Medizinisch indiezierte Inkontinenz

Hier geht es um die Diagnostik und Behandlung von Inkontinenz und anderen Erkrankungen des Urogenitaltraktes.

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Medizinisch indiezierte Inkontinenz

Beitrag #1 von Dhardy » 28 Nov 2009 11:18


Ist es medizinisch indiziert, sich cpl. inkontinent machen zu lassen??
Das ist eine provokante Frage für eine Diskussion!!
Die alle erst ein Mal mit „Nein“ beantworten werden!
Doch werde ich euch beweisen, dass es auch indiziert sein kann![/b]
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Beitrag #2 von Stefan » 28 Nov 2009 13:06


Hallo Hardy,

das kann man auf Deinen Beitrag gar nicht beurteilen, dass ist immer vom Einzelfall abhängig. Man kann aber sagen, dass man erst einmal versuchen wird die Inkontinenz zu heilen, ist das nicht möglich und drohen andere Schäden (z.B. an Nieren), dann ist eine Spintkerotomie (Schlitzung) immernoch das Mittel der Wahl.


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Hallo

Beitrag #3 von Dhardy » 28 Nov 2009 15:48


Aber es gibt auch noch andere Möglichkeiten als alternative zur Sphinkterotomie (Schließmuskel schlitzen). Zum Beispiel Botox in den Sphinkter. Wurde bei mir 2 x Probiert, aber durch den spastischen Beckenboden, hat es nichts gebracht. Was haltet Ihr davon Botox in den Beckenboden zu injizieren. Welche Konsequenzen hätte das.
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Beitrag #4 von Helmut » 28 Nov 2009 16:34


Hallo Dhardy,

Ist es medizinisch indiziert, sich cpl. inkontinent machen zu lassen??

Mir ist der Zweck deiner Frage noch nicht ganz klar. Willst du damit aussagen, sowohl Harn- als auch Stuhlinkontinent zu werden?

In deinem zweiten Beitrag schreibst du was, das bei dir schon zweimal versucht wurde, mit Botox eine Spastik des Schließmuskels zu lösen, aber ohne Erfolg, wenn ich das richtig verstanden habe. Daraus schließe ich mal, dass du an einer neurogenen Blasenentleerungsstörung mit hoher Restharnbildung bzw. einer "Überdruckblase" leidest. Ich solchen Fällen wird in der Regel die Blase regelmäßig alle paar Stunden per ISK entleert, oder es wird ein Dauerkatheter oder Bauchdeckenkatheter mit Urinbeutel verwendet. Eine Sphinkterotomie wird heute eher in seltenen Fällen angewendet, da kommt eher ein Blasenschrittmacher zum Zug.

Botox wegen einer Spastik in den Beckenboden spritzen wird heute noch relativ selten gemacht, da hier keine brauchbaren Ergebnisse über den Nutzen vorliegen. Dagegen wird es mit gutem Erfolg in verschiedene Muskeln wie Arme und Beine gespritzt, um schmerzhafte Spastiken zu vermeiden.

Aber trotzdem würde ich ganz gerne den Hintergrund deiner Frage wissen wollen.

Gruß Helmut :wink:
Ich bin nicht ganz dicht .......na und!
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Beitrag #5 von Tom252 » 06 Jan 2010 13:00


Hallo,

ich möchte mal diesen Beitrag wieder hervorkramen, da ich mir diesbezüglich auch schon viele Gedanken gemacht habe, zumal ich "dicht" bin und es bisweilen eine Belastung ist und nicht gerade sehr angenehm.

Momentan habe ich ja den DK durch die Harnröhre und da dieser aus Latex ist verknickt er sehr schnell und ich muss dann sehen, dass ich den Knick wegbekomme, da ich, wenn die Blase voll ist, nicht nur sehr nervös werde sondern es auch sehr schmerzhaft ist.

Durch das Botox, welches ich nun das vierte Mal bekommen habe, konnte zumindest mal meine Spastik beseitigt werden, was schon viel wert ist. Aber alles andere???

Viele Grüße
Tom
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