Was aus einer Blasenentzündung wurde...

Hier geht es um die Diagnostik und Behandlung von Inkontinenz und anderen Erkrankungen des Urogenitaltraktes.

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Was aus einer Blasenentzündung wurde...

Beitrag #1 von lola » 17 Dez 2006 21:19


Mein Sohn ist 6 Jahre alt,war mir 3J. komplett trocken wurde dann ab 4J. nachts inkontinent.
Hatte meiner Meinung etwas mit Überforderung in seinem Kiga zu tun,näßt noch oft nachts
ein. Organisch alles o.K.Er hatte vor ca.4 Wochen eine Blasenentzündung, daraus resultierend
eine Reizblase ,die und allen in der Familie zu schaffen macht. Er bekommt seit fünf Tagen
Oxybutynin und es tut sich nichts! Er läuft in einer halben Stunde 3x zur Toilette und es kommt
auch immer etwas.Ich bin echt verzweifelt, der Bursche tut mir so leid! Er nimmt 3 Tabletten täglich,kann es sein das die Wirkung so verspätet eintritt? Dank der Mundtrockenheit trinkt er natürlich dementsprechend.Vielleicht kennt Ihr das Problem...
LG lola 8)
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Beitrag #2 von sogra » 31 Jan 2007 15:29


Hallo!auch ich hatte vor kurzem eine mehrwöchige Blasenentzündung und habe tausend verschiedene Antibiotika bekommen!Irgendwann konnte ich es nicht mehr aushalten und mich an jeden Strohhalm geklammert.Habe dann angefangen über Tage nur noch Blasentee getrunken ohne daran zu glauben das es hilft.Zu meiner Überaschung tat es das aber gewaltig und ich war es los.Es hat sich rausgestellt das ich eine Latexallergie habe und da ich mit Kondomen verhütet habe kam es natürlich immer wieder...!So schlecht schmeckt der Tee garnicht,probier es doch mal...!Viel Glück!!!
Gruss Sonja
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Blasenentzündung mit Folgen

Beitrag #3 von Siggi » 31 Jan 2007 15:44


Hallo Iola,

es ist leider so, dass sehr oft Blasenentzündungen eine Inkontinenz zur unmittelbaren Folge haben. Ich weiß, wovon ich rede, da es nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene betrifft.

Normalerweise soll nach der Antibiotika-Behandlung, die die Entzündung heilt, die Inkontinenz nach wenigen Tagen verschwunden sein. Urologen geben der unangenehmen Folgeerscheinung (Inko ist niemals eine Ursache, sondern immer eine Folge!) allerdings auch Fristen bis zu zwei oder sogar drei Jahren. Damit es nicht soweit kommt, ist unbedingt ärztliche, am besten urologische Behandlung mit kindgemäßen Medikamenten erforderlich. Deinem Sohn wird ganz sicher schnell geholfen werden! Also, hin zu einem Urologen! Lass' Dir einen entsprechenden Facharzt vom Kinderarzt empfehlen.

Alle Gute für Deinen Sohn und Dich! :lach:
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