ARGUS-Band

Hier geht es um die Diagnostik und Behandlung von Inkontinenz und anderen Erkrankungen des Urogenitaltraktes.

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ARGUS-Band

Beitrag #1 von Hajo1 » 30 Jan 2006 11:56


Hallo,
nach mehr als zweijähriger Inkontinenz infolge eier Prostataoperation habe ich nun den Artikel über die ARGUS-Op im LKH Vöcklabruck gelesen. Hat schon jemand aus dem Leserkreis hier Erfahrungen damit gemacht? Von den von mir befragten Urologen hat sich noch keiner geäußert; ist wahrscheinlich zu neu und unerforscht. Wer hat mit sonstigen OP-Methoden zur Wiederherstellung der Kontinenz Erfahrungen? Oder soll ich, wo ich mich jetzt langsam an die Windeln gewöhne, es so lassen?

Gruß Hajo :?
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Beitrag #2 von Uwe Straub » 07 Apr 2006 10:05


Hallo Hajo, ich kann Dir die Adresse von Uniklinikum Marburg empfehlen arbeitet mit diesem System sehr erfolgreich.
Uniklinikum Marburg
Klinik für Urologie
Badinger Straße
35043 Marburg
Sekretariat Fr.Belloff 06421/2863013
Das System stammt aus Argentinien und wurde inzwischen über 50x in Korneuburg/Österreich von Prof. Hübner implantiert.
Klinikum Marktredwitz schon 9x implantiert.
OP ist Minimalinvasiv, Klinikaufenthalt 5Tage,
Vorteil : Das System kann nachjustiert werden und garantiert höchstmögliche Kontinenz !
Gruß Uwe Straub
0172-8341627
Bin immer an Problemen und deren Lösung interessiert. Arbeite in diesem Fachgebiet und habe schon vor 20 Jahren zur Gründung einer SHG Stoma-Patienzten beigetragen,um die sich vor Ort kein Arzt kümmern wollte!
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Argus-Band

Beitrag #3 von Hajo1 » 25 Apr 2006 13:52


Hallo Uwe,

vielen Dank für die Mitteilung. Ich werde dort einmal nachfragen.
Ist die "Pro-act"-Methode vergleichbar? Mir erscheint der Aufwand für das Argus-Band geringer, was auch das Risiko mindern würde.

Gruß Hajo :D
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Beitrag #4 von Uwe Straub » 25 Apr 2006 22:34


Hallo Hajo, der Miterfinder des Pro-Act Systems Prof. Hübner aus Österreich/ Korneuburg arbeitet mit beiden Systemen je nach Krankheitsbild.Da ich als Außendienstmitarbeiter der Firma Urotech das System Argus in Mitteldeutschland vertreibe, kenne ich die Historie der Systeme ganz gut! Der Dich behandelnde Operateur wird das wohl nach Deinem Krankheitsbild und Verlauf einschätzen müssen.Ich kann Dir aber einen Tipp geben. Wenn Du Lust hast, die Systeme und zwar alle auf dem operativen Markt kennen zu lernen, dann gehe einfach mit mir zu einem Workshop für Ärzte, die sich dieses Themas annehmen.Der Workshop ist am 23.und 24. Juni in Köln bei Prof. Axel Heidenreich.Hier operieren die Spezialisten aus allen Ländern - international.Ich werde das mit unserer Geschäftsleitung abklären und natürlich mit dem Gastgeber Prof. Heidenreich. Würde Dir dies etwas helfen bei Deiner Entscheidung? Warte auf deine Antwort - Gruß Uwe( Ich werbe hier nicht für das von mir vertriebene System- aber es ist eine tolle Alternative zum ewigen Einlagen tragen und dazu stehe ich ! )
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An Uwe

Beitrag #5 von Hajo1 » 26 Apr 2006 09:28


Hab dir eine PN geschrieben.
Gruß
Hajo
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Vorsicht bei Argus

Beitrag #6 von oschlarp » 16 Nov 2006 00:04


Ich wende diese OP Methode nunmehr schon seit 2 Jahren an unserer Klinik an. Wir waren die ersten, die diese Methode verwendeten (an der Abteilung bei Dr.Hübner). Zu Beginn waren wir enthusiastisch, nun aber tauchen die ersten Komplikationen auf, die im Vergleich zu Pro ACT viel drastischer sind. Mann kann eigentlich nicht wirklich sagen, welche Methoden am besten ist. Jemand der das behauptet ist nicht seriös. Es gibt aber für jeden das geeignetste Verfahren. Man braucht aber die Erfahrung in der Beurteilung des Harnröhrenstatus hierfür, und die bekommt ann nur wenn man oft mit diesen Patienten zu tun hat. Wir haben in den letzten 4 Jahren ca 350 Eingriffe bei männlicher Inkontinenz an unserer Abteilung durchgeführt. Besuchen Sie auch meine eigene Homepage für weitere Informationen zu diesen Themen.
http://www.uro-ganzheitsmedizin.at/harninkontinenz.htm
MFG
Dr.Schlarp
Dr. Oliver Schlarp
Oberarzt Urologie Humanis Klinikum NÖ
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Was neues?

Beitrag #7 von kpisimon » 15 Apr 2008 16:51


Hallo,
inzwischen sind über zwei Jahre vergangen, gibt es vielleicht irgendwelche neuen Erkenntnisse oder vielleicht sogar Erfahrungsbericht?
Danke für Eure Antwort
Simon
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Argusband

Beitrag #8 von Hajo » 16 Apr 2008 08:28


Die Zeit ist vergangen, geändert hat sich nichts. Trotz meiner Bemühungen habe ich noch niemanden ausfindig machen können, der das Argus-Band erfolgreich eingesetzt bekommen hat. Entweder geht es den Patienten so gut, dass sie den Rest der Welt vergessen, oder es hat nicht funktioniert. Dabei warten einige Geschädigte dringend auf eine Mitteilung. Doch die Ärzte helfen auch nicht mit persönlichen Informationen weiter.
Zeitweise ist mein Leidensdruck sehr hoch und ich wünsche mir nichts sehnlicher als eine "dichte Leitung". Vorlagen bzw. Urinalcondom sind eben nur Hilfs-Mittel und keine Garantie. Es geht immer nur eine Zeit lang gut. Wie kürzlich bei unserem Auslandsurlaub, als das Condom abging und ich - trotz zusätzlicher Vorlage - mit nasser Hose in der Hotelhalle stand...das ist eine peinliche Tatsache. Das Leben wäre anders sicher angenehmer und man wäre nicht dauernd unter Anspannung. Für einen "normalen" Menschen kaum vorstellbar.
Vielleicht hat doch jemand neue Infos für uns??? :idea:
Mit feuchtem Gruß...
Hajo
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Argus 2 Jahre Erfahrung

Beitrag #9 von Uwe Straub » 16 Apr 2008 08:42


Hallo, viele Infos gibt es nicht von den Betroffenen, welche mit Argus versorgt wurden - ist halt immer noch ein TABU Thema.Aber Kliniken, Ansprechpartner und auch die Möglichkeit, Presseartikel anzufordern besteht auf der Internetseite : www.endlich-kontinent.de
Liebe Grüsse Uwe Straub
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Uwe Straub
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Argusband

Beitrag #10 von Hajo » 16 Apr 2008 08:52


Hallo Uwe,
die Seite kenne ich, hast sie mir ja mal empfohlen...
Leider sind die "Erfahrungsberichte" nicht das, was Patienten wissen wollen - direkten Kontakt zu Operierten. Denn jede weitere OP ist ein Risiko - für ein "gebranntes Kind" ganz besonders. Habe versucht, mit SW Kontakt aufzunehmen aber bisher keine Antwort. Diese ständige Zurückhaltung, wenn es ans "Eingemachte" geht, ist schon merkwürdig...
Nix für ungut, aber Patienten sind auch Menschen.
Gruß Hajo
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