Streßinkontinenz

Hier geht es um die Diagnostik und Behandlung von Inkontinenz und anderen Erkrankungen des Urogenitaltraktes.

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Streßinkontinenz

Beitrag #1 von Blume » 05 Jul 2003 16:21


Hallo Forum :fleissig: ,


ich habe hier schon einige Male gepostet und mich schlau gemacht, in meinem Falle handelt es sich nach den Symtomen um eine Streßinkontinenz.

Einen Termin bein Urologen habe ich erst am 7.10.03 bekommen. :(
Ich habe in den letzten 2 Monaten Starke Schmerzen in der Rückengegend,zuerst habe ich gedacht es kommt vom Unterleib ,weil es immer sehr stark ist wenn ich meine Periode bekomme. Nun muß ich aber immer öfter zur Toilette so das das ganze mir ziemlich blöde ist ,sind wir irgendwo einkaufen muß ich schon wieder,Nachts bist zu fast 10 mal.

Nun könnte es auch sein das ich mir die Nieren irgendwie verkühlt habe oder kann es sein das es von der Bandscheibe kommt?

Ich habe mir nun erstmal Blasen und Nierentee gekauft.Denn jedesmal wenn ich wachwerde in der Nacht muß ich sofort zur Toilette,ich habe versucht es zu unterdrücken aber es geht nicht der Druck ist unerträglich.

Dann habe ich mir von Tena Lady einige Proben zukommen lassen und mus ja sagen die sind toll.Ich bin noch nicht ganz fertig aber werde mit Sicherheit die richtige für mich finden.
Auch diese Hosen sind super ,nichts verrutscht und man fühlt sich absulut sicher.

Würde ich jederzeit weiterempfelen.
Dazu noch eine Frage :?: Schreibt der Arzt die Inkontinenzhilfsmittel auf die ich ihm sage :?: Oder muß ich die nehmen die er aufschreibt :?:

Also wenn das hier jemand liest ,ich freue mich über jeden Ratschlag oder Tip,

mfg Blume :-)
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Beitrag #2 von Helmut » 05 Jul 2003 16:48


Hallo Blume,

Denn laut deinen geschilderten Symptomen ist es mehr eine Mischinkontinenz aus Stress- und Dranginkontinenz. So wie ich das sehe, könnte es bei dir mit von den Bandscheiben kommen, warscheinlich wird der Drang dadurch ausgelöst.

Also normal schreibt dir der Arzt schon das auf was du an Hilfsmittel willst, es sei denn daß schwerwiegende medizinische Gründe dagegen sprechen, was aber bei dir nicht der Fall ist. Die Tena Lady haben ja eine Hilfsmittelnummer und sind dadurch voll verschreibungsfähig und das ohne Zuzahlung. Und noch einen Tip, lasse dir auch noch etwas stärkere Hilfsmittel aufschreiben, wie etwa Tena Comfort, denn wenn du länger Unterwegs bist oder Nachts ist die zusätzliche Sicherheit nie falsch.

Gruß Helmut :idee:
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Beitrag #3 von Blume » 05 Jul 2003 17:26


Hallo Helmut :D ,


danke für Deine Schnelle Antwort, aber dann wäre es wohl angebracht ich würde erstmal zu einem Ordopäden gehn,denn der Termin beim Urologen ist ja noch gut 3 Monate hin,so lange möchte ich dies nicht aushalten,denn die Schmerzen sind bald unerträglich.Ich kann bald kaum noch stehen. Kann mir jemand Bandscheibenschmerzen beschreiben,klingt jetzt blöde aber bei mir ist es ein bald nicht auszuhaltender Druck in der Steißgegend der in die Rückengegend ausstrahlt.Auch im Liegen habe ich diese Schmerzen.

Da ich diesen Monat noch eine Darmspiegelung vor mir habe,wegen Vorbelastung in der Familie.Mein Vater starb im Februar an Darm und Leberkrebs.meine Schwester hat Brustkrebs.Deshalb möchte ich dies gerne vorher abklären lassen bei mir.

Natürlich sind die Tena Produkte sehr hilfsreich, nur ist es mir peinlich so was zu kaufen.

mfg Blume
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Beitrag #4 von Helmut » 05 Jul 2003 17:43


Hallo Blume,

ja ich denke auch, daß du erst zum Ordopäden gehen solltest und die Wirbelsäule untersuchen lässt. Er wird warscheinlich ein CT machen, um die genaue Ursache deiner Rückenbeschwerden zu finden. In der Steißgegend sind auch die Nerven, die für die Blasenfunktion zuständig sind. Aber so Ausfallerscheinungen wie taube Zehen oder kribbeln in den Beinen hast nicht? Das sind nämlich mit eindeutige Anzeichen für einen Bandscheibenvorfall. Nun 3 Monate sind schon lange, aber der Termin beim Urologen ist schon auch Wichtig.

Dir braucht es nicht peinlich zu sein, in der Apotheke oder im Sanitätshaus diese Hilfsmittel zu kaufen, denn die verkaufen das jeden Tag und du bist mit deiner Inkontinenz nicht alleine. Also nur Mut es ist halb so wild und nur die ersten paar Mal etwas komisch.

Gruß Helmut :lach:
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Beitrag #5 von der Blinki » 05 Jul 2003 19:15


hallo Blume.

Ich ann mich meinen Vorrednern vnur anbschließen.
Ich denke auch man muß nicht immer den letzten Termin zuerst wahrnehmen, man kann auch sich mit anderen Spezialisten schon mal auseinander setzen.
Frage : Ist dein Hausarzt mit involviert und wenn ja was hält er von der Sache ?

Auch ich hatte beim ersten mal Im Sanitätshaus ein komisches Gefühl.
Hatte aber das Glück fdas ich eins gefunden hatte , was eine familäre Atmosphäre austrahlte , und ich mich gleich richtig wohl gefühlt habe.
Du mußt wohl oder übel es mal ausprobieren.

DENN DU WEIßT JA : PROBIEREN GEHT ÜBER STUDIEREN :

Einen lieben Gruß aus den verregneten Bremen.

Der Blinki
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Streßinkontinenz

Beitrag #6 von Blume » 05 Jul 2003 20:25


Hallo ihr Lieben, :lach:

danke für Eure Antworten,meinem Hausarzt erzählte ich nur mal von den Rückenschmerzen aber es wurde nichts unternommen.Da ich ja bisher immer angenommen hatte es kähme von meiner Sterilisation, und auch eigentlich aus Scham nie darüber gesprochen habe.Aber nun da die Schmerzen schlimmer werden mache ich mir halt doch Gedanken.

Die Schmerzen sind wie gesagt da wo das Steißbein liegt und wenn ich sehr lange laufe oder stehe geht garnix mehr,dann habe ich geschwollene Beine.Selbst wenn ich mich dann hinlege kann ich im liegen die Schmerzen kaum ertragen.Habe mal in ein Bandscheibenvorfall-Forum geschaut oje hoffentlich habe ich sowas nicht.

Ich werde diese Woche sofort einen Termin bei einem Ordopäden besorgen.Was ist denn bis dahin mit den von mir benötigten Vorlagen?kann ich das Geld was ich bezahlt habe von der Kasse zurückfordern (bin befreit) oder wie geht das in meinem Falle ? Seitdehm ich nun die Tena-Lady Serie probiert habe bin ich total begeistert und würde auch dabei bleiben.Aber um sie selber zu bezahlen ,das kann ich leider nicht da ich auch Sozi beziehe? Wer kann meine Frage beantworten?


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Beitrag #7 von Helmut » 05 Jul 2003 20:46


Hallo Blume,

nun das Geld für die Vorlagen hinterher von der Kasse wieder zu bekommen ist immer etwas schwierig, weil sich die meisten Kassen da streuben. Du solltest aber schon zu deinem Hausarzt gehen und ihn einweihen. Er wird dann auch nicht viel unternehmen und dir das Rezept so ausstellen, wenn du im sagst, daß du schon einen Termin beim Urologen hast.

Lieben Gruß Helmut :fleissig:
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Beitrag #8 von der Blinki » 06 Jul 2003 13:35


Hallo Blume.

das mit der RÜckerstattung deiner Kosten zwecks Inkontinenz-Hilfsmittel solltest du ruhig probieren.
Ich hoffe du hast noch den bon oder Quittung.

Bei mir hatte es die Krankenkasse auch gemacht. Kommt halt ganz auf die Kasse und den Sachbearbeiter an.

Wenn bei dir nun wirklich eine Harninkontinenz vorliegt ( aus welchen Grund aus immer ) kannst du dir deine Hiolfsmittel verordnen lassen.
Dabei hast du sogar Glück , weil du von Zuzahlungen befreit bist , und so auf Qualitätsprodukte zurück greifen kannst.
( Wobei ich nicht sagen möchte das die NO NAME - Artikel nichts taugen. Im Gegenteil )

Einen lieben Gruß

Der Blinki


Anmerkung des Moderators: " Inkontinenzhilfsmittel (generell Hilfsmittel) sind immer Zuzahlungsfrei" (Einkommensunabhängig) (Gesetzliche Krankenversicherung)
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Beitrag #9 von Matti » 06 Jul 2003 19:46


Hallo,

immer wieder Lese ich in Beiträgen, das entscheidungen bei Krankenkassen vom wohlwollen eines Sachbearbeiters oder Sachbearbeiterin abhängen.
Das es bei dieser Spezies bestimmt den ein oder anderen gibt der meint er müsse das Gesundheitswesen Reformieren und die Einsparungen von dennen ja zur Zeit viel gesprochen wird ganz alleine Einsparen bestreite ich nicht , nur sind diesen Mitarbeitern auch Grenzen gesetzt. Sie müssen sich an die Vorgaben der Karnkenkasse und des gesetzgebers halten und können keine Willkür entscheidunegn treffen. Natürlich erlebt man das in der Praxis immer wieder nur dafür gibt es ja auch noch den "Schmidt" wenn einem das "Schmidtchen" zu blöd wird.

Fazit:
Zankt euch nicht mit irgendwelchen Sachbearbeitern rum, jeder Sachbearbeiter hat einen Vorgesetzten und mit einem Vernünftigen Gespräch ist dort oft viel mehr zu erreichen.
Grössere Krankenkassen haben ausserdem eine Schlichtungstelle.
In ganz schweren Fällen lohnt der Weg zum Sozialgericht, der ist nämlich umsonst.

Noch ein Tip:
Das Internet ist voll mit Urteilen von Gerichten mit den unterschiedlichsten Rechtsprechungen zu den Unterschiedlichsten Streitpunkten. Ein solches Urteil dem Sachbearbeiter oder seinem Vorgesetzen in einem Persönlichen Gespräch vorgelegt wirkt oft Wunder.

Also nicht den Mut verlieren.

Gruss

Matti
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Beitrag #10 von Regenmacher » 06 Jul 2003 21:04


kann ich leben. Also, normaler Weise schreibt dein Arzt die Inkontinenzhilfsmittel auf, mit denen du am besten klarkommst - ich habe noch nichts gegenteiliges gehört.

Sollte sich der Urologe quer stellen, dann gehe doch zu deinem Hausarzt. Sage einfach, du hast die und die Inkontinenzform und er soll dir das und das aufschreiben. Beispiele für das richtige Rezept findest du Bereich Zum Thema.

Es wirkt sich nichts aufs Budget des Arztes aus, denn die Inkontinenzhilfsmittel sind "Hilfsmittel" und damit kann er das ohne Bedenken aufschreiben. Du musst auch normaler Weise keine Zuzahlung leisten - wenn ja, dann wechsle mal die Apotheke.

Gruß Marco
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