Bekomme keine Windeln verschrieben

Hier geht es um die Diagnostik und Behandlung von Inkontinenz und anderen Erkrankungen des Urogenitaltraktes.

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Bekomme keine Windeln verschrieben

Beitrag #1 von Sakura13 » 19 Dez 2004 05:11


Hab ein rieses Problem wer kann mir helfen,
ich war war bereits bei 3 ärzten und hab nur schlechte erfahrung damit.

1. Arzt war total grob schrie durch die halbe Praxis was ich hab
2. Arzt hat mich total überhäuft mit Tests
und der 3. Arzt gibt mir nur Tabletten obwohl ich und meine Verlobte wissen das ich dies nur habe wenn ich unter Stress stehe oder was schlimmes erlebt habe was ich mitnehme in meinem schlafe, was zu folge hat das ich einnässe ich ein ansonsten nicht.

Bitte um sofortige hilfe :(
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Sakura13
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Beitrag #2 von Helmut » 19 Dez 2004 11:28


Hallo Sakura13,

nun aus deinem Beitrag geht nicht genau hervor, wann genau deine Inkontinenzprobleme auftreten. Ich gehe einmal davon aus, daß es sich bei dir um Bettnässen handelt, so wie du es beschrieben hast.

Die Problematik mit Bettnässen im Erwachsenenalter ist für viele Ärzte wie ein rotes Tuch, da die eigentlichen Ursachen, die das Problem hervorrufen, nur schwer zu erfassen sind. Hausärzte sind da in aller Regel nicht die richtigen Ansprechpartner, hier solltest du dich zu einem Urologen bzw. zu einen Psychologen begeben, der damit mehr Erfahrung hat. Wichtig ist dabei eine eingehende Diagnostik, damit die Ursache soweit gefunden werden kann, ob es sich um eine körperliche oder um eine psychische Ursache handelt und dann die entsprechende Behandlung eingeleitet werden kann.

Daß dir dein Arzt keine Windeln wegen dem Bettnässen verschrieben hat, das hat auch seine Richtigkeit, denn in diesem Fall besteht auch keine Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen. Denn bei Bettnässen wird keines der drei Kriterien erfüllt, wann die Kassen zahlen müssen:

    * Wegen Inkontinenz zur Ermöglichung der Teilnahme am Leben der Gemeinschaft
    * In Zusammenhang mit z. B. Dekubitusbehandlung
    * Wegen Inkontinenz zur Prävention von Hautkrankheiten bei Demenz

Bei Inkontinenz trifft in vielen Fällen der erste Punkt, "Wegen Inkontinenz zur Ermöglichung der Teilnahme am Leben der Gemeinschaft" zu, aber da du Nachts im Bett nicht am Leben der Gesellschaft teilnimmst, fällt das natürlich dann auch flach. Hier kannst du nur auf das Wohlwollen des entsprechenden Arztes hoffen. Leider ist das nun mal so, daß du in diesem Fall keinen Anspruch auf Kostenübernahme der Hilfsmittel hast. Einzig Weckgeräte wie Klingelhosen zur Behandlung von Bettnässen werden von den Kassen hier ohne Probleme bezahlt.

Gruß Helmut :wink:
Ich bin nicht ganz dicht .......na und!
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Da gibt es aber einen Punkt

Beitrag #3 von Sakura13 » 20 Dez 2004 23:43


Also meine Inkontinenzprobleme enstehen bei Stress d.h. viel Arbeit, ärger mit der Freundin alle dinge die mich belasten u.s.w. Wegen Inkontinenz zur Ermöglichung der Teilnahme am Leben der Gemeinschaft gibt es schon nen grund bei mir 1. ich bin Pendler und Reise sehr viel

2. Schlafe sehr oft bei Freunden u.s.w. (die es zum glück noch nicht bemerkt haben), und mir ist da leider auch schon ein missgeschick passiert.

Und der Punkt den Sie bez. Arzt angesprochen haben ich war bei Fachärzten und jeder meint was anderes der eine Körperlich der andere Seelisch und der andere hat mich nur Untersucht und das wars. Ich bin nunmal leider Azubi und somit auch Internatsbeweohner und kann mir bei einem Gehalt von 93 Euro im Monat sowas nicht leiste.

Also was soll ich machen :(
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Beitrag #4 von Matti » 21 Dez 2004 10:46


Hallo Sakura,


als erstes möchte ich dir sagen das zumindest dein erster Beitrag nur sehr schwer Verständlich ist. Auch ich gehe mal davon aus das du "nur“ unter Bettnässen leidest.
Was absolut notwendig für die Verordnung von Hilfsmitteln ist, ist die Diagnose. Laut deiner Aussage haben die Ärzte ja noch keinen Grund für das Einnässen gefunden. Laut deiner Eigenanamnese liegt die Ursache im Psychischen Bereich. Es wird dir also nichts anderes Übrig bleiben als nocheinmal zu einem Arzt zu gehen und eine gründliche Diagnostik durchführen zu lassen. Auch eine urodynamische Untersuchung sollte unbedingt gemacht werden. Meiner Meinung nach sollte der wichtigste Punkt im Moment für dich sein die Ursachen herauszufinden die zur Inkontinenz führen und wenn möglich diese Symptome zu Behandeln und vor allem wieder loszuwerden. Den Hauptpunkt deines Bemühens auf die Verordnung von Inkontinenzhilfmitteln zu legen finde ich persönlich, den 2 Schritt vor dem ersten tun. Der psychische Aspekt einer Inkontinenz wird leider viel zuwenig von der Gesellschaft und den Ärzten wahrgenommen. Wenn du schreibst das dir die Auslöser deiner Inkontinenz bewusst sind ( Stress auf der Arbeit und mit der Freundin) dann versuche erst einmal deine Lebensumstände zu ändern oder zumindest weniger belastbar für dich zu machen. Auch der Weg zu einem Psychologen sollte von deiner Seite dann nicht gescheut werden. Zum Psychologen zu gehen heißt nicht das du Verrückt bist, sondern das Du Hilfe brauchst bei der Bewältigung deines Lebens und der daraus Resultierenden Probleme. Eine Inkontinenz aufgrund von Seelischen Problemen ist schon eine Schwere Art der Psychosomatischen Störung.


Gruss

Matti
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Problem mit Psychologen

Beitrag #5 von Sakura13 » 29 Dez 2004 20:12


Hallo Matti,

da hab ich leider auch ein Problem in meiner nähe ist kein Psychologe der die bezahlung von Gesetzlichen Krankenkassen akzeptiert, d.h. ich muss ihn aus eigener Tasche bezahlen und das kann ich mir leider nicht leisten
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Beitrag #6 von Matti » 29 Dez 2004 20:20


Hallo Sakura,

also du schreibst :
1. ich bin Pendler und Reise sehr viel

2. Schlafe sehr oft bei Freunden


und da gibt es in deiner nähe keinen Psychologen der einen Vertrag mit einer Krankenkasse hat? An der Mobilität scheint es jedenfalls nicht zu liegen.
Deine Krankenkasse kann dir im Übrigen Adressen von Psychologen in deiner nähe geben mit dennen sie einen Vertrag hat. Ich bin mal gespannt was dich als nächstes hindert, deine Inkontinenzprobleme anzugehen oder ist das , das eigentliche Problem?

Matti
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ähnlicher Fall

Beitrag #7 von Roberti » 29 Dez 2004 23:54


Hallo Matti,

nachdem, was ich da von Deinen Ausführungen mitgelesen habe, gehe ich da mit folgendem recht in der Annahme:

Psychosomatische bedingte Inkontinenz ist durchaus eine anerkannte Erkrankung?

Nachts ins Bett zu machen, hat nach meinem Dafürhalten sehr wohl was mit Teilhaben am gesellschaftlichen Leben zu tun. Grade, weil man doch mal bei Freunden übernachtet, mal beruflich oder privat auf Reisen ist, in einem Hotel übernachtet. Ich halte es für unfair, wenn für Bettnässer ohne organische Ursache keine Hilfsmittel verordnet werden.

Anders ist es wohl, wenn am Tag eingenässt wird, aufgrund einer psychischen Störung oder psychsomatischen Erkrankung.

Da kommen wir nämlich zu meinem Problem. Ich bin wohl nachts trocken, noch, aber tagsüber nässe und mache ich hin und wieder ein. Bisher habe ich mir die Inkontinenzslips als Probepäckchen in den Apotheken oder Sanitätshäusern besorgt oder selbst gekauft, weil ich den Weg zum Arzt gescheut habe. Eben, weil ich befürchte, daß es bei mir keine organische Ursachen gibt. Sehr wohl gibt es psychische, ich befürchte aber, daß diese nicht anerkannt werden.

Nochmal ein bißchen was zu meinem Fall: Ist bei mir ähnlich gelagert, wie bei Sakura. Ich stehe zur Zeit unter sehr starkem Druck. Seit zwei Jahren bin ich in Psychoanalyse. Je tiefer ich an meinen inneren Konflikt komme, desto stärker wird meine Inkontinenz. Ich lebe getrennt, habe Ärger in der Arbeit, die finanziellen Mittel gehen mir aus, komme mit der Einsamkeit nicht ganz klar und leide immer wieder an schweren Depressionen.

Jetzt ist für mich halt die Frage, ob ich Hilfsmittel, also Windelhosen verschrieben bekomme und ob es mir wirklich hilft, wenn ich Inkontinenzslips auf Rezept bekomme.

Natürlich hast Du recht, Matti. Erst mal an die Ursache der Erkrankung ran. Seit über 2 Jahren arbeite ich mit meiner Therapeutin schon daran aber es ist kompliziert und es gibt keine einfache Lösung, wenn überhaupt.

Würde mich freuen, Matti, wenn Du auch zu meinem Fall Stellung beziehst.

Grüße, Robert
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Beitrag #8 von Jens Schriever » 30 Dez 2004 01:28


Hallo Roberti!


Ich weiß nicht ob Windeln für Dich dass richtige ist. Wenn Du erst Windeln hast wirst Du Dich vielleicht daran gewöhnen und wirst sie vielleicht nicht so schnell wieder los.
Wie Matti schon sagte ist nicht die Windel das wichtigste sondern die Ursache Deiner Inkontinenz.
Wenn Dir die Ursachen bekannt sind solltest du sie abstellen.
1. Abschalten von Partnerstress auch mal ausgehen.
2. Nach der Arbeit abschalten.
3. Bei Schulden eine Schuldenbetratungsstelle aufsuchen und nicht versuchen die Probleme alleine zu lösen.
4. Und das ist das wichtigste: Gehe unter Leute und versuche Kontakte zu knüpfen. Gehe in einen Verein (Sportverein usw.), schaff Dir ein Hobby an.
5. Enstpannungsübungen z.B Yoga
6. Gesprächstherapie
Ich weiss das ist alles gut gesagt aber wenn Du die Ursache kennst und sie abstellen kannst wird sich das Problem vielleicht lösen.
Trotzdem solltest Du einen Arzt aufsuchen um abklären zu lassen ob nicht doch ein organisches Leiden dahinter steckt, denn jede Inkontinenz hat seine Ursachen.
Ich wünsche Dir alles Gute für die Zukunft


Gruß Jens
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Beitrag #9 von Roberti » 30 Dez 2004 10:48


Hallo Jens,

erst mal vielen Dank für Deine Antwort.

Es ist nun mal so, daß ich hin und wieder tagsüber einnässe und einmache. Unterwegs habe ich es bisher immer grade so geschafft, rechtzeitig nach Hause zu kommen. Daheim passiert es mir aber oft.

Ich gebe Dir aber recht, daß ein Windelrezept bei mir dazu führen könnte, daß ich mich an die Windeln gewöhnen könnte und sie so schnell gar nicht mehr los werden würde. Es ist ja schon jetzt so bei mir. Weil ich Angst habe, daß ich doch mal unterwegs einnässen und/oder einmachen würde, windle ich mich oft, bevor ich aus dem Haus gehe. Besonders dann, wenn es mir psychisch nicht so gut geht, wie fast jeden Tag. Die Windel gibt mir Sicherheit und ich verlasse mich dann auch auf diese.

Wie aus dieser Spirale wieder rauskommen. Vergebliche Versuche Kontakte zu knüpfen, führen zu Frust. Und Frust setzt bei mir die Spirale wieder in Gang. Ich mag schon gar nicht mehr ausgehen.

Wünsche Dir nen guten Rutsch,

Robert
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Beitrag #10 von Matti » 30 Dez 2004 12:32


Hallo Roberti,

Wenn die Seele auf die Blase drückt kommt es nicht selten zur Inkontinenz. Der Volksmund sagt es deutlich: Wer Angst hat, "macht sich in die Hose". Tatsächlich können psychische Faktoren eine Blasenschwäche verstärken oder sogar auslösen. Einnässen kann ein Schrei nach Liebe sein. Manchmal fungiert das Einnässen auch als Mittel Aufmerksamkeit zu bekommen. Wie jede chronische Erkrankung stellt Harninkontinenz eine große Belastung dar und beeinträchtigt das Selbstbild. Insofern sind psychische Faktoren immer beteiligt. Manchmal kommen sie als Verstärkung hinzu. In anderen Fällen ist die Frage, ob sie Ursache oder Folge der Blasenschwäche sind. Beispiel: Igelt sich ein Kind ein, weil es ins Bett macht oder ist eine psychische Traumatisierung der Grund, warum es einnässt?Eine Reizblase deutet oft auf Angst oder Depressionen Zu den häufigsten psychosomatisch bedingten urologischen Erkrankungen gehört die Reizblase . Zwar gibt es verschiedene organische Ursachen für einen vermehrten, starken und schmerzhaften Harndrang. So kann der Reizzustand z.b. durch Entzündungen, Blasensteine oder den Druck von Nachbarorganen ausgelöst werden. Letzteres ist bei Frauen oft durch die vergrößerte Gebärmutter in der Schwangerschaft zu beobachten. Kann der Arzt organische Hintergründe jedoch ausschließen, lohnt sich ein Blick auf die seelische Verfassung der Patienten. Möglicherweise beruhen die Beschwerden auf einer Depression oder Angsterkrankung. Auch unterdrückte Aggressionen können hinter einer Inkontinenz stecken. „ Sich Angepisst fühlen“ ist ein gängiger Ausdruck. Vielen Menschen wird von kleinauf beigebracht keine Gefühle oder Emotionen zeigen zu dürfen.Inkontinenz kann ein Schrei nach Liebe sein. Nicht immer treten psychische Ursachen für Harninkontinenz so deutlich zu Tage wie bei Kindern, die wieder zu Bettnässern werden. Meist lösen Veränderungen in der Lebenssituation diese sekundäre Enuresis aus. Trennung der Eltern, ein neues Geschwisterkind oder ein Umzug können schuld sein. Dem Kind fehlt Liebe und Zuwendung, das Bettnässen symbolisiert das. Bei Inkontinenz ist ein ganzheitlicher Ansatz gefragt Viele Beispiele illustrieren, wie die Psyche auf die Blase drückt. Dennoch werden psychosomatische Aspekte bei der Diagnostik von Blasenschwäche zu wenig und zu spät einbezogen. Bei Harninkontinenz sollte ein Hausarzt oder Urologe immer auch schauen, was sagt die Seele und der Körper damit.


Zu Deiner Frage:
Ist Psychosomatische bedingte Inkontinenz eine anerkannte Erkrankung?

Inkontinenz ist keine Krankheit, sondern ein Symptom für mangelnde Körperfunktion. Dieses Symptom gilt es zu Diagnostizieren und zu Behandeln. Die Annerkennung der Krankheit die , die Inkontinenz auslöst ist der Weg der zur Verordnung von Hilfmitteln führt. Eine schwere Depression oder ander Psychische Erkranknungen können sehr wohl eine Verordnung von Inkontinenzhilsmiittel ermöglichen. Aber nicht die tatsache allein das man Einässt ist ausschlagebend.
Dies scheint die Woche zu sein wo ich mich häufig wiederhole: Geh zum Arzt !!! Urologen!!!
Las eine Diagnostik machen !!!
Ich versteh auch nicht ganz wie es dazu kommt das du Nachts trocken bist und Tagsüber einässt. Andersherum ist mir das Bekannt. Tagsüber wacht der Verstand über die Blase,(soll nicht heisen das du keinen Verstand hast, sondern das die Kontrollfunktion bewusster ausgeübt werden kann) Nachts wenn man sich von vielem löst und das Erlebte verarbeitet wäre mir das verständlicher. Auch den zusammenhang zwischen :
Es ist nun mal so, daß ich hin und wieder tagsüber einnässe und einmache. Unterwegs habe ich es bisher immer grade so geschafft, rechtzeitig nach Hause zu kommen. Daheim passiert es mir aber oft.
Gerade Zuhause müsstest du doch die möglichkeit haben sofort eine Toilette aufsuchen zu können? Was ja oftmal Unterwegs schwieriger ist.

Gut finde ich das du in Psychischer Behandlung bist, wenigstens da tust du was für Dich.

gruss
Matti
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