Urlaub 2006

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Urlaub 2006

Beitrag #1 von Gulliam » 08 Jun 2006 21:14


b] Urlaub 2006[/b]
Am 12.5.2006 sind wir losgefahren in Richtung Ungarn, es war geplant, drei Wochen Tamasi, da meine Frau Probleme mit den Rücken hatte, dann sollte es eine Woche nach Budapest gehen, dort standen Besuche des Zoos, des Lokoparks, sowie eben auch schlendern durch diese wunderschöne Stadt, mal ein Stück Kuchen mit Cafe im Café Cherbaud, eben alles so was Spass macht, auf dem Plan.
Anschließend stand dann noch der Campingplatz Pápa auf den Programm mit seinem schönen Bad, ich hatte schon so viele darüber gelesen, aber ich wollte mir einfach mein Urteil selbst bilden.
Und so nebenbei wollte ich eben auch noch mein neues Navi ausprobieren, ich hatte den Kauf solange zurück gestellt, bis eben Ungarn auch drauf ist.

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Es fing schon gut an, kurz hinter Düren, Bildschirm beachten flüsterte ein angenehme Frauenstimme. Dort stand, dass auf der A 61 5 KM Stau ist. Ignorieren oder Umfahren. Natürlich wollte ich umfahren. Dann wurde ich in eine Strecke dirigiert, die ich nie fuhr Köln Frankfurt. Bis Nürnberg musste ich noch 4 Mal von der Autobahn, Stau umfahren.
Aber es funktionierte, ich bin in keinen Stau gewesen.
In Marchtrenk auf einen Platz von Camper 55 Plus habe ich übernachtet.
Ich hatte gehofft, das Mitglied anzutreffen, aber wie immer, wenn sie weiß, das ich komme, hatte sie sich aus dem Stau gemacht.

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Von Marchtrenk ging es nur eine kurze Strecke bis Deutsch-Jahrndorf, bis beim Eigner von Camper 55 Plus. Auch dort wurde übernachtet, und es gab einen Grillabend, es war sehr schön. Vielen Dank noch mal dafür.

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Es handelt sich in DJ um einen wunderschönen ruhigen Stellplatz, für Wohnmobile, und auch Wohnwagen sind willkommen.
Und was sehr gut ist, der ist kostenfrei. Wenn es einen nicht gefallen hat, kann man ohne Spende abfahren, dann kommt man eh nicht mehr zurück, wenn es einen aber gefallen hat, dann sollte man schon eine Spende einwerfen, denn alleine schon das Gras kurz halten, da geht sehr viel Sprit für den Rasenmäher drauf.
Der Stellplatz hat V+E.

Von Deutsch Jahrndorf ging es über die Grenze nach Ungarn. Nach ca 3,5 Std war unser Ziel, Tamasi erreicht. Zuerst mal wurde ins Thermalbad gegangen. Dann nach einer kurzen Aufbauphase stand auch der Wohnwagen und ein Teil von unseren Zelt.
Wir hatten sehr schönes Wetter, so 25 ° und es war trocken.
Wir fuhren nach Gölle, ein Mitglied aus dem Ungarnforum besuchen. Die hat sich dort ein Traumhaus gebaut.

Na ja wir waren glücklich, vor allen ich, konnte ich doch noch mal ein Lecso im Bogracs kochen.

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Meine Katze die ich im Herbst 3 Jahre lang gefüttert hatte, ist nicht mehr gekommen, aber ich hatte wieder eine neue Katze bekommen, die uns morgens um 8 Uhr durch miauen weckte.

Nach ein paar Tagen, dann guckt es mir in den Fingern, dann muß ich wieder mal Autofahren. Meistens verbinde ich das mit einkaufen, bzw. Freunde besuchen. Also ging es nach Siofok. In Siofok ist eine neue ev. Kirche gebaut worden die sogenannte Eulenkirche. Sie ist sehr schön, und sieht von außen tatsächlich wie eine Eule aus.Leider waren wir zur falschen Zeit dort, sie war nicht geöffnet.

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Wie heißt es so schön die Ungarn sind arm, aber man sieht es nicht. Selbst der Hummer hat in Ungarn schon Einzug gehalten. Auf der anderen Seite hat die Polizei Werbung auf dem Kofferraum, verkehrte Welt. Auch kann man die Polizeiautos nicht mehr am Nummerschild erkennen, früher fing das immer mit RB an.

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Nach etwas mehr als 2 Wochen ging es zu Ende mit dem schönen Wetter, und es fing an kalt zu werden, und regnerisch.
Na ja, in einen Thermalbad ist das nicht ganz so schlimm. Aber meine Frau fing an zu kränkeln, sie bekam schwer Luft. Obwohl wir vor dem Urlaub noch beim Hausarzt waren, kamen die Probleme. Wir haben versucht, mit chinesisch Öl zu inhalieren, aber es wurde immer schlimmer. Ich habe dann meine ungarische Freundin Irma gebeten, beim Arzt zu dolmetschen. Der Arzt meinte es wäre ein kleiner Herzinfarkt.
Also, mein Sohn hat über Internet einen Flug bestellt, ich habe meine Frau nach Ferhegy in Budapest gebracht, und sie ist mit dem Flugzeug nach Köln geflogen. Dort hat mein Sohn sie abgeholt. Sie liegt jetzt im Klinikum, das mit dem Herzinfarkt hat sich nicht bestätigt, allerdings steht noch keine Diagnose fest, es müssen noch Tests gemacht werden.
Ich dachte das verflixte Jahr wäre zu Ende, was wir im vorigen Jahr hatten, jetzt fängt das schon wieder an.
Viele Grüsse
Gulliam
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willkommen zurück

Beitrag #2 von klaro (+16.05.2008) » 08 Jun 2006 21:50


hallo Gullimann

mit Freud hab ich deinen Urlaub verfolgt eben.. muss aber sagen, wer rechnt schon mit so nem ende..
Unvorhergesehenes kommt so oft und immer dann, wenns nicht sein sollte. Und erst noch an dummen Orten.

Naja, mindestens ist deine Frau soweit mal in guten Händen und doch "nichts" weiter passiert. Dennoch ärgerts einen, ich weiss.

wünsche dir viel kraft, für dich nun zu erholen, denn das war bestimmt ein Riesnstress.. so ne
Sache mitzumachen.

Hoffe für deine Frau und dich das Beste.. klaro "daumendrück" :roll:
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Beitrag #3 von Gulliam » 23 Aug 2006 22:23


Jetzt bin ich etwas weiter mit dem Wissen. Meine Frau wurde also von meinen Sohn in Köln abgeholt, und über die Notaufnahme ins Klinikum gebracht. Dort ist sie 5 Wochen gewesen, man hat 12 Test mit ihr gemacht, dann stand das Ergebnis fest, es ist das Herz. Dann hat man sie in der grossen Hitze entlassen für 2 Wochen, da noch kein Operationstermin feststand. Ich bin dann mit ihr auf den Campingplatz zum Wohnwagen gefahren, da die Hitze nicht in der Wohnung aus zu halten war. Dann nach 2 Wochen mußten wir wieder ins Klinikum.
Der Operateur hat uns dann aufgeklärt, alles was bei der Operation passieren kann. Was gemacht wird, entscheidet er erst bei der Operation, sagte er.
Bei der Operation wurde eine Herzklappe repariert, und 2 künstliche eingesetzt.
Sie lag 4 Tage im Koma, ich hätte keinen Pfifferling für sie gegeben.
Doch Gott sei Dank ist sie jetzt in der Reha und es geht ihr, in anbetracht ihrer sehr schweren Operation gut.
Natürlich durch die Aufregung,ist es bei mir verschlechtert, ich war fast jede Minute bei ihr, bin jetzt auch in der Reha bei ihr(ist in meine Heimatstadt) ich habe mir dort auch essen gekauft, und gehe mit ihr zu den Anwendungen.
Dieses Jahr möchte ich nichts zum Geburtstag, das die Operation gut verlaufen ist, das ist Geburtstagsgeschenk genug für mich.
Ich könnte vor Freude heulen.
Natürlich durch die Umstände hat sich meine Inko die fast gut war wieder verschlechtert. Ich hoffe, ich bekomme das auch wieder im Griff.
Wollte nur mal erklären, warum ich so lange nicht hier war
Viele Grüsse
Gulliam
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Beitrag #4 von Gulliam » 27 Okt 2006 20:54


wollte mich nochmal zu den Thema melden, Gott sei Dank geht es meiner Frau fast gut. Naja, sie hat hin und wieder starkes reissen im Brust, dies scheinen wohl Heilungsschmerzen zu sein.
Sie muß noch jeden Tag 14 Tabletten nehmen, aber irgendwann wird das auch besser.
Jetzt kann ich mich auch wieder um mein Problem kümmern, es gibt eine Studie vom Klinikum, ob Sport treiben in der Nachsorge besser ist, als wenn man nichts macht. Ich nehme daran teil.
Freitag habe ich also Nordic Walking, und nebenbei noch Beckenbodentraining.

Der Klaro möchte ich für ihre aufmunterden Worte danken, in der Situation wo ich war, tut sowas gut.
Viele Grüsse
Gulliam
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