immer wieder auftretende Harnwegsinfektionen - Homöopathie

Hier geht es um die Diagnostik und Behandlung von Inkontinenz und anderen Erkrankungen des Urogenitaltraktes.

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immer wieder auftretende Harnwegsinfektionen - Homöopathie

Beitrag #1 von Brandy » 10 Jan 2008 17:12


Liebe Forenmitglieder,

Aufgrund einer angeborenen Querschnittlähmung (Spina bifida) katheterisiere ich mich seit einigen Jahren selbst alle 3 Stunden. Trotz gewissenhafter Durchführung nach Anweisung meines Urologen habe ich im Jahr ca. 4 - 6 Harnwegsinfektionen, die mit Antibiotika behandelt werden müssen.

Auf Dauer so oft Antibiotika einnehmen zu müssen, das kann doch nicht gesund sein.
Habt ihr Erfahrung mit Homöopathie od. anderen Methoden zur Prophylaxe? Lasst mich bitte davon wissen!

Danke!

Gruß
Michael
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Beitrag #2 von Helmut » 10 Jan 2008 23:02


Hallo Michael,

hast du es schon mal mit Cranberry Saft versucht?

Die Cranberrys wirken Antibakteriell und haben dadurch eine günstige Wirkung auf die Blase und die Harnwege. Dazu kann dir vielleicht auch Schmetterling etwas sagen.

Gruß Helmut :wink:
Ich bin nicht ganz dicht .......na und!
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Beitrag #3 von papa0861 » 10 Jan 2008 23:17


hallo michael,

warum in die ferne schweifen.

cranberry saft kannten unsere omis mit sicherheit nicht. ich halte auch nix von solchem neumodischem zeugs.

wenn ich mal ´ne blasenentzündung habe oder es in der nierengegend zwickt, greife ich zu omas hausmittel.

kamillentee und warmes bier.

gegen die ständige verschreibung von antibiotikas würde ich auch monieren. irgendwann lernen die bösen bakterien, sich dagegen zu immunisieren.

probiers einfach mal aus. schaden kann es nix.

lg
jürgen
:-)) Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten und einrahmen. :-))
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Beitrag #4 von Helmut » 12 Jan 2008 10:57


Hallo Jürgen,

ich denke schon dass unsere Mütter und Omis den Saft bzw. die Beeren kannten, aber vielleicht nicht unter diesem Namen. Die Cranberry wird bei uns auch Kranichbeere oder Moosbeere genannt und ist mit der Preiselbeere verwandt. Die Cranberry wird in Europa schon seit fast 100 Jahren kultiviert und ihre günstige Wirkung auf die Harnorgane ist auch entsprechend lange bekannt, aber wurde erst vor etwa 25 Jahren zu ersten mal in wissenschaftlichen Studien untersucht. Hier gibt es noch einige sehr interessante Infos über die Cranberries.

Für uns dürfte ein Angebot der Zeitschrift "HANDICAP" interessant sein, dort kann das Info-Büchlein Blasenschwäche & Co. kostenlos bestellt werden, darin stehen es weitere interessante Infos zu den Cranberries in Verbindung mit Blasenschwäche.

Natürlich sind auch die anderen alten Hausmittel bestimmt genauso wirksam wie du ja schon sagtest.

Gruß Helmut :wink:
Ich bin nicht ganz dicht .......na und!
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Beitrag #5 von Brandy » 12 Jan 2008 15:23


Hallo Jürgen und Helmut!

Danke für eure Beiträge. Habe schon mehrere Jahre Preiselbeersaft getrunken. Im Oktober hab' ich meinen Hausarzt gewechselt, der mir eher zu Preiselsan (Lutschtabletten) geraten hat. Vielleicht muss ich die in höherer Dosis und länger einnehmen, um einen Erfolg feststellen zu können.

Für das von Helmut erwähnte Buchlein werde ich mich auf jeden Fall näher interessieren.

Gruß
Michael
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Beitrag #6 von fiat08 » 13 Jan 2008 11:52


Hallo :D ,
neben zwei Cranbeery-Kapseln nehme ich noch
2 Acimethin zum Ansäuern des Harn.

LG
fiat08 :D
Wünsche mir Erfahrungsaustausch mit Betroffenen, die ihre Inkontinenz einer Querschnittslähmung verdanken.
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