Wie Ungarn zu meinen Lieblingsreiseland wurde

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Wie Ungarn zu meinen Lieblingsreiseland wurde

Beitrag #1 von Gulliam » 31 Mär 2020 16:33


Mein erster Ungarnurlaub

Warum sollte ich denn nun in Gottes Namen nach Ungarn fahren? Hatte ich nicht ganz Westeuropa zur Verfügung? Italien, Frankreich Spanien, war doch so schön. Da war ich immer mit dem Wetter zufrieden, oder einfach nur Bayern, ein wenig Bergwandern, oder das freundliche Österreich, warum also Ungarn? Es gibt nur eine Erklärung: Es wurde ganz einfach zum Treffpunkt zwischen uns und der Schwester meiner Frau.
Alles hatte eigentlich damit angefangen, dass meine Schwiegermutter aus der DDR bei uns zu Besuch kam, da sie Rentnerin war. Sie fing dann irgendwie an zu nerven, wir sollten noch mal zur DDR kommen, weil ja nun die Schwester nicht kommen dürfte. Ich hatte aber der Schwester schon öfters angeboten, uns in Ungarn zu treffen, da ich das von Campingfreunden wusste. Gut, meine Schwiegermutter fuhr zurück, und es dauerte nicht lange da kam die Zustimmung wir treffen uns. Termin war ausgemacht, also fuhren wir los.
Ab Nürnberg wurde es schwierig, die Autobahn Passau - Linz, da waren noch sehr große Lücken, die war noch nicht fertig. In Passau musste man mitten durch die Stadt fahren, und dann ging es die B 8 bis Linz. Eine wunderschöne Strecke. Auch in Wien musste man mitten durch die Stadt, und dann die Strasse 10 bis Nickeldorf. An der Grenze musste man zuerst mal für ein Visum anstehen. Nach ca. 2 Stunden hatte ich das Visum. Der Pflichtumtausch pro Person betrug 17 DM pro Tag des Aufenthalts. Fuhr man früher zurück, bekam man das Geld nicht wieder, sondern musste das an der Grenze deponieren, da man Geldscheine nicht ausführen durfte. Dann noch 2 Stunden warten am Übergang, dann waren wir im Land und sind zum Balaton gefahren.
Nach der Besichtung von ein paar Campingplätzen sind wir in Zamardi gelandet, und haben meiner Schwägerin eine Karte geschickt, die kamen eine Woche später,und mussten ja wissen wo wir sind. Wer hatte damals ein Handy oder in der DDR ein Telefon?

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Tage später kommt ein DDR Mann, der Wilfried aus Zwicke und fragt: Kollege hast du einen 14 Ringschlüssel? Nein, sage ich, ich habe einen Nusskasten, schau mal, ob du den brauchen kannst? Er konnte den Kasten brauchen, und am anderen Tag brachte er den zurück, mit einer Einladung, ich sollte abends auf ein Bier vorbeikommen. Dann wurde erzählt, und er sagte, bei uns die Leute sind doch verrückt, wenn einer kommt und sagt, in Berlin gibt es keine Schnürsenkel, dann läuft alles Schnürsenkel kaufen. Neulich kam einer, und sagte in Berlin gibt es keine Haarklemmen, da sind sie alle wieder losgerannt und haben gekauft. Ich habe das denn auch ein bisschen als Märchen aufgefasst.
Nach ein paar Tagen kam dann die Schwägerin mit Mann und Sohn und baute neben meinen Wohnwagen das Zelt auf. Ganz aufgeregt kam der Direktor gelaufen und sagte, Ost und West nebeneinander, das ist nicht gut. Ich habe dann gesagt schauen sie mal, nicht Ost und West, die 2 Frauen sind Schwestern. Schwester? Meinte er. Dann ist er abgezogen. Wir sind dann an einen Tag nach Siofok gefahren, an die Geschäfte geschaut, und damals hatten die die Geschäfte schon schön dekoriert, und an einen Geschäft sagt meine Schwägerin zu ihren Mann, was meinst du, sollen wir mal hier reingehen, und fragen, ob die Haarklemmen haben?
Solche Treffen machten wir bis 1980 alle 2 Jahre, zwischendurch fuhr jeder hin, wohin er wollte. Was mir damals aufgefallen ist, die DDR Leute wunderten sich am meisten, das es so ein reichhaltiges Angebot gab, an Waren, Lebensmittel, und vor allen Dingen, das es das jeden Tag gab. Oft habe ich mich geschämt als Westdeutscher, wie die Westdeutschen mit den Ostdeutschen umgingen, wenn sie versuchten, billige Strumpfhosen aus dem Aldi teuer zu verkaufen, oder nur schon wie sie mit den Leuten umgingen.
Bei der Ausreise war es einmal 4 Stunden, die ich gewartet habe ehe ich von Mosonmagyarovar bis an der Grenze war.
Aber trotz allen war es für uns eine schöne Zeit, und wenn ich heute höre, das junge Menschen sagen, hoffentlich fällt bald die Grenze weg, dann denke ich immer: Mein Freund, du kannst froh sein, das du die früheren Zeiten nicht hast kennen gelernt.
Viele Grüsse
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Re: Wie Ungarn zu meinen Lieblingsreiseland wurde

Beitrag #2 von Gulliam » 31 Mär 2020 16:34


Der neue Treffpunkt

1974 war unser neuer Treffpunkt. 72 hatte es so gut geklappt, es war nicht das Land der Hunnen wie wir anfangs befürchtet hatten, sondern da lebten Menschen wie wir. Um 2 Stunden an der Grenze zu sparen, hatten wir uns im Reisebüro das Visum besorgt. War zwar 10 DM teuer, aber dafür waren wir schneller durch die Grenze. Dafür standen wir jetzt in Mosonmagyarovar und warteten auf die Schwester. Als sie dann kam, nach 3 Stunden, war es schon nach 20 Uhr, und wir beschlossen, dort auf dem Parkplatz zu übernachten, im Wohnwagen.
Heute hätte ich schon ein Problem damit, aber damals war Ungarn noch sehr sicher. Und wir waren auch nicht die Einzigen. Wir standen gut behütet zwischen Trabbis und Ladas aus der DDR. Am nächsten Morgen nach den Frühstück ging es dann los, in Richtung Balaton.

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Aber was war das? Was im ersten Jahr so schön geklappt hatte, den Campingplatz zu besetzen, klappte nicht. Er war voll. Selbst ein Empfehlungsschreiben der Bank deutscher Länder, mit einen 20er Aufdruck wurde ignoriert. Also suchen gehen. In Balatonszemes auf dem Campingplatz Hullam (gibt es heute nicht mehr) wurden wir fündig. Es war ein sehr schöner Platz, nur in der Gegend gab es damals wenig Csardas.
In diesem Jahr wurde dann beschlossen, Land und Leute kennen zu lernen. Auf den Campingplatz gab es so gut wie keine Ungarn, die Camping machten.
Wir wollten nach Budapest, und ich habe dann Erkundigungen beim Platzwart eingeholt. Wichtigste Information war: 2 Forintstücke für die U-Bahn mitnehmen. An der U-Bahn waren Drehkreuze, und nach Einwurf von 2 Forint konnte man durchgehen.
Budapest war damals noch nicht wiederhergestellt. Überall gab es noch zerschossene Fassaden. Auch haben wir damals empfunden, die Fassaden müssten mal neu gestrichen werden.
Bevor wir nach Hause fuhren wurde dann richtig eingekauft. 5 Salami aus dem Intertourist, Käse, 5 Stangen Zigaretten, Spirituosen, fast alles war viel billiger als bei uns. Kartuschen für Siphon und auch für Sahne kosteten nur ein paar Pfennige. Als gelernter Schmuggler von der Grenze konnte ich mit Zöllnern umgehen.
An der Grenze kamen die ung. Zöllner, wollten den Wohnwagen sehen. Bitte meine Herren (sie kamen immer zu 2) kommen Sie rein. Ich holte dann 2 eiskalte Büchsen Cola, die ich extra noch von Deutschland aufbewahrt hatte, aus den Kühlschrank. Bitte meine Herren, es ist sehr warm, kann ich Ihnen was anbieten. Dann wurde geredet, wo waren Sie, was arbeiten Sie (immer tiefstapeln), haben sie Waren mit. Ja, Salami und Zigaretten, Bescheinigung vom Intertourist, dann durfte man, man hatte ja mit Valuta bezahlt, dann hinter verhohlender Hand habe ich versteckt für deutschen Zoll, und kam der Gruss, dann gute Fahrt.
An einer Raststelle hat einer zu mir gesagt, Mensch, die haben doch wohl alles auseinander gerissen, ich stand hinter Ihnen, die waren doch 20 Minuten bei Ihnen drin. Ja, so ist halt das Leben, was dem einen sein Leid ist dem anderen sein Freud. Aber in dieser Zeit hat meine Frau nicht gearbeitet. Wir waren damals eben froh, ein so billiges Land gefunden zu haben. Und ich bin ehrlich, in einen westlichen Land wäre es uns nicht möglich gewesen, die Verwandte etwas zu sponsern.
Schon damals hat mich die ung. Natur, Laubbäume man konnte an den Rändern der Felder Wildblumen pflücken sehr gut gefallen, und die Nachteile, lange an der Grenze stehen, oft in der sengenden Hitze, das nahm man in Kauf.
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Re: Wie Ungarn zu meinen Lieblingsreiseland wurde

Beitrag #3 von Gulliam » 31 Mär 2020 16:35


Der Übergang West Ost
Wie war das denn im Kommunismus mit der Grenze von Österreich nach Ungarn?
Für die jungen Leute, die das nicht kennen will, ich das hier mal aufschreiben.
Das fing ja schon vor Wien mit Verzögerungen an. Man konnte Wien nicht umfahren, sondern musste mitten durch. Man suchte die Bundesstrasse 10 in Richtung Neusiedlersee, und dann ging es bis Nickelsdorf, so 80Km, nur Landstrasse.

Bild

Die österreichische Grenze hatte man ja sehr schnell hinter sich, obwohl die auch oft streng kontrollierten. Dann kam man an die ungarische Grenze.
Langsam fuhr man durch Kurven und durch Schlagbäume mit gewaltigen Ausmaß bis zur Grenze Hegyeshalom. Hier stand man nun in mehreren Reihen und wartete zuerst einmal.
Wenn man sich zu Hause kein Visum bestellt hatte dann hat man schon vorher eine Stunde gestanden bis man seinen Pass mit Visa bekam. Doch bei mir war das nie der Fall. Ich kam immer schon mit Visa an. Ein Grenzer kam und sammelte die Pässe ein.
Man stand und stand und stand und wartete. Oft war es glühend heiß im Auto, und wer hatte denn damals schon eine Klimaanlage.
Einmal musste ich mal zur Toilette und bin ausgestiegen, was eigentlich verboten war. Man musste im Auto bleiben.
Es kam sofort jemand: Wohin? Ach, ich muss zur Toilette. Gehen Sie da drüben in das Gebäude. Es begann ein Spießrutenlaufen So alle 10m stand jemand mit einer Kalaschnikow und jeder frug. Wohin?
Der nächste hatte gesehen, dass sein Vorgänger gefragt hatte. Aber das hielt ihn nicht davon ab, auch zu fragen.
Wenn man dann, so nach einer halben Stunde, seine Pässe zurückbekam, war man heilfroh. Es geht weiter.
Nach einen Stück wurde man wieder angehalten: Haben Sie was zu verzollen? Haben sie Waffen, pyrotechnische Erzeugnisse? Endlich ging es dann weiter, und man hat sich gefragt: Habe ich das eigentlich nötig? Nie mehr komme ich hierher. Es ging über Landstrassen, die damals teilweise noch sehr schlimm waren, runter zum Balaton.
Nie mehr Ungarn, hat man gesagt. Nächstes Jahr standen wir wieder in der Reihe.
Wenn ich heute irgendwo hier lese: Hoffentlich fallen bald die Grenzen, dann denke ich zurück an die vergangene Zeit und ein Lächeln kommt auf meine Lippen.
Mit einen eigenen Bild kann ich nicht aufwarten, es war an der Grenze strengstens verboten, zu fotografieren, und ich wollte meine Wartezeit nicht noch durch Probleme verlängern.
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Re: Wie Ungarn zu meinen Lieblingsreiseland wurde

Beitrag #4 von Gulliam » 31 Mär 2020 16:36


Der Eigenbau
Wir waren wieder mal in Ungarn, saßen vorne am Campingplatz in einen Restaurant, als ein Wohnwagengespann reinfuhr.
Mein Frau sagt was ist denn das für ein Modell. Das habe ich noch nie gesehen.
Ich kannte es aber auch nicht. Als wir zu unseren Wohnwagen zurück kamen, hatte sich das neue Gespann neben uns gestellt. Es waren Leute aus Zwickau, und wie sich herausstellte, war der Wohnwagen ein Eigenbau. Sie hatten eine kleine Tochter die so vom Alter zu meinen Sohn passte.

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Am anderen Morgen ging also der Mann über den Platz und suchte einen 14 Steckschlüssel. Einer bot ihm dann einen an, der sah aus wie ein Kerzenschlüssel, also aus ganz einfachem Material. Wolfgang hieß der Zwickauer, sah sich den Schlüssel von einen anderen DDR Mann an und meinte, Mensch so einen habe ich doch schon abgewürgt. Ich habe einen Ventilschaden am Moskwitsch, muss den Zylinderkopf abschrauben. Ich bot ihm meinen Nusskasten mit Ratsche an. Ein Blick von Wolfgang, dann meinte er: Wo hast du den denn geklaut? Im Moment verschlug es mir die Worte. Da warf ich ein: Du, den habe ich gekauft. Ich bin Schlosser und Schmied, mir kannst du nichts weissmachen, das ist Profiwerkzeug, das kannst du nicht kaufen. Na ja, er konnte den *geklauten* Nusskasten brauchen. Ich habe ihm noch geholfen das Ventil zu wechseln was für mich eine neue Erfahrung darstellte, das man auch unter primitiven Vorraussetzungen so was auf dem Campingplatz machen konnte. Mit einen Hammer und einen Beil wurde die Ventilfeder runter gedrückt, er nahm die Halbschalen raus und dann konnte man das Ventil einbauen. Habe ihn dann gefragt, ob er Schleifpaste hat, weil Ventile eingeschliffen werden müssen. Och sagt er, der Händler hat gesagt, bei russichen Autos braucht man das nicht. Also neue Kopfdichtung drauf, Zylinderkopf wieder montiert, Auto lief wieder. Dann klopfte er immer an meine Wohnwagenscheiben, und meinte, an solche Fenster müßte ich auch mal drankommen. Ich sage du hast doch schöne Scheiben drin. Ja sagt er, das ist 4 mm Fensterglas. Habe bis dato bezweifelt, das man normales Fensterglas einbauen kann, obwohl ich mal einen der ersten Eifelland gesehen habe, der hatte eine Scheibe kaputt, das bröckelte wie Einscheibensicherheitsglas. Abends hat Wolfgang uns denn zu einen Radeberger Bier eingeladen. Das erstaunlichste für DDR Leute war nicht, das es fast alles in Ungarn gab, sondern das es dies dann immer gab heut morgen übermorgen. Hinter mir stand ein Mann aus Sachsen, er frug meine Frau, ob ich nicht ein Ladegerät hätte, da er die Batterie leer hat. Meine Frau sagte, ich hätte ein Ladegerät. Ich war dafür etwas böse, denn ich hatte das Gerät im Wohnwagen eingebaut. Aber wie es so ist, habe ich dann doch immer eine Idee, habe also mein Auto mit dem Wohnwagen verbunden, das Gerät ladet dann die Autobatterie. Von dort habe ich ein Stromkabel, wo ich die Stecker entfernt habe, zu den Wartburg gelegt. Der Strom, der floss, war zwar nicht berauschend, aber es ging. Und alle paar Tage kam der Mann, kann ich mich nochmal anschließen, meine Batterie ist nicht mehr in Ordnung, ich kaufe mir hier eine schwedische, die sind besser.
Nach einiger Zeit kam er wieder, und sagt, er wäre oben am ABC Laden. Es gingen wieder die Blinker nicht.
Was sage ich, während der Fahrt ? Dann ist nicht die Batterie kaputt sondern die Lichtmaschine. Ich also den Wolfgang geholt, und ihm gebeten, doch mal mit nach der Lichtmaschine zu schauen. Einfache Sache, die Kohlen waren verbraucht. Wir also nach Siofok gefahren, da gab es eine Werkstatt: Mercedes, Wartburg, Trabant. Dort nachgefragt, nein hatten die nicht, wir sollten zur Siobrücke fahren. Dort nachgefragt, der hatte die Kohlen auch nicht, aber von einen russischen Fahrzeug. Die müßt ihr was abfeilen, dann passen die. Zwei Kohlen in einem Päckchen für 28 Huf. Dann auf der Rückfahrt kam noch eine Werkstatt, da sind wir nochmal rein, und haben nachgefragt. Jawohl die hatten die. Zwei Kohlen für 28 Huf, aber sie wollte 60 Huf haben. Als ich auf den Preis hinwies, meinte die Frau, wir haben auch Arbeit. Nein sagte ich, dann nehmen wir die nicht. Jetzt spielte der Eigentümer vom Wartburg (weiß den Namen nicht mehr) verrückt, und sagte, dann hätte ich doch gerne die richtigen Kohlen. Mit Mühe habe ich ihn rausbekommen, und habe gesagt, schauen Sie mal, ich habe die richtigen Kohlen. Wie haben Sie das den gemacht? Och sage ich, ich habe ihr die russischen Kohlen zurück gegeben.
Nach dem Einbau der Kohlen funktionierte das Auto auch wieder.
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Re: Wie Ungarn zu meinen Lieblingsreiseland wurde

Beitrag #5 von Gulliam » 31 Mär 2020 16:36


Ein neuer Platz
Wir wollten in diesen Jahr wieder nach Balatonszemes fahren, doch den Campingplatz gab es nicht mehr. Er war als Jugendlager eingerichtet worden. Bis dahin gab es auf jeden Campingplatz einen Teil als Jugendlager, wo sich die Jugendlichen aus allen Ländern des Ostblocks trafen. Es war vielleicht nicht gut, wenn die Jugendliche sahen, wie der Klassenfeind lebte. Natürlich war das oft ein Irrbild. Wie gesagt, ich habe mich oft geschämt, über die Angebereien der Westdeutschen. Wir gingen also wieder auf die Suche. In Szantod Rev, da gibt es einen kleinen, netten Platz direkt hinter der Rev-Csarda, da wurden wir fündig. Natürlich, die Waschgelegenheiten und Toiletten, das war nicht gerade unser Standart, aber es war immer sauber, und die Ungarn benutzten die auch, dann konnten wir das doch auch.

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Vom Campingplatz, der einen schönen Grasstrand hatte, konnte man die Fähren fahren sehen. Damals kosteten die Fähren nur ein paar Groschen, und so waren immer alle 4 Fähren unterwegs. Ich saß am Strand, und vor mir saßen 4 Jungs, so 10 Jahre alt. Sagt der eine:,, Mensch, da hat man mir gesagt, in Ungarn gibt es so guten Kaugummi, aber ich habe den schon alle durchgelatscht, der ist auch nicht besser als unserer in der DDR!“ Ich konnte mich von lachen nicht halten, hab dann den Jungs jeden eine Mark gegeben, und gesagt, sie sollen mal in das kleine Büdchen da gehen, die hätten welchen, den sollen sie mal probieren.
Das war ein Intertouristshop. So ein Päckchen Kaugummi kostete 0,40 DM. Die sind dann abgesaust zu dem Laden, und kamen kauend zurück. Die Intertourist-Shops waren eine Quelle um Valuta einzunehmen. Neben ausländischen Waren wie Zigaretten, Cognac, Getränke usw. wurden auch einheimische Waren, die sonst schwer zu bekommen waren, angeboten, wie zum Beispiel Salami. Oder Waren, die normal nicht ausgeführt werden durften, wie Briefmarken für Sammler.
Eines Tages kam mein Sohn und sagte, du Paps, vorne stehen viele 280ger Mercedes als Polizeiautos, komm mal mit. Und wirklich standen da 6 große Mercedes als Polizeiautos, und die Polizisten waren ganz toll eingekleidet. Man sah, das waren Maßanzüge. Vorne, an der Strasse, stand der Vergleich: ein normaler Polizist mit Lada regelte den Verkehr. Ich denke, frage mal einen von den Polizisten, was hier los ist. Einer aus der Gruppe sprach deutsch, und erklärte, der Waldheim wäre auf Besuch in Ungarn, und wäre jetzt in der Revcsarda. Der Waldheim war damals noch der Generalsekretär der UNO. Damals war in Ungarn so ein großer Mercedes noch eine Sehenswürdigkeit.
In diesen Jahr hatten wir uns vorgenommen, die Grotten von Tapolca und die Herender Porzellanmanufaktur zu besichtigen.
Von den Grotten waren wir enttäuscht, man ging eine Treppe runter, stieg in einen Kahn, fuhr eine Runde durch Grottengänge. Das war es auch schon.
Aber das Porzellan. Davon waren wir hellauf begeistert. Wunderschöne Sachen wurden da angeboten. Nicht nur Gebrauchsporzellan, sondern auch Zierporzellan, Figuren, wunderschön anzusehen. Zum Schluss kam man dann durch einen Laden, wo man kaufen konnte. Unsere Verwandte hatten das Geld nicht, konnten nicht genug umtauschen, und ich konnte es mir damals nicht leisten, da meine Frau nicht arbeitete. War schon schwer ohne was zu kaufen durch den Laden zu gehen.
Was mein Schwager immer so ärgerte: Ich wurde, wenn wir irgendwo hingingen, oft angesprochen, wollen Sie Geld tauschen, und meinen Schwager frug nie jemand. Woher wissen die, dass ich aus der DDR bin, meinte er dann.
In der Zeit war es unwahrscheinlich schwer, mit Ungarn Kontakt zu bekommen Auf dem Campingplatz waren sie eigentlich nicht vertreten, es war ihnen zu teuer, auch in Gaststätten traf man sie so gut wie nie. Wenn man jemand suchte, der Deutsch konnte, dann musste man ältere Leute suchen. Ältere Leute konnten meistens deutsch, jüngere zu der Zeit wenig.
Wir gingen abends viel an den Vorgärten spazieren. Interessant war, fast jeder hatte ein schwarzes Fass auf hohen Füssen stehen. Das waren die Brausen, die von der Sonne erwärmt wurden. Man kann es nicht glauben, wie warm das Wasser an einen schönen Tag wurde.
Einmal sagte meine Frau zu mir: Schau mal die schönen Blumen. Da kam der Mann sofort und sagte, warten sie, schnitt meiner Frau Blumen ab, und schenkte sie ihr. So was hatte ich noch nicht erlebt. Ein andermal schauten wir bei den Angler zu, und mein Sohn bekam einen Fisch noch lebend geschenkt. Ich wollte ihn überreden den armen Fisch doch wieder schwimmen zu lassen, aber er sagte, Papa, der schmeckt gut.
Ich hatte aber schon einen Freund in Balatonseplak-Felsö. Ich hatte ihn 2 Jahre vorher, als ich in Rosenheim war, kennen gelernt. Das Jahr habe ich bewusst ausgelassen, meine Frau hatte sich eine Iritis in Ungarn zugezogen, und ich bin dann nach Rosenheim zum Augenarzt. Dort lernte ich Gusztel auf den Campingplatz kennen. Wir haben bis voriges Jahr, wo er verstorben ist, eine tiefe Freundschaft gehabt. Gusztel hat mir sehr viel in Ungarn gezeigt. Er hat dann auch einen großen Anteil dran das ich dann auch eine tiefe Beziehung zu Ungarn bekommen habe. Er ist auch im Ort sehr beliebt gewesen, auf dem Ortsschild Balatonszeplak Felsö hat Jemand vor den Felsö seinen Familiennamen gesprüht. Zumindest voriges Jahr stand der Name noch da. Ein Freund in dieser Zeit war sehr viel Wert, denn wenn man mal grillen wollte, brauchte man sehr viel Organisationstalent um Fleisch zu bekommen. Mein Gusztel wusste immer wo man was bekam. Und wir haben ihn dann zum Essen eingeladen. Aber das nahm er auch nicht so hin, das nächste Mal mussten wir bei ihm essen. Ich denke oft an Gusztel. Er war ein wunderbarer Mensch. Wenn man damals abends mal wie hier in die Rev-Csarda gehen wollte, dann musste man Plätze reservieren, es war alles überfüllt. Das ist nun heute nicht mehr so.
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Re: Wie Ungarn zu meinen Lieblingsreiseland wurde

Beitrag #6 von Gulliam » 31 Mär 2020 16:38


Der Seifenkönig


Wir waren wir in Zamardi auf Auto´s 1 in Urlaub. Unsere Österreichischen Freunde aus Axams in Tirol waren auch dort. Es war sehr warm an den Tag, und meine Freundin stand mit meiner Frau zusammen und plauderte. Sie hatte gerade die Kartoffeln gewaschen und stand jetzt mit ihren Kessel Kartoffel und Wasser dort. So im vorbeigehen habe ich mit einen Finger vorne unter den Kessel gehoben, der Kessel drehte, und meine Freundin schüttete sich das Wasser und die Kartoffeln über ihren Bauch, der nur mit einen Badeanzug geschützt war. Oh, was hat sie gefeixt.
Ich konnte mir schon denken, das sie das nicht ungerächt hinnahm aber ich nahm mir vor, aufzupassen, und ihr keine Chance einzuräumen. Doch wie das so ist, der Wille ist stark, und das Fleisch oft schwach.
Ich hatte mich also zu einen Nachmittagsschlaf hingelegt und mir vorgenommen, nur nicht einschlafen. Ich wollte sie erwischen, wenn sie was vorhatte. Doch dann ist es doch passiert. Ich träumte, eine Hand strich über meinen Bauch, was nicht unangenehm war. Darüber wurde ich wach, und die Gerda rieb mir den Bauch mit so einem blauen Zeug ein. Im ersten Moment habe ich gedacht, das ist Tinte, ich also auf, was ist das denn für eine Schweinerei, mit einer Hand das Zeug abgestreift, hinter ihr her, und ihr damit den Rücken eingerieben.
Zum Glück war es keine Tinte, sondern so Zeugs zum Duschen. Anstatt uns jetzt in die Dusche zu stellen, haben wir uns an den Brunnen, wo man Wasser holt, unter den Hahn gelegt, und die Seife abgewaschen.
Rundherum war ein Gelächter von den anderen Gästen, und Gerda sagte: Mei, was sind wir blöd, warum gehen wir nicht zur Dusche.
So ist das auf einen Campingplatz: Langeweile kommt da nicht auf.
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Re: Wie Ungarn zu meinen Lieblingsreiseland wurde

Beitrag #7 von Gulliam » 31 Mär 2020 16:39


Der Fahrraddieb
Die Seifenschlacht war ja nun Unentschieden ausgegangen. Das heißt aber, auf mich sollte noch etwas zukommen, so wie ich die Gerda kannte. Und das passiert also immer dort, wo man es nicht erwartet.
Ich habe einen tiefen Schlaf, gutes Gewissen ist ein schönes Ruhekissen, da weckt mich meine Frau, und sagt, das ist ein Krach hier, schaut aus dem Fenster, und sagt, uns haben sie Tisch und Stühle geklaut. Ich also raus, meine liebe Freundin hatte die Sachen vor der Zelttüre so aufgebaut, das ich nicht mehr raus kam. Also an der anderen Seite habe ich noch eine Türe, da zuerst mal den Kocher wegräumen, damit ich raus kam, um aufzuräumen. Ich hörte meine allerliebste Freundin im Zelt kichern. Na ja, kommt Zeit kommt Rat, und irgendwas würde mir schon einfallen, den schwarzen Peter wieder zurückzugeben.

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Mein Sohn ging also am nächsten Abend mit der Gruppe zur Disco, und ich habe ihm gesagt, wenn ihr zurück kommt, dann hängt ihr Gerda´s Fahrrad in den Baum. Der Tamás hat eine Leiter da stehen, die könnte ihr holen, und ich lege das Abschleppseil ins Vorzelt.
Trotz mein gutes Gewissen habe ich sie Nachts gehört, wie sie lachten. Ich also den Wecker gestellt, und morgens früh raus.
Mit der Videokamera habe ich mich auf die Lauer gelegt. Meine Freundin kam raus, hat was gekramt, und dann gleich nach ihren Fahrrad geschaut. Der Verdacht fiel sofort auf mich, denn sie ging sofort um meinen Wohnwagen und suchte ihr Fahrrad. Dann ging sie zum Zelt und schrieb einen Zettel:
Willi rück das Radl raus, sonst mache ich dir den Garaus.
Auf den Weg zur Toilette kommt ihr eine Nachbarin entgegen, und sagt: Du Gerda, wieso hängt dein Radl dort im Baum?
Dann, in der Früh, kam sie zu mir und sagte: Du, Willi, das war traumhaft, was du gemacht hast, können wir das Radl nicht noch bis morgen hängen lassen?
Ich ahnte, das da noch was kam, so wie ich Gerda kannte, war das noch nicht ausgestanden.
Ich sollte mich auch nicht geirrt haben.
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Re: Wie Ungarn zu meinen Lieblingsreiseland wurde

Beitrag #8 von Gulliam » 31 Mär 2020 16:40


Gerda´s Rache


Wie heißt es doch so schön im Sprichwort: Wer kegelt muss auch mit aufstellen. Ich hatte ja nun gekegelt, und das es nicht schon zu Ende war, das war mir klar, zumal meine Freundin dann auch noch sagte: Mensch, das war toll, können wir das Radl nicht noch was hängen lassen? Ich hatte es hinhängen lassen und sie wollte es hängenlassen, das ist doch nicht normal. Aber in welcher Richtung es jetzt weiterging, war mir vollkommen unklar. Na ja, ich würde es wohl erfahren.
Am Abend kam mein Freund aus Weinböhla, und sagte: Du Willi, wir wollen morgen mal nach Igal ins Bad, willst du mitkommen? Klar, wollte ich, musste ja wohl auch an meine Kniee denken.

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Wir sind also am anderen Tag in der Früh los, und ich dachte, na ja, heute bin ich weit vom Schuss, da kann mir nichts passieren, zumal Gerda ja nicht mit wollte.
Am Abend kamen wir geschafft vom Bad zurück. Als wir in die letzte Strasse vom Campingplatz einbogen, da sagte schon mein Freund: Was hängt denn dort für eine Leiche, oh weh, da hängt der Willi. Ich konnte es nicht glauben: Mein Sohn hatte doch tatsächlich von mir Kleider rausgegeben, wovon dann meine "liebe" Freundin eine Leiche gebastelt hatte. Daran hing unten ein Zettel mit der Aufschrift:
SO ERGEHT ES ALLEN ÜBELTÄTER
DEN EINEN FRÜHER
DEN ANDEREN SPÄTER.
Mein Sohn sagte, du kannst dir nicht vorstellen was hier los war, den ganzen Tag sind hier Leute vorbei gegangen, und die Kommentare waren, von ein toller Scherz, bis das ist doch makaber. Na, in diesen Jahr hatte ich keine Lust mehr noch was auszuhecken, ich musste eingestehen, meine Freundin hatte gewonnen, und für dieses Jahr war es genug.
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Re: Wie Ungarn zu meinen Lieblingsreiseland wurde

Beitrag #9 von Gulliam » 31 Mär 2020 16:40


Die Zeitung

Mein Freund aus Axams in Tirol hat sich immer nach Ungarn seine Tiroler Zeitung schicken lassen. Die Post legte die Zeitung vorne ab und dann konnte man sich die Zeitung von dort mitnehmen. Wenn ich dann mit dem Fahrrad vorbeikam, und die Zeitung sah, nahm ich eben die Zeitung mit für Walter.
In einen Jahr mußte Walter früher nach Hause fahren. Nachdem er weg war kam seine Zeitung an. Die habe ich dann auch mitgenommen, schön eingepackt und dann im Wäschefach vom Wohnwagen verstaut.
Ein Jahr später habe ich mir das Datum angeschaut, und wie es dann so passen würde. Ich habe die Zeitung genommen, bin nach vorne gefahren, als wenn ich was holen muß, und als ich zurückkam, habe ich Walter die Zeitung gegeben. Danke Willi hat er noch gemurmelt.
Ich habe mich dann hingesetzt, und geschaut, wie Walter seine Zeitung gelesen hat. Nach einiger Zeit poltert er los: Du bist ja ein Witzbold, bringst mir eine Zeitung, ich lese, denke, das kenn ich doch schon alles, was hier drinsteht, schau ichs aufs Datum, ist die Zeitung ein Jahr alt.
Ich habe dann gesagt, Walter, ich kann doch nichts dafür, wenn bei euch in Österreich die Post so langsam geht.
Also, Alzheimer hat mein Freund nicht, sonst wäre ihm das nicht aufgefallen.
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Re: Wie Ungarn zu meinen Lieblingsreiseland wurde

Beitrag #10 von Gulliam » 31 Mär 2020 16:41


Das Autorennen
Nein was ist man doch oft blöd
Es war in den Jahr 1999 als Michael Schumacher sich in Silverstone die Beine gebrochen hatte. Das Rennen stand an, und ich wollte das unbedingt sehen. Bei uns auf dem Campingplatz gab es ein kleines Restaurant, die auch einen Fernseher laufen hatten. Dort wollte ich mir das Rennen anschauen. Es war an dem Tag sehr heiß, und so bestellte ich mir ein großes Bier dort. Vor mir saß einer in einen Ferrarihemd und wie man an der Sprache hören konnte, kam er aus dem Rheinland. Als dann ein anderer Zuschauer sagte, hoffentlich verliert der Schumacher heute, knurrte er: Wat bes du dann för ennge?
Gut, das Rennen fing an, und mein Bier war leer, also bestellte ich mir noch eins. Noch spannender als das Rennen waren die Reaktionen von dem mit dem Ferrarihemd. Nach den 3. Bier fuhr Schumacher in den Reifenstapel, wo er sich so schwer verletzt hat. Na ja, das Rennen hatte an Spannung verloren, und so dachte ich, fährst du lieber mit der Frau noch was Fahrrad.
Das hätte ich lieber nicht gemacht.

Bild
Wie man sieht, kommt mein Freund, der Räuber, mit einer Angel an

Also, auf dem Rad kam ich relativ noch gut. Aber die Balance, das war das Problem. Wir wollten zum Freistrand nach Siofok fahren. Als ich um die Ecke zum Freistrand fuhr, merkte ich schon, dass ich die Kurve nicht bekam. Aber was soll's, dachte ich, du hast doch ein Mountainbike, fährst du halt die Befestigung runter.
Die Idee war nicht schlecht, nur hatte ich nicht bedacht, dass man am Rande mit dem Pedal hängen bleiben konnte. Und schwupp, im hohen Bogen flog ich im See rein. Ich war ein bisschen benommen und hatte im Moment keinen Orientierungssinn. Da kamen 4 junge Mädchen mit so einem Viererfahrrad, die man dort überall sieht, sprangen runter, und holten mich aus dem See.
Ehe ich aber so richtig wieder klar denken konnte, waren die auch wieder weg. Ich habe mich später geärgert, das ich die Mädels nicht zu einen Eis eingeladen habe. Meine Frau behauptet ja heute noch, das ich nur in den See gefahren bin, damit die Mädchen mich rausholen konnten.
Aber wie heißt es so schön: Betrunkene haben einen guten Schutzengel. Am anderen Tag habe ich mir die Stelle angesehen. Das hätte sehr Böse ausgehen können. Dort hat man ja überall zur Befestigung des Ufers so große Steine hingelegt. Wenn ich da mit dem Kopf drauf gefallen wäre.
So hatte ich nur ein Portemoney mit nassen Scheinen. Aber was soll's, Geldscheine kann man wieder trocken.
Allerdings werden dann oft die besten Freunde schnell zu Räubern.
Viele Grüsse
Gulliam
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Gulliam
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