Ein Thema, in welchem Spass und Humor vorherrschen sollen

Hier geht es um Probleme mit der Prostata und eine daraus entstandene Inkontinenz.

Moderatoren: Marco N., Georges

Beitrag #111 von eckhard11 » 20 Nov 2005 23:03


Der heilige Antonius

Es war einmal ein frommer Mann,
der war so fromm, wie nur ein Frommer fromm sein kann.
Er wohnte oben auf des Bergen Höh´n
und konnte tief ins Tal hinunterseh’n.

Doch einmal ward´s dem frommen Mann zu warm;
er schwitzt an Händen, Füßen und unter´m Arm.
Er stieg hinab ins Tal zum kühlen Fluss,
weil auch ein Frommer einmal baden muss.

Er suchte sich ein Plätzchen fein.
Von niemand wollte er gesehen sein.
Und dann stieg er hinein in die kühle Flut;
nur auf dem Kopf behielt er seinen Hut.

Doch plötzlich raschelt´s heftig in dem Busch.
Es ging auf einmal: husch, husch, husch!
Er sah 3 Mädchen kommen her,
die hatten noch viel weniger an als er.

Dem frommen Mann ward ganz bang zumut;
vor Angst griff er sofort nach seinem Hut,
und hielt ihn etwas oberhalb der Knie,
dass niemand sehen konnte, was da war und wie.

Die Mädchen schauten immer nach dem Hute hin.
Dem Manne ward´s ganz bang in seinem Sinn.
Er hielt vor Scham die Hände vor´s Gesicht.
Und siehe da: Der Hut fiel nicht!




Ich hab´s versucht, der Hut hielt nicht.
Nicht mal ´ne kleine Mütze
Jetzt leg ich mich frustriert hin .sleep:
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Beitrag #112 von eckhard11 » 21 Nov 2005 21:46


Computerlehrgang


Den meisten von uns ist klar, dass das englische Wort Computer vom Verb compute (rechnen, schätzen) kommt, dass ein Computer also ein Rechner oder Schätzer ist. Aber noch immer gibt es viele Zeitgenossen, die vielleicht gerade erst anfangen, sich mit diesem komplexen Thema etwas näher zu befassen. Dieser Artikel soll all jenen helfen, die nicht mit einem Spielbuben aufgewachsen sind und die nicht schon von Kind auf all diese verwirrenden Begriffe wie eine Muttersprache auf natürlichem Wege erlernen konnten.

Mutterbrett und Riesenbiss

Beginnen wir vielleicht mit den einfachen Dingen, die wir sehen, anfassen und damit auch noch begreifen können! Alle Bausteine eines Schätzers werden als Hartware bezeichnet. Es ist sehr wichtig, bei der Auswahl der Hartware sorgsam zu sein, denn nur auf guter Hartware kann die Weichware richtig schnell laufen. Bei der Hartware ist das Mutterbrett von besonderer Bedeutung. Das Mutterbrett soll unter anderem mit einem Schnitzsatz von Intel ausgerüstet sein. Die gleiche Firma sollte auch die ZVE (Zentrale Voranschreitungs-Einheit) geliefert haben.

Damit wir uns bei der Arbeit richtig wohl fühlen, sollten wir einen 17-Daumenlang-Vorzeiger und ein ordentliches Schlüsselbrett dazulegen. Damit auch anspruchsvolle Weichware eine gute Vorführung zeigt, müssen mindestens 32 Riesenbisse Erinnerung eingebaut sein.

Natürlich gehört neben dem 3 1/2-Daumenlang-Schlappscheibentreiber auch eine Dichtscheiben- Lese-nur-Erinnerung zur Grundausrüstung. Eine Hartscheibe mit vier Gigantischbiss dürfte für die nächsten zwei bis drei Jahre ausreichend Erinnerungsplatz für Weichware und Daten bieten.

Wenn wir unseren PS (persönlichen Schätzer) auch zum Spielen benutzen wollen, sollten wir uns neben der Maus auch noch einen Freudenstock und ein gutes Schallbrett anschaffen.

Winzigweich und Kraftpunkt

So, damit sind nun die optimalen Grundlagen für Einbau und Betrieb der Weichware geschaffen! Damit die Weichware auf unserer Hartware überhaupt laufen kann, braucht es ein Betriebssystem. Es empfiehlt sich heute, ein solches mit einem grafischen Benutzer-Zwischengesicht zu installieren.

Besonders weit verbreitet sind die Systeme Winzigweich-Fenster 3.1 und das neuere Fenster 95 des gleichen Herstellers (Gerüchten zufolge soll übrigens noch in diesem Jahr das brandneue Fenster 98 mit integriertem Zwischennetz - Erforscher erscheinen - letzteres ist ärgerlich für Leute, die lieber mit dem Netzschaft-Schiffsführer Wellenreiten wollen).

Winzigweich-Systeme haben die Eigenart, öfter mal einen Krach zu verursachen. Dann müssen sie neu gestiefelt werden. Schläger verzichten auf ein grafisches Zwischengesicht und bevorzugen ein altes, Befehlslinien-Ausdeuter-ausgerichtetes Vielfachbeaufgabungs-Betriebssystem namens Einheitlix, weil sie behaupten, sie wüssten schon, was sie tun. Einheitlix hat den Vorteil, dass es auf verschiedenen Schätzern mit unterschiedlichen ZVEs läuft. Auch auf älteren Geräten hat es eine gute Vorführung. Einheitlix ist furchtbar umständlich zu bedienen, aber der Schläger kann damit alles machen, was er will. Zum Beispiel ganz schnell den Schätzer kaputt.

Für Leute, die mit ihrem Schätzer anspruchsvolle Arbeiten erledigen wollen, gibt es unter Fenster 95 das berühmte Büro fachmännisch 97. Dieses Erzeugnis besteht aus den neuesten Ausgaben der Weichwaren Wort, Übertreff, Kraftpunkt und Zugriff. Damit stehen dem Benutzer alle wichtigen Funktionen wie Wortveredelung, Ausbreitblatt, Präsentationsgrafik und Datenstützpunkt-Behandlung zur Verfügung. Viel billiger ist das Sternen-Büro von der Hamburger Firma Sternen-Abteilung, das es auch für Einheitlix gibt. Sehr beliebt sind auch der Sumpfblüten-Organisierer und Schichtkäse-Ausdrück, das für Tischplatten-Veröffentlichung gebraucht wird.

Aufsteller und Einsetzer

Wer selbst gerne Anwendungen entwickelt, kann dies unter Fenster beispielsweise mit dem modernen Sichtbar Grundlegend tun. Natürlich gibt es vor dem Gebrauch auch gewisse Hindernisse zu überwinden.

Die Weichware muss zuerst via Aufsteller oder Einsetzer auf der Hartscheibe eingerichtet werden. Das kann sehr viel Zeit brauchen, wenn sie ursprünglich auf Schlappscheiben geliefert wurde. Das Einrichten ab Dichtscheibe ist sehr viel angenehmer und schneller. Leider stellen aber auch hier die Aufsteller oft Fragen, die von vielen unverständlichen Begriffen nur so wimmeln. Aber die wollen wir uns ein andermal ansehen.

( Autor unbekannt )


Ich leg mich jetzt wieder hin .sleep:
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Beitrag #113 von eckhard11 » 23 Nov 2005 23:05


Nach der schweren Kost der letzten Beiträge heute einmal etwas Leichteres :


Steht eine dicke Frau vorm Spiegel und fragt:
“Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?”
Sagt der Spiegel:
“Geh mal einen Schritt zur Seite, ich kann nichts sehen!”

_____________________________________________________________________________

Der Augenarzt nach der Untersuchung:
”Wie haben Sie eigentlich hierher gefunden?”

_____________________________________________________________________________

In einer Kleinstadt in Alabama:
Ein Schwarzer liegt tot auf der Straße, von vierzig Kugeln durchlöchert.
Der Sheriff steht daneben und sagt:
“Oh verdammt, so einen furchtbaren Selbstmord habe ich noch nie gesehen.”

_____________________________________________________________________________

Was ist passiert, wenn ein Trabbi bei Grün noch an der Ampel steht?
Der Mercedes hinter ihm hat die Lüftung eingeschaltet...

_____________________________________________________________________________

Der Urlauber in einem kleinen Hotel:
”Bitte, ich möchte zwei Eier, eines steinhart, das andere roh, einen verkohlten Toast
und eine lauwarme Brühe, die Kaffee heißt.”
”Ich weiß nicht, ob sich das machen läßt,” gibt der Kellner zu bedenken.
”Aber wieso, gestern ging es doch auch.”

_____________________________________________________________________________

Im Schulhaus brennt es.
Auf dem Korridor kommt einem Feuerwehrmann der Philosophielehrer entgegen.
Dieser fragt verwundert:
“Wohin des Weges, du Mann des Feuers?”
Der Feuerwehrmann erwidert:
“Zum Herzen des Brandes, du Loch des Arsches!”

_____________________________________________________________________________


Ein Chef und seine Sekretärin müssen unterwegs übernachten.
Sie nehmen ein Doppelzimmer.
Der Chef: “Wie wollen wir schlafen - wie Chef und Sekretärin oder wie Eheleute?”
”Wie Eheleute!”, sagt sie erfreut.
”Also gut, Alte! Dreh’ dich ‘rum und schlaf!”



Ich leg mich jetzt auch zum Schlafen hin .sleep:
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Beitrag #114 von eckhard11 » 26 Nov 2005 02:33


Der Arzt erklärt dem Patienten mit besorgter Miene:
“Sie müssen unbedingt mit dem Trinken aufhören.
Ihre letzte Blutprobe hat sich verflüchtigt, bevor ich sie untersuchen konnte!”



“Herr Doktor, ich habe jeden Morgen um 7 Uhr Stuhlgang !”
”Ja, aber das ist doch sehr gut!”
”Aber ich steh doch erst um halb acht auf !...”




Kommt ein Mann zum Arzt.
Der Doktor sagt ihm, er habe eine schwere, ansteckende Krankheit.
Zur Behandlung werde er Moorbäder verordnen.
Hoffnungsvoll fragt der Patient, ob es ihm davon besser ginge?
”Das nicht - aber Sie gewöhnen sich schon ‘mal an die feuchte Erde.”


Jetzt leg ich mich aber hin ( Es ist halbe Drei !! ) .sleep:
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Beitrag #115 von eckhard11 » 29 Nov 2005 20:53


Heute wieder ein paar zum Schmunzeln :


Ein junges Mädchen ist fertig mit der Welt und will ins Wasser gehen.
Sie geht auf die Weserbrücke und will gerade springen, da spricht sie ein junger Matrose an:
”Tu es nicht, es gibt so vieles, wofür es sich zu leben lohnt! Ich lege morgen ab und fahre nach Amerika und wenn Du willst, dann verstecke ich Dich an Bord und bringe Dir jeden Tag zu essen. Ich mache Dich glücklich und Du machst mich glücklich. Was hast Du schon zu verlieren?”
Sie geht darauf ein und er schmuggelt sie an Bord. Wie abgemacht bringt er ihr jede Nacht etwas zu Essen ins Rettungsboot und treibt es wild mit ihr bis zum Morgengrauen. Aber nach drei Wochen wird das Mädchen entdeckt und zur Rede gestellt:
”Ich hatte eine Abmachung mit einem Matrosen, er bringt mich nach Amerika und ich schlafe dafür jede Nacht mit ihm.”
Darauf der Kapitän:
”Wieso Amerika ? Das hier ist die Fähre nach Bremerhafen...”


Helmut Kohl geht mit seiner Frau in die Oper.
Vor ihm ist ein Paar an der Kasse und er hört, wie der Mann zwei Karten verlangt:
”Zwei Karten für Tristan und Isolde, bitte!”
Dann kommt Helmut:
”Bitte auch zwei Karten, für Helmut und Hannelore...


Bert beobachtet in der Kneipe einen Gast, dem der Kellner den Schnaps immer direkt in den Mund kippt.
Darauf angesprochen meint der Schlucker:
”Seit meinem Unfall trinke ich immer so.”
”Was denn für ein Unfall?”
”Ich habe mal einen Doppelten mit dem Ellenbogen umgestoßen ...”


Sitzen vier Ärzte beim Stammtisch.
Steht der Augenarzt auf und sagt: "Ich gehe jetzt. Man sieht sich".
Sagt der HNO-Arzt: " Ich komm mit. Wir hören voneinander".
Sagt der Urologe: "Ich glaub, ich verpiß mich auch".
Sagt der Frauenarzt: "Grüßt eure Frauen. Ich schau mal wieder rein".


Ich leg mich jetzt wieder hin .sleep:
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Beitrag #116 von eckhard11 » 30 Nov 2005 23:34


Weil ihr so fleissig lest, hier noch ein paar zum Schmunzeln :


Ein Mann wacht nach einem Unfall im Krankenhaus auf und jammert die Krankenschwester an:
“Schwester, ich kann meine Beine nicht mehr fühlen!”
Die Krankenschwester beruhigt ihn:
“Ja klar, wie auch, wir haben Ihnen ja beide Arme amputiert...”


Ein 82-jähriger ging zum Doktor.
”Ich werde nächste Woche nochmals heiraten, Herr Doktor.”
”Schön für Sie. Wie alt ist denn ihre Braut?”
”18", erwiderte der alte Mann.
”Ach du lieber Gott!”, sagte der Doktor, “Ich muß Sie warnen, jegliche Aktivität im Bett könnte tödlich sein.”
O.k.”, sagt der Mann, “wenn sie stirbt, dann stirbt sie.”


“Sie brauchen den Mund nicht so weit aufmachen”, sagte der Zahnarzt.
”Wollen Sie denn nicht bohren?”
”Doch, schon, ... aber ich bleibe draußen.”


“Herr Doktor, mit mir ist etwas nicht in Ordnung!” beschwert sich der
zweiundneunzigjährige Herr Grünlich beim Psychiater.
“Ich laufe dauernd hinter jungen Mädchen her!”
”Aber das ist doch ganz natürlich, Herr Grünlich!” beruhigt ihn der Arzt.
”Nun ja - aber ich kann mich nicht erinnern, weswegen!”


Ich kann mich aber erinnern, dass ich mich hinlegen wollte .sleep:
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Beitrag #117 von eckhard11 » 01 Dez 2005 23:32


Philosophische Betrachtung einer Glasfüllung

Ein Philosophieprofessor stand vor seinen Studenten und hatte ein paar Dinge vor sich liegen. Als der Unterricht begann, nahm er ein grosses, leeres Mayonnaiseglas und füllte es bis zum Rand mit grossen Steinen. Anschliessend fragte er seine Studenten, ob das Glas voll sei.
Sie stimmten ihm zu.

Der Professor nahm eine Schachtel mit Kieselsteinen, schüttete sie in das Glas und schüttelte dieses leicht. Die Kieselsteine rollten natürlich in die Zwischenraeume der grösseren Steine. Dann fragte er seine Studenten erneut ob das Glas jetzt voll sei.
Sie stimmten wieder zu und lachten.

Der Professor seinerseits nahm eine Schachtel mit Sand und schüttete diesen in das Glas. Natürlich füllte der Sand die letzten Zwischenraeume im Glas aus.

"Nun", sagte der Professor zu seinen Studenten, "Ich möchte, dass Sie erkennen, dass dieses Glas wie Ihr Leben ist!
Die Steine sind die wichtigen Dinge im Leben. Ihre Familie, Ihr Partner, Ihre Gesundheit, Ihre Kinder. Eben Dinge, die - wenn alles andere wegfiele und nur sie übrig blieben - Ihr Leben immer noch erfüllen würden.

Die Kieselsteine sind andere, weniger wichtige Dinge, wie z.B. Ihre Arbeit, Ihre Wohnung, Ihr Haus oder Ihr Auto.

Der Sand symbolisiert die ganz kleinen Dinge im Leben. Wenn Sie den Sand zuerst in das Glas füllen, bleibt kein Raum fuer die Kieselsteine oder die grossen Steine.
So ist es auch in Ihrem Leben.
Wenn Sie all Ihre Energie für die kleinen Dinge in Ihrem Leben aufwenden, haben Sie fuer die grossen Dinge keinen Platz mehr.

Achten Sie auf die wichtigen Dinge, nehmen Sie sich Zeit fuer Ihre Kinder oder Ihren Partner, achten Sie auf Ihre Gesundheit. Es wird noch genug Zeit fuer Arbeit, Haushalt, Partys usw. bleiben.....
Achten Sie zuerst auf die grossen Steine! Diese sind es, die wirklich zaehlen. Der Rest ist nur Sand!"

Nach dem Unterricht nahm einer der Studenten das Glas mit den grossen Steinen, den Kieseln und dem Sand - bei dem mittlerweile sogar der Professor zustimmte, dass es voll war - und schüttete ein Glas Bier hinein.
Das Bier füllte den noch verbliebenen Raum im Glas aus, dann war es wirklich voll.

Die Moral von der Geschichte :
Egal, wie erfüllt euer Leben ist, es bleibt immer noch Platz für ein Bier.


Ich trinke mir jetzt ein Bierchen und lege mich dann hin .sleep:
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Beitrag #118 von Jens Schriever » 02 Dez 2005 12:01


Hi

Hier auch einen von mir


Tupperware aus Männersicht

Letzte Woche komme ich mal etwas früher von der Arbeit ("Überraschung, Schatz!") und was finde ich vor?
Eine Gruppe von Mittdreissigerinnen hockt in meinem Wohnzimmer, leider alle angezogen, meine Herzdame mitten unter ihnen, und sie haben einen Halbkreis um eine Mittdreissigerin gezogen, die neben sich ein Körbchen mit Plastikartikeln stehen hat. Jede der Damen hat eine Kaffeetasse unseres besten Geschirrs vor sich stehen, dazu unsere schweineteuren "Rosso-Bianco"-Gläser, sie knabbern MEINE Salzstängelchen und futtern MEINE Süßigkeiten und haben ob meines Eintretens einen erschrockengequälten Gesichtsausdruck.
Bis meine Frau die Worte als erstes findet: "Hallo Schatz, das ist Frau Mesenkamp (sie deutet auf die Lady mit den Plastikteilen), wir machen heute unsere "Tupper"-Party."
Ahja. Party. Ohne mich. Tupper. Verstehe. "Hallo, Frau Mesenkamp" grinse ich die etwas verlegene Dame an. "Schön, sie kennen zu lernen. Darf ich mich dazu setzen?"
Alle Mädels öffnen den Mund, um "Nein" zu sagen, aber ich bin schneller und sitze am Tisch, bevor eines der anwesenden Hühner reagieren kann.
"Na, dann mal los!" ermuntere ich Frau Mesenkamp. Die hat einen verlegenen Gesichtsausdruck, lächelt schamhaft und gibt jeder der anwesenden Hauskauffrauen ein Plastikschüsselchen mit Deckel. Ich kriege auch eines und stelle es vor mich hin.
"Das ist zum Frischhalten von Lebensmitteln" erklärt Frau Mesenkamp bei der Ausgabe. "Alles, was sie da rein füllen, wird bei Druck auf den Deckel luftdicht verschlossen. So können sie Hühnersalat bis zu einer Woche frisch aufbewahren."
"Oh, ahja" echot die Damenriege und macht die Deckelchen auf die Schüsselchen und im Nu ist die Luft erfüllt mit poppenden Geräuschen, als die hühnersalatleeren Plastikteilchen verschlossen und wieder geöffnet, wieder verschlossen und wieder geöffnet werden. Ich lasse meine Hühnersalatschüssel zu und trommle ein wenig auf dem Deckel herum. Die Sitzgruppe hingegen kann nicht genug vom Schüsselchen aufund zumachen bekommen.
"Praktisch" meint meine Frau. "Ohja" gibt ihr Frau Mesenkamp Recht. "Tupperware ist die erste Firma, die diesen luftdichten Verschluss entwickelt hat und ist heute noch Marktführer auf dem Segment."
Nun, bisher habe ich in noch keiner Börsenzeitschrift Kursnotierungen zum Segment "luftdichte Essensaufbewahrungsplastikschälchen" gefunden, aber ich will ja Frau Mesenkamp nicht widersprechen. "Guck mal, Schatz", jubelt meine Frau "praktisch, oder?".
"Sie können Ihrem Mann da auch Essen ins Büro mitgeben" springt Frau Mesenkamp bei, die wohl ahnt, was jetzt kommt......vorsichtshalber setzt sie noch ein "mein Mann macht das immer so" hinzu......
"Man kann gut darauf trommeln" grinse ich sardonisch "aber der Tag, an dem Du mir einen eine Woche alten Hühnersalat mit ins Büro gibst, wird der Tag unserer Scheidung sein." Ich wende mich Frau Mesenkamp zu: "Was soll dieses Wunderwerk malaysischer Spitzen-konservierungstechnologie denn kosten?"
Das Poppen mit den Deckelchen hat aufgehört. Die Damen schauen mich teils fragend, teils feindselig an. Preisfragen stellen. Bei so einem Spitzenprodukt. Wie kann ich nur......
Frau Mesenkamp, die meine Frage irrtümlich als Kaufsignal wertet, strahlt mich an wie ein Christbaum "bei Abnahme von 10 Stück kostet Sie eine Schüssel grade mal 2 Euro...."
Wie? 2 Euro, damit ich von einem eine Woche alten Hühnersalat keinen Durchfall kriege?
Ich wiege die lauernd wartende Mesenkamp in Sicherheit: "wie viel kostet eine Schüssel, wenn ich Ihnen 20 Stück abnehme?" "Oh" sagt das Mesenkamp, da muss ich nachschauen".... "Tun sie das".
Und während die Herrin der Schüsselchen nach ihrer Rabattliste kramt, starren die Mammis ihre Gastgeberin mit einer Mischung aus Häme und Verachtung an. 20 Schüsselchen. Meine Frau blitzt mich zornig an und tritt mir unter dem Tisch ans Schienbein. Aber jetzt gibt es kein Zurück. "Naja, Schatz, so oft, wie ich Reste essen muss...." Hinten kichert die Mutter des besten Freundes meines Sohnes und meine Gattin wechselt die Gesichtsfarbe.
"Einseurofünfundsiebzich" piept Frau Mesenkamp aus der Kreismitte, aber jetzt geht es nicht mehr um den Preis. Jetzt geht es um das Prestige meiner Lebenspartnerin als treusorgende Ehefrau. "Wann hast Du je Reste essen müssen....?" zischt sie. "Wann hat es bei uns je Hühnersalat gegeben, Du kannst doch gar keinen machen" gebe ich trotzig zurück und beschließe, die Situation weiter eskalieren zu lassen - mit dem Satz, den jede Ehefrau nach "ich muss Dir was gestehen" am meisten hasst: "Meine Mutter, die konnte Hühnersalat machen, der war immer klasse."
"Willst Du damit sagen, dass Dir mein Essen nicht schmeckt?" Erneuter Gesichtsfarbwechsel. "Naja, bei Dosenravioli kann man ja nicht viel falsch machen" schlage ich zurück. Allgemeines, verhaltenes Kichern in der Runde. Nur Frau Mesenkamp schweigt und überlegt sich, wie sie die Situation entschärfen und ihre Töpfchen doch noch an Mann und Frau bringen könnte. Aber sie braucht zu lange!
"Mein lieber Mann, " die schneidende Stimme meint dabei das Gegenteil von "lieber Mann", "ich racker mich von früh bis spät ab und mache jedes Essen frisch und das weißt Du auch!" "Und warum willst Du dann Tuppertöpfchen zum Frischhalten kaufen? Du widersprichst Dir doch selbst, merkst Du das nicht?"
Frau Mesenkamp hat gespannt, wohin das führt. Nix mit Töpfchenverkauf in der Damenrunde. Schließlich will sich keine als Resteverwerterin outen. Sie startet einen letzten Versuch mit "man kann in den Schalen ja auch Kuchenteig anrühren" aber ich blocke mit "meine Frau kann nur eines noch weniger gut als Hühnersalat - das ist Kuchenbacken."
Das war's. Meine Frau springt auf, heult, knallt zuerst mir eine und dann die Zimmertüre zu und ist weg.
In die peinliche Stille geben die anwesenden Ladys, die mich mittlerweile für das größte Chauvischwein der Welt halten, ihre Töpfchen Frau Mesenkamp zurück, diese sackt flugs wie ein Eichhörnchen ihren Ramsch ein, alles verabschiedet sich mehr oder weniger murmelnd von mir, weil alle noch gaaaanz wichtige Termine haben, ziehen im Gänsemarsch zur Tür und weg sind sie. Frau Mesenkamp und ihre Partygirls.
Und ich klopfe mir auf die Schulter. Nichts bei Tupper gekauft!"




Gruß Jens
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och och och

Beitrag #119 von klaro (+16.05.2008) » 02 Dez 2005 21:24


Jens, Jens, Jens

wie Frau sich täsuchen kann!

NIE NIE NIE hätte ich gedacht,

dass DU so ein schlimmer bist!!! :roll:

Aber pass gut auf über dire Kontrolle im kühlschrank.

Steht der Hühnersalat schon drinnen??

dann zähl die Tage... bevor der die Zeit um ist und s am 7.Tag dir mitgegeben wird....

willst ja am Tag vorher die Scheiung einreichen.....

:lach: guter Rat.... damit dies nicth passiert.... klau den Hühersalat gleich am ersten Tag raus... iss ihn... stell Schälchen wieder in Kühlschrank....

aber bitte NICHt vergessen.... Luft rausdrücken.....

sonst fällts ja auf!!!


Und!

Bitte meld dich NIE bei mri zu Beusch an....

Beed an d breakfast??

Klar doch, Brot backen kan ich. Dazu hab ich ja die Tupperware Teigschüssel. Jegleiches kneten überflüssig... gut schütteln, Deckel raus, Luft rausdrücken udn aufgehen lassen....


am Morgen Tsisch... Butter serviert auf tupperwareSchale.. genial.

Och, Jens wünscht Corn flakes.... kannste haben, Welsche Sorte denn??

stelle dir 3 Büchsen grüne TupperGeschirr vor die Nase, welche grlüsten dich denn am meisten???

ach.... der Zucker ist ausgegangen, Moment... hole die Tupperschale mit Zucker drauf, ist gleich da.....

zum Mitag essen..... Spaghetti?? klar doch..mal nachsehen, ja die laange Tupperspaghettidose hat noch geügend drin...

JENS... du kannst noch hier bleiben..... Tuppergeschirr sind sämtliche noch voll!!


kugel vor lach :lach: auf Nie dich sehen will bei MIR!!!


tupperfan:klaro :fleissig:

Männer haben ja sooo oft keine Ahnung...... gggg***
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klaro (+16.05.2008)
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Beitrag #120 von eckhard11 » 03 Dez 2005 15:34


Besser als ein "Sechser" im Lotto


Gestern abend musste ich mir wieder diesen absoluten Schwachsinn anhören:
“Wenn ich einen Sechser im Lotto hätte, würde ich ein neues und besseres Leben beginnen, aber die Chancen sind ja so gering.” ( 1 : 14.000.000 )

Ein Sechser im Lotto - dass ich nicht lache; wir haben ( oder sind ) etwas, welches viel größer und viel unwahrscheinlicher ist als ein Sechser im Lotto - wir sind am Leben.

1349 - der schwarze Tod fegte über Europa und riss alles mit sich was ihm "in den Weg" kam.
Jeder von uns hatte damals Tausende von Vorfahren, (zwei Eltern, vier Großeltern, acht Urgroßeltern, sechzehn Ururgroßeltern usw, zwei Drittel aller Europäer wurden hinweggerafft.... )
mehr noch, wir hatten damals Tausende Ahnen von denen keiner gestorben ist!!!
Unsere Ahnen überlebten Naturkatastrophen, Zeiten größter Kindersterblichkeiten, verheerende Kriege und Hungersnöte, Pest, Cholera und nicht zuletzt Kennedy und Chrustschow.
Die Chance, dass sie dies überlebten, liegt weit jenseits der Millionengrenze.
Etliche Millionen Male war jeder von uns nur einen Millimeter vom Tod oder besser gesagt vom "nicht Leben" entfernt.
Dennoch sie wurde uns gegeben - die Chance unseres Lebens.
(Ironischerweise gibt es eine Fernsehsendung mit gleichem Titel, in welcher es aber nur um Kohle geht.)
Allein im dreißigjährigen Krieg ist jeder von uns viele Hunderte Male verwundet worden. Genaugenommen hat jeder von uns in diesem Krieg gegen sich selbst gekämpft und gegen die Chance, drei Jahrhunderte später geboren zu werden, weil er Ahnen auf beiden Seiten gehabt haben muss. (So viele Leute gab es damals in Deutschland noch nicht und bei 30 Jahren Krieg sind verdammt viele gestorben, die jetzt keine Nachkommen mehr haben....)

Es existiert seit drei bis vier Milliarden Jahren Leben auf dieser Erde und unsere Lebenskette wurde nie zerrissen - dagegen ist ein Lottogewinn ein Scheißdreck.
Wir haben das Glück zu leben, aber was ist mit denen, die Pech hatten?
Die gibt es nicht, sie sind nie geboren worden.
Das Leben ist eine riesige Lotterie, bei der nur die Gewinnerlose sichtbar sind.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende - IHR GEWINNER!


Aus : "Freitagsphilosophien"
Verfasser unbekannt


Trotzdem lege ich mich jetzt wieder hin ( obwohl das Bett der gefährlichste Ort auf unserer schönen Welt ist, hi, hi. Denn im Bett sterben weitaus die meisten Leute...... ) .sleep:
Eckhard
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