Informationen aus der Fachpresse

Hier geht es um Probleme mit der Prostata und eine daraus entstandene Inkontinenz.

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Informationen aus der Fachpresse

Beitrag #1 von eckhard11 » 16 Apr 2005 23:09


Hallo Leute,

ich möchte euch auf einen Artikel vom Foren-Admin im Link "Nachrichten" aufmerksam machen. ( Oben, 2. von rechts )

Inkontinenz dank Stammzellen geheilt

ISTANBUL - INNSBRUCK: Eine neue Methode, um Männer und Frauen mit Harninkontinenz zu behandeln, haben Innsbrucker Urologen entwickelt. Sie injizierten bisher 59 Patienten körpereigene Stammzellen aus der Oberarm-Muskulatur in die Urethra-Schleimhaut und den Rhabdosphinkter. 51 Patienten wurden geheilt.

Damit verfügen die Urologen um Professor Hannes Strasser von der Uniklinik in Innsbruck inzwischen über deutlich mehr Daten als noch vor einem halben Jahr. Die Lebensqualität der behandelten 40 Frauen und 19 Männern im Alter zwischen 36 und 84 Jahren habe sich dramatisch gebessert, sagte Strasser beim Europäischen Urologenkongreß in Istanbul.

Die Frauen hatten entweder eine Streßinkontinenz, einer hypermobile Urethra oder einer Sphinkter-Insuffizienz. Bei den Männern handelte es sich um Patienten nach Prostatektomie.......

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Desweiteren las ich gerade einen Artikel in den "Urologischen Nachrichten" :

Münchner Urologen wendeten Greenlight-Laser erfolgreich beim BPS an

15.04.2005 - MÜNCHEN (MedCon) –
Die KTP-Laservaporisation der Prostata, das so genannte Greenlight-Laser-Verfahren, wurde an der Urologischen Klinik des Klinikums der Universität München (Campus Großhadern) erfolgreich beim BPS angewendet.

Mit den neuen Laserverfahren behandelten die Urologen in Großhadern bis heute 100 Männer mit Problemen beim Miktionieren. Bei dieser Methode wird das vergrößerte Prostatagewebe durch einen neuartigen hochenergetischen KTP (Kalium-Titanyl-Phosphat) - Laser vaporisiert, also verdampft. Es entsteht ein sofortiger Gewebeabtrag. Da die neue Technik äußerst nebenwirkungsarm ist und im Gegensatz zur herkömmlichen Technik kaum Blutungen auftreten, wurde das Verfahren anfangs ausschließlich bei Hoch-Risiko-Patienten angewendet.

Verbesserte Harnflussrate

Nachdem sich die Komplikationsrate verringerte und die Harnflussrate verbesserte, wurden zunehmend Patienten ohne relevante Nebenerkrankungen mit der Lasermethode behandelt. Diese Patienten profitieren nicht nur von der Sicherheit der Technik, sondern müssen außerdem wesentlich kürzer einen Blasenkatheter tragen, dadurch verkürzt sich auch der gesamte Krankenhausaufenthalt.

Inwieweit die Effektivität der KTP-Laservaporisation der Prostata diejenige der transurethrale Resektion der Prostata (TURP) erreichen kann, müssen allerdings laufende vergleichende Studien in der Zukunft beantworten. Die konventionelle TURP muss also weiterhin als Standardtherapie bezeichnet werden. Auch in Großhadern wurden im Jahr 2004 etwa dreimal so viele TURP-Operationen wie
Laserungen durchgeführt.

Informationen: PD Dr. Oliver Reich
Urologische Klinik, Universität München, Campus Großhadern
tel. (0 89) 70 95 37 21
e-mail: oreich@med.uni-muenchen.de (ru)


Ich leg mich wieder hin .sleep:
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Nochmal Neues

Beitrag #2 von eckhard11 » 30 Apr 2005 22:41


Ärzte Zeitung, 24.01.2005

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Neues Op-Verfahren für Männer mit Harnblasenkrebs

"Jenaer Harnblase" vermeidet Impotenz und Inkontinenz weitgehend / Neues Verfahren für jeden zweiten Harnblasenkrebs-Patienten geeignet

JENA (ner). Impotenz und Inkontinenz sind zwei häufige Probleme von Männern, die wegen Harnblasenkrebs operiert werden müssen. Urologen aus Jena haben jetzt ein neues Operationsverfahren entwickelt, das solche Komplikationen weitgehend erspart. Es soll zumindest für jeden zweiten betroffenen Harnblasenkrebs-Patienten geeignet sein.

Bislang wird bei Männern mit Harnblasenkrebs die Harnblase inklusive der Prostata komplett entfernt und aus Darmteilen eine Kunstblase gefertigt. Die Folgen: Fast immer werden die Männer impotent, jeder zweite wird inkontinent. Denn die entsprechenden Nerven, welche an der Prostata entlang laufen, werden geschädigt und der Beckenboden wird geschwächt. Zudem bekommt jeder zehnte Patient später eine Stenose am Übergang zwischen Kunstblase und Harnröhre, was Folge-Operationen nötig macht.

Professor Jörg Schubert von der Urologischen Universitätsklinik in Jena und seine Kollegen machen das deshalb bei ausgewählten Patienten seit etwa einem Jahr anders und sprechen selbstbewußt von der "Jenaer Harnblase". Dabei wird nur noch die obere Hälfte der Prostata reseziert, der untere Teil der Vorsteherdrüse mit angeschlossener Harnröhre bleibt erhalten - ähnlich einer halbierten Apfelsine.

Eine Art Pokal fängt den Urin auf
Deren Fruchtfleisch (Drüsengewebe) wird außerdem herausgeschält, zurück bleibt nur die untere Prostata-Kapsel. "Wir erhalten auf diese Weise eine Art Pokal zum Auffangen des Urins", sagte Schubert zur "Ärzte Zeitung". Der Vorteil: Die Darmersatzblase wird nicht mehr direkt mit der Harnröhre vernäht, sondern mit diesem "Prostata-Pokal". Das soll spätere Stenosen weitgehend ausschließen.

Das Tragen von Windeln ist kein Thema mehr
Vor allem aber werden durch den partiellen Prostata-Erhalt die Nerven geschont, die für die Erektion und die Innervation des Beckenbodens notwendigen sind. Präoperativ potente Männer sind damit auch postoperativ zur Erektion fähig und "das Tragen von Windeln", so Schubert, "ist kein Thema mehr."

Auch die bisher notwendige Zystostomie (suprapubischer Blasenkatheter) zur postoperativen Harnableitung ist nicht mehr nötig - sie führte bislang bei fünf Prozent der Patienten zu Fistelbildungen. Prä- und postoperativ erfolgt ein Biofeedback-Training zur Stärkung des Beckenbodens. Postoperativ erhalten die Patienten für etwa anderthalb Wochen einen Harnröhren-Katheter.

Drittes Novum ist eine spezielle blutarme Op-Technik. Das verkürzt die Operationszeit und senkt den Blutverlust. Bei den 20 seit Februar 2004 operierten Patienten lag der durchschnittliche Blutverlust bei lediglich 360 ml. Bislang oft notwendige Bluttransfusionen sind nun verzichtbar. Damit kommen auch relativ alte Patienten noch für die Operation in Frage.

Nachteile der Methode im Vergleich zur herkömmlichen Operation sieht Schubert nicht. Auch die Radikalität des Eingriffs zur Beseitigung des Tumors sei identisch. Ausgeschlossen werden müssen Patienten mit Prostata-Karzinom sowie vorerst auch Patienten mit multifokalem Tumor und mit Befall der prostatischen Harnröhre - auch wenn diese bei der Jenaer Methode komplett entfernt wird. Dennoch kommen nach Schuberts Angaben etwa 50 Prozent der Blasenkrebs-Patienten für die "Jenaer Harnblase" in Frage.

Ganz neu ist der Versuch, prostata-erhaltend zu operieren, allerdings nicht. Ähnliche Methoden gibt es international seit einigen Jahren. In Kombination mit den gefäßschonenden Techniken, dem Verzicht auf die Zystostomie und mit dem Biofeedback-Training ist es nach Ansicht der Jenaer aber durchaus eine "Weltneuheit".

STICHWORT
Karzinom der Harnblase
Blasenkrebs gilt nach dem Prostatakarzinom als zweithäufigste urologische Tumorart. Betroffen sind vor allem Männer nach dem 60. Lebensjahr. In Deutschland erkranken jährlich etwa 15 000 Menschen. Einzige Behandlungsoption ist die radikale Entfernung der Harnblase, was meist einen gravierenden Einschnitt in die Lebensqualität der Betroffenen bedeutet. Die Fünfjahres-Überlebensrate wird nach Zystektomie und wenn keine Fernmetastasen vorliegen, mit 45 Prozent angegeben. (ner)
____________________________________________________________________________________________________________

Da ich von meiner "5-Jahre-Überlebensrate" erst 1 1/2 Jahre abgesessen habe,
bleibe ich besser die restlichen 3 1/2 Jahre im Bett .sleep:
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Beitrag #3 von eckhard11 » 24 Mai 2005 16:28


Hallo leute,

folgenden beitrag fand ich vorhin in den "Urologischen Nachrichten" :

Sofortige vs. verzögerte Androgenablation beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom
24.05.2005 - FRANKFURT (MedCon) –


Eine Androgenablation verzögert zwar den Progress eines Prostatakarzinoms (Huggins, Hodges, 1941) führt jedoch durch die individuell unterschiedliche, oft erst spät auftretende Hormoninsensibilität nicht zur Heilung.

Die Unterdrückung der männlichen Hormone, heute meist durch die Depotform von LHRH-Agonisten vorgenommen, kann nun sofort, das heißt, direkt nach Diagnosestellung oder verzögert, das heißt, erst bei Auftreten von Symptomen (Schmerzen, Harntransportstörungen, Blutungen) vorgenommen werden. Für beide Regime gibt es Pros und Contras.

Wie aus Schema 1 ersichtlich, kommt ein verzögert androgenablativ Behandelter früher in den Progress, profitiert allerdings von den fehlenden Nebenwirkungen durch eine Hormonablation in der Zeit bis zum Progress (schraffierte Fläche in Abbildung 1). Und diese Nebenwirkungen sind auch neben Libido- und Potenzverlust nicht unerheblich.

Neben der oft zitierten Vacurg-Studie (Byar et al. 1973) kam auch die Schlussauswertung des EORTC-GU-Protokolls 30805, das nach 15 Jahren den Effekt einer Androgenablation beurteilte, zu dem Ergebnis, dass die Androgenablation nur palliativ ist. Die Lebensqualität war durch Nebenwirkungen vermindert. Das Protokoll empfahl daher die verzögerte Hormontherapie, erst bei symptomatischer, metastatischer Erkrankung sollte damit begonnen werden (Robinson et al 1995).

Medical Research
Council-Studie 1997

Aus den Ergebnissen der Medical Research Council-Studie von 1997, die eine sofortige mit einer verzögerten Androgenblockade prospektiv randomisiert mit einander verglich, ging jedoch hervor, dass progressionsbedingte Komplikationen wie Rückenmarkskompressionen, Ureter- und Urethraobstruktionen sowie Weichteilmetastasen in der verzögert behandelten Gruppe signifikant höher waren. Und Messing et al. zeigten auf der AUA 1999, dass eine sofortige Androgenablation bei positiven Lymphknoten während einer radikalen Prostatektomie sogar die Überlebenszeit verlängert. Zumindest in diesen Fällen sollte man sofort hormonell behandeln.

Auf der anderen Seite zeigten Pound et al. aus der Johns Hopkins Clinic in Baltimore 1997, dass zwar 32 Prozent der radikal prostatektomierten Patienten ohne positive Lymphknoten nach zehn Jahren einen PSA-Relaps haben, dass diese Patienten unbehandelt jedoch erst sieben Jahre nach dem PSA-Anstieg Metastasen entwickelten und – androgenablativ behandelt – im Durchschnitt noch weitere fünf Jahre (insgesamt also zwölf Jahre) überlebten.

Zusammenfassend muss der behandelnde Urologe den betroffenen Patienten behutsam aber umfassend über diese Möglichkeiten aufklären, ihm Vor- und Nachteile einer sofortigen gegenüber einer verzögerten Hormontherapie in verständlicher Form auflisten und ihn in die Entscheidung einbeziehen. Eine schwierige, zeitaufwendige aber unerlässliche Maxime verantwortungsbewussten ärztlichen Handelns.


Autor: Prof. Dr. Gerd Ludwig
Urologische Klinik, Städtische Kliniken Frankfurt a. Main-Höchst
Gotenstraße 6 – 8
65929 Frankfurt
e-mail: Gerd.Ludwig.Urologie@skfh.de


Da sind zwar tolle medizinische Wörter drin, die ich eh´ nicht alle verstehe, aber interessant sind - für Betroffene - eigentlich die beiden letzten Absätze.....

Ich leg mich - prostatabefreit - wieder hin .sleep:
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Beitrag #4 von eckhard11 » 28 Mai 2005 17:52


Hallo Leute,

gerade fand ich folgenden Artikel in den Urologischen Nachrichten :

Sakrale Deafferentation und Stimulation der Vorderwurzel: Hohe Kontinenzraten erreichbar
25.05.2005 - BAD WILDUNGEN (MedCon) –

Mittels sakraler Deafferentation mit Implantation eines Vorderwurzelstimulators (SDAF-SARS) kann in den meisten Fällen bei Patienten mit Rückenmarkschädigung und spastischer Harnblase die Kontinenz erhalten werden. Dies unterstreichen in der Zeitschrift Artificial Organs vorgestellte Ergebnisse der Werner-Wicker-Klinik in Bad Wildungen, die zwischen 1986 und 2002 mit dem Verfahren gemacht wurden.

Durch akkurate Anpassung der Stimulationsparameter könne eine Miktion mit niedrigem Widerstand erzielt werden, erklären Johannes Kutzenberger und Kollegen.

Bei insgesamt 440 ausgewerteten paraplegischen Patienten, die für mindestens sechs Monate bis zu 17 Jahren nachbeobachtet wurden, ergab sich in 94,1 Prozent der Fälle eine erfolgreiche Deafferentation. 420 dieser Patienten verwenden den SARS zur Miktion (durchschnittliche Frequenz 4,7-mal pro Tag), 401 Paraplegiker nutzen sie zur Stuhlentleerung (4,9-mal pro Woche).

Bei 364 Patienten (83 Prozent) wurde eine Kontinenz erreicht. Die Rate von Infekten der unteren Harnwege sank von 6,3 pro Jahr vor dem Eingriff auf 1,2 pro Jahr postoperativ ab; die Nierenfunktion der Patienten blieb stabil.

Frühkomplikationen der SDAF-SARS traten in elf Fällen auf (sechs Liquor-Leckagen und fünf Implantatinfektionen); bei 34 Patienten wurde aufgrund von Schwierigkeiten mit Kabel oder Empfänger des SARS eine Reoperation notwendig.


Quelle: Artificial Organs (2005), Vol. 29, No. 3, pp. 239-41 (kap)

Euer aller Ecki legt sich wieder hin .sleep:
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Beitrag #5 von eckhard11 » 28 Mai 2005 18:01


Und gleich noch einen hinterher :

Schwere Ionenstrahlen gegen das Prostata-Ca
27.05.2005 - HEIDELBERG (MedCon) –

Im Juni 2005 beginnt die europaweit erste klinische Studie, die die Wirksamkeit der Ionenstrahltherapie (so genannte schwere Ionen) bei Patienten mit einem Prostatakarzinom untersucht.

Die Studie unter Federführung der Abteilung Strahlentherapie und Radioonkologie des Universitätsklinikums Heidelberg wird in der Bestrahlungseinrichtung der Gesellschaft für Schwerionenforschung GSI, Darmstadt, durchgeführt. Die Bestrahlungsplanung und die weitere Betreuung der Patienten erfolgen in der Heidelberger Klinik unter der Leitung von Prof. Jürgen Debus. Das Universitätsklinikum Heidelberg errichtet derzeit die europaweit erste Anlage zur Ionenstrahltherapie.

Dort können ab 2007 jährlich zirka 1000 Patienten behandelt und damit eine Versorgungslücke bei unbehandelbaren Tumoren geschlossen werden. Neben klinischen Studien zur Therapie von Kopf-/Hals- und Schädelbasistumoren, Weichteilsarkomen und pädiatrischen Tumoren mit Protonen und Kohlenstoffionen sollen auch weiterführende klinische Studien zur Bestrahlung beim Prostatakarzinom durchgeführt werden.

An der Studie nehmen insgesamt 28 Patienten teil, ( Anmerkung : Das sind natürlich viel zu wenig, um ein gesichertes Ergebnis zu erhalten, aber immerhin, es ist ein Anfang ) die an einem lokal fortgeschrittenen, aber nicht metastasierten Prostatakarzinom leiden, das aber aufgrund seiner lokalen Ausdehnung mit einem erhöhten Risiko für ein Therapieversagen nach konventioneller Therapie mit Bestrahlung oder Operation verbunden ist. „Die Patienten erhalten zunächst sechs Tage lang je eine Strahlenbehandlung mit schweren Kohlenstoff-Ionen“, erläutert Debus. Danach wird die Bestrahlung über sechs Wochen als intensitätsmodulierte Strahlentherapie fortgeführt.

„Erste japanische Studien zur Kohlenstoffionentherapie haben bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem Prostatakrebs bereits sehr gute Ergebnisse gebracht“, berichtet PD Daniela Schulz-Ertner, Oberärztin in der Radiologischen Klinik und Leiterin der Studie. Mehr als 80 Prozent der japanischen Patienten mit lokal fortgeschrittenem Prostatakrebs zeigten nach fünf Jahren keinen Rückfall der Erkrankung.


Informationen: Prof. Jürgen Debus
tel. (0 62 21) 56 82 01
e-mail:
juergen_debus@med.uni-heidelberg.de (idw)

Schönen, heißen Samstag wünscht
der liegende .sleep:
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Beitrag #6 von eckhard11 » 13 Jun 2005 23:32


Spasmolytika beruhigen die Blase auch nachts

Medikation plus Miktionstraining senken bei Dranginkontinenz die Rate der Inkontinenz-Episoden

Jeder Ausflug, jeder Einkaufsbummel wird für sie zur Zitterpartie, beherrscht vom Gedanken: Hoffentlich schaffe ich es noch rechtzeitig bis zur nächsten Toilette! Gemeint sind Patienten mit einer Dranginkontinenz, nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Inkontinenzhilfe (GIH) ein Fünftel der Frauen und ein Drittel der Männer.

Der überfallartige Harndrang kann motorisch oder sensorisch bedingt sein: Entweder ist der Blasenmuskel hyperaktiv oder Nervenimpulse melden bereits bei halbvoller Blase intensiven Harndrang, was eine reflektorische Öffnung des Schließmuskels auslöst. Durch eine Basisdiagnostik mit körperlicher Untersuchung, Miktionsprotokoll, Urinanalyse und Sonographie läßt sich die Dranginkontinenz meist gut erkennen. Zusätzlich sollte nach Erkrankungen gefahndet werden, die ihr oft zugrundeliegen wie chronische Entzündungen, Prostatavergrößerung, Harnröhrenstenosen, Tumoren oder Strahlenschäden, gelegentlich auch psychovegetative Störungen. Solche Ursachen zu erkennen und adäquat zu behandeln ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie.

Für die symptomatische Behandlung von Patienten mit Dranginkontinenz wird ein multimodales Konzept empfohlen. Ein wichtiges Element hierbei ist die Anwendung eines Spasmolytikums: Es vermindert die Kontraktilität des Detrusormuskels und setzt die sensible Reizschwelle für den Harndrang herab. Oxybutynin (etwa Dridase®) gilt immer noch als Goldstandard, weil damit Ansprechraten von bis zu 80 Prozent erreicht werden. Ähnlich wirksam ist das nicht liquorgängige Trospiumchlorid (etwa Spasmex®), wie eine Zusammenfassung bisheriger Studien bestätigt (World J Urol 19, 2001, 336). Demnach eignet es sich auch gut für Kinder mit Enuresis: 46 Prozent werden vollständig geheilt, bei den übrigen vermindern sich die nächtlichen Inkontinenzepisoden um die Hälfte.

Auch für ältere Patienten ist diese Therapie vorteilhaft, da sie oft mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen. Eine Studie mit mehr als 2000 Patienten ergab: Mit Trospiumchlorid sinkt die Miktionsfrequenz um 40 Prozent, die Patienten werden mobiler, können besser durchschlafen und sind nicht mehr so depressiv.

Als effektiv bei Dranginkontinenz hat sich auch Tolterodin (Detrusitol®) erwiesen: Es hilft auch Patienten mit Mischinkontinenz. Mehrere Studien belegen, daß die Patienten nachts seltener zur Toilette müssen und sich daher tags ausgeruhter fühlen. Tolterodin ist mittlerweile auch als Retard-Präparat erhältlich. In einer Studie mit mehr als 1500 Patienten hat sich die Retardformulierung im Vergleich zu Placebo sowie zu dem nicht-retardierten Präparat als effektiver und besser verträglich erwiesen (Urology 57, 2001, 414).

Zur Beruhigung des Detrusors eignet sich darüber hinaus Propiverin (Mictonorm®, Mictonetten®). Die Effektivität wurde in einer Studie mit 4390 Patienten evaluiert. Dabei erwies sich, daß die Substanz auch für Kinder und Jugendliche geeignet ist. Die Häufigkeit des Einnässens am Tage und in der Nacht sank, außerdem verminderten sich Harndrang, die Miktionsfrequenz und die Zahl der nassen Windeln.

Das papaverinähnliche Flavoxat (Spasuret®) kann eine sensorische Dranginkontinenz lindern. Bei leichteren Formen werden häufig pflanzliche Urologika wie Kürbissamenextrakte verordnet.

Zusätzlich zur Medikation ist bei Patienten mit Dranginkontinenz ein Miktionstraining angebracht. Hierbei zögern die Patienten die Urinentleerung hinaus, etwa indem sie bei Harndrang eine Sanduhr umdrehen und erst dann zur Toilette gehen, wenn die Sanduhr abgelaufen ist. Dieses Training soll die Neubildung hemmender Reflexbahnen zur Blase fördern, die durch Alterungsprozesse oder durch neurologische Erkrankungen untergegangen sind.

Zum Miktionstraining gehört auch das Führen eines Miktionstagebuchs. Ziel dabei ist es, daß die Patienten mit ihren Miktionsrhythmen vertraut werden und genau wissen, wann sie sich in der Nähe einer Toilette aufhalten müssen.

Quelle : ÄrzteZeitung online ( www.aerztezeitung.de )

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Beitrag #7 von eckhard11 » 14 Aug 2005 14:47


Erhöhter Vitamin D-Spiegel senkt Krebsrisiko

Wer sich zu oft und zu lange intensiver Sonnenstrahlung aussetzt, erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Ein Sonnenbad kann aber auch eine positive Wirkung auf die Gesundheit haben. So berichteten amerikanische Forscher dreier Institute in Kalifornien im Fachblatt "Cancer Research", dass bei Männern, die sich häufiger dem Sonnenlicht aussetzen, das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken um mehr als die Hälfte sinkt.

Die Wissenschaftler untersuchten 450 Männer mit fortgeschrittenem Prostatakarzinom und eine gleich große gesunde Kontrollgruppe. Mithilfe eines so genannten Reflektometers ermittelten sie die Stärke der Hautbräunung an einer sonnengeschützten Stelle des Unterarms und an der Stirn. Während sich die Messwerte für die Unterarme in beiden Gruppen ähnelten, stellten sie bei den gesunden, "krebsfreien" Männern eine deutlich dunklere Stirnhaut fest, die also häufiger der Sonne ausgesetzt war. Befragungen zur Häufigkeit einer Sonnenbestrahlung bestätigten, dass die Krebspatienten generell weniger Zeit im Freien verbracht haben.

Da Sonnenlicht die Vitamin D-Produktion in der Haut fördert, führen die Wissenschaftler die Krebs hemmende Wirkung der Sonnenstrahlen auf den erhöhten Vitamin D-Spiegel im Körper zurück. Allerdings warnen die Forscher auch vor übermäßigem Sonnenbaden als Vorsorgemaßnahme. Sinnvoller wäre es, vermehrt Vitamin D mit der Nahrung aufzunehmen. Welche Tagesdosis für eine optimale Schutzwirkung nötig ist, ist aber noch nicht bekannt. In weiteren Untersuchungen wollen die Wissenschaftler untersuchen, welche Strahlendosis das Prostatakrebs-Risiko senkt, ohne das Hautkrebsrisiko zu erhöhen.

Quelle(n):
John, E.M., Schwartz, G.G., et al.: Sun Exposure, Vitamin D Receptor Gene Polymorphisms, and Risk of Advanced Prostate Cancer. Cancer Research 65, pp. 5470-5479 (15. Juni 2005)

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nosokomiale Infektionen in Krankenhäusern

Beitrag #8 von eckhard11 » 15 Aug 2005 23:26


Hallo Leute,

gerade fand ich im Innovations Report ( www.idea-tv.de ) folgenden interessanten, aber äusserst unangenehmen Bericht :

In Deutschland treten jedes Jahr circa 600.000 ( !! ) nosokomiale Infektionen auf, das sind Infektionen, die in Einrichtungen des Gesundheitswesens (insbesondere in Krankenhäusern) erworben werden. Das neue Heft der Gesundheitsberichterstattung des Bundes am Robert Koch-Institut zum Thema nosokomiale Infektionen gibt auf knapp zwanzig Seiten einen Überblick über die Verbreitung und die Entstehung solcher Infektionen, über Risikofaktoren und die wichtigsten Erreger. Außerdem werden medizinische und ökonomische Folgen nosokomialer Infektionen diskutiert und Präventionsmöglichkeiten aufgezeigt.

Die häufigsten und gleichzeitig bedeutsamsten nosokomialen Infektionen sind Harnweginfektionen, Infektionen der Atemwege, postoperative Wundinfektionen und die Sepsis (Blutvergiftung). Eine Einstufung als nosokomiale oder Krankenhausinfektion bedeutet nicht automatisch ein ärztliches oder pflegerisches Verschulden. So steigt etwa aufgrund immer älterer Patienten und solcher mit chronischen Vorerkrankungen das Risiko, eine Krankenhausinfektion zu erleiden. Auch die Umgebung im Hospital, zum Beispiel die Nähe zu anderen Patienten fördert die Ausbreitung nosokomialer Infektionserreger. Zudem vergrößern invasive Maßnahmen wie Operationen, Katheter oder Beatmungsgeräte die Möglichkeit, dass Erreger (die teilweise aus der normalen Bakterienflora auf Haut oder Schleimhäuten stammen) in den Körper eindringen. Allerdings können auch durch unzureichende hygienische Maßnahmen, zum Beispiel nicht ausreichend desinfizierte Hände des medizinischen Personals, Infektionen übertragen werden.

Durch geeignete Erfassung und Bewertung sowie Einsatz und Schulung von Hygienefachpersonal lässt sich die Zahl der Krankenhausinfektionen verringern. Seit Anfang 2001 gibt es mit dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) erstmals gesetzliche Vorgaben, die Infektionen in Krankenhäusern und Einrichtungen für ambulantes Operieren besser erkennen lassen und damit Voraussetzungen verbessern, Präventionsmaßnahmen zu intensivieren. Das Robert Koch-Institut legt fest, welche nosokomialen Infektionen und welche Kranheitserreger mit speziellen Resistenzen und Multiresistenzen erfasst werden müssen. Durch entsprechende Dokumentation und Bewertung sollen die Einrichtungen Schwächen im Hygienemanagement besser identifizieren. Die konsequente Umsetzung der Empfehlungen der mit dem IfSG gesetzlich verankerten Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention unterstützt die Präventionsmaßnahmen.

Das Robert Koch-Institut, das die Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE) in Kooperation mit dem Statistischen Bundesamt durchführt, veröffentlicht seit August 2000 regelmäßig GBE-Themenhefte. Die Themen umfassen alle Bereiche des Gesund-heitswesens. Das GBE-Heft Nosokomiale Infektionen kann kostenlos angefordert werden beim Robert Koch-Institut, Gesundheitsberichterstattung, Seestraße 10, 13353 Berlin, Fax: 01888/754-3513, Tel. 01888/754-3234, E-Mail gbe@rki.de

Quelle :
Pressestelle des Robert Koch-Instituts
Nordufer 20, 13353 Berlin
Tel.: +49 (0)1888/754-2562
Fax: +49 (0)1888/754-2265
E-Mail:EitnerC@rki.de


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Beitrag #9 von eckhard11 » 24 Aug 2005 09:27


Hallo Leute,

der nachfolgende Bericht gehört zwar eigentlich nicht hier hinein, aber ich glaube, da sicherlich einige der Leser an Darmproblemen leiden, kann der Artikel hier erscheinen.
______________________________________________________________________________

Bei Darmentzündung zum Fett greifen

Phosphatidylcholine als Therapiealternative bei Colitis ulcerosa

Mediziner der Universität Heidelberg gehen einem ungewöhnlichen Therapieansatz bei Dickdarmentzündung nach: Mit Fetten in Tablettenform sollen Colitis-ulcerosa-Patienten Linderung erfahren. Die Colitis ulcerosa (CU) ist eine chronische Dickdarmentzündung, unter der vor allem junge Menschen leiden.

Fette sind ein wesentlicher Bestandteil der Schutzschicht von Schleimhautzellen im menschlichen Darm. Über 90 Prozent sind Phosphatidylcholine. Wolfgang Stremmel, Facharzt für Magen-Darm-Erkrankungen, und seine Kollegen von der Universität Heidelberg überprüften nun, ob örtlich wirkende Phosphatidylcholine die Schutzschicht der Darmwand verbessern. Das Ziel sollte sein, die Beschwerden in einem schweren Colitis-ulcerosa-Schub mit Fetten behandeln zu können statt wie bisher mit Kortison oder sog. Immunsuppressiva (abwehrschwächende Medikamente).

60 kortisonfreie CU-Patienten teilte das Forscherteam in zwei Gruppen auf: Unwissend, in welche Gruppe sie eingeteilt waren, erhielten sie entweder Phosphatidylcholin (Lecithin) in speziellen Kapseln oder ein Plazebopräparat. Nach drei Monaten waren die Erfolge in der Lecithin-Gruppe bemerkenswert. Bei 90 Prozent der Personen nahmen die Beschwerden und/oder der Schweregrad der Erkrankung ab, verglichen zu den 10 Prozent in der Plazebogruppe. Etwa jeder Zweite gab an, mit Lecithin habe sich seine Lebensqualität in den drei Monaten bereits verbessert. Nebenwirkungen wurden bis auf Blähungen keine beobachtet.

Phosphatidylcholin scheint die Schleimhautzellwand zu regenerieren und vor Fremdeinflüssen zu schützen, erklären die Forscher die deutliche Wirksamkeit. Verkapselte Lecithin-Granulate könnten daher eine "sichere und nützliche" Alternative bei der CU-Therapie sein. Sie fordern Langzeitstudien, um den Nutzen und eventuelle Nebeneffekte genau abzuschätzen.

Quelle(n):
Stremmel, W. et al: Retarded release phosphatidylcholine benefits patients with chronic active ulcerative colitis. Gut 54: 966-971, 2005
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Re: nosokomiale Infektionen in Krankenhäusern

Beitrag #10 von mehlbox2001 » 26 Aug 2005 03:37


eckhard11 hat geschrieben:Hallo Leute,

gerade fand ich im Innovations Report ( www.idea-tv.de ) folgenden interessanten, aber äusserst unangenehmen Bericht :

In Deutschland treten jedes Jahr circa 600.000 ( !! ) nosokomiale Infektionen auf, das sind Infektionen, die in Einrichtungen des Gesundheitswesens (insbesondere in Krankenhäusern) erworben werden. Das neue Heft der Gesundheitsberichterstattung des Bundes am Robert Koch-Institut zum Thema nosokomiale Infektionen gibt auf knapp zwanzig Seiten einen Überblick über die Verbreitung und die Entstehung solcher Infektionen, über Risikofaktoren und die wichtigsten Erreger. Außerdem werden medizinische und ökonomische Folgen nosokomialer Infektionen diskutiert und Präventionsmöglichkeiten aufgezeigt.

Die häufigsten und gleichzeitig bedeutsamsten nosokomialen Infektionen sind Harnweginfektionen, Infektionen der Atemwege, postoperative Wundinfektionen und die Sepsis (Blutvergiftung). Eine Einstufung als nosokomiale oder Krankenhausinfektion bedeutet nicht automatisch ein ärztliches oder pflegerisches Verschulden. So steigt etwa aufgrund immer älterer Patienten und solcher mit chronischen Vorerkrankungen das Risiko, eine Krankenhausinfektion zu erleiden. Auch die Umgebung im Hospital, zum Beispiel die Nähe zu anderen Patienten fördert die Ausbreitung nosokomialer Infektionserreger. Zudem vergrößern invasive Maßnahmen wie Operationen, Katheter oder Beatmungsgeräte die Möglichkeit, dass Erreger (die teilweise aus der normalen Bakterienflora auf Haut oder Schleimhäuten stammen) in den Körper eindringen. Allerdings können auch durch unzureichende hygienische Maßnahmen, zum Beispiel nicht ausreichend desinfizierte Hände des medizinischen Personals, Infektionen übertragen werden.

Durch geeignete Erfassung und Bewertung sowie Einsatz und Schulung von Hygienefachpersonal lässt sich die Zahl der Krankenhausinfektionen verringern. Seit Anfang 2001 gibt es mit dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) erstmals gesetzliche Vorgaben, die Infektionen in Krankenhäusern und Einrichtungen für ambulantes Operieren besser erkennen lassen und damit Voraussetzungen verbessern, Präventionsmaßnahmen zu intensivieren. Das Robert Koch-Institut legt fest, welche nosokomialen Infektionen und welche Kranheitserreger mit speziellen Resistenzen und Multiresistenzen erfasst werden müssen. Durch entsprechende Dokumentation und Bewertung sollen die Einrichtungen Schwächen im Hygienemanagement besser identifizieren. Die konsequente Umsetzung der Empfehlungen der mit dem IfSG gesetzlich verankerten Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention unterstützt die Präventionsmaßnahmen.

Das Robert Koch-Institut, das die Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE) in Kooperation mit dem Statistischen Bundesamt durchführt, veröffentlicht seit August 2000 regelmäßig GBE-Themenhefte. Die Themen umfassen alle Bereiche des Gesund-heitswesens. Das GBE-Heft Nosokomiale Infektionen kann kostenlos angefordert werden beim Robert Koch-Institut, Gesundheitsberichterstattung, Seestraße 10, 13353 Berlin, Fax: 01888/754-3513, Tel. 01888/754-3234, E-Mail gbe@rki.de

Quelle :
Pressestelle des Robert Koch-Instituts
Nordufer 20, 13353 Berlin
Tel.: +49 (0)1888/754-2562
Fax: +49 (0)1888/754-2265
E-Mail:EitnerC@rki.de


Ich leg mich hin, aber nicht ins Krankenhaus..... .sleep:
Eckhard


Hallo Eckhard,

da kann ich grad ein Liedchen von singen. Hab am Montag Abend meinen Ex mit 40 Fieber und kaltem Schweiß in die Klinik gefahren Eigentlich sollte es ja bloß eine kleine ambulante Operation am Ellenbogen-Schleimbeutel werden ... Ich setzte den Artikel im Sinne von Thomas fort: Nie wieder ambulante OP! Beim Proktologen und allgemeinen Ambu-Chirurgen gab's bei drei ambulanten OPs in den letzten fünf Jahren jedes Mal Schwierigkeiten!

Bei "normalen" postoperativen Infektionen und deren Folgen wie hohem Fieber und Entzündungen kann man nämlich im Krankenhaus sofort und rund um die Uhr "klingeln", während man sich zu Hause geniert, den Notarzt anzurufen. Geb zu, momentan bin ich emotional sehr betroffen ...

Andreas
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