Erektile Dysfunktion

Hier geht es um Probleme mit der Prostata und eine daraus entstandene Inkontinenz.

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Beitrag #21 von Gulliam » 26 Apr 2006 10:12


Viagra funktioniert eigentlich ganz gut, aber es macht mir doch recht kräftige Kopfschmerzen und deshalb ... kann man sich ja auch so ganz lieb haben.


Wie habe ich in der Reha in einen Vortrag gehört, Viagra wäre in Deutschland nicht zugelassen worden,die Zulassung erfolgte in USA, wenn man das einnimmt, sieht man alles blau, und die grösste Nebenwirkung ist der Herztod.
Na ja, wie es auch sei, nach Entfernung der Protata ist der Raum der Prostata mit dem hereinziehen des Penis gefüllt worden, und deshalb fehlt da einiges an Länge. Auch die Dicke ist zurück gegangen. Wenn ich mir das anschaue, was noch übrig ist, dann könnte ich weinen. Gut, zu gebrauchen ist der eh nicht mehr, mache mir da eben auch keine Hoffnung mehr. Hilfsmittel wie Viagra und Pumpe gehe ich aus dem Weg. In meinen Alter ist das eben auch nicht schwer, aber eben bei Jungen Leuten sieht das anders aus.
Bei mir funktioniert das einfach anders.
Wenn ich im Bett liege, dann denke ich an Erotische Erlebnisse mit meiner Frau, die wir früher wirklich Pfanthasievoll durch gelebt haben. Und dann zieht ein wirklich tolles kribbeln durch die Genietalien. Auch stellt sich etwas wie ein Orgasmus ein, eben ein Höhepunkt der das Gefühl beendet, aber eben nicht so wie es früher war, aber eben anders schön. Eben wie auch Eckhardt beschreibt, es ist anders wie früher. Und für meine Frau habe ich eben immer noch Möglichkeiten parat, denn im Kopf klappt bei mir ja noch alles, nur der kleine Willi will nicht mehr.
Viele Grüsse
Gulliam
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Beitrag #22 von eckhard11 » 26 Apr 2006 11:35


Wenn man sich einmal den Querschnitt der männlichen Genitalien anschaut ( www.inkontinenz-selbsthilfe.de ), dann sieht man, daß sich die Peniswurzel unter der Prostata abstützt und diese sich wiederum unter der Blase.
Wenn hier jetzt was weg ist, sei es Prostata oder Blase oder - wie in meinem Fall - beides, dann fehlt dem Penis ganz einfach sein “Rückrat”
Da können mir die Ärzte erzählen, was sie wollen.....

Dadurch war auch mein plötzlich retrahierender Penis zu erklären, welcher sich beim Hinsetzen in den Hodensack zurückzog.
Andererseits läuft der Penis durch den Beckenbodenmuskel und ist mit diesem verbunden.
Da aber der Beckenbodenmuskel bei normalen Menschen recht unterentwickelt ist, kann dieser die Peniswurzel nicht unterstützen.
Durch mein ausgiebiges Beckenbodentraining habe ich meinen Beckenbodenmuskel soweit gestärkt, daß sich das Retrahieren mittlerweile komplett gelegt hat.
Mein Glied stützt sich ergo jetzt am Beckenbodenmuskel ab.
Ausserdem verhilft mir der Muskel zu einer tagsüber vorhandenen Kontinenz, da er gleichzeitig meine Harnröhre verschliesst.

Leider, leider ist es nicht mehr möglich, ohne Hilfsmittel Blut in das Glied zu pumpen, da bei mir die dafür verantwortlichen Nerven entfernt wurden.
Dies ist - gerade in dieser Jahreszeit, bei den jungen Weibern mit hüpfenden Brüsten, kurzem Top und den kleinen Kratern hinten auf der Hüfte - besonders ärgerlich, denn bei einem solchen Anblick hat selbst ein alter Knochen wie ich noch immer schmutzige Gedanken, hi, hi.......

Ich werde mir vielleicht doch einmal demnächst eine Vakuumpumpe kaufen und ausprobieren.
Probieren geht über Studieren.

Auf keinen Fall werde ich mir irgendwelche Chemikalien wie Viagra oder ähnliches reinziehen.

Ich lege mich jetzt - unretrahiert, aber auch nicht aufgerichtet - wieder nieder .sleep:
Eckhard
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in Männer thema einmische... (upps)

Beitrag #23 von klaro (+16.05.2008) » 26 Apr 2006 15:30


Ich waage es mal, :oops: mich hier ins Männer thema einzumischen.

Ich möchte euch allen, grossen Dank sagen, dass ihr euch, jeder auf seine Weise, mit seiner Erfahrung und Statement, hier so offen eingebt.

Denke, dass sehr viele stille Mitleser, enorm davon profitieren können. Nicht „nur „ die inko ist ein Problem, die „Libido“ ist oft bis sehr oft eben auch so ein Tabuthema.

Was wegen Psychopharmake(aber nicht auf Blinki hinweise, allgemein).

Selber bekam ich vom Arzt auch städnig Antidepressiva. Etwa mal wrurd gewechselt, da es auf die moralischen Zustände doch nie half. Eins behielt ich dann länger, mekrte aber echt nicht, dass DIES MITEL, die Lust abtötete. Meinte es sei mein Allgemein zustand.. die seele, dabei wars das verrückte Medikament.

Heut nehm ich gelegentlich noch ein Neuroleptika. Jedoch kommt nur noch eins in Frage, wo mein Essproblem nicht wieder neu aus dem Konzept fällt und ebensowenig die Lust. So.

Hätte ich es früher gemerkt, und mit Arzt besprochen, hätte er mir die Antwort gegeben wie bei „Blinki“ nur wenn sie das Risiko eines Flaschbaks eingehen wollen!!

Hätte ich gesagt“ um Himmels Willen NEIN!!!“ Auf keinen Fall ein Flash back riskieren, dann lieber die Pillen.“(heute bin ich weiter und hab ich mehr Erfahrung)

Heute wüsste, ich, dass es auch Medikamente gibt, wos keine Flaschbaks gibt und die Libido dennoch erhalten bleibt.

Mies find ich’s von Aerzten nur, dass es weder der Arzt noch der Psychiater angesprochen hat. Habs per Zufall, erst nach der Trennung vom Mann erfahren.. und setze dies verrückte Medikament ganz ab.(SOFORT).

Gern würd ich mal wissen, wie mein Leben ausgesehen hätte, hätten mir die Aerzte nicht weiss der Kukkuk alles für Tabletten gefuttert. Heute brauch ich zwar noch, weiss aber welche und wieviel und verusche möglichst gering zu halten, WAS geht und machbar ist. Sie sind nicht umgänglich ganz… aber massiv anders als 2Jahrzehnte vorher!!!

Also Männer die das Viagra ablehnen(Mit oder Ohne Kopfweh) versteh ich sehr gut. Weniger aber die, die die Vakuumpumpe nicht mal ausprobieren. Denke Sexualität ist doch ein stück, dass zur Natur der Menschheit gehört. Und einfach doch fehlt, wenn’s nicht geht.

Finde euer Thema super, so offen. ( ihr Männer ,seid ja viel fortschrittlicher als Frauen) !!!

Aber im Endeffekt muss ja jeder selber wissen, will ich was ändern, versuchen oder riskieren.

Mann lebt ja bloss einmal und zu alt ist man doch (für die Sache)nie!! klaro

(ich duck mich mal… gebt mir bitte , keinen aufs Dach, dass ich hier reingeschireben hab)
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Beitrag #24 von Lucky » 26 Apr 2006 17:51


Na ich hatte schon immer gehofft, daß sich hier auch Frauen beteiligen, denn schließlich sind sie ja zu einem Teil mit davon betroffen.

Aber das Thema ist eben doch etwas heikel und vielleicht auch umständlich zu formulieren.

Ich für meinen Teil habe mit Viagra ganz gute Erfahrungen gemacht, nur die Kopfschmerzen hinterher halten mich heute eher häufiger als gewünscht davon ab.

Zu Vakuumpumpen hatte ich ja bereits etwas geschrieben.

Probiert es aus, Gruß Lucky
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Wie geht's auch ohne Viagra

Beitrag #25 von Chris » 27 Apr 2006 08:28


Huhu Leutchens,

nach meinem Unfall war, wie ich ja schon mehrfachbeschrieben habe, mein "Willi" überhaupt nicht mehr willig. Viagra kam nach einer kurzen Untersuchung nicht in Frage, schon wegen der nicht unerheblichen Nebenwirkungen. Mein Arzt bot mir ein alternatives Medikament aus der Gruppe an, ich wollte aber erst einmal Klarheit was denn eigentlich die Ursache ist.

Somit wurde in einer urolog. Klinik eine Ultraschalluntersuchung am Penis durchgeführt (sog Doppersonografie). Dabei stellte sich heraus, dass der Blutzufluss zwar sehr gut, der Abfluss aber zu gut ist - dieser also nicht ausreichend begrenzt wird. Das macht wohl normalerweise ein Muskel, der mit fortschreitendem Alter aber seine Funktion nach und nach einbüßt. Es hieß aber, dass ich noch viel zu jung sein, das das schon eine Rolle spielen könnte. Es war also "Zufall" oder die Psyche, das zeitgleich mit dem Unfall dies auch aufgetreten ist - oder eben doch eine Schädigung der Nerven!

Was mache ich - ganz einfach - wenn die Pumpe verwendet wird, dann ist da immer ein schmaler Gummiring dabei, der das vorzeitige Abfließen und damit Erschlaffen, verhindern soll. Den gibt es aber auch im Technikbedarf. Und das in so grosser Auswahl, dass der Durchmesser optimal an den Penis angepasst werden kann. Das kostet nur ein paar Cent und keinen "Lustaufschlag" wie in einem der einschägigen Kaufhäuser - Beate Uhse, Orion und Co für einen "Cockring".

Es funktioniert ausgezeichnet! Wenn ich den Ring bei noch schlaffem Penis überstreife, dann behindert er den Blutrückfluss durch die Äußeren Venen so, dass eine fast normale Errektion zustande kommt - ohne Chemie oder sonstiges Zutun - einfach dadurch, dass sie ein wenig zusammengedrückt werden und sich das Blut staut. Später, wenn der Blutzufluss wieder nachläßt, dann wird das auch wieder weniger und ich kann den Ring fast schmerzfrei wieder entfernen - er ist ja recht elastisch. Es zwickt halt nur, wenn sich das eine oder ander Haar darin verhakt und ausgezogen wird. Aber Vorsicht - spätestens nach 2 Std. sollte der Ring wieder ab sein, ein längerer Blutstau kann zu Komplikationen führen!!!

In diesem Sinne - es geht auch ohne Chemie und Kopfschmerzen

Chris
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Beitrag #26 von Matti » 27 Apr 2006 13:38


Hallo Eckhard,

mach auf jeden Fall mal ein Foto davon, wenn du z.B. in einem Strassencafe den jungen Dingern hinterherschaust und dabei die Vakuumpumpe testest.

Ne, Spaß beiseite. Ich finde deinen Bericht sehr interessant, gibt er doch vielen Männern ein wenig Hoffnung zurück. Die Optik und das damit verbundene Selbstwertgefühl sind nicht zu unterschätzen. Ausserdem gibt es beim Urinieren ganz praktische Vorteile, wenn man nicht erst nach seinem Penis suchen muss.

Am erfreulichsten finde ich deine Schilderung, dass du eine nahezu vollständige Kontinenz, zumindest tagsüber, durch dein intensives Training erreicht hast.

Mich haben schon einige Männer im Rahmen unserer Vereinsarbeit angesprochen und um Rat gefragt. Sehr viele dieser Männer sind ohne jeglichem Therapie und Trainingsvorschlag Nachhause geschickt worden, mal ganz davon abgesehen, dass ich eine Anschlußheilbehandlung in einer Fachrehaklinik für ganz wichtig halte.

Ich habe selbst schon einmal Viagra probiert, in einer Rehaklink, und war von dem Erfolg begeistert. Ich konnte die Errektion halten und und vor allem innerhalb einiger Stunden erneut erzeugen. Im Normalfall kann ich eine Errektion bekommen, allerdings nicht halten. Nach zwei Minuten ist alles vorbei, dies ist sehr unbefriedigend und macht einen Geschlechtsverkehr fast unmöglich.
Viagra ist allerdings "Sauteuer" ca. 11 € pro Pille. Das Medikament muss zwar Verordnet werden, dies geschieht allerdings nur auf Privatrezept.

Im übrigen wisst ihr wie diese kleine blaue Pille von innen aussieht?
Nein, also nehmt ihr auch immer eine ganze! hihi

Gruß

Matti
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eD

Beitrag #27 von Hajo1 » 27 Apr 2006 13:53


Die blauen Dinger, und auch ihre Verwandten, mögen ja in manchen Fällen helfen. Ich habe sie längere Zeit nur deshalb genommen (in kleinen Dosen), weil damit die Durchblutung gefördert werden sollte und eine Disfunktion der Schwellkörper bei längerem Nichtgebrauch verhindert werden sollte. Kopfschmerzen waren die Regel. Es nützt aber alles wenig ohne "Anregung". Dazu eignet sich auch mal ein Blick in das FreeX-TV oder so. Die Skat-Spritze hat noch am besten géwirkt. Nur ist das Handling nicht angenehm. Aber was tut man nicht alles für sein Selbstwertgefühl. Ich habe festgestellt, dass bei weniger Gebrauch auch weniger Lust entsteht. Früher war das anders. Da hat die Askese ja alles noch verstärkt...
Also dürfte man nicht aufhören, eine Lösung zu suchen, sonst versiegt auch noch der letzte Rest.
Festgestellt habe ich, dass der Blutfluss im Stehen besser ist. Wenn man sich hinlegt, ist die Pracht schnell wieder weg. Aber wie bereits früher gepostet, geht es mit Geduld trotzdem (mit Partnerin), wenn man die Erwartungen nicht zu hoch hängt. Man muss erst man den Zugang finden...

Nicht verzagen, Jungs...
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Beitrag #28 von Gulliam » 27 Apr 2006 18:09


mach auf jeden Fall mal ein Foto davon, wenn du z.B. in einem Strassencafe den jungen Dingern hinterherschaust und dabei die Vakuumpumpe testest.


Das erinnert mich an etwas. In der Reha gab es einen sogenannten PAD Test.
Man bekam ein gewogene Vorlage. Dann sassen wir so 20 Männer auf den Flur, bekamen eine Flasche Wasser, und mußten die innerhalb einer viertel Stunde leertrinken. Die meisten klagten, Schwester ich kann nicht mehr trinken.
Ich habe dann gesagt, Schwester ich habe noch Durst, kann ich noch eine Flasche haben.
Gut, Flaschen waren leer, und dann kam eine wirklich aktrative Schwester ein richtiges Zückerchen, und wir mußten mit ihr in den Park gehen, Treppe hoch, Treppe runter, auf einen Bein hüpfen, und alles solche Gymnastic machen.
Die meiste Freude macht es, wenn man sich die alten Herren ansah, die Blicke auf die Schwester, und auch mit Komplimenten hielten sie nicht zurück.
Habe dann gesagt, die Reha macht das richtig, sie nehmen ein atrktive Schwester, die läuft vor, und alle alten Beutel laufen hinterher, ist noch um so erstaulicher, da die Waffen im Moment defekt sind.
Die Schwester hat gelacht, und meine Mitpatienten waren natürlich böse auf mich.
Selbst in der sehr schweren Zeit, als noch nicht klar war, ob ich an der Dialyse muß, habe ich meinen Humor behalten, auch wenn es oft nur ein schwarzer Humor ist.
Viele Grüsse
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Beitrag #29 von itte » 29 Apr 2006 14:09


Hallo zusammen,
ich habe seit einigen Jahren eine kronisch evrgrößerteProstata (Medikamentenschädigung ).
Vor 2 Jahren wurde bei mir Diabetes Typ 2 festgestellt.
Seit Nov. 05 habe ich verstärkt Probleme, meine Erektionzu halten. Habe mit meinem Urolgen gesprochen. Mit Viagra 50 mg ging es besser. Keine Kopfschmerzen.
Aber die sind jetz auch nicht mehr stark genug. Was kann man bloß da gegen tun?
Für mich ist die Liebe zu 2 sehr wichtig. Seelischer ausgleich u.s.w.
Wenn man dann nicht mehr standhaft bleibt, gibt das Porbleme bei einem selbst.
Kennt Ihr noch andere Möglichkeiten.
Freue mich auf Eure Antworten.
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Beitrag #30 von eckhard11 » 12 Mai 2006 10:48


Guten Morgen, Leute,

ich erlaube mir, hier einmal einen Beitrag einzustellen, den der Günther Steinmetz
( Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz) im Blasenkrebsforum sowie in unserem inkontinenz-selbsthilfe Forum ( www.inkotreff.de ) gestern bzw. heute eingestellt hat.
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Mut zur Selbsthilfe!

Viele Männer mit Potenzstörungen fühlen sich nicht mehr als "richtiger Mann" und sind verzweifelt über ihren Zustand. Dafür gibt es viele Gründe. Dieser Zustand nagt am Selbstwertgefühl und hat oft gravierende Folgen für die Beziehung, die sozialen Kontakte und auch auf die Arbeitsfähigkeit.

Aus dieser Verzweiflung und Isolation gibt es einen bewährten Ausweg: das Gespräch mit anderen Betroffenen. Das habe ich persönlich erfahren, aber auch bei vielen Männern miterlebt, die den Mut hatten, zu unseren Gruppentreffen in München zu kommen oder die per E-Mail oder Telefon Kontakt mit uns aufgenommen haben.

Es tut einfach gut, sich mit anderen betroffenen Männern auszutauschen. Die Solidarität untereinander und das Erlebnis, dass da keine "Schlappschwänze" sondern gestandene Männer zusammenkommen, hilft das eigene Problem in einem anderen Licht zu sehen. "Mann" sitzt halt nicht mehr allein zu Hause und hadert mit seinem Schicksal, sondern jeder bekommt durch die Gruppe viele Anregungen für eine trotz Potenzstörung befriedigende Sexualität. Umgekehrt kann jeder erleben, dass auch seine Erfahrungen und Beiträge wichtig sind.

Leider gibt es bis jetzt unter den rund 80.000 Selbsthilfegruppen in Deutschland nur eine einzige zum Thema Potenzstörungen. Deshalb hat sich das Informationszentrum für Sexualität und Gesundheit (ISG) die Aufgabe gestellt, die Gründung weiterer Selbsthilfegruppen aktiv zu fördern. Einzelheiten stehen auf der Internetseite "Mut zur Selbsthilfe". Ich werde die damit verbundenen Aktionen koordinieren und stehe gerne telefonisch (08142 597099) und per E-Mail (guenther@impotenz-selbsthilfe.de) für Auskünfte zur Verfügung.

Ich bitte alle an einer Selbsthilfegruppe interessierten Männer sehr herzlich, sich bei mir zu melden.

Günther Steinmetz
Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz)
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