miktionsprotokoll

Hier geht es um die Diagnostik und Behandlung von Inkontinenz und anderen Erkrankungen des Urogenitaltraktes.

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miktionsprotokoll

Beitrag #1 von David32 » 10 Mai 2005 23:24


Hallo erst mal an alle,

ich stöbere hier schon seit längerem in diesem forum rum, und muß sagen das es mir sehr dabei geholfen hat mein problem anzugehen.

Aber nun kurz zum eigentlichen. Ich schleppe mich schon seit einigen jahren mit einer inkontinenz rum die sehr warscheinlich psychisch bedingt ist. War auch zwischenzeitlich bei dem einen oder anderen arzt, die aber mehr am geldverdienen interessiert waren als an einer vernünftigen diagnose.
als ich dann auch noch feststellten mußte das ich auch tagsüber urin verlor, fing ich an es durch weniger bis kaum etwas trinken zu verbergen und so größtenteils ohne aufwendige hilfsmittel auszukommen.
ich weiß sicher, das dieses verhalten auf dauer einfach nur mehr schadet als das es hilft und habe nicht zu letzt durch immer häufiger auftretende leichte schwindelanfälle wieder einen Arzt aufgesucht um die psychotheapeutische als auch die organische seite bis zum ende durchzugehen.
jetzt hat mein urologe mir ein Miktionsprotokoll mittgegeben um über zwei tage zu messen wie viel urin tatsächlich abgeht. dabei sagte er mir ich solle es in ruhe machen z.b. am wochenende und ca. 2-3 liter am tag trinken.
jetzt meine frage, ist es nicht eigentlich sinnvoller das in der woche und unter normalen umständen zu tun. ich denke das es doch dazu dienen soll den urinverlust im alltag festzuhalten, um dann auch entsprechend reagieren bzw. vorsorge treffen zu können.


grüße David
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David32
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Beitrag #2 von der Blinki » 11 Mai 2005 08:01


Hallo David.

Ich gebe dir da recht . das es am Wochenende eigentlich Quatsch ist, mit den Miktionsprotokoll anzufangen.
Wie du schon richtig erkannt hast , soll das Miktionsprotokoll ( und Du ) festhalten, was du im Alltag an Urin verlierst, wann , evtl wodurch ( heben , Niesen etc. ) und in welchen Mengen dir der Urin abgeht.

Aber ich glaube das dein Arzt dich erst einmal ruhig an der Sache heran führen möchte, so das er dir das Wochenende vorgeschlagen hat.
Aber es liegt ja an dir , wann und wie lange du das Miktionsprotokoll führst.

Ich selber habe es ca 3 Wochen gemacht.
Ziemlich anstrengend aber es hatte sich gelohnt.
Auch heute noch ( nach erkannter Harn und Stuhlinkontinenz durch eine Syringomyelie ) mache ich öfters ein Miktionsprotokoll, um einfach zu schauen ob sich etwas verändert hat.

Ich mache auch die ISK , dort kann ich auch einschätzen ob die Nieren noch einwandfrei arbeiten , Infektionen evtl vorliegen.
Aber das sind Dinge die nach den Gebrauch Richtung Toilette wandern bzw. in den Müll, und da ist ein Miktionsprotokoll doch schoin eine "handfeste" Sache.

Ich hoffe , ich habe dich nicht mit meinen Ausführunfgen erschrocken oder gar eingeschüchtert habe.


Einen lieben Gruß aus Bremen


Marco
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