Stuhlinkontinenz nach Bestrahlung

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Stuhlinkontinenz nach Bestrahlung

Beitrag #1 von Lichtblitz65 » 10 Feb 2008 14:16


3 Jahre nach Bestrahlung des Prostatabereiches stellt sich eine immer stärkere Stuhlinkontinenz ein: nicht beeinflußbarer Abgang von Reststuhl mit starkem Brennen. Außerdem haben sich Hämorriden (Stufe 2) gebildet, die behandelt wurden (geätzt). Der Urologe empfiehlt, einen Gastroenterologen zu konsultieren, das will ich auch tun.
Wegen hervorragender Erfahrung mit intelligentem Beckenbodentraining gegen Harninkontinenz habe ich mich nach der Wirkung des Beckenbodentrainings bei Stuhlinkontinenz umgesehen, aber nicht viel (Cantieni) gefunden. Natürlich weiß ich, daß verbrannte Nerven kaum durch Training revitalisiert werden können, dennoch will ich den Versuch nicht aufgeben. Wer rät mir dazu ?
Wenn es helfen sollte, berichte ich gerne darüber.
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Beckenbodentraining

Beitrag #2 von lima » 10 Feb 2008 16:11


Ich selbst habe mit der Harninkontinenz nach Bestrahlung zu kämpfen, aber unsere Selbsthilfegruppe bietet z.B. Beckenbodengymnastik getrennt für Männer und Frauen an, egal welche Formen der Inko. Da sie von einer Fachkraft (selbst Betroffene) ausgeführt wird, denke ich, dass es auch bei Stuhlinko hilfreich ist. Wenn ich sie demnächst spreche, werde ich fragen. :fleissig:
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Beitrag #3 von Helmut » 16 Feb 2008 23:58


Hallo Lichtblitz65,

ein Beckenbodentraining bringt bei Stuhlinkontinenz nicht wirklich etwas wenn die Nerven geschädigt sind. Das Beckenbodentraining stärkt ja den Schließmuskel, der bei dir vermutlich aber nicht geschwächt ist. Du kannst das Beckenbodentraining aber trotzdem machen, es stärkt die Muskulatur und ist gut zur Vorbeugung von Belastungsinkontinenz.

Ich würde dir eher zu Analtampons oder der Irrigation raten. Die Irrigation mache ich selber schon seit über 12 Jahren und habe gute Erfolge damit. Denn wenn du deinen Darm gezielt selbst entleerst, dann kann auch nichts unkontrolliert abgehen und du bist vor Unfällen sicher. Ich möchte jetzt nicht behaupten dass die Irrigation eine hundertprozentige Sicherheit bietet, aber 95% kannst du durchaus erreichen. Hier findest du noch weitere Infos zur Irrigation.

Wegen der Stuhlinkontinenz würde ich an deiner Stelle eher zu einem Proktologen gehen, er hat sich auf Erkrankungen des Enddarmes spezialisiert.

Gruß Helmut
Ich bin nicht ganz dicht .......na und!
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