Kontinenz_zentrum Köln-Longerich

Hier geht es um die Diagnostik und Behandlung von Inkontinenz und anderen Erkrankungen des Urogenitaltraktes.

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Beitrag #11 von danny » 25 Mär 2006 15:32


Es nervt mich einfach, was alles als so kompetent dargestellt wird. Das ist alles. Es geht mir nicht darum, jemandem Kompetenz abzusprechen. Es ist auch ok, mut zu machen, das eine Klinik einen guten Ruf hat. Aber ich fand es einfach nur zu weit zu sagen, das ist das Beste was Deutschland zu bieten hat. Der Satz hat mir nicht gepaßt und ich bin momentan echt reizbar auf dem Ohr.

Die Krankenkasse kann Kostenträger einer BG Klinik sein, wenn sie die Indikation einsieht. Leider hat bei mir ein Chirurg entschieden :aerger: Und jetzt will man auf einmal das ich wieder einen Antrag für Murnau stelle, da ja doch kein Therapieansatz rausgekommen ist. Hab eine super seltene Diagnose, die keiner meiner Ärzte kennt - na klasse.

Übrigens hat bei mir eine Urodynamik ein Professor selbst gemacht.

Das mit dem Buch war so gemeint, das deswegen Mainz einen Ruf hat als besondere Kompetenz auf dem Gebiet Urodynamik.
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Beitrag #12 von eckhard11 » 25 Mär 2006 15:58


Na, na, Danny,

jetzt aber mal langsam mit die jungen Pferde :

Wie Du sehr genau nachlesen kannst, habe ich geschrieben: mit das Beste.....
und nicht : das Beste......
Dieses "mit" kannst Du nicht einfach unterschlagen !!

Ausserdem wurde von Grete nach Meinungen gefragt.
Und meine Meinung ist nun einmal so.
( Falls ich "Murnau" geschrieben hätte, dann hättest Du mir wahrscheinlich
jubelnd zugestimmt, hi, hi.... )

Ich lasse mich gern eines Besseren belehren, aber dann solltest Du auch
entsprechende Argumente bringen.
Bisher habe ich von Dir nur negative Aspekte hinsichtlich von Untersuchungen
und Behandlungen in Kliniken gelesen......

Gruss
Eckhard
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Beitrag #13 von danny » 26 Mär 2006 00:34


Nein, ich will doch gar keine Kliniken schlecht machen. Ich bin einfach nur davon genervt, das immer wieder jemand anderes erzählt, Klinik xy ist so toll. Bisher habe ich nur Kliniken erlebt, die alle ganz normal waren und kann nicht sagen, JA; DAS WAR ES JETZT. Ich bin einfach von Diagnostik angenervt und habe nicht vor den Rest von Deutschland noch zu bereisen... :roll:

Und wie gesagt, der Ansatz, das man interdisziplinär arbeitet klingt vielversprechend.

Bei Murnau hätte ich auch nicht gejubelt, weil ich da noch nicht war. Außerdem wäre mein Urteil genauso subjektiv.
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Beitrag #14 von grete » 27 Mär 2006 08:29


Lieber Eckhard, lieber Matti, liebe Danny, lieber Jens Schriever,
danke für eure mails und Meinungen.
Ich gebe zu, dass ich den Montag kaum erwarten konnte, um zu lesen, was das Selbsthilfeforum mir rät. Und ich bin überwältigt, von so viel kritischem Zuspruch! Danke.
Habe mir die Argumente rausgeschrieben - und werde sie mit meiner Mutter besprechen - und mit dem Hausarzt, auf dessen Hilfe und Mitarbeit ich natürlich bei einer allein lebenden Mutter angewiesen bin. Ich hab mir am Wochnenende überlegt, dass, wenn der HA ein so schnelles, pauschels Urteil am Telefon fällt, dass dies seiner Erfahrung entspricht: seinem Kontakt mit weiterhin über Beschwerden klagenden PatietInnen. Vielleicht sagen die "glücklich Geheilten" auch nicht so viel über das nicht mehr vorhandenen "Übel", so dass seine Wahrnehmung eine selektive ist (sein muss). Aber auch aus Eurem Kreis kam nicht nur Freude und eitel Wonne angesichts des Schrittes, bei dem ich meine Mutter begleiten will. Und diese Einschränkung ist wohl richtig - und für uns beide auch wichtig: zu viel Euphorie bei dieser Unternehmung kataputliert unsere Erwartungshaltung auch in schwindelnde Höhen - und eine gewisse Bodenhaftung (gerade im Hinblick auf das Alter meiner Mutter) ist bestimmt auch gut. Die Absturzhöhe ist dann geringer. Ich bin froh, dass Heilig Geist einen guten Ruf genießt - wußte auch nicht, dass der Begriff "Kontinenzzentrum" ein Terminus technicus ist, der die Interdisziplinarität behinhaltet. Und das Argument der Zeitersparnis bei den Untersuchungen und die Vermeidung von Doppeluntersuchungen ist schon schlagend! Ich denke, es sollte "uns" bei der Unternehmung in der Tat um eine Lebensqualtiätsverbesserung gehen - egal von wie langer Dauer diese sein wird. (Selbst der HA musste eine mögliche Verbesserung für eineinhalb Jahre einräumen!) Und das ist in einem so hohen Alter (82) schon eine ganze Menge, finde ich. Und nun drück ich meiner Mutter die Daumen, dass es sich nicht um eine neurologisch bedingte Inkontinenz handel - dass scheint mir weitaus schwieriger zu therapieren, als eine organisch bedingte IK - so interpretiere ich zumindest Mattis Beitrag.
Ich werde im Forum bleiben und bei Unsicherheiten wieder bei Euch anfragen, was so die Fachmeinung ist. Wegen der Kassenleistungen brauch ich mit zum Glück keine Sorgen machen: meine Mutter ist über die Beihilfe und eine private Zusatzversorgung beinahe zu 100% versortg (Neid!). Aber euren Antworten nach, trägt die Kasse auch den diagnostischen Aufenthalt , oder? Ich kriegte da am WE Bedenken. Ich bin mir auch sicher, dass der skeptische HA eine Überweisung in´s Kontinenzzentrum ausstellt. Da ist er immer sehr kooperativ gewesen - bisher.
Noch mals vielen Dank für all die Gedanken und bedenkenswerten Stichworte.
Bis bald.
Liebe Grüße aus dem frühlingserwachenden Rheinland
Grete
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Beitrag #15 von welute » 27 Mär 2006 11:02


Liebe Grete,

trotz der skeptischen Aussagen, darf ich vielleicht etwas aus meiner eigenen Erfahrung berichten:
Nach dem eigenen Begreifen "ich bin inkontinent" hatte ich diverse Urologen und auch zwei Urlogische Stationen in Krankenhäusern. Eine davon in einem von mir sehr geschätzten Krankenhaus. Und ich habe doppelt soviele Diagnosen bekommen.
Durch Zufall und nur weil ich einer Freundin beistehen wollte, bin ich ins Heilig-Geist gekommen. Das war vor 3 Jahren! Im Gegensatz zu meiner Freundin gehe ich heute noch zu fast jeder Gruppenstunde der Selbsthilfegruppe dort (jeden ersten Do. im Monat, im Erdgeschoss, hinter dem Empfang durch und dann rechts im Konferenzraum).
Dort wurde ich sehr sorgfältig untersucht.
Das positive war vor allem die bereichsübergreifende erste Untersuchung (Gyn, Urologe, Innere u.s.w.). Es gab sehr ausführliche Arztgespräche.
Mir wurden alle Möglichkeiten, Risiken und Hoffnungen sehr deutlich und offen dargelegt.

Stationär wurde ich wegen einem Test aufgenommen. Da muss ich leider sagen, dass die Ärzte super toll sind, das "Pflege"personal aber oft zu wünschen übrig liess. Zum Glück benötigte ich niemand. Aber das war vor 2,5 Jahren. Und wir haben in der SHG offen darüber mit dem Arzt gesprochen.
Vielleicht hat sich das ja auch schon geändert.

Leider musste ich dann zum Einbau eines Blasenschrittmachers mir ein anderes KH suchen. Dies konnte nur wegen des Kostenträgers (wird nicht von der KK bezahlt) nicht in Köln gemacht werden.
Aber auch bei dieser Suche wurde mir sehr geholfen. Mein Arzt im H.G. hat sogar mit Prof. Pannek in Herne wegen mir mehrfach telefoniert und ihm wurde ganz schnell sämtliche Unterlagen bereitgestellt.

Also ich bin rund herum mit Köln zufrieden.

Vielleicht magst Du mal aus Interesse in unsere SHG kommen. Das nächste Treffen ist am 6.April um 18.00 Uhr. Bring ruhig Deine Mutter mit. Wir sind eine aufgeschlossene und lustige Truppe.

Also ich werde da sein und mein Bild siehst Du ja, ausserdem bin ich die jüngste und damit leicht erkennbar.

Wir freuen uns auf Dich.

Liebe Grüsse aus dem warmen, aber leicht veregneten Rheinland
Elisabeth
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Beitrag #16 von eckhard11 » 27 Mär 2006 13:42


Mahlzeit, Elisabeth,

hast Du etwas dagegen, wenn ich Deinen Beitrag mal etwas "zusammenrücke" ?

Das kannst Du übrigens auch selbst, wenn Dir so etwas ( oder Fehler, welche Dir erst hinterher auffallen ) reparieren willst, auch wenn der Bericht schon gesendet ist :

Einfach oben rechts auf "Edit" klicken, und schon bist Du wieder im Schreibfeld und kannst nach Herzenslust editieren, hi, hi......


Nach diesem Wahnsinnsrat lege ich mich wieder nieder .sleep:
Eckhard
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Beitrag #17 von welute » 27 Mär 2006 14:10


Danke, dass kommt davon, wenn man zwischen zwei Luftdruckerrechnungen schnell was schreiben will.

Liebe Grüße
Elisabeth
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