ich weiß nicht recht, wie ich meinem kind helfen sol....?

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ich weiß nicht recht, wie ich meinem kind helfen sol....?

Beitrag #1 von willow » 14 Mär 2008 01:30


hallo, ich habe ein riesen problem.
mein sohn ( 8 Jahre) kotet nun schon seit einem jahr in die hose. es trat plötzlich auf, c.a. 6 monate nach seiner einschulung ( in der anfangszeit wurde er wohl häufig verprügelt).
es kam von heute auf morgen, dass er einfach in die hose machte.
ich dachte zuerst, er hat vielleicht durchfall, ich ging zum kinderarzt und es hörte nicht auf. dann war einige monate ruhe, aber seit mai juni letzten jahres kam es wieder.mittlerweile ist es so schlimm dass er jeden tag vollgekotet nachhause kommt, er hat aber nicht einmal das bedürfniss scih zu reinigen, obwohl er sehr stark riecht. erst wenn ich es ihm sage, geht er duschen. ich war mit ihm in einer familienberatung über 6 monate, doch man gab zu, dass man ihm dort nicht helfen kann, der kinderarzt hat organische ursachen für das problem ausgeschlossen. da mein junge auch in der schule oft traurig, niedergeschlagen und kraftlos ( fast schon depressiv) wirkt, und nun nicht weietr gefördert werden kann, geht er bald in eine tagesklinik. ich weine fast jede nacht, weil ich nicht weiß, wie ich meinem kind helfen kann, ich habe es mit allen erdenklichen dingen probiert, vertsändniss, extra zuneigung, aber auch mit schimpfen oder kleinen strafen, ich habe kinderärzte, kinderpsychologen durch .......kann mir denn jemand einen rat geben?????
ausserdem macht er nachts ins bett, und dass eigendlich schon immer. in intervallen ist er dann trocken, aber es ist nur eine frage der zeit und dann geht es wieder los.........
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willow
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willkommen und halte durch, atme erstmal auf.. das brauchst du nun!!

Beitrag #2 von klaro (+16.05.2008) » 14 Mär 2008 11:29


hallo Willow

ich selber hab 4 Kinder, 2 davon hatten AD(H)S, was wir aber erst im Teeniealter abklären konnten.

der Sohn mit ADHS , hatte auch so seine Probleme, zeitweise, damals.

wie du seine Schulsituation erklärst, wie auch zu Hause, hört es sich schon zimlich in die Richtung an.

Mal Vorschlag, erzähl doch hier, an dieser Stelle, einen üblichen Alltagsablauf von ihm.

.. daraus wird recht schnell ersichtlich, ob dies ausgeschlossen werden kann oder in Frage käme.
( einige Passagen deiner Beschreibung,würden gut in dieses Bild des Aufmerksamkeitsdefizit Syndroms passen )

Unsere Psychologen hatten damals auch *versagt*.. keiner hats erkannt.

wenns zutreffen würde, würde ich dir parallel dazu gerne nen link geben zu einer super Internettplaorm
wo du mehr von diese Fällen antriffst.. in einem speziell super guten ADHS Forum.

Ich stell den link noch nicht rein, es muss sich ja nicht darum handeln. erzähl mal vom Sohn und einem Alltag, seiner Art und
seinen Eigenheiten.Ritualen.. etc..

ich würde mich freuen, klaro :fleissig:
--------------------------------------------------
falls Chris00 hier mitliest , bitte ich dich doch Stellung zu nehmen, wenns dir möglich ist, du kennst das Ding doch.. du weisst was..aus fachkompetenter Sicht.
ich kenne die Verzweiflungssituation, in der man als Mutter und oder Familie gerät, nur zu gut..
würde mich freuen, wenn ich dich hier lese.
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Beitrag #3 von Struppi » 14 Mär 2008 13:48


Hallo Willow,
hallo klaro,

ich bin zwar kein Experte, habe auch kein AD(H)S und mein Kind ist noch Meilen davon entfernt, auch nur in die Vorschule zu kommen... aber ich sehe beim Lesen Deines Beitrages ganz deutlich, dass die Probleme Deines Kindes mit der Einschulung seinen Anfang genommen haben.

Wie wäre es, würdest Du mit Deinem Jungen über einen Schulwechsel sprechen bzw. diesen in Betracht ziehen? Ich habe nämlich in meinem näheren Bekanntenkreis einen "Fall", wo das Kind eine vergleichbare Symptomatik (nächt. Einnässen u. tagsüber "mutwilliges" Einkoten) entwickelte, nachdem es in der Schule (Grundschule 2. Klasse) von seinen "Kammeraden" aufs heftigste gemobbt wurde. Dieses Mobbing hat dem Mädel so zugesetzt, dass es zu diesen Verhaltensauffälligkeiten gekommen ist (leider hat das Kind auch lange Zeit mit niemandem über diese Mißstände sprechen mögen, daher war ihr Leidensdruck wohl so groß, dass es zu diesen "Symptomen" gekommen ist...).

Nachdem die Eltern beschlossen, das Kind von der Schule zu nehmen (und eine Behandlung beim Kinderpsychologen begleitend zur Umschulung stattfand), haben sich diese "Ausfälle" fast ganz gegeben, nur noch gelegentlich gibt es Nachts einen kleinen Unfall.

Grüße

Struppi
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neue Schule, neue Chancen..

Beitrag #4 von klaro (+16.05.2008) » 14 Mär 2008 17:23


hallo Struppi, wow, super Idee hast du da aus der Trickkiste gezückt.
deine Idee ist gut, ich hab selber erfahren, gedrungenermasssen mussten meine Kinder, je nach Alter und so, 2-4 mal die schule wechseln, aber immer wegen Umzug.

Meinen damals nicht diagnostizierten ADS Kindern, war dies jeweilen eine grosse neue Chance.Die wechselten zufällig beide 4 mal, das war ihre.. überlebens..chance..
...wobei immer doch.. das Grundproblem, sich irgendwann wieder einnistete.. aber immer wie abgeschwächter.
Diese Variante kann durchaus ganz grosse Erfolge haben.
Schulwechsel ist nicht immer nur negativ, wie viele meinen.
Es kann Leidensumstände in der Schule und Folgeerscheinungen auch drastisch mildern.

Neue Schule, neuer Anfang, nur geht das nicht überall einfach so einfach. klaro :fleissig:
--
aber Idee sollte mal im Vorderkopf bleiben.. die hat was, danke für dein Tipp Struppi
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Beitrag #5 von Werner Holmans » 15 Mär 2008 00:09


Hallo,
bei uns im Heim (ich bin Heimerzieher) haben wir gute Erfahrungen mit dem Schulpsychologen gemacht. Oft ist er im Schulamt zu finden und ist für einen bestimmten Schulbezirk (bestimmte Schulen) verantwortlich. Frage mal in der Schule nach dem Schulpsychologen. Der Schulpsychologe kann der Schule viel Hilfe im Umgang mit dem Kind geben, da die Lehrer oft mutlos und ratlos werden. Bei dem Jungen kann es auch eine Unterforderung oder Überforderung in der Schule sein. Hochbegabungen äußern sich auch oft in Verhaltensauffälligkeiten. Deshalb ist ein Intelligenztest eine Hilfe. Hier kann dieser Bereich genau abgeklärt werden. Die Diagnostik in einer Klinik (SPZ) halte ich auch für hilfreich. Hier wird das Kind längere Zeit in allen Stuationen (schulisch und außerschulisch) genau beobachtet und diagnostiziert. . Er muss dort auch eine Klinikchule besuchen. Die enge Zusammenarbeit mit den Eltern spielt dabei eine sehr große Rolle. Die Umschulung eines Kindes in eine andere Schule geht nicht ohne weiteres. das läuft über Anträge über das zuständige Schulamt usw. Oft bedeutet eine Umschulung nur die Verlagerung des Problems. Du kannst in der Schule auch einen Förderausschuß beantragen. Hier werden dann alle schulischen Bereiche zur Förderung und andere Hilfen für das Kind abgeklärt. Eine Umschulung ist dann auch nicht ausgeschlossen.
Viel Glück wünscht Werner
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Werner Holmans
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