TVT OP

Hier geht es um die Diagnostik und Behandlung von Inkontinenz und anderen Erkrankungen des Urogenitaltraktes.

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TVT OP

Beitrag #1 von Binebine » 29 Okt 2016 09:00


Hallo
Nach drei Schwangerschaften und 2 spontanen Geburten leide ich an einer Stress- bzw. Belastungsinkontinenz. Ich habe immer gehofft das bessere sich dann mit der Zeit. Jetzt sind aber schon fast 10 Jahre nach der letzten Geburt vergangen. Im Alltag komme ich zwar einigermassen gut zurecht, bleibe einfach stehen beim Niesen oder Husten und verschränke die Beine. Da ich nun aber wieder intensiveren Sport betreibe (Volleyball), fühlte ich mich zunehmend eingeschränkt. Beim Einlaufen mit vielen Hüpfübungen verliere ich doch mehr als nur ein Tröpfchen Urin.
Nun habe ich mich vor 10 Tagen einer OP unterzogen und mir ein TVT- Band einsetzen lassen (Meine Schwester hat vor fünf Jahren die gleiche OP gemacht und ist seither absolut beschwerdefrei!) Meine Erwartungen waren also riesig, die Enttäuschung danach umso grösser. Die OP verlief zwar super, wurde ambulant durchgeführt und ich hatte danach keine Schmerzen. Aber beim Husten und Niesen verliere ich nach wie vor einige Tropfen. Mit dem Sport habe ich noch nicht wieder begonnen. Mir schwant aber Übles...
Gestern habe ich den Gynäkologen angerufen der das Band eingesetzt hat. Er hat mich sofort bestellt und per Ultraschall den Sitz des Bandes kontrolliert. Alles wunderbar! Das Band ist am richtigen Ort, die Wunde ist bereits gut verheilt, die Naht reizfrei...
Kann man denn nichts dagegen tun, wenn das Band nicht wirkt? Bin ich einfach zu ungeduldig? Wer kann mir von seinen Erfahrungen nach der TVT OP berichten?
Vielen Dank für euere Rückmeldungen.
Marisa
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Re: TVT OP

Beitrag #2 von klilu3 » 25 Jan 2017 20:16


Hallo,
wurde vor 4 Jahren operiert, TVT plus vordere und hintere Scheidenplastik. Hatte bereits 2 Monate später erneut tröpfchenweise Verlust beim Niesen und Husten. Habe allerdings wenig BB-training gemacht. Seitdem mit Vorlagen versorgt, Joggen aufgegeben.
Seit diesem Winter noch größere Schwierigkeiten als vor der OP. Die FÄ meinte jetzt, der Status des Vorfalls sei genauso wie vor der OP!!! Wäre halt schlecht operiert worden. Dabei war ich in Uni-Klinik.
Ich weiß nun nicht, was ich von diesen OPs halten soll, offensichtlich gibt es Frauen, denen sie gut helfen. Vor einer erneuten OP mit Mesh-Implantat schrecke ich zurück. Meine FÄ riet zu ordentlichem BB-Training, wollte dies allerdings nicht verschreiben und schickte mich zum Urologen. Urologe meinte heute, für Inkontinenzprobleme sei sie nicht zuständig, sondern die Gyn, und Therapie sei entweder OP oder Windeln, BB-Training würde die Zystozele auch nicht heilen und brächte wenig.

Ich bin echt genervt. Ich übe nun seit 6 Wochen heftig mit dem BB, 2x am Tag unter Physio-Anleitung (hat mein Hausarzt verschrieben), bis jetzt wenig Erfolg. OP? Ich will mich nochmal beraten lassen.
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