Prostataektomie / persistierende INKO

Hier geht es um Probleme mit der Prostata und eine daraus entstandene Inkontinenz.

Moderatoren: Marco N., Georges

Beitrag #11 von adrian82 » 02 Nov 2013 19:16


Ich war auch überrascht, vor allem weil das avatar auch bei unscharfer Qualität eindeutig einen MANN zeigt.

Dann musst Du halt das avatar ändern und das Geschlecht entfernen, dann sieht man den Widerspruch nicht sofort und es kommen keine Fragen dazu.
Adrian
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Beitrag #12 von Oldie » 02 Nov 2013 23:16


Nun bitte "back to the roots":

Wie sieht es bei Betroffenen mit der Steuerung des unteren Ersatz-Schließmuskels aus? Ich kann den spontan gut ansteuern, auch nach BB-Art zusammenziehen/kneifen, aber er wird eben nicht dicht. Hat es schon jemand mit unterstützenden Tabletten versucht?

Mein URO wollte mir schon Tabl. zur Entspannung der Blase geben (versuchsweise, wie er selbst einräumt). Aber das käme einer ganz anderen "Baustelle" in die Quere (unerwünschte Nebenwirkung), kann ich also nicht probieren. Es würde ja auch nicht das Problem mit dem Schließmuskel lösen, schlimmstenfalls würde der sich auch mit entspannen...?

Gruß! OLDIE
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Beitrag #13 von Oldie » 20 Nov 2013 21:55


nAbend,
mein posting ist jetzt gut 2 Wochen im Forum, aber keine Antwort(en).

Habe ich was falsch gemacht? Oder gibt es hier nur sehr wenig Prostata-Ektomierte mit Ink.-problemen?

Oldie
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Beitrag #14 von Struppi » 21 Nov 2013 12:48


Hallo Oldie,

das ist nicht so einfach zu beantworten.

Bliebe von meiner Seite her zunächst die Frage, wie lange Du schon das Beckenbodentraining machst und ob Du es von professioneller Seite her erlernt hast (Physiotherapie; spezielle BB-Übungen für die männlichen Anatomie)?

Unterstützend könnte eine Biofeedback-Therapie sein.

Hast Du die Tabletten des Urologen probiert oder die Nebenwirkungen gleich als eintretend vorausgesetzt und die Behandlung erst gar nicht probiert? Eine Entspannung der Blasenmuskulatur und dadurch eintretende Reduktion der Drangsymptomatik könnte einen positiven Einfluss auf die gesamte Symptomatik haben und das Beckenbodentraining erleichtern, auch des Speichervolumen der Blase dürfte sich damit erhöhen.

Es sind also noch ein paar Fragen offen :wink:

Gruß

Hannes


P.S.
Ich glaube, so viele sind hier in der Tat nicht Post-operative Prostata-Patienten; ich selbst bin z.B. ein neurogener Blasenpatient.
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Beitrag #15 von Oldie » 26 Nov 2013 20:18


Hallo,

zum BB-Training habe ich eingangs schon berichtet, aber was ist Biofeedback bitte?

Die Tabletten habe ich nicht probiert, war mir wegen Auswirkung auf
bestimmte Organ-Druckprobleme im Kopfbereich zu risikohaft.

Das Volumen der Blase ist zufriedenstellend, Wenn ich z.B. längere Zeit sitze und nach dem Aufstehen alsbald zur Toi komme, da bringe ich bei günstigen Umständen eine gute Füllung noch hin.

Gruß! Oldie
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Beitrag #16 von Struppi » 27 Nov 2013 15:16


Hallo Oldie,

habe mir Dein Eingangsposting noch mal durchgelesen; das bedeutet dann, dass Du das Beckenbodentraining vorerst als nicht weiter erfolgversprechend weitestgehend eingestellt hast? Soweit ich informiert bin, ist es völlig normal, dass anfangs auch Verschlechterungen eintreten können (z.B. tatsächlich zu stark trainiert), diese Rückschläge aber durch ein Weiterführen des Trainings aufgefangen werden können. Langfristig bedeutet auch schon mal, dass das Training für den Rest des Lebens fortgesetzt werden muss um die Kontinenz zu verbessern bzw. zu erhalten.

Biofeedback ist der Einsatz eines kleinen elektronischen Gerätes, welches über eine anal eingeführte Sone (oder auch mittels Manschetten) einen Reizstrom auf den Beckenboden ausübt und diesen zur Kontraktion bringt. Einige dieser Geräte können mittels z.B. farblicher Kodierung auch eine Rückmeldung zur Stärke des Beckenbodens und/oder des Trainingserfolges melden. Diese Geräte können auch (meist leihweise) vom Arzt verordnet werden.

Gruß

Hannes
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Beitrag #17 von Oldie » 27 Nov 2013 18:38


Dank für Deine weitere Antwort!

Ich habe im Jan. einen Plantermin bei meinem URO (langfr. Krebs-Kontrolle, seit der radik. OP vor fast 3 Jahren keine Auffälligkeiten, PSA im 0,00 Bereich).
Da werden wir mal weitersehen, ehestens denke ich, wieder das regelmäßige BB aufzunehmen.
Ich würde mir inzwischen gern mal diesen relevanten Schließmuskel in graf. Darstellung oder anderem bildgebendem Medium ansehen. Denke mittlerweile, wenn man genauer weiß was man da in sich hat und wie das auf die nerv.-motorische Ansprache reagiert, das könnte nützen.
Hat jemand einen Tip, in welche site oder tread man was finden könnte?

Gruß! Oldie
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Beitrag #18 von Gulliam » 27 Nov 2013 23:18


Ja ich nehme als Tabletten Spasmex, eine geringe Verbesserung merke ich dadurch.
Viele Grüsse
Gulliam
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Beitrag #19 von Oldie » 28 Nov 2013 11:54


Danke Gulliam,
hab mich gleich mal im PHARMA-WIKI über diese Tabletten informiert: Leider ganz klar durch bestimmte Nebenwirkungen kontraindiziert bei mir. Der Grundstoff scheint gleich oder ähnlich den schon von meinem URO angepeilten Tabletten.

Hat noch jemand Tip wegen Darstellung Schließmuskel wie oben angefragt?

Schönen Tag noch! Oldie
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