Ein Thema, in welchem Spass und Humor vorherrschen sollen

Hier geht es um Probleme mit der Prostata und eine daraus entstandene Inkontinenz.

Moderatoren: Marco N., Georges

Ein Thema, in welchem Spass und Humor vorherrschen sollen

Beitrag #1 von eckhard11 » 21 Aug 2005 01:05


Hallo Leute,

da in allen Foren und allen Themen eigentlich immer nur über Krankheit, Isolation und andere negative Vorkommnisse geschrieben wird, denke ich, dass wir - zumindestens in unserem Forum - auch einmal ein humorvolles und lustiges Thema einrichten sollten.

In diesem Thema können/sollen die Benutzer und Besucher lustige oder humorvolle, spannende oder unglaubliche Geschichten posten, die eventuell allen Lesern den grauen Alltag etwas erhellen.
Diese Geschichten können selbst erlebt sein, irgendwo geklaut oder abgeschrieben sein, sie können vom HörenSagen sein oder ganz einfach erfunden, egal, die Hauptsache ist, sie sind auf ihre Weise lustig, charmant, humorvoll oder spannend.
Vielleicht werden dann ja auch einmal unsere “stillen Mitleser” in die Tastatur gehen und sich etwas öffnen.

Ich bitte aber herzlich darum, möglichst nicht nur Witze zu posten ( dies soll keine Witzseite werden !! ) und schon gar keine Witze und/oder Geschichten, welche sich nur unterhalb der Gürtellinie abspielen.
Natürlich kann auch einmal ein etwas derberer Spass dabei sein, ( wir sind ja keine Engel ), aber bitte, bitte keine Sauereien, keine fremdenfeindlichen Bemerkungen, keine Neonazi-Parolen oder beleidigende Geschichten über Andersdenkende oder Andersgläubige

Ich behalte mir ausdrücklich vor, entsprechende Beiträge zu löschen !

Ich leg mich jetzt hin .sleep:
Zuletzt geändert von eckhard11 am 24 Okt 2005 13:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Ein echtes Schlitzohr

Beitrag #2 von eckhard11 » 21 Aug 2005 01:22


Um zu demonstrieren, was ich so meine, hier meine erste - erfundene - Geschichte :

So gegen Ende des Jahres 2001 wurde ich von einem Bekannten namens Sebastian Seitel angerufen.
Sebastian befand sich in einer etwas prekären Situation, wie er damals charmant untertrieb.
Er war Eigentümer einer kleinen Firma, welche Kupplungen für Telefonkabel herstellte und damit gute Gewinne einfuhr.
Wie viele andere, konnte er der Versuchung nicht widerstehen und hatte am “Neuen Markt” kräftig inverstiert.
Wie viele andere hatte er nach dem Crash alles verloren.
Er besass zwar noch seine Firma, die ihn soeben über Wasser hielt, war aber finanziell so sehr angeschlagen, dass er keine etwas größeren Aufträge mehr vorfinanzieren konnte.
Die Bank, die ihn in die Situation gebracht hatte, gab ihm natürlich keinen Kredit.
Ich dachte erst, er wolle mich anpumpen, aber dem war nicht so.

Aber von Anfang an :
Sebastian hatte einen Kunden aus dem Wirtschaftsministerium in Kairo, von welchem er wusste, dass dieser in Kürze einen Auftrag in beträchtlicher Höhe vergeben würde. In Ägypten sollten ein Teil der Telefonleitungen ausgetauscht werden. Ein solches Geschäft würde Sebastian wieder nach oben spülen.
Er hoffte, wenn er seiner Hausbank einen solchen Auftrag vorlegen würde, dann wäre die Bank bereit, die erforderlichen Mittel vorzustrecken. So hatte der Kundenberater seiner Hausbank durchklingen lassen..

Diesen ägyptischen Kunden hatte Sebastian vorher schon einige Zeit bearbeitet, um den Auftrag zu ergattern, hatte sich weit aus dem Fenster gelehnt und mit seinen Verbindungen geprahlt, welche er hier in Deutschland hätte, hatte aber bisher keinen Erfolg bei dem Ägypter verbuchen können.
Überraschenderweise kündigte der massgebliche Politiker sein Kommen an, da er mit einer Wirtschaftsdelegation Berlin besuche und bereit sei, sich mit Sebastian im Restaurant des Adlon zum Mittagessen zu treffen.
Er erwähnte wie nebenbei, dass er hoffe, Sebastian hätte tatsächlich so gute Verbindungen zu verschiedenen Grössen aus Film, Funk und Fernsehen, damit das Mittagessen angenehm und erfolgreich verlaufen würde.

Sebastian war geschockt. Er kannte natürlich niemanden, von ein paar Hertha-Fussballern einmal abgesehen.
Aber er glaubte, aus dem Telefonat herausgehört zu haben, dass dies ein ziemlich wichtiger Punkt für den Ägypter war.
Da Sebastian finanziell mittlerweile das Wasser schon in den Unterkiefer floss, verfiel er in seiner Panik auf eine abstruse Idee:

Er wusste aus der Presse, dass sich häufig einer der bekanntesten deutschen Fernsehstars, nämlich ein Thomas Gottschalk, zum Mittagessen im Adlon aufhielt.
Sebastian kratzte seine letzten Taler zusammen, nahm sein Herz in die Hand und suchte Gottschalk im Adlon auf.
Er habe hier 30.000,00 DM, wäre ganz verzweifelt und sähe seine letzte Chance darin, dass Gottschalk, wenn Sebastian mit dem ägyptischen Ministerialdirigenten zum Essen im Adlon weilte, an seinen Tisch käme und ihn per Handschlag und mit Vornamen begrüssen würde.
Dies würde Sebastian in den Augen seines Gastes wichtig erscheinen lassen usw.usw.
Es wäre eine Sache von ein bis zwei Minuten, die er mit einem Honorar von eben diesen 30.000,00 DM zu begleichen gedächte.
Gottschalk liess sich - nicht zuletzt wegen Sebastians flehendem Blick - auf den Handel ein.
Sie verabredeten sich darauf, dass Gottschalk Donnerstag Mittag Punkt 13:30 Uhr Sebastians Tisch aufsuchen würde.

Jetzt kam ich ins Spiel :

Ich sollte mich ebenfalls - natürlich auf meine Kosten - im Adlon aufhalten. In dem Moment, in welchem ich sähe, dass Gottschalk aufstände, um zu Sebastians Tisch zu gehen, sollte ich Sebastian auf seinem Handy anrufen und so tun, als wäre ich ein Kunde, der über eine Lieferung verhandeln wolle.
Wichtig wäre eben der Zeitpunkt. Alles andere sollte ich ihm überlassen.

Zum angegebenen Zeitpunkt sassen alle Protagonisten auf den Plätzen: Sebastian mit dem Ägypter in einer Nische, Gottschalk und seine Vasallen an einem grossen Tisch ziemlich im Zentrum des großen Restaurantes und ich an der Bar, von welcher ich einen guten Überblick hatte.

Als Gottschalk punkt halb Zwei aufstand, drückte ich die Wahlwiederholung meines Handys und hatte Sebastian sofort an der Muschel.
Wir plauderten nur sehr kurz, da stand Gottschalk auch schon an seinem Tisch. Der Ägypter erkannte Gottschalk sofort und wurde ganz nervös.
Den folgenden Dialog habe ich durch das Handy mitbekommen, und ich schwöre Stein und Bein, dass er sich genau so abgespielt hat :

Gottschalk ( Sebastian auf die Schulter klopfend ):
“Hallo Sebastian, Dich habe ich ja schon lange nicht mehr gesehen”
Sebastian machte nur eine kurze Handbewegung und sprach weiter mit mir.
Gottschalk ( Sebastian noch einmal vor die Schulter stossend ):
“Mensch, hast Du keine Lust, mich am Wochenende zu besuchen? Wir machen eine Riesenparty. Jauch und Krüger kommen auch”
Sebastian: “Moment, Moment” und sprach weiterhin ins Handy, als würden wir ein wer weiss was für wichtiges Gespräch führen.
Gottschalk wollte für seine 30-tausend Emmchen was tun, begrüsste den Ägypter und wandte sich wieder an Sebastian, um nochmals etwas zu sagen.
In diesem Moment dreht sich Sebastian um, sieht Gottschalk an und sagt mit erhobener Stimme :
"Tommi, Du bist eine Nervensäge. Verschwinde endlich. Siehst Du nicht, dass ich telefoniere?"

Gottschalk guckt ihn an wie ein Auto, dreht sich um und trollt sich.
Der Ägypter war sichtlich beeindruckt.
Sebastian erhielt den Auftrag.
Bei Gottschalk hat er sich hinterher entschuldigt. Der war begeistert von dieser Chupze.
Heute geht es Sebastian wieder gut.

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Im Schwimmbad

Beitrag #3 von Jens Schriever » 21 Aug 2005 22:05


Ein schöner Tag im Schwimmbad:
Ich packe so gegen 11 Uhr an einem freien Mittwoch mein Handtuch, ein Buch, eine Flasche Mineralwasser und eine Flasche Sonnencreme ein und setze mich ins Auto. Natürlich müsste ich nicht mit dem Auto fahren. Ich könnte ja auch mit dem Rad fahren. Aber Rad fahren ist genauso zum Kotzen wie Straßenbahn fahren... und zu Fuß geht nun wirklich nicht! Also, ich fahre zum Schwimmbad.
Je näher ich dem Schwimmbad komme, um so größer wird die Zahl der Radfahrer, die mit sonnigem Gemüt kreuz und quer nebeneinander und sowieso überall auf der Strasse herumschlingern, die Sonnenbrille auf der Nase und tonnenweise Krempel im Körbchen, wie zum Beispiel Luftmatratzen, Kühlboxen, Sonnenschirme oder ihren Nachwuchs. Man könnte glauben, manche wären aus ihren Häusern vertrieben auf dem Weg in die Fremde ... aber nein, sie wollen tatsächlich nur einen Tag ins Schwimmbad.
In tiefem Vertrauen auf den lieben Gott und meine Geduld rauschen sie also unkoordiniert vor meinem Auto herum... aber ich lasse mich nicht entmutigen und suche einen Parkplatz. Schatten wäre toll. Am besten nicht zu weit weg.
Ich suche ungefähr eine halbe Stunde und stelle mich dann siebeneinhalb
Kilometer vom Eingang entfernt gegen die Fahrtrichtung im absoluten
Halteverbot auf einen sonnendurchfluteten Radweg, den die oben erwähnten
Bekloppten komischerweise eisern ignorieren.
Vor der Kasse steht eine riesige Menschenmenge. Darunter auch fünf ältere
Herren in Team Telekom-Outfits, die lauthals verkünden, dass sie nach 20
Kilometern Rad fahren jetzt noch 25 Bahnen schwimmen werden...
Interessante Triathlon-Variante: mit dem Fahrrad ins Schwimmbad, mit dem
Krankenwagen wieder zurück.
Drei Teenies zwängen sich durch die Reihe nach vorn. Auf meinen freundlichen Hinweis, sie sollten sich doch bitte hinten anstellen, antwortet einer mit einem ebenso freundlichen: “Halt doch die Fresse, Schwuchtel!! Aber ich freu mich einfach nur weiter auf das kühle Nass und passe nebenbei auf, dass mir im Gedränge keiner den Geldbeutel klaut.
An der Kasse mache ich meinen Anspruch auf Ermäßigung geltend. Die freundliche Dame bittet mich herein, lässt sich Studentenausweis, Personalausweis, Führerschein, EC-Karte, Organspender-Karte, Impfpass und Geburtsurkunde vorlegen und unterzieht mich einem Lügendetektor- Test. Nachdem das BKA meine Fingerabdrücke überprüft hat gewährt man mir tatsächlich ermäßigten Einlass in den Badespass-Park!
Ich suche mir ein nettes Plätzchen auf der Wiese, lege mein original rotes Schwuchteltuch auf ein Ameisenloch und eine alte Portion Pommes und freu mich auf den schönen Tag. Die Vöglein singen, die Kinder schreien und die Kids nebenan erfreuen das ganze Schwimmbad mit dem lieblichen Geschrei von Rammstein, welches aus ihrem Ghettoblaster dröhnt.
Dann erfreue ich die Bienen und Wespen, indem ich mich von Kopf bis Fuß mit einer pampigen stinkigen Sonnencreme einschmiere. Sofort summen sie lustig
um mich herum...
Ach, das Leben ist schön!
Nachdem ich mich eine halbe Stunde in der Sonne geräkelt habe, bekomme ich langsam Durst und greife zu meinem Wasser. Als ich gerade trinken möchte donnert mir ein Fußball lustig hinten auf die Birne, was dazu führt, dass ich mir am Flaschenhals ein noch lustigeres kleines Stück vom Schneidezahn abschlage...
Ich drehe mich um und dasteht... so ein Zufall! Das sympathische kleine Arschkind vom Eingang!
Entschuldigend sagt der Kleine zu mir: “Gib mein Ball her, du Missgeburt!“ Da kann ich natürlich nicht nein sagen und werfe ihm den Ball zu....
Im Schwimmbad ist es echt toll!
Doch ein Schluck Wasser konnte mich nicht wirklich erfrischen. Zeit für einen Sprung ins kühle Nass! Nachdem ich einen netten Mann neben mir darum gebeten habe, doch ein Auge auf meine Sachen zu haben, während ich schwimme, schlendere ich zum Becken.
Hier ist es toll!
Viele kleine Kinder rennen herum. Eins rennt mir mit dem Kopf in die Eier und fängt an zu heulen. Die Mutter schreit mich ein wenig an, was mir einfiele, so einfach am Becken vorbeizugehen wenn ihr Kind da herumtobt. Ja, das tut mir natürlich Leid... hätte ich auch wirklich besser aufpassen müssen.
Endlich bin ich im Wasser. Das ist echt. schön! Das Sonnenöl von tausenden Leuten schillert auf der Wasseroberfläche, durch die Chlor-verätzten Augen scheint die Welt in einen lieblichen Schleier gehüllt. Ich tauche unter und genieße gerade den Wechsel zwischen kaltem Wasser und warmem Pipi als mir ein nettes kleines Kind vom 3-Meter-Brett auf den Rücken springt. Als ich japsend auftauche, um mich zu entschuldigen, sehe ich, dass es ja genau das gleiche Kind wie eben war! Hach wie nett! Hoffentlich hat es sich nicht wehgetan! Es hört auch tatsächlich gleich auf zu weinen, nachdem ich ihm meine Uhr geschenkt habe. So ein liebes Kind!
Raus aus dem Wasser, zurück zum Platz. Als ich dort ankomme, ist der nette Nachbar, der ein wenig auf meine Sachen aufgepasst hat, nicht mehr da. Mein Geldbeutel auch nicht. Dafür aber sein Hund, der gerade mein Schnitzelbrötchen frisst um danach in meinen Turnschuh zu scheißen. Netter Hund!
Eigentlich bin ich sehr ausgeglichen.., aber jetzt ist es doch langsam genug. Ich packe meine Sachen zusammen und den blöden Hund in die Kühlbox seines freundlichen Herrchens. Selbige lasse ich feierlich im Wellenbecken zu Wasser und schaue mir belustigt den wilden Ritt an. während ich ein paar Takte “Surfin USA“ pfeife. Mit dem Handy des Herrchens rufe ich eine 0190-Nummer an und werfe es dann aufs Dach der Umkleidekabinen. Jetzt hab ich mich schon beinahe beruhigt.
Ich schlendere zu meinem Fußball-Freund, nehme ihm den Ball ab und schieße ihn mit einem beeindruckenden Vollspann aus einem Meter Entfernung direkt in sein nettes Gesicht. Nachdem er blutüberströmt nach hinten umgefallen ist, nehme ich die Gelegenheit wahr, in seinem Rucksack noch ein kleines Feuerchen zulegen und mache mich auf den Weg zum Ausgang.
Als ich am Beckenrand vorbeikomme sehe ich meinen Kumpel vom 3-Meter-Brett. Da der Bademeister gerade dabei ist, einen Telekom-Opa aus dem Becken zu fischen, nutze ich den Moment, schnapp mir die Badehose des netten kleinen Schweinepriesters und hänge sie nicht weit entfernt an einen hohen Ast.
Als ich am Ausgang ankomme schau ich mich ein letztes Mal um. Der Fußball-Penner hüpft plärrend um seinen brennenden Rucksack herum (das Feuer hat inzwischen auf benachbarte Bastmatten übergegriffen), die kleine Nervensäge hüpft nackt unter dem Badehosen-Baum herum (Umzingelt von kreischenden Mädchen) und der nette Nachbar sucht seinen Hund... die fest verschlossene Kühlbox zieht immer noch ihre Bahnen im Wellenbecken und das Handy funkelt mir lustig vom Umkleidedach zu. ) Rechnung muss inzwischen bei etwa 98 Euro liegen...
Als ich zum Auto zurückkomme hängt ein Strafzettel dran. Ich nehme ihn ab, lese ihn aufmerksam durch und esse ihn auf. Dann steige ich in mein brütend heißes Auto und denke:
Gar nicht so schlecht, so ein Besuch im Freibad.



Gruß Jens
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Jens Schriever
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Beitrag #4 von eckhard11 » 22 Aug 2005 13:00


Frei nach Eugen Roth :

Ein Mensch, der gut und gerne ass,
und auch der Liebe nicht vergass,
war von der Alimenten Fülle
bedrückt, drum kauft er eine Hülle,
die Nachwuchs fernerhin vermeidet,
weil sie "gewisses" fest umkleidet.

Vor dem Kondomgebrauch indessen
befragt er, um nichts zu vergessen
erst einen Arzt, der´s wissen muss,
betreffs des Hüllen Koitus.....

"Oh je, mein Freund" so lächelt dieser,
"gar strittig ist´s mit dem Pariser.
Doch bringen Sie mir den Beweis,
dass Rumpsteakbissen, mässig heiss,
pro Stück in Zellophan gehüllt,
den gleichen Wohlgeschmack erfüllt
wie Rumpsteakbissen naturell
dem Kenner stets ein Freudenquell.
Dann rate ich, trotz dieses Grausen,
fortan mit Gummi loszusausen."

Der Mensch, der dieses hat vernommen,
fühlt sich zuerst recht arg beklommen.
Jedoch dann stürzt er aus der Tür :
"Ich bleib bei Penis de Nature."


edit by Petersmann 1963
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Beitrag #5 von eckhard11 » 24 Aug 2005 14:51


Der Herr Direktor hört recht schwer,
jedoch das hindert ihn nicht sehr,
und wenn es gänzlich schweigt, sein Ohr,
dann tastet er sich langsam vor.

Das merkt die neue Tippmamsell,
denn er befingert ihr Geschwell.

Sie tut, als tät ihr dies nicht passen
und bittet, es zu unterlassen.

Da lächelt er der züchtig Kühlen :
"Kind, wer nicht hören kann, muss fühlen!"

Und philosophisch heiter
betastet er sie weiter......



Ich leg mich jetzt - betastet oder nicht betastet - wieder hin .sleep:
Eckhard

Nu, Kinder, seid nicht so langweilig.
Irgendjermand wird doch noch eine nette kleine Geschichte oder so kennen.
Und des Schreibens seid ihr doch alle mächtig, oder ??
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Beitrag #6 von eckhard11 » 25 Aug 2005 14:17


Ja, ja, die Grammatik....


Vom Urlaube kehrt eine Gattin nach Haus
und liebevoll fragt sie das Töchterlein aus :

"Sag, Mausi, warst Du auch immer recht brav ?
Gingst früh zu Bette und fandest gleich Schlaf ?"

"Ja, Dienstags," sagt Mausi und plustert sich,
"und Mittwochs, da schlief unser Fräulein bei mich."

"Bei mir," verbessert der Vater geschwind.

"Nein, das war Montags," erinnert das Kind.

Und der Vater erkennt unter leichtem Erröten :
Bei deutscher Grammatik ist Vorsicht vonnöten !


Ich leg mich jetzt - zart errötend - wieder hin .sleep:
Eckhard
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Man telefoniert ja so gerne

Beitrag #7 von nikki » 25 Aug 2005 21:43


Ein Mensch spricht fern, geraume Zeit,
Mit ausgesuchter Höflichkeit,

Legt endlich dann, mit vielen süßen
Empfehlungen und besten Grüßen

Den Hörer wieder auf die Gabel----
Doch tut er nochmal auf den Schnabel

(Nach all dem freundlichen Gestammel)
Um dumpf zu murmeln: Blöder Hammel!

Der drüben öffnet auch den Mund
Zu der Bemerkung: Falscher Hund!

So einfach wird oft auf der Welt
Die Wahrheit wieder hergestellt.



gefunden bei Eugen Roth


gruß Claus
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Beitrag #8 von mehlbox2001 » 26 Aug 2005 05:04


Dazu fällt Andreas bloß eins ein ;-)

Kurt Tucholsky

Ideal und Wirklichkeit


In stiller Nacht und monogamen Betten
denkst du dir aus, was dir am Leben fehlt.
Die Nerven knistern. Wenn wir das doch hätten,
was uns, weil es nicht da ist, leise quält.
Du präparierst dir im Gedankengange
das, was du willst - und nachher kriegst das nie ...
Man möchte immer eine große Lange,
und dann bekommt man eine kleine Dicke -
C'est la vie -!

Sie muß sich wie in einem Kugellager
in ihren Hüften biegen, groß und blond.
Ein Pfund zu wenig - und sie wäre mager,
wer je in diesen Haaren sich gesonnt ...
Nachher erliegst du dem verfluchten Hange,
der Eile und der Phantasie.
Man möchte immer eine große Lange,
und dann bekommt man eine kleine Dicke -
Ssälawih -!

Man möchte eine helle Pfeife kaufen
Und kauft die dunkle - andere sind nicht da.
Man möchte jeden Morgen dauerlaufen
und tut es nicht. Beinah ... beinah ...
Wir dachten in diesen Krisenzeiten
an einen neuen Kanzler
... und nun ists die!
Man möchte immer eine große Lange,
und dann bekommt man eine kleine Dicke -
Ssälawih -!

Hab bloß die kursive Stelle editiert ;-)
Andreas
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Beitrag #9 von eckhard11 » 26 Aug 2005 14:47


ja, ja, so ist das Leben....

Ein Spatzenpaar, das hungrig war,
sass frierend auf dem Trottoire ( Anm.: Bürgersteig )
und schaute still und wie gebannt
auf eines Pferdes Hinterhand.

Ob sich nicht bald das Schweiflein strecke
und folglich sich das Tischlein decke......

Kaum haben´s die Spatzen zuende gedacht,
da hat´s den Schwanz schon hochgemacht.

Doch statt der warmen Spatzenspeis
entwich ganz heimlich, still und leis
und ferner völlig unsichtbar
ein Stoff, der nur ätherisch war !!

Wie gleichnishaft das Leben ist,
so heimtückisch und voller List !
Man ahnt, man staunt, man sinnt,
und schliesslich kommt doch nichts als Wind....


Hamburger Döneken
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Wetten dass?..

Beitrag #10 von Matti » 27 Aug 2005 12:19


Eine alte Dame kommt in die Deutsche Bank. Sie geht zum Schalter und Spricht den jungen Kerl dahinter an:
"Ich würde gerne ein Konto bei Ihnen eröffnen."

Der Bankangestellte freut sich natürlich über die neue Kundin und möchte noch wissen wie viel die Dame denn zum Start einzahlen möchte.
"1.000.000 Euro", sagt die Dame.

Der Bankangestellte macht große Augen...

"Wo haben Sie bitte so viel Geld her...!?"

Die ältere Dame möchte es dem Angestellten nicht sagen, so das ihm nichts anderes übrig bleibt bei dieser Summe, als die Damen zum Filialleiter zu bringen. Er bittet die Damen nach hinten in ein Zimmer. Er erläutert dem Filialleiter kurz die Situation und lässt die beiden alleine.

"Wo haben Sie bitte so viel Geld her meine Dame...?"

"Das ist alles Geld aus gewonnenen Wetten", sagt sie.

Der Leiter der Bank der sich das nicht vorstellen kann möchte gerne wissen was das für Wetten sind. Die ältere Damen macht ihm einen Vorschlag.

"Passen Sie auf, ich Wette mit ihnen um 10.000 Euro, dass ihr bestes Stück eckig ist!"

Der Leiter ganz empört:
"Na hören sie mal, das ist bestimmt nicht eckig, das ist so normal wie das von jedem anderen!"

Die Dame:
"Wenn Sie sich so sicher sind dann können wir ja wetten."

Nach ein paar mal überlegen willigt der Filialleiter ein und sie verabreden sich für Dienstag morgen um 10.00 Uhr.

In der Nacht liegt der Filialleiter im Bett. Er geht mit seiner Hand in seinen schritt und prüft nochml. Alles ganz normal, kein bisschen eckig, das kann die Dame gar nicht gewinnen. Beruhigt schläft er ein.

Am nächsten Tag kommt die Dame dann wie verabredet in sein Büro, hat aber ihren Anwalt dabei, als Zeugen wie sie meint.

"Na gut, dann lassen sie mal sehen..!"

Der Filialleiter lässt die Hose runter.
"Hier alles normal!"

Die Dame guckt ein wenig und meint:
"Nun ja, ein wenig eckig sehen die schon aus...!"

Der Filialleiter ist empört und betont das alles normal bei ihm sei.

"Um ganz sicher zu sein muss ich die mal anfassen."

Das will der Filialleiter natürlich zuerst nicht, aber da es schließlich um viel Geld geht, willigt er ein. In dem Moment als die ältere Damen vor ihm kniet und an seinen Hoden rumspielt, sieht er wie der Anwalt in der Ecke steht und immer wieder mit seinen Kopf vor die Wand haut.

"Was ist denn mit ihren Anwalt los?"

"Nun ja...", meint die Alte, "Sie haben die Wette zwar gewonnen, weil ihre Hoden sind wirklich nicht eckig, aber ich habe mit meinen Anwalt um 20.000 Euro gewettet, dass ich am Dienstag morgen um 10.00 Uhr die Eier vom Filialleiter der Bank in der Hand halten werde...."
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