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Hier könnt ihr alles loswerden, das nichts mit Inkontinenz zu tun hat!

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Beitrag #41 von der Blinki » 20 Jan 2006 09:20


hallo @ all.

Ich denke es kommt auf der Situation an.

Ich bin sonst immer recht aktiv hier im Forum gewesen , habe aber im Moment anderen große probleme die erst einmal behandelt werden müßen.

ich habe nun seit knapp 9 wochen eine borderline -diagnose und diese diagnose frißt meine ganze kraft doch recht sehr schnell auf.
und dann habe ich auch noch eine familie die ja auch ein anrecht auf den papa oder ehemann hat.

ich denke es giebt einfach zu viele faktoren die da mit hinein spielen.

nur meine gedanken.


marco
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der Blinki
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viel Kraft Blinki

Beitrag #42 von klaro (+16.05.2008) » 20 Jan 2006 12:06


hallo du

verstehe ich gut.

Inko ist eins, das kann man irgenwie mal annehmen oder mit umgehen.

bin auch Bordi..... hab so ne Wut auf die Diagnose, sie wurdevon ner Aerztin die mich nicht kannte, binnen 10 Minuten geschrieben.

Nun sitzt sie lebenslänglich die Diagnose. Die krieg ich nie wieder weg.

Bei leide ich an DIS Störungen.

Aber die darfs bei uns in der CH nicht geben, laut ARZT!

DIS/MPS Patienten laufen NUR in Amerika rum.

mach dich nicht so krank mit der Diagnose, wie ich es tat. Ja sonst frisst sie ALLE restl Kraft noch weg.

Komm öfter hierher. Du schreibst tolle Beiträge, Blinki.

bis dann klaro/Andrea
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Beitrag #43 von Matti » 20 Jan 2006 22:54


Hallo,

warum macht ihr euch eigentlich zum Sklaven eurer Diagnosen? Was bedeutet denn eine Diagnose? Nun, zum einen hat ein Arzt nun „amtlich“ festgestellt was euch schon seit Monaten oder sogar Jahren „quält“.

Nun, ist z.B. die Diagnose Borderline ja nichts was man erst kürzlich so wie eine Grippe bekommen hat, sondern langwierige Lebensumstände haben dazu geführt.

Deshalb sollte man eigentlich das positive an einer Diagnosestellung sehen. Die Diagnose ermöglicht eine wesentlich gezieltere Behandlung bzw. Therapie.

Ganz wichtig ist was man aus seinem Leben macht. Das klingt vielleicht erst einmal wie eine oft gehörte Floskel, dennoch steckt Wahrheit drin.

Man sollte ernsthaft versuchen sich aus dem „Teufelskreis“ zu lösen der einen entweder schon lange festhält oder sogar erst zu der Diagnose geführt hat.

Was heißt ernsthaft versuchen zu lösen? Nun, man sollte die Hilfe annehmen die einem geboten wird. Das kann die Familie, Freunde und Verwandte aber auch professionelle Hilfe durch Ärzte und Therapeuten sein, letztendlich wird man aber ohne das man seinen bisherigen Lebensweg überdenkt und evtl. zu ändert sich auf ewig im Teufelskreis bewegen.

Es nützt einen überhaupt nichts, wenn man argumentiert das aufgrund seiner Erkrankung nicht die Kraft besässe etwas im Leben zu Verändern. Wo soll die Entwicklung den hingehen?

Ich bin ja aktiv in einem Multiple Sklerose Verein. Dort höre ich auch ständig beim kleinsten Zipperlein, ach ja kommt alles von der MS. Klar, kann das sein, muss aber nicht. Alles auf eine Diagnose, nicht zu verwechseln mit der Krankheit und ihren folgen bzw. Symptomen, zu schieben macht keinen Sinn und bringt einen keinen Schritt weiter.

Gruß

Matti
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Beitrag #44 von welute » 13 Jun 2006 16:55


Hallo Matti,

habe Deinen Beitrag erst heute gelesen und ich muss Dir recht geben.

Bei mir haben die Diagnosen immer so was wie Erleichterung ausgelöst.

Nach der Methode "Gefahr erkannt - Gefahr gebannt!"

Klar war so manche Diagnose nicht so toll, aber irgendwie bin ich mit der Gewissheit immer besser umgegangen.

Hatte ja selber schon gedach, ich bilde mir das alles ein. Mein Leben musste ich schon umstellen, aber ich wusste wenigstens warum. Und ich konnte mir helfen lassen. Denn auch bei mir ist die Inkontinenz nur eine Erkrankung - und ganz sachlich gesehen - nicht die Schlimmste.

Gruß
Elisabeth
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Beitrag #45 von eckhard11 » 13 Jun 2006 18:16


Guten Abend, Elisabeth,

die Inkontinenz an sich ist keine Krankheit,
sondern nur die Folgeerscheinung einer Erkrankung.

Diese Erkrankung gilt es zu erkennen, dann kann man
( frau ) auch gezielt die Inko bekämpfen.


Ich leg mich jetzt ganz gezielt wieder nieder .sleep:
Eckhard
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Beitrag #46 von welute » 14 Jun 2006 10:58


@Eckhardt: Ach ich weiß nicht.

Manchmal ist es auch eine eigene Erkrankung. Bei ist liegt eine Teillähmung der Blase vor.

Also, dass ist für mich eine eigenständige Diagnose. Hervorgerufen durch eine Nervenschädigung.

Aber meine Migräne ( :? heute wieder sehr stark) ist auch eine Krankheit, hervorgerufen durch eine spezielle Nackendiagnose.

Jetzt kannst Du natürlich sagen, die Krankheit ist die Blasenlähmung, aber das ist doch sehr harrspaltend.

Klar, in manchen Fällen ist Inkontinenz eine Folgeerscheinung, z.B. Prostata.

Aber eigentlich ist das Ganze sowie so egal. Naß ist naß - warum auch immer.

Und mein Kopf tut auch weh - warum auch immer.

Liebe Grüße

Elisabeth
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Beitrag #47 von Nanni » 08 Jun 2007 21:16


Erstmal möchte ich sagen das ich es gut finde das es so ein Forum gibt da ich selber betroffen bin. Seid ich hier bin, und das ist nicht erst seid Gestern :D , kann ich offener darüber reden auch ausserhalb des Forums.
Es ist schon gut das manche Felder ausgefüllt werden müssen da es sonst sicher ein heiloses Durcheinander hier wäre.
Ich war das nicht
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