Das erste Mal

Du hast mit Darmschwäche, Stuhlinkontinenz oder sonstigen Darmproblemen zu kämpfen? Hier bist Du richtig!

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Das erste Mal

Beitrag #1 von Helmut Uwe Steiger » 30 Jul 2005 21:52


gestern kurz vor dem schlafengehen habe ich zum ersten mal ohne es zu bemerken in die hose geschissen (ich hoffe die wortwahl ist okay, alles andere kommt mir verniedlichend vor; wenn nicht okay, dann bitte ich um wortempfehlungen).
obwohl ich schon recht lange durchfallprobleme habe, kam dies doch etwas unerwartet: ich fühlte mich zu hause recht sicher, zumal ich üblicherweise eine vorwarnzeit von drei minuten hatte. ich verlasse aus diesem grund die wohnung schon seit ca. 5 jahren nur mehr sehr kurz, um einzukaufen oder ins gasthaus ums eck zu gehen.

nun stehe ich aber unter erhöhtem psychischem druck. nun ja, ich habe schon seit 2 jahren selbstmordgedanken, und so war es nicht unvorhersehbar, daß die ersten gedanken nach dem duschen in diese richtung gingen. ich dachte an würdelosigkeit, und naja, ich weiß, daß das den meisten hier, die um mehr lebensqualität trotz ihrer krankheit kämpfen, wie häme vorkommen muß. darüber zu diskutieren was würde ist, ist auch nicht zielführend, würde ist sowieso ein subjektives gefühl. nein, als ich weiter nachdachte, merkte ich auch, daß es mir um etwas anderes ging, einem verlust von lebensidentität, dem letzten hort, den ich für mich angstfrei bewohnen konnte, nämlich meine wohnung.
ich habe mir ein kleines, angenehmes paradies eingerichtet. inmitten eines armutsviertels, dessen trübsal durch meine fensterscheiben tönt. inmitten von honiggebeizten echtholzmöbeln mit hochwertigem baumwoll- oder schurwollbezug, in einem bett mit roßhaarmatratze, daunendecke und bassetti-bettwäsche fühlte ich mich wohl. auch an meine haut, sprich kleidung, lasse ich keine kunststoffe ran.

nun aber, will ich die neue situation hier mit realistischem blick betrachten, scheint umdenken notwendig. die gefahr wäsche und möbel zu beschmutzen steigt mit jedem tag, zwar langsam, aber doch recht sicher. eine reinigung ist so gut wie unmöglich. neuanschaffungen sind mir nicht möglich bei meiner kleinen pension. bliebe nur das leben mit flecken. das ist für mich jedenfalls kein motivierender gedanke.

vor der anderen möglichkeit: mich mit hilfsmitteln zu schützen, scheue ich mich. bettunterlagen, nun ja, latex ist auch ein naturprodukt, wenn denn nun bettunterlagen überhaupt aus latex sind. aber für was habe ich dann denn eine schweißabsorbierende roßhaarmatratze? und wie wird meine daunendecke geschützt? da bleiben mir dann wohl nur slipeinlagen, zur zeit wahrscheinlich auch ein ausreichendes mittel. aber wie kann ich mit diesen einschränkungen an lebensqualität leben, wo doch das sichwohlfühlen in hochwertigen stoffen meine letzte lebensfreude ist.

ich verlange nicht, daß mich andere verstehen, nicht daß ich einen psychischen notanker brauche noch das es einen unterschied gibt zwischen einem hemd um 15 € und einem um 70 €. (wobei ich es nicht verstehe, daß die leute den unterschied nicht bemerken. so what?)

zusammenfassung: ich will nicht krank sein.

ergebnis: verleugnung. und mit grenzemlosem optimismus und viel psychischer angst darauf hoffen, daß dies ein einmaliger ausrutscher war und es nie wieder passieren wird.

*gefrierendes lächeln*

das ist kein realistischer idealismus mehr. ich verleugne die realität. und für welchen zweck? ach, gotty!

na okay, wenn noch jemand bis hierher gelesen hat:

welchen weg schlägt der vernünftige mensch ein?
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Beitrag #2 von eckhard11 » 30 Jul 2005 23:28


Hallo und guten Abend, Helmut Uwe,

Erstens :
Ein vernünftiger Mensch liest einen solchen Beitrag natürlich bis zum Ende...

Zweitens :
Ein anderer vernünftiger Mensch geht zunächst sofort zu einem Facharzt, um seinen Dünnschiss in den Griff zu bekommen.
Dagegen gibt es mittlerweile recht gute Medikamente.

Drittens :
Dieser andere vernünftige Mensch stellt seine Fragen in diesem Forum, weil er dort - vor allem von dem Moderator Helmut, welcher ebenfalls stuhlinko ist - ganz sicher einige gute Ratschläge erhält, wie der vernünftige Mensch seine hochwertigen Möbel sauberhalten kann.

Viertens :
Dieser andere vernünftige Mensch sollte sich aber auch mit dem Gedanken anfreunden, eventuell doch einige Hilfsmittel nutzen zu müssen, ohne dass sich die Lebensqualität und die Umstände gross ändern werden, denn die vorhandenen Hilfsmittel sind ebenfalls mittlerweile technisch auf dem höchsten Stand.

Fünftens :
Dieser andere vernünftige ( ?? ) Mensch sollte sich diese Suizidgedanken sofort aus dem Kopfe schlagen !!!!!
Kein Dünnpfiff ist es wert, auch nur den geringsten Gedanken daran zu verschwenden.

Helmut Uwe Steiger, das Leben ist schön !

Ich leg mich jetzt wieder hin .sleep:
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Re: Das erste Mal

Beitrag #3 von papa0861 » 31 Jul 2005 00:53


Helmut Uwe Steiger hat geschrieben:gestern kurz vor dem schlafengehen habe ich zum ersten mal ohne es zu bemerken in die hose geschissen (ich hoffe die wortwahl ist okay, alles andere kommt mir verniedlichend vor; wenn nicht okay, dann bitte ich um wortempfehlungen).



hallo,

die wortwahl ist echt nicht o.k.

ecki hat schon was geschrieben.

suizidgedanken sind menschlich, aber in diesem board nicht an der tagesordnung. wir sind fast alle lebensfroh und genießen mehr oder weniger unser leben. für dein spezielles prob gibt es bestimmt bessere seiten.

nicht, daß wir dich nicht ernstnehmen würden, aber such mal unter google unter spezielleren angeboten.

lg
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:-)) Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten und einrahmen. :-))
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Beitrag #4 von nikki » 31 Jul 2005 01:34


Hallo Helmut-Uwe,
also ich denke mal du bist mit Absicht in unser Forum eingestiegen und hast gepostet. Zu deiner Wortwahl muß ich sagen: geschickt gewählt ist sie nicht, da kann man sich auch anders ausdrücken. Zu deinem Problem gibt es eigentlich nur 2 Antworten
1. geh umgehend zum Arzt und
2. Hilfsmittel sind da um zu helfen. Wieso hast du damit ein Problem? Also man kann damit völlig "normal" leben und auch sich in Gesellschaft begeben.
Zu deinen gedanken von wegen Suizid da kann ich dir nur sagen lass die sofort fallen das Leben ist zu schön und zu wertvoll um sich wegen eines sicherlich unangenehmen Problems solche Gedanken zu machen. Du bist nicht der einzige auf der Welt der das hat und ich kenne sehr viele die trotzdem das Leben positiv sehen und sich dem Problem stellen, eben auch unter Zuhilfenahme von Hilfsmitteln.
gruß Claus
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Beitrag #5 von Jens Schriever » 31 Jul 2005 06:59


Hallo Helmut-Uwe

Ich rate dir dringend einen Facharzt (Proktologen) auf zu suchen. Du solltest dich auch in Psychische Behandlung begeben. Das einigeln von dir Zuhause vor angst kann eine große Rolle bei deinen Durchfall beschwerden haben. Psychischer Leidensdruck verursacht oft
Nervöse Magen/Darm beschwerden .Medikamentös lassen sich deine Beschwerden gut behandeln. Mit modernen Hilfsmittel und neuen Lebensmut kannst du fast normal Leben.
Suizid Gedanken sind fehl am Platz.
Wenn es eine Selbsthilfe Gruppe bei euch gibt trete der bei.

Hier eine Liste von Selbsthilfe Gruppen in Österreich:
Seite 1 Selbsthilfeverband Inkontinenz e.V.
Selbsthilfeverband Inkontinenz e.V.
Selbsthilfeverband Inkontinenz e.V.
Hasselwerder Straße 37
21129 Hamburg
Selbsthilfegruppen in Österreich
Hier haben wir euch eine Liste aller Selbsthilfegruppen in Deutschland zusammen gestellt. Wenn ihr auch eine
Selbsthilfegruppe leitet, die nicht in der Liste vertreten ist, dann wendet euch bitte an den Verein, entweder
schriftlich oder unter folgender E-Mailadresse: verwaltung@selbsthilfeverband-inkontinenz.org
Postleitzahlbereich 1
SHG Wien
Dagmar Liewehr
Johannesgasse 9 –13
1010 Wien
Treffen : Johannesgasse 9-13 /1/6/20 1010 Wien
Tel.: 01 / 966 50 19, (Mo - Fr 17.30 - 23.00 Uhr)
Postleitzahlbereich 4
SHG Linz
Gertrude Frömmel
Ghegastraße 21
4020 Linz
Treffen : Tel.: 0732 / 610316
Postleitzahlbereich 8
SHG Graz
Marianne Hierzer
Neupauerweg 81
8052 Graz
Treffen : Tel.: 0316 / 57 99 96 (Beratungsstelle Steiermark) und 0316 / 25 14 17 (privat)
Stand: April 2003

Ich hoffe ich konnte dir helfen.


Gruß Jens
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Beitrag #6 von Helmut Uwe Steiger » 31 Jul 2005 21:34


danke für die zahlreichen antworten.

da die sich zumeist überlappen, möchte ich der einfachheit halber nicht quoten, sondern zusammenfassend antworten.

ad arzt: die ärztliche abklärung ist bereits abgeschlossen, wie auch die behandlung. ich habe eine psychisch bedingte gastritis-colitis. medikamente bleiben dabei wirkungslos.

ebenso betrachte ich die psychiatrische und psychotherapeutische behandlung als abgeschlossen. nach 25 jahren muß ich mich einfach mit der tatsache abfinden, daß meine krankheit unheilbar ist. auch steht mir nicht das geld zu verfügung, das eine therapie kostet.

auch ist mir das verlassen der wohnung aufgrund des umstandes, daß sich meine angst in die hose zu machen bereits verselbstständigt und etabliert hat, nur mehr im umkreis von 100 metern möglich, so daß ich nicht mehr zugang zu verschiedenen einrichtungen habe.

ad hilfsmittel: damit muß ich mich erst einmal näher befassen. ich bin nicht grundsätzlich gegen kunststoffe abgeneigt. diese sollen jedoch im hinblick auf den umweltschutz nur sehr beschränkt eingesetzt werden. ich glaube jedoch schon, daß sie eine große minderung der lebensqualität mit sich bringen. jedoch bringen sie auch vorteile mit sich, sonst würde es sie nicht geben. hier gilt es herauszufinden, ob nicht die atemfähigkeit der haut eingeschränkt wird. auch ist zu berücksichtigen, daß temperaturschwankungen der haut wie auch ein einengendes gefühl zu panikattacken und damit verbunden zu selbstverletzendem verhalten oder suizidimpulsen führen können.

ad selbstmord: ich würde mich nie wegen diarrhoen umbringen. ich hoffte das deutlich ausgedrückt zu haben. nur, meine selbstmordimpulse sind ein selbständiges begleitsymptom meiner krankheit. das kann man nicht einfach ablegen. es geht hier um keine freiwilligkeit, sondern um einen zwang, der nicht willentlich steuerbar ist.

und, das leben ist nicht schön. das leben ist ein täglicher kampf ums überleben. man muß unter großen qualen nahrung zu sich nehmen und sich verschiedene tätigkeiten aufzwingen, nur damit man seine schmerzen verringert. wenn man an nichts mehr freude empfindet, hat man auch keinen lebenswillen mehr. nur die angst vor der ungewißheit, ob ein selbstmordversuch auch gelingt, hält einen noch am leben.

lg, uwe
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Beitrag #7 von eckhard11 » 31 Jul 2005 23:46


Hallo Helmut Uwe,


wenn keine Medikamente mehr helfen, dann solltest Du doch einmal die Irrigation versuchen....
Eventuell hilft Dir diese ja, wenigstens den Stuhlgang zu regeln, um auch einmal die weitere Umgebung erkunden zu können.

Hinsichtlich Deiner anderen Probleme kann und werde ich keine Anregungen oder Statements abgeben. Ich habe ja nicht die geringste Ahnung von Borderline.

Ich habe mir Deine URL´s angesehen und gelesen.
Dies alles kann ( und will ) ich nicht nachvollziehen.

Allerdings kommst Du mir - von der Schreibart, der Wohnungs/Möbelbeschreibung und dem Bild her - auch etwas narzisstisch veranlagt vor.

Ich bin auch schon der Meinung, dass Du, wenn Du seit Jahren an Durchfallproblemen leidest, über diesen ersten "Unfall" doch gar nicht so überrascht gewesen sein kannst......
Damit war zu rechnen.
Und ein intelligenter Mensch wie Du hätte sich schon im Vorfeld um Behandlungsmöglichkeiten ( ich rede von Hilfsmitteln etc ) gekümmert.

Nee, nee, mein Lieber, irgendetwas in Deinen Postings kommt mir nicht ganz koscher vor.
Ich weiss zwar nicht was, aber so isses....

Übrigens ist das Leben trotzdem schön.
Lies einmal die Beiträge von "Blaubaer" und komm dann wieder.

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Beitrag #8 von Helmut Uwe Steiger » 01 Aug 2005 19:20


eckhard11 hat geschrieben:irgendetwas in Deinen Postings kommt mir nicht ganz koscher vor.
Ich weiss zwar nicht was, aber so isses....


ich nehme mal an, du spürst den widerspruch darin, daß ich einerseits um hilfe ansuche, daß ich mich andererseits aber dieser auch verweigere. das kann ich dir auch nicht verübeln. ich komme damit selbst nicht klar. psychisch gesunde menschen haben anscheinend verhaltensweisen, mit denen sie jede lebensschwierigkeit meistern können. vielleicht eine möglichkeit sich den gegebenen umständen anzupassen. leider weiß ich nichts über die verhaltenweisen psychisch gesunder menschen. kann vielleicht hier was drüber lernen.

habe allerdings auch das gefühl, daß du eine psychische behinderung nicht mit einer körperlichen gleichsetzt. ich denke schon, daß es notwendig ist, die eigenheiten von psychischen einschränkungen zu akzeptieren. sie mögen für den normalen menschen schwer nachvollziehbar sein, sind aber trotzdem verifizierbare krankhafte verhaltensweisen und keine spleens.

wenn keine Medikamente mehr helfen, dann solltest Du doch einmal die Irrigation versuchen....
Eventuell hilft Dir diese ja, wenigstens den Stuhlgang zu regeln, um auch einmal die weitere Umgebung erkunden zu können.


von einem klistier bekomme ich kreislaufbeschwerden. ich bin dann für einige stunden schachmatt gesetzt. auch kommt es bei mir nach einer nahrungsaufnahme zumeist bereits nach 3, 4 stunden wieder zur ausscheidung. ich gewinne also keine zeit dadurch. ist ein klistier bei entzündungen überhaupt angebracht? es brennt jedenfalls.

Ich bin auch schon der Meinung, dass Du, wenn Du seit Jahren an Durchfallproblemen leidest, über diesen ersten "Unfall" doch gar nicht so überrascht gewesen sein kannst......
Damit war zu rechnen.


ich war darüber überrascht, daß es ohne zu bemerken geschah. in die hose oder ins bett habe ich schon öfters gemacht. aber da war dann meist nachlässigkeit schuld, weil ich nicht gleich nach den ersten warnsignalen die toilette aufgesucht habe.

Und ein intelligenter Mensch wie Du hätte sich schon im Vorfeld um Behandlungsmöglichkeiten ( ich rede von Hilfsmitteln etc ) gekümmert.


nein, das hat nichts mit intelligenz zu tun. vielleicht meinst du "der psychisch normale mensch"? ich schleppe jedenfalls mehrere krankheiten mit mir mit, ohne daß ich damit zum arzt gehe. sonst wäre ich jeden tag dort, müßte eine menge medikamente schlucken, jede menge an aussichtslosem trainingsprogramm durchmachen. naja, ich kenne solche leute, die wegen jeder kleinigkeit zum arzt laufen. ich für mein teil bin schon zu oft in praktiken.

übrigens ist das Leben trotzdem schön.
Lies einmal die Beiträge von "Blaubaer" und komm dann wieder.


solche vergleiche fruchten nichts. es ist das persönliche empfinden das zählt. wenn jemand mit den schwierigkeiten im leben umgehen kann, dann es ist es sein gutes recht das beste draus zu machen. ein jeder sollte auch die finanzielle unterstützung bekommen, um sich die notwendigen hilfsmittel zu erwerben, die sein leben erleichtern. die unterstützung, die aber ich bekomme reicht nur für 5 stunden pflege im monat. wenn ich also gar nicht mehr die wohnung verlassen kann, habe ich so gut wie keine möglichkeit mehr an nahrung ranzukommen. da sollte mir dann schon die möglichkeit offenstehen, schmerzfrei und unter begleitung eines arztes das leben zu verlassen.

liebe grüße, uwe
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Beitrag #9 von nikki » 01 Aug 2005 23:23


Hallo Uwe,
so langsam stellt sich bei mir der Verdacht ein, dass du unser forum benutzt um irgendwie ne art Mitleid zu erhaschen. das kann es ja wohl nicht sein!!! du selbst findest für alle Vorschläge eine Ausrede warum du das nicht machen kannst z.B klistier (angeblich kriegst einen Keislaufkollaps und jetzt hast du noch ne entzündung im darm von der bisher keine Rede war. das ganze ist entweder ein Fake oder du willst irgendwann noch ein Spendenkonto einrichten. Und das ewige gesülze von wegen du seist psychisch nicht gesund, das geht mir auf den Kekes, denn das was du schreibst endet grundsätzlich in dem hinweis auf "kein geld"8 bist bald am verhungern) und auf deien suizidgedanken von denen ich allerdings glaube, dass du sie gar nicht hast. Es ist drastisch was ich hier sage , aber dein verhalten fordert es geradezu heraus
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meinung

Beitrag #10 von schorsch » 02 Aug 2005 10:06


Hallo,

vielleicht etwas frech von mir, hier jetzt als Neueinsteiger gleich eine Meinung raushängen zu lassen, aber ich würde da doch gerne mal was anmerken:

@ nikki: ist die Antwort nicht etwas drastisch?

@ Helmut Uwe: Hallo, Helmut.
Ich denke, daß Du hier im falschen Forum gelandet bist. Deine Probleme liegen auf ganz anderen Ebenen, als jene, die hier gelöst werden könnten. Deine Krankheit bedingt, daß nichts, was hier als Vorschlag unterbreitet wird, helfen kann, weil es von Dir abgelehnt werden wird. Es ist kein Starrsinn von Dir, sondern ein Symptom deiner Kondition, daß Du Vorwände vorbringen wirst, die es unmöglich machen, eine Hilfe anzunehmen. Die Inkontinenz ist da nur noch ein Symptom 2.Grades, daß nicht behandlungs- oder verbesserungsfähig ist. Solange Du unglücklich bist, wird niemand Dir dabei helfen können; wenn (man sollte eher sagen falls) es sich jemals ändert, wird das Problem der Inkontinenz keines mehr für Dich sein. Daß Du nicht aus dem Haus kannst, ist das Problem. Selbst wenn Du nie mehr in die Hose machen würdest, könntest Du nicht aus dem Haus; Du würdest einen anderen Vorwand finden.
Du brauchst psychiatrische Betreuung, keine prokto- oder urologische.

Schöne Grüße vom Niederrhein

schorsch

[All das Geschreibsel gibt nur meine persönliche Meinung zum Thema wieder. ]
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