TVT-Band bei Stressinkontinant

Hier geht es um die Diagnostik und Behandlung von Inkontinenz und anderen Erkrankungen des Urogenitaltraktes.

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TVT-Band bei Stressinkontinant

Beitrag #1 von betisu » 29 Jun 2006 18:20


Hallo!Würde gern wissen ob es Risiken beim einsetzen eines TVT Bandes gibt.Wer hat schlecht Erfahrung gemacht.Zum Beispiel ob das TVT-Band vom Körper nicht angenommen wurde.
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Beitrag #2 von Helmut » 02 Jul 2006 23:31


Hallo betisu,

nun, jede Operation birgt gewisse Risiken, aber diese sind im Vergleich zu anderen Operationen vergleichsweise gering. Eine kleine Übersicht zum TVT-Band findest du auf unserer Themenseite Zum Thema --> Harninkontinenz --> operative Behandlung --> TVT - "Tension-free Vaginal Tape". Zu den Erfahrungen mit dem TVT-Band kann ich selber nicht viel beitragen, da müssen sich die weiblichen User hier zu Wort melden.

Gruß Helmut
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TVT-Band

Beitrag #3 von lima » 17 Jul 2006 18:17


Hallo, daß das TVT-Band nicht vertragen wird, darüber habe ich noch nie etwas gehört, es hieß auch, daß es herauswachsen würde, weil es ja nur die Bildung von Bindegewebe um sich herum anregen soll. Es kann nur sein, daß es doch nicht hundertprozentig das Richtige ist für Deine Inkontinenz, die Ärzte können nicht immer jede Art genau bestimmen. Bei mir hat es nichts geholfen, obwohl der Arzt immer sagt: Das Band sitzt gut. Vermutlich habe ich eine Mischform oder andere Ursache, die nicht durch dieses Band behoben wird, z.B. nach Strahlentherapie. Aber schaden kann es wohl nicht, merke nichts. Herzl Gruß lima :roll:
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Beitrag #4 von betisu » 18 Jul 2006 19:51


Wenn ich Erlich bin war das TVT Band die schlechteste Entscheidung.Hatte gehofft gleich gesinde zu finden.Vor 3 Jahren haben sie mir eins eingesetzt.Nach einer gewissen Zeit hat es sich auf einer Seite entzündet:Sie haben mich 14 Tage ins koma versetzt.Haben an meinen Bein mehrere Operationen gemacht :Ich lag insgesamt fast 3 monate auf intensivstation:
In laufe dieser Zeit haben sie mir das Band wieder rausgenommen.a
Allso ich war im Krankenhaus um meine Inkontinenz zubehandeln.bekommen habe ich eine 40 % Behinderung und habe immer noch Inkontinenz.
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Beitrag #5 von Helmut » 18 Jul 2006 23:17


Hallo betisu,

da hat es dich aber ganz schön erwischt. Normal sind die TVT Op's schon relativ Risikoarm, aber wenn mal was schief geht, dann kann das auch hier zu ernsteren Komplikationen kommen. Für dich hat die OP mehr Nachteile als Vorteile gebracht, da wärst du bestimmt ohne OP mit der Inko besser dran gewesen. Es ist durchaus möglich, trotz einer Inko ein nahezu normales Leben zu führen und das verdanken wir den heute erhältlichen und hervorragenden Hilfsmitteln sowie den guten konvensionellen Behandlungsmethoden.

An deiner Stelle würde ich vorerst keine weiteren Inko-OP's mehr in Betracht ziehen, sondern erst einmal die konservativen Möglichkeiten mit Beckenbodentraining, Elektrostimulation, und Hilfsmitteln nutzen bis sich dein gesundheitlicher Zustand etwas verbessert hat.

Gruß Helmut
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Beitrag #6 von betisu » 19 Jul 2006 08:13


Natürlich habe ich denn Kanalvoll von Operationen.Aber mir stellt sich die frage was kann man tun.Ich habe da durch nur nachteile ,davon abgesehen von meinen Sellenheil.
Sie haben mir gewebe an meinen Bein weggenommen bis ein paar milimeter über denn Knochen.Das sind häßlige narben.
Es stellt mir die frage was ich überhaupt für vorteile habe.
Der Proffesor der mich behandelt hat gesagt das das Band daran schuldwar .Näturlich habe ich auf denn rechtsweg versucht was zu unter nehmen.Leider ohne erfolg.Die Ärzte sind nicht schuld.Aber warum hat die entzündung nach demm das Band rauswar aufgehört.
Mann geht ins Krankenhaus um sich behandel zulassen ,kommt kranker wieder raus.
Laut studie von denn Band sind 90% ein erfolg ,aber was ist mit denn anderren 10%.
Es ist noch nievorgekommen?Ich bin jetzt 39 Jahre alt und schon 40 % behindert.
Ist das richtig.Wo sind die 10%.
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Beitrag #7 von welute » 26 Jul 2006 09:56


Es tut mir sehr leid, dass Du so schlimme und nachhaltige Komplikationen hattest. Wie Du hier im Forum nachlesen kannst, habe ich und viele andere nur positive Erfahrungen mit dieser OP gemacht.

Was gibt der Gutachter denn als Begründung für die Komplikation?

Hier kann ich Dir nur viel Kraft und Geduld wünschen, und dass Du die schönen Dinge im Leben immer sehen kannst.

Ganz liebe Grüße

Elisabeth
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http://www.inkontinenz-selbsthilfe.com/forum/index.php

Bleibt mutig!
Es geht immer weiter, man muss nur daran glauben.
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Beitrag #8 von betisu » 27 Jul 2006 14:34


Das mein Körper das Band nicht vertragen hat .Es hat blos keiner gemerkt.Wo ich auf der Notaufnahme war und ich 6 Stunden auf den Arzt gewartet habe .Sind die Schmerzen so schlimm geworden.Da sind sie darauf aufmerksam geworten.Dann ging es auch schnell.Bin dann in die Uniklinik Düsseldorf gekommen wo ich notoperiert wurde.Am negsten Tag lag ich im Koma.Sie haben dann immer von meinen Bein befallnes gewebe entnommen.Erst später wurde mir das band wieder entfernt.Ab dann ging es Berg auf.
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Beitrag #9 von aniroc » 24 Aug 2006 11:43


Hallo zusammen

Ich habe vor 11 Monaten ein Band einsetzten lassen, die letzte OP war am 18.07.06, leider immer noch ohne Erfolg, d.h. die Inkontinenz ist zwar behoben, aber das Band wächst immer wieder durch meine Vagina. Muss das Band jetzt wieder raus oder habe ich noch andere Möglichkeiten? Mache auch Beckenbodentraining.
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Bandunverträglichkeit

Beitrag #10 von oschlarp » 18 Nov 2006 23:23


Es gibt in der Tat Berichte von Unverträglichkeiten. Diese sind aber in der Regel vom Material abhängig. Besonders schlecht hat das IVS Band abgeschnitten. In der Regel infizieren sich durchgewanderte Bänder und können kaum erhalten bleiben, sie sind aber auch schwierig zu entfernen, das sie oft gut einwachsen. Lokale Hormonzäpfchen können die Einheilung und Regeneration der Scheidenwand über dem Band beschleunigen.
Dr. Oliver Schlarp
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