Erektile Dysfunktion

Hier geht es um Probleme mit der Prostata und eine daraus entstandene Inkontinenz.

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Beitrag #31 von papa0861 » 12 Mai 2006 23:35


eckhard11 hat geschrieben:Guten Morgen, Leute,

ich erlaube mir, hier einmal einen Beitrag einzustellen, den der Günther Steinmetz
( Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz) im Blasenkrebsforum sowie in unserem inkontinenz-selbsthilfe Forum ( www.inkotreff.de ) gestern bzw. heute eingestellt hat.
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dazu möchte ich nur ganz kurz anmerken, daß sich "ständerproblme" zumeist nur in den köpfen der betroffenen abspielen und hier mit der zeit zu einer verschärfung der partnerschaft führen.

ich selbst habe mich meiner frau fast zwei jahre lang sexuell (mehr oder weniger freiwillig aus scham) entzogen. wobei ich die meisten probleme hatte. das selbst durchlebte minderwertigkeitsgefühl hat mich fertiggemacht, obwohl meine frau sehr proffesionell damit umzugehen verstand. am rande möchte ich bemerken, daß eine beziehung, die nur auf einem hohem sexuellen betun besteht, eh zum scheitern verurteilt ist.
heute habe ich leider das problem, daß ich eher und mehr möchte, als der "entwöhnte" körper meiner frau lust empfindet. es käme mir aber nie in den sinn, meine frau zu drängen.
wir beide müssen lernen. ich muß zurückhaltung üben und kann und darf den nunmehr gesteigerten wunsch nicht erzwingen.
außerdem...., was ist schon sex. maximal das "i" pünktchen einer beziehung. aber welchen wert hat eine beziehung, die nur genau von diesem "pünktchen" lebt? ich meine...... keine!

lg
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Beitrag #32 von eckhard11 » 13 Mai 2006 00:16


Na ja,

so ganz richtig ist es ja nicht, was papa hier schreibt :

Wo die Nerven gekappt wurden, hat der Kaiser sein Recht verloren......

Natürlich sind viele Erektionsstörungen psychisch bedingt.
Hier gilt es dann, herauszufinden, warum.

Andere Erektionsstörungen sind physisch ( wie bei mir )
Da kann man(n) sich noch so viele schöne Bildchen anschauen, es geht nix mehr.
Zumindestens nicht ohne Hilfsmittel, und diese auch nur in sehr begrenztem Rahmen........

Nichts desto trotz wirken bei vielen Männern Erektionsstörungen oder gar eine erektile Dysfunktion wie ein Hemmschuh
Sie fühlen sich nicht mehr vollwertig und dadurch wird die Sachen auch noch verschlimmert.

Es ist nun einmal so, dass die Weitergabe der Gene die - körperlich - wichtigste Funktion beim männlichen Geschlecht ist.
Und das weibliche Geschlecht bevorzugt nun einmal starke männliche Partner.
Dadurch entwickelt sich die natürliche Auslese......

Daher ist es für mich doch sehr nachvollziehbar, dass eine Impotenz einen Mann belastet, besonders einen jüngeren Mann.

Natürlich sollte eine Partnerschaft nicht grossteils auf der sexuellen Ebene aufgebaut sein.
Aber wie Brüderlein und Schwesterlein kann und soll sie auch nicht ablaufen.

Selbst die beste Ehe kann nicht ohne ein vernünftiges Geschlechtsleben auskommen.

Deshalb begrüsse ich derartige Selbsthilfegruppen, da dort ganz sicher etlichen Betroffenen geholfen werden kann.

Alte Säcke wie ich sind da nicht mehr ganz so anspruchsvoll......


Jetzt lege ich mich - ganz anspruchslos - wieder nieder .sleep:
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Beitrag #33 von Matti » 13 Mai 2006 19:19


Hallo Papa,

ich bin mit deiner "These" das sich "Ständerprobleme" (schrecklicher Ausdruck) meist nur in den Köpfen der Betroffenen abspielen alles andere als einverstanden.

Es gibt soviele körperliche Ursachen für eine Errektionsstörrung die überhaupt nicht vom Kopf gesteuert werden.

Zu nennen sind z.B.

Bluthochdruck (Arterielle Hypertonie)
Erhöhte Blutfett- und Cholesterinwerte (Hyperlipidämie)
Arterienverkalkung (Arteriosklerose, Atherosklerose)
Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
Operationen im kleinen Becken z.B. Leistenbruch
Krebs, Prostatakrebs, Darmkrebs, Blasenkrebs
Neurologische Erkrankungen (Multiple Sklerose (MS), Morbus Parkinson)
Verletzungen an der Wirbelsäule oder dem Becken, Querschnittslähmung
Bandscheibenvorfall
Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) und Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)


uvm.

Ein "Versagen" kann einen Teufelskreis auslösen, dies will ich nicht bestreiten, allerdings sind die eigentlichen Gründe rein körperlicher Natur.

Über deine Sexualität bzw. dein Sexualverhalten und der jahrelangen Enthaltsamkeit haben wir ja schon einmal Diskutiert. Diese "Selbstbestrafung" ist bzw. war für dich wohl die richtige Wahl, für die meisten Menschen dürfte eine erfüllte Sexualität aber ein fester Bestandteil ihrer Partnerschaft sein.
In der Sexualität werden auch Konflikt gelöst, Vertrauen geschaffen, positive Gefühle freigesetzt, Anerkennung und Bestätigung vermittelt uvm.
Es geht doch nicht nur ums "Hoppeln" wie bei den Kanickeln.

Gruß

Matti
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Beitrag #34 von papa0861 » 13 Mai 2006 21:34


Matti hat geschrieben:ich bin mit deiner "These" das sich "Ständerprobleme" (schrecklicher Ausdruck) meist nur in den Köpfen der Betroffenen abspielen alles andere als einverstanden.




hallo matti,

du hast mich da falsch verstanden. ich meine mit meiner "These" nicht die ursache für die probleme sondern die auswirkungen, die solche probleme mit sich bringen. ich meine die damit zusätzliche seelische belastung.

lg
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Beitrag #35 von itte » 14 Mai 2006 13:40


Hallo zusammen,
wurde einer von Euch schon einmal mit dem Mittel Levitra von Bayer behandelt???
Wenn ja, was für ein Unterschied / Nebenwirkungen zu Viagra??

Schönen Sonntag noch für alle.

gruß
Itte :lach:
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