Protata-OP "die" Lösung des Inkontinenz-Problems?

Hier geht es um Probleme mit der Prostata und eine daraus entstandene Inkontinenz.

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Vorerst keine Op

Beitrag #31 von Siggi » 30 Mär 2006 10:45


Hallo Mitleidende,

nachdem monatelang die Frage nach Prostata-Op als Damoklesschwert über mir schwebte und mich das Problem beschäftigte, ist nach einer Op die Inko weg oder nicht, hat sich der Urologe salomonisch geäussert: nach der vierteljährigen Medikamenten-Behandlung "sieht die Sache gut aus". Und: Vorerst keine Operation erforderlich. Vorerst!

Nun hat sich allerdings herausgestellt, dass eines der Medikamente, nämlich Proscar, so heftige Nebenwirkungen bei mir ausgelöst hat, dass sich der Arzt entschliessen musste, es abzusetzen. Ob nun die alleinige Einnahme von Urionuno den gleichen Effekt bringt wie in der Kombination, steht in den Sternen... In sechs Wochen, meint der Doktor, wissen wir mehr.

Und geblieben ist? Die Inko!!!!

Tschüsschen!

Siggi
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Schon trocken ?

Beitrag #32 von oschlarp » 19 Nov 2006 00:31


Lieber Gulliaum,
Inkontinenz nach radikaler (offensichtlich perinealer) Prostatektomie besteht bei der Mehrzahl der Patienten nach 6 Monaten nach der OP nicht mehr (Vielleicht eine Sicherheitsvorlage/tag), Danach kann man aber nicht mit einer spontanen Besserung trotz BeBo rechnen. Also wenn diese Problem immer noch besteht, solltest Du Kontakt mit einem Inkontinenzzentrum suchen. Die Frage ist nur: wer ist ein solches Zentrum ? Unsere Abteilung forscht schon seit 5 Jahren am Thema männliche Inkontinenz. Wir haben schon sehr viele Methoden ausprobiert. Wäre neugierig wie es nun um Dich steht.
Dr. Oliver Schlarp
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Statt Operation nur medikamentöse Behandlung

Beitrag #33 von Siggi » 31 Jan 2007 16:07


Hallo,

vor etwas mehr als eineinhalb Jahre stellte ich die Frage: Löst eine Prostata-Operation das Inkontinenz-Problem? Es war erfreulich, dass diese Fragestellung ein so breites Echo hatte; und ich bin dankbar für die vielen Ratschläge und Hinweise. Sie haben mich psyschisch mächtig aufgebaut. Also: Dank allen!

Inzwischen herrscht nach Konsultation mit und Untersuchung von nunmehr vier (!) Urologen für mich Klarheit: Eine Prostata-Operation würde bei mir nicht zur Beseitigung der Inkontinenz führen. Was bleibt, ist die medikamentöse Behandlung. Und die erfolgt intensiv!

Nach der langen Zeit, da ich Tabletten und Kapseln mit verschiedenen Wirkstoffen schlucke, glaube ich langsam Land zu sehen. Das Wachstum der Prostata ist aufgehalten und die Inko-Intensität beginnt nachzulassen. Ich hoffe auf weitere spürbare Besserung.

Mit besten Grüßen
Siggi
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