BIN AUCH WIEDER EINMAL DA

Hier könnt ihr alles loswerden, das nichts mit Inkontinenz zu tun hat!

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BIN AUCH WIEDER EINMAL DA

Beitrag #1 von Stefan_CH » 14 Apr 2009 21:59


hallo zusammen

war lange nicht mehr hier, weil es mir nicht so gut geht vorallem um diese jahrzeiten wo es wärmer wird und die leute wieder draussen sind. es macht mich immer sehr traurig wenn ich die vielen paare hand in hand den sonnigen tag geniesen.
weis auch nicht aber ich bin so traurig das es weh tut und da hilft keine medizin um diese schmerzen zu lindern.
getraue mich kaum nach draussen an unseren schönen see zu gehen weil es da nur so von liebespaare wimmelt, weil da werde ich wieder so gefrustet das ich am abend nur noch heulen tu und dem lieben gott meine meinung sage und mich frage was soll ich überhaupt noch auf dieser erde ich mag einfach ned immer kämpfen müssen ich will auch mal wieder glücklich sein und ein normales leben haben.
der sommer ist für mich eh die trauerzeit für mich und zuheiss is er auch noch.

wie geht es euch in dieser jahreszeit?
Geh Dein Leben Schritt für Schritt,
geh nicht alleine nimm Freunde mit.
Und rutscht Du aus, bleib ja nicht liegen,
den wer nicht kämpft, kann auch nicht siegen.
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Stefan_CH
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Beitrag #2 von Hermann » 15 Apr 2009 23:03


:fleissig: Hallo, Stefan, was soll deine Einstellung zum Sommer, auch du musst doch Freude empfinden wenn die Sonne scheint. Du schreibst, wenn du die vielen Paare siehst ....... aber wenn du nicht raus gehst und dich nicht umsiehst, denn irgendwo wartet auch auf dich das Glück (eine Frau zu finden) kannst du nicht glücklich werden. Igle dich nicht ein, komme aus deinem Bau und schau dich um. Gruss Hermann :roll:
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Optimismus und Freude am Leben

Beitrag #3 von Siggi » 16 Apr 2009 11:34


Hallo Stefan,

dein Neueinstieg, so erfreulich ich es finde, hat mich doch sehr bedrückt. Ich kenne deine Leiden nicht, aber es gibt keines, das alle Hoffnungen und jeden Optimismus ersticken kann.

Versuche - und ich weiss, worüber ich rede - wieder Optimismus und Freude am Leben zu finden. Die Resignation, die dein Schreiben ausdrückt, musst du unter allen Umständen überwinden! Vielleicht hilft dir dabei auch einmal eine Konsultation mit einem Psychologen, der dich aus deinem Tief herausreisst. Vor allem aber, geh' hinaus in die Sonne. Allein ein Sonnenstrahl bringt wieder Freude ins Gemüt. Erfreue dich an der erblühenden Natur ringsum, an dem frischen Grün der Bäume und - ja, auch! - an buntgekleideten Menschen.
Und noch eins: versuche jede Art von Kontakt zu Menschen und Freunde zu gewinnen. Bei irgendeinem Schriftsteller, dessen Name mir im Moment nicht einfällt, habe ich einmal gelesen, dass er sein Gefühl für Alleinsein schon
dadurch überwunden hat, dass er bei seinen Spaziergängen im Park jede(n) mit einem fröhlichen Gruß begegnete. Auf jeder Parkbank findest du schnell Kontakt zu Menschen. Es kommt auf den Versuch an. Das Verschanzen im eigenen Zimmer lässt nur noch mehr düstere Gedanken aufkommen. Was du aber brauchst, ist eine postive Haltung zum Leben zu gewinnen. Und das kannst du nur selbst tun.

Alle guten Wünsche für Dich
und Grüße in die wunderschöne Schweiz!
Siggi
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Beitrag #4 von Ramona » 18 Apr 2009 11:52


Hallo Stefan!

Ich verschiebe mal Deinen Beitrag ins Forum "Alles, war nirgendwo rein gehört". Es geht hier ja nicht speziell um die Inko, sondern Dein Wohlbefinden. :wink:

Gruß Ramona
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Das Wort "MUSS"

Beitrag #5 von Kühlein » 23 Apr 2009 15:23


Hallo Stefan,

das Wort "MUSS" (Beitrag von Siggi) finde ich nicht angebracht. Es ist nicht gut, jemandem zu sagen, was er tun MUSS....
Ansonsten gebe ich inhaltlich im Großen und Ganzen Siggi Recht.
Der Weg zur Lebensbejahung ist ein sehr langer und steiniger Weg. Auch ich - wie mit Sicherhiet viele andere hier - habe Krisen und Tage, an denen ich glaube, nicht weiterzukommen. Es ist, als ob man gegen einen Strom schwimmt und plötzlich bemerkt, keine Kraft mehr zu haben. Als ob man befürchten muss, unterzugehen.
Jeder von uns kennt das. Und meist - so wie bei mir es gerade der Fall ist - kommt alles ganz Dicke. Der Berg voler Lasten türmt sich vor einem auf und man denkt, von ihm erschlagen zu werden.

Bitte verübel es mir nicht, aber ich beobachte die Entwicklung bei Dir schon eine ganze Weile - vorallem, was Deinen Wunsch nach einer Partnerschaft betrifft - der ja ganz und gar nachzuvollziehen ist.
Ich bin, wie Du weißt, von Kindheitstagen an in der Nacht INKO und seit 5 Jahren habe ich die NBES.
Bisher war es kein Problem für mich, einen Partner zu finden und ich hatte - bis auf ein Mal - immer "trockene" Partner.
Als ich meinen neuen Partner vor 4 Monaten kennenlernte, habe ich mich schwer getan, ihm zu offenbaren, dass ich INKO bin und überwiegend in der Nacht Windeln trage.
Er lachte und meinte: "Okay, damit Du es NOCH besser akzeptierst, DAS es nun mal so ist, male ich Dir mal einen lustigen Smilie auf Deine Windel!"
Wenn die LIEBE, die richtige Liebe kommt, ist es dem Partner egal.
ABER:
Wichtig ist die EIGENE AUSSTRAHLUNG und LEBENSEINSTELLUNG (die Basis - nicht jene Tage oder Wochen, von denen ich sprach)!!!
Wenn Du SO - in dieser Art und Weise - immer wieder "ran gehst", strahlst Du das auf Deine Mitmenschen aus. Sie spüren das und sie nehmen somit Abstand von Dir.

Bitte, bitte versuche - um Deinetwillen - daran zu arbeiten.
Vielleicht versuchst Du es mit Spiritualität oder Esoterik (im richtigen Maß und nicht an die Falschen geraten) oder Du kaufst Dir dazu Bücher (ausleihen) - z.B. "Sorge Dich nicht, lebe" oder ähnliche Lektüre.
Nur den Willen dafür solltest DU selbst aufbringen, dies nimmt Dir niemand ab!!!

Ob Sonne oder Regen - die Menschen SEHEN Dich und sie spüren negative Schwingungen sehr genau.

Liebe Grüße
Kühlein aus Sachsen
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Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben, aber es hat nur ganz genau so viel Sinn,als wir selber ihm zu geben imstande sind.
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PS

Beitrag #6 von Kühlein » 23 Apr 2009 15:33


Und was ICH inzwischen lernte:

Es ist eine sehr erhebliche Frage, wie man selbst mit der INKO umgeht - ob man sie annimmt (Sie gehört nun einmal zu mir... was soll´s - Gott hat es mir aufgelegt und ich nehme sie an...) oder ablehnt.
Ich glaube daran, dass ein Partner, der sich einmal mit einem inkontinenten Partner einläßt, auch weiß, was er da tut und sich nicht einfach so wegen der INKO verabschiedet. Meist gibt es hierfür noch einige andere Gründe, die dann meist verschwiegen werden.
Ich gehe hierbei davon aus, dass es sich um Menschen handelt, die nicht ein Niveau haben wie eine knieende Ameise!!!

Alles Liebe für Dich, Stefan und wenn die Sonne am Himmel strahlt, dann sag am Morgen Deiner Inko liebevoll "Hallo" und sage ihr, das Ihr "Zwei" heute mal ganz gelassen raus geht, okay?
Kleine Anfänge sind toll und das Ziel ist entscheidend....

kühlein
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