » 05 Okt 2009 02:20


Hallo zusammen,

na klar, Helmut, der Junge muss sich hinterher nicht nur NICHT mehr rechtfertigen, sondern kann sogar dastehen und sagen "Kuckt mal, ich bin kein Depp, kein blöder Zurückgebliebener, ich war mit meiner Krankheit sogar schon im Fernsehen" ... Keine Frage, das spricht sich sehr schnell rum ... Medizinische Rechtfertigung inklusive ...

Was tolleres kann doch gar nicht passieren, wenn man immer Angst hat, dass man gehänselt wird, wenn die Leute was rauskriegen ... Vor allem, weil er nicht nur nachts das Problem hat, sondern auch tagsüber in der Schule (SAT1 hätte übrigens in der Werbepause Tena XS gehabt). "Hosenpisser" ist ein Schimpfwort -- aber mit medizinischer Indikation aus dem WDR-Gesundheits-Fernsehen?

Die Chance ist groß, dass er nun Unterstützung bekommt, von Klassenkameraden und Lehrern ... Vielleicht kann er jetzt endlich normal am Sportunterricht teilnehmen, denn Hänseleien beim Umkleiden sollten nun vorbei sein ... Wobei: "Unterstützung" heißt ja bloß, das gesundheitliche Anderssein (neben ein bisschen Neugier vielleicht) normal zu finden ...

Das Ziel "Sommerferien" ist übrigens ein heftiger Druck. Immerhin ist die Inkontinenz tagsüber so gut versorgt, dass es keiner gemerkt hat. Auf dem Jungen lastet schon seit Jahren ein gewisser Druck ... Hilft das?

Ich kenn ja nur mich selber so genau,: "Kleine" Versorgungsprodukte laufen mir schnell über (abgesehen vom blöden "Wegschieben" durchs Laufen), aber mit einer großen Molli fühl ich mich so sicher, dass da wenig drin landet. Ich weiß, was Psyche alles schaffen kann, aber da beim sehr Unbewussten hab auch ich meine Grenzen ...

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Beitrag #7 von Chris24 » 06 Okt 2009 20:20


Es wäre ohnehin mal interessant zu wissen, wie es "ausgeht".
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Beitrag #8 von papa0861 » 06 Okt 2009 22:51


also, ich kann diesem beitrag nicht allzuviel abgewinnen.

vergleiche ich die mutter mit meiner 2. ex-frau und deren kind tun sich mir abgründe auf.

sie verweigerte auch jegliche medikamentation und beharrte auf ihrem standpunkt.

ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, daß solch eine murmeltherapie irgendetwas bringen kann. nachts spielt man nicht mit murmeln.

ich habe auch tagsüber toilettentraining gemacht. am tage half mir das bestimmt. obwohl ich dieses training nur als gedankenunterstützung betrieben habe. für mich selbst habe ich was ganz anderes ziemlich erfolgreich entwickelt.

meine blase meldet sich nicht, wenn sie voll ist. sehr wohl aber mein wärmeempfinden. wenn es soweit ist, fange ich an zu schwitzen. und wenn das beginnt, wird es höchste zeit.

am tag habe ich kaum noch probleme. aber nachts besteht das problem weiter.
:-)) Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten und einrahmen. :-))
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