Angst vor Diagnose

Hier geht es um die Diagnostik und Behandlung von Inkontinenz und anderen Erkrankungen des Urogenitaltraktes.

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Angst vor Diagnose

Beitrag #1 von Denni1986 » 31 Jul 2016 20:58


Ich möchte mich an dieser Stelle kurz bei euch vorstellen. Ich heiße Dennis, bin vor kurzem 30 Jahre alt geworden, bin glücklich verheiratet und habe zwei kleine Kinder. Anfang Juni hat bei mir alles angefangen. Von jetzt auf gleich war meine Hose an einem Tag plötzlich nass ohne das ich meinen Harndrang zurückhalten konnte. Als es von Tag zu Tag schlimmer wurde, habe ich mich entschieden auf Hilfsmittel zurückzugreifen. Trotzdem habe ich gleich auch noch einen Termin bei einem Urologen ausgemacht, dieser diagnostizierte mir eine leichte HWI und verschrieb mir Antibiotika. Mit diesem Antibiotika hat es sich dann bis vor etwa 2 Wochen auch eingestellt mit dem Tagnässen. Vergangenen Montag wurde es dann allerdings wieder so viel, dass ich wiederum auf Hilfsmittel zurückgreifen musste/ muss. Ich habe am nächsten Mittwoch einen weiteren Termin bei einem anderen Urologen und habe große Angst vor einer Diagnose wie Harninkontinenz. Ihr werdet euch jetzt vielleicht fragen wie ich darauf komme? Ich habe im Januar diesen Jahres einen Stromschlag (Hausstrom) erlitten, hatte im März eine Nierenbeckenentzündung, im April eine leichte Blasenentzündung und eben wie schon geschrieben die HWI aus Juni/Juli. Ich weis nicht ob es daher rührt oder ob es vielleicht auch ein "Kopfproblem" von mir ist, ich hatte in den vergangenen 12 Monaten wirklich enorm viel Stress sowohl beruflich wie auch privat. Mache ich mir umsonst Gedanken oder wie seht ihr das? Ich wäre euch über ein Feedback sehr dankbar.

Viele Grüße Dennis
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Denni1986
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Re: Angst vor Diagnose

Beitrag #2 von Mylenium » 02 Aug 2016 17:30


Nun ja, wirklich helfen könnte dir da nur ein Seelenklempner, aber generell würde ich erstmal 'nen Gang runterschalten und mich nicht schon vorher verrückt machen. es ist durchaus möglich, dass du einfach nur mal ein anderes Antibiotikum brauchst um deine wandernden Infektionsherde in den Griff zu bekommen. Genauso kann es bei deinem Stromschlag zu leichten Nervenschädigungen und Muskelschäden gekommen sein, die sich aber wieder regenerieren können oder bei denen Beckenbodentraining hilft. Auch Stress ist pauschal nichts Schlimmes, allerdings musst du eben einschätzen, wie gut du das verträgst. Wenn du nachts nur von Arbeit träumst oder Panik vorm nächsten Arbeitstag hast, dann würde ich da mal was ändern, sonst landest du nämlich auch schnell beim Burnout.

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