Urologischer Normalfall oder eine Verkettung von unglücklichen Umständen?

Hier geht es um die Diagnostik und Behandlung von Inkontinenz und anderen Erkrankungen des Urogenitaltraktes.

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Urologischer Normalfall oder eine Verkettung von unglücklichen Umständen?

Beitrag #1 von Alter Lausbub » 26 Mär 2008 19:16


Nach einer Prostatauntersuchung wurde mir von meinem Urologen in einem etwa fünf Minütigen Gespräch die Diagnose Agressiver Prostatakrebs mitgeteilt. Man machte mich darauf aufmersam keine Zeit versteichen zu lassen und drückt mir gleich eine Überweisung für eine große Orologische Klinik in die Hand. In meiner gutgläubigkeit habe ich mich sofort auf den Weg gemacht. Nach Ärztlicher Auskunft käme nur eine Radikale Prostatatektomie in Betracht. Die OP sollte 14 Tage später erfolgen. Bei meinem Eintreffen am OP Tag wurde mir vom Artzt der Vorschlag unterbreitet meine OP zu Verschieben da man mir empfehle den Eingriff Laparaskopisch durchzuführen was für mich den Vorteil einer wesentlich schonenderen OP zur folge hätte. Nach Rücksprache mit meinem Hausarzt willigte ich ein.

Veschwiegen hat man mir jedoch, daß der Operatör bei diesem Verfahren nicht Nervenschonend arbeitet was sonst das Bestreben bei der Radikalen Porstatatektomie ist, noch verfügte er über die notwendige Erfahrung

das Ergebnis meiner mehr als 8 stündigen OP war Totale Inkontinenz u. Impotenz.

Die empfehlung alles in ruhe verheilen lassen (6-9 Monate)und dann einen Künstlichen Schließmuskel implantieren, was selbstversändlich nur bei freier Harnröhre möglich ist.

Harnverhalt nach 6 Monaten wegen Stikturen im Verbindungsbereich Blase und Harnleiter.
Erste operative Öffnung des Harnleiters. In verkürzten Intervallen 3 Moanta 8 Wochen 6 Wochen wiederholten sich diese Eingriffe.

Erst durch einen Mitpatienten wurde ich aufgeklährt wie ich mich bei einer solchen Inkontinenz zu verhalten hätte.

Aufrecherhaltung des Blasenvolumen durch künstlichen Stau der Blase mindestens zweimal die Woche. Hier stellte ich fest, daß mein Blasenvolumen bereits auf 150 ml geschrumpft war.

Weiten der Harröhre mittel speziller Katheter 2 bis 3 mal die Woche mit steigenden Durchmesser um den Stikturen entgegen zu wirken.

Es ist für mich nicht nachvollziehbar was manche Krankenhäuser Ihren Patienten an nach bzw.und Fürsoge angedeien lassen. Nur durch die zufällige Hilfe von Patienten konnte ich die Vorraussetzungen schaffen, das ein Schließmuskel implantiert werden konnte.

Ich habe den Ablauf stark verkürzt die Ergebnislosen Versuche mit den Unterfüterungen bzw. Balloninplataten neben der Harröhre möchte ich nur am Rande erwähnen.

Heute habe ich eine Blasenvolumen von max 750 ml brauche nachts nicht raus und wenn ich mich vorsichtig genug setze gibt es nur sehr selten kleinere Abgänge die durch eine Vorlage welche ich außer Haus immer Trage abfangen kann.

Jetzt mein Anliegen:

Gerne hätte ich kontakt zu Personen die einen Sphinkter AMS 700 tragen möglichst männlich da bei Frauen dieser nicht unterhalb des Beckenboden plaziert und somit nicht vergleichbar.

an sonsten lebe ich nach dem Motto Bumen stehen überall am Wegesrand man sollte sie nur sehen es muß nicht jede Blume gepflückt werden um sie zu genießen.

es grüßt der


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