So ein Mist!

Hier könnt ihr alles loswerden, das nichts mit Inkontinenz zu tun hat!

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So ein Mist!

Beitrag #1 von Die_Steffi » 31 Dez 2007 00:26


In den letzten Wochen ist bei alles kaputt gegangen, Fernseher, Videorecorder, DVD Player und mein Computer schaltet sich nicht mehr richtig an, muss man tausend mal probieren.

Glühlampen leben nicht länger als drei Tage.

Heute war das beste, unser Herd ist durchgekokelt, aller Strom war weg. Hab mit Handy den Elekro Havarie Mann angerufen, der kam auch gleich und hat was ausgewechselt, aber der herd ist hin.

Und dann hat er was von Stromschwankungen gefaselt.
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Die_Steffi
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Du Arme

Beitrag #2 von Christian83 » 31 Dez 2007 18:12


da spielt dir die elktro technik aber einen grosen streich du tust mir richtig leid eine grosse runde trost für steffi
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Christian83
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Beitrag #3 von Rosi2 » 31 Dez 2007 19:29


Hallo Steffi,

was für ein Ärger.

Auf jeden Fall nicht schaden wird eine Steckerleiste mit Überspannungsschutz für Deine wertvolleren Geräte - falls davon noch was übriggeblieben ist. Oder falls Du was Neues anschaffen willst.

Ein Herd sollte allerdings auch bei Stromschwankungen keinen Schaden nehmen, das könnte eine andere Ursache gehabt haben. Unklar ist mir, warum der Typ was am Herd ausgewechselt hat, wenn der eh schon hin ist. Hast Du mitbekommen, was er da ausgetauscht hat?

Du könntest Deinen Energieversorger mal fragen, ob das denn stimmt mit den Stromschwankungen, besser gesagt Spannungsschwankungen. Und wie hoch bei Euch die Spannung ist.

Es muß eine Ursache für diese ganzen Defekte geben. Und es macht keinen Sinn, etwas zu erneuern, was dann doch gleich wieder kaputtgeht. Vielleicht kennst Du auch jemanden, der mal mit einem Meßgerät die Spannung bei Euch mißt. Aber laß nur jemanden ran, der was davon versteht.

Wie geht es denn bei Euren Nachbarn, haben die das gleiche Problem? Müßte ja so sein, wenns denn an Spannungsschwankungen liegt.

Es gibt manchmal noch alte Glühbirnen, die für 220 Volt ausgelegt sind. Wenn Ihr eine höhere Spannung habt, dann gehen die sehr viel schneller kaputt. Glühbirnen sollten für 230 Volt ausgelegt sein.

Ist es immer die gleiche Uhrzeit, zu der etwas kaputtgeht, oder ist das über den ganzen Tag verteilt?


In der Hoffnung, daß diese Fragen dazu führen, daß Du die Ursache einkreisen kannst...

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Beitrag #4 von Die_Steffi » 02 Jan 2008 21:37


Danke Stefan und Rosi :-)

Wir haben messen lassen, geht bis 260 hoch. Die haben nicht direkt am Herd was ausgetauscht, sondern am Sicherungskasten die Dinger die für den Herd zuständig sind (hi hi, ich geh da ganz technisch ran).

Außerdem hat der Elektriker unten am Kasten auch was austauschen müssen...

Rosi, wo krieg ich so ein Teil her? Wahrscheinlich im Baumarkt?
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Beitrag #5 von john » 02 Jan 2008 23:30


Vorsicht, es gibt verschiedene Geräte:

Überspannungsschutz (relativ billig) helfen nur gegen Blitzschlag und hohe Spannungsspitzen ab ca. 300-400 Volt.

USV:
Offline USV: Helfen nur bei Spannungsspitzen und Spannungsausfall. Sind daher ungeeignet

Inline USV: Überwacht und regelt die Volt und Frequenz. Schaltet bei Bedarf auch interne Batterie um. Nur diese Art von Gerät kann gegen zu hohe Spannung, die keine Spannungsspitze ist, helfen. Bei 260V wird ein Überspannungsschutz nicht unbedingt auslösen. Ich gehe davon aus, dass bei der falschen Spannung auch die Frequenz von 50 Hz nicht stimmt bzw. die Sinuskurve nicht sauber und gleichmässig ist.

Online USV: Bessere Version der Inline USV. Ist sauteuer und lohnt sich nur für Rechenzentren.

Empfehlung: Nicht den Elektriker fragen. Den Stromanbieter mitteilen, dass der Elektriker 260Volt gemessen hat, Geräte beschädigt wurden und man der Versicherung dies Mitgeteilt hat (macht den Stromanbieter ggf. haftbar). Der Stromanbieter soll mal eine Lanzeitprüfung der Volt und des Frequenzbildes bei dir erstellen.

Kann sein, dass man ein Notstromaggregat falsch angeschlossen hat oder jemand an der Stromversorgung gespielt hat. Muss nicht im Haus sein, kann irgendwo im Versorgungsstrang sein.

Hatten wir auch mal. Da hat ein Bastler gemeint einen 30 KVA Generator selbst anzuschließen. Hatte bei uns zwei Inline USV zerlegt. Sieht gut aus, wenn die internen Akkus regelrecht explodieren...
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Beitrag #6 von Rosi2 » 02 Jan 2008 23:41


Huhu Steffi,

das ist ja ganz schön viel, hat das ein Elektriker gemessen?

Und vor allem, sind das kurzzeitige Spitzenwerte, oder dauert das länger?

Kurzzeitige Spannunsspitzen kann man ganz gut abfangen mit speziellen Steckdosenleisten oder mit Adaptern, die bieten "Schutz bei induktiven und kapazitiven Spitzen". Das hilft vielleicht nicht, wenn die Spannung längerfristig zu hoch ist, dann schalten diese eventuell ganz aus.

(Es gibt auch noch etwas, das nennt sich "magnetische Spannungskonstanthalter", die Dinger sind im Ausland äußerst beliebt, aber sehr teuer.)

Es kommt allerdings darauf an, was Du genau schützen willst.

Weitere Informationen bekommst Du z. B.

hier

oder hier

oder hier

Damit wären dann die Geräte geschützt, die man an der Steckdose anschließt - für die Deckenlampen sicher nicht einsetzbar, da müßte dann der Hausbesitzer was tun. Wobei ich nicht glaube, daß er was tun muß.

Ja, eventuell kannst Du auch im Baumarkt fündig werden. Am besten ist es, wenn Du Dich erst mal gut informierst. Da gibt es verschiedenes, je nachdem, welche Leistung Dein Videorekorder o. ä. hat.

Auf jeden Fall brauchst Du eine gute Beratung durch einen Fachmann (nein, ich bin leider keiner, mehr kann ich aus der Entfernung auch nicht sagen).

Ich überlege gerade, wo diese Überspannungen herkommen. Habt ihr größere Firmen in der Nähe, die viel "Strom verbrauchen"? Dann kannst Du Dir vorstellen, wenn die ihre Geräte einschalten, dann geht die Spannung an der Steckdosen erst mal in die Knie. Und wenn die dann wieder ausschalten, dann steigt die Spannung ganz plötzlich und bei Euch brennt wieder alles Mögliche durch. Und wenn Du raus kriegst, wann die ein- und vor allen Dingen wieder ausschalten, dann bist Du vorgewarnt. Wenn es denn regelmäßig passiert und wenn Du die Zeiten rausfindest.

Ansonsten können diese Leisten oder Ähnliches helfen. Es gibt auch sicher noch mehr Firmen, die sowas herstellen.

Was Deinen Herd angeht, da fällt mir im Augenblick nichts zu ein. Mit dem wäre jede Steckdosenleist überfordert, da mußt Du wirklich einen Elektriker fragen. Ich glaube auch nicht unbedingt, daß der so empfindlich ist, das wäre für einen Herd eher ungewöhnlich. Aber das weiß ich nicht sicher, das glaube ich nur.

Ich halte Dir die Daumen, daß Du das in den Griff kriegst. Muß ja ätzend sein, diese Situation.


Viel Erfolg.

Und liebe Grüße von Rosi
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Beitrag #7 von Rosi2 » 02 Jan 2008 23:53


Hallo Steffi,

hab gerade gesehen, daß John schon eine gute Antwort geschickt hat.

Seine Empfehlung, daß Du Dich erst mal an den Stromanbieter wendest, finde ich sehr sinnvoll. Eventuell ist das die billigste Lösung.

Ich halte Dir weiterhin die Daumen!

Rosi
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Beitrag #8 von john » 03 Jan 2008 00:08


Hab ich noch vergessen:
nicht grade billig, jedoch relativ gute Auswahl für privatkunden:

Conrad
ETT
ALTERNATE
Computeruniverse.net

Billige und gut Hersteller
Mustec
Microdowell (nur über Fachhandel)
Eaton
Belkin (bei conrad)

Bitte auf die Bezeichnung "inline USV" achten.

Info an Rosi2:
Die Spulen in einer Kochplatte bzw. die Induktionsfelder bei einem Ceran-Feld sind auf 50Hz ausgelegt. Toleranz ist ca. 2 Hz. Wenn die Frequenz keine Sinuskurve ist (Rechteck, Sägezahn, halbe Sinuskurve, veränderte Wellenform) oder sehr, sehr unsauber ist (also Aussieht die das FM/AM Bild von Radiosendern) kann dies die Spulen zerlegen. Moderne Herde regeln die Leistung der Platten/Backraums elektronisch. Frequenzprobleme sind hier auch ein riesiges Problem.
Abhilfe:
Im Profibereich eine 3-Phasen Inline USV mit entsprechender Leistung.
Im Privatbereich: Was wirklich funktioniert und auch viel ausfiltert wird wieder relativ teuer....
Was auch spassig kommt, ist wenn die 3 Phasen nicht den richtigen Zeitabstand haben oder in falscher Reihe angeschlossen werden...
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