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Beitrag #31 von eckhard11 » 31 Okt 2005 20:37


Nein,

auch nicht bei Lidl, nicht bei Plus, nicht bei Real, nicht bei Kaufland
und auch nicht bei "Geiz ist geil" oder "Ich bin doch nicht blöd".

Obwohl ich keinesfalls der Meinung bin, dass z.B. Medion - Geräte
Billigartikel sind.

Seit Jahren räumen die Laptop´s von Aldi und Lidl alle Preise bei
den Computerzeitschriften ab.

Und dies kommt ganz sicher nicht von ungefähr......

Könnte es sein, dass ich mir diesen Bildschirm deswegen leisten kann,
weil ich seit mehr als 30 Jahren bei Aldi kaufe und daher eine Menge Geld spare ??

Ich habe nämlich absolut kein Problem damit, bei Aldi oder Lidl zu kaufen und
dies auch noch zuzugeben, hi, hi.


Ich leg mich jetzt hin .sleep:
Eckhard
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eckhard11
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Beitrag #32 von Matti » 31 Okt 2005 23:05


Ne, ne

lasst Eckhard mal ordentlich Geld Verdienen, es kommt der Deutschen Wirtschaft zugute.

In Hagen erzählt man sich noch heute vom größten Bauauftrag der Geschichte, als man Eckhards Geldspeicher erbaute. Dazu waren sage und schreibe 15000 Bauarbeiter notwendig die in drei Schichten Jahrelang ihr auskommen hatten. Außerdem hat er nahezu 150 Arbeitsplätze auf Dauer geschaffen. Knapp 80 Menschen sind den ganzen Tag nur damit beschäftigt das ganze Scheingeld zu Wenden damit die unteren Scheine nicht Schimmeln. Weitere 50 Menschen Polieren von früh bis spät die ganzen Hartgeld-Euronen damit sie keinen Flugrost ansetzen.

Die wöchentlichen Geldtransporte ( mit denen weitere 20 Arbeitsplätze gesichert wurden ) sind inzwischen Legendär, ganz Hagen ist dann auf den Beinen und Feiert fast wie bei Fasching, wenn Eckhard hoch oben auf dem Festwagen Münzen und manchmal sogar Scheine unters bedürftige Volk bringt, indem er es mit beiden Händen dem Volk zuwirft.

Ein weiterer Nutznisser dieses unglaublichen Vermögens ist die Deutsche Möbelindustrie. Unentwegt testet Eckhard die neusten Betten-Modelle ( nein, nicht Bett-Models ) in dem er sich mindestens 20-mal am Tag wieder und wieder hinlegt.

An Wochenenden frönt Eckhard seiner großen Liebe, dem Autorennsport. In seiner mächtigen Limousine Chauffiert er dann und wann aber auch Mittellose quer durch Deutschland. Dann gibt Eckhard richtig Gas, die Tachonadel springt schon mal auf 240 km/h, ich durfte selbst schon einmal Gast eines solchen Fahrerlebnisses sein.

Es gibt in Deutschland nur ein Brüderpaar das annähernd mit Eckhards Reichtum mithalten können. Es sind die Albrecht Brüder, besser bekannt als "Aldi-Brüder". Im Vergleich zu Eckhards Geldvorräten sind ihre mageren 8 Mrd. Euro aber eher Bedeutungslos. Ohne Eckhards Einkäufe währen sie eh nie so Reich geworden.

Ohne Eckhard unendlichen Reichtum könnte wir an den Grenzen Schilder aufstellen: Heute Geschlossen!

Nein, nein es kann nur eine Lösung geben: Lange lebe der König
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Matti
 
 

Beitrag #33 von mehlbox2001 » 01 Nov 2005 05:01


... aber Eckhard, man kauft doch im Supermarkt keine Lebensmittel!!! Lies mal auf den Schachteln, was da alles schönes drin ist ... Da futterst du ja in der Woche ein Pfund nette weiße Pulver und Chemikalien! Neenee, da geh ich lieber genüsslich im Bioladen shoppen -- ich hab mich schon richtig in den großen Bioladen in Landsberg verkuckt, meine neue Versicherungsagentur bringt mich täglich dran vorbei (ach ja, neuer alter Job nicht nur wegen dem Umzug nach Augsburg *g*) ...

Dafür leiste ich mir dann lieber nur eine C-Klasse von Daihatsu -- ein echtes Fünf-Liter-Auto! Aber nicht fünf Liter Hupraum (klingt die Hupe dann eigentlich besonders doll?), sondern Normal-Benzin ... Am Essen spar ich mir obendrein noch das Fleisch und die Imbisskost -- aber ein geiler selbstgemacher Vegi-Hotdog ist auch immer wieder drin ...

Also was das Essen und die Autos angeht, kommen wir beiden glaub ich nie auf einen grünen Zweig :lol:

Andreas

(Plasma-TV-Besitzer, aber das Sonderangebot in klein aus dem Mädchen-Markt -- soll ja auch gesünder sein, weil er sich nicht so auflädt wie eine Röhre)
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Beitrag #34 von eckhard11 » 01 Nov 2005 13:27


Ich muss hier einmal mit einem weitverbreiteten Irrtum aufräumen :

Den Geldspeicher habe ich nicht in Hagen gebaut, sondern in Berlin ein altes Gebäude entkernen lassen.
Um auch den Mittellosen, deren Armut mich zugegebenermassen ankotzt, die Möglichkeit zu geben, von oben in den Speicher zu gucken, habe ich oben drauf eine Kuppel mit einem Rundgang setzen lassen.
Aber ich arbeite mit einem Trick :
Ich habe einen Zwischenboden einziehen lassen, so dass von oben aus der Kuppel nur Flaschen und Müll zu sehen sind und ab und an mal Leute, die wie Falschgeld durch die Gegend laufen.

Zwischendurch war Christo mal da und hat - weil er das Elend nicht mehr sehen konnte - das Gebäude mit Tüchern verhüllt.

Heute morgen hat mich Theo Albrecht angerufen und um einen kleinen Kredit in Höhe von 3 Milliarde ( 3.000.000.000,00 ) Euronen gebeten.
Er wolle in seinem Daihatsu vorbeikommen und sich die Knete holen.
Ich musst ihm absagen, da ich meine Geldbörse zuhause vergessen hatte, und auf morgen vertrösten.

Ausserdem hatte ich die Bude voller Leute, da morgen wieder einer der Geldtransporte durchgeführt wird und wir daher die Planspiele für die Innenstadtsperrung durchführen mussten.

Auf Theo´s Frage, wie er mich denn in den zu erwartenden Menschenmassen finden könnte, verwies ich ihn auf den weissen Streifen, welchen ich hinter mir herziehen würde, da mir alleweil das weisse Pulver, mit welchen er die Lebensmittel panscht, aus dem Hintern rieseln würde.
Er könne aber auch das Pulver anzünden, dann würde ihm die hinter mir herlaufende Flamme den Weg zeigen, da das Pulver wegen der reichlichen Chemikalien, die in seinem Frass wären, leicht brennbar sei.

Nur kurz, bevor die Flamme meinen Auspuff erreicht, solle er mit einer 5-Liter Hupe die Flamme ausblasen.
Sonst könnte ich mich in dem Landsberger Bioladen nicht mehr sehen lassen.

Auf seine - gelinde gesagt sehr dämliche - Frage, wie ich denn den Laden erreichen würde, klärte ich ihn auf, dass ich mich im allgemeinen von mittellosen Rollstuhlfahren immer quer durch Deutschland tragen lassen würde.
Nur Richtung Europäisches Ausland wäre dies ein Problem, da die Schilder an den Grenzen, ( wegen der Matratzen, auf denen ich transportiert zu werden wünsche ), doch sehr hinderlich seien.

Er erwiderte, ich solle doch einfach die Schilder umreissen, aber das kann ich ja wegen meiner aufgerissenen Hände - die ich mir an dem verdammte Papiergeld, welches ich täglich unter´s Volk zu werfen pflege, zerschnitten habe - nicht.

Theo meinte, er habe da ein gutes Rezept, nämlich einen geilen selbstgemachen Vegi-Hotdog.
Wenn ich da meine Hände reinsteckte, würde es Wunder wirken.
Als ich ihm erwiderte, das Ding sei doch zum Essen gedacht, meine Theo, dafür wäre es zu schade.
Pure Gesundheit, wer könne sich das schon leisten.

Theo riet mir auch zu seinem neuen Poliermittel, welches er in der nächsten Woche auf den Markt bringen wolle.
Ich könne beim Polieren des Hartgeldes glatt 10 Leute einsparen. Durch die Ersparnis könnte ich mir einen Rappen zulegen, denn mir müsse doch der ewige Schimmel auf den Sack gehen.

Da habe ich das Telefonat beendet, da mir das Gespräch doch zu blöde wurde..

Ich glaube, ich muss wirklich aufstehen und nach Hause fahren, um das Geld für Theo zu holen.
Sonst kommt der tatsächlich heute noch vorbei und bringt mir einen von diesen geilen, selbstgemachten Vegi-Hotdogs aus Landsberg.
Dann doch lieber den kleinen Kredit ausspucken.....

Ham wa´s jetzz ??

Ich leg mich trotzdem wieder hin, denn sooooo wichtig war mir die Sache nun auch wieder nicht. .sleep:
Eckhard
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Beitrag #35 von Matti » 02 Nov 2005 10:21


Hi,

wie gut das wir uns hier in einem Inkontinenz-Forum befinden und die meisten eh mit einer Windel vor unfreiwilligen Urinabgang geschützt sind.

Gut das ich alleine Wohne, sonst hätten die Menschen um mich herum gemeint jetzt ist es endgültig soweit und schon mal Vorsorglich den Notarzt bestellt, so habe ich gelacht.

Eckhard, wie immer, einfach nur Köstlich.

Heute Morgen hat sich schon Steven Spielberg beim Vorstand gemeldet, er möchte einen Film Drehen mit dem Titel: Die Jagd nach dem geilen Vegi-Hotdog.

Ach, und noch eins Eckhard. Du solltest mal deine Angestellten im Geldspreicher etwas genauer Kontrolieren. Die geben dein Geld mit vollen Händen aus, irgendwo muss auch noch ein Loch im Fundament sein, Unsummen Versickern dort täglich.


Gruß

Matti


Erste Szenen aus dem Film: Die Jagd nach dem geilen Vegi-Hotdog
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Matti
 
 

Beitrag #36 von eckhard11 » 02 Nov 2005 13:10


Hallo Matti,

ich bin Deinem Rat gefolgt und habe mal einige Mitarbeiter in besagtem Berliner Gebäude kontrolliert.

Und siehe da :
Das Fundament ist zwar recht mürbe, aber es waren keinerlei Löcher darin, durch welches mein schönes Geld
verschwand, sondern die führenden Mitarbeiter unter der Kuppel stellten sich als die grössten Arschlöcher der
Republik heraus und steckten sich meine schwer verdienten Gelder in den selbigen.

Wohl auch auf Anraten eines Sinzinger Intellektuellen.

Man muss sich das einmal vorstellen :
Die extra von mir gewählten Leute, denen ich eine Führungsposition zugedacht habe, betrügen mich
und mein Vertrauen und sind letzten Endes nur auf Bereicherung aus.

Ich habe dieser Sache insofern einen Riegel vorgeschoben ( besser gesagt: reingeschoben ),
indem ich mir in dem Landsberger Bioladen einige dieser geilen Vegi-Hotdog´s besorgt und mit diesen die
unergründlichen Enddarmöffnungen der dortigen Leute verschlossen habe.

Wenn Spielberg diese geilen Vegi-Hotdog´s jetzt finden will, muss er verdammt tief bohren.

Eigentlich wollte ich für alle Leute, welche unter der Kuppel herumlaufen, entsprechend
viele von diesen geilen Vegi-Hotdog´s haben, aber soviel Grünzeugs war um Landsberg herum
nicht zu ernten.

Einer der betreffenden Mitarbeiter hat sich anscheinend bereits aus dem Kuppelbau abgesetzt.
Er ist wohl nach München geflohen, in einem Daihatsu, aber Genaues weiss ich noch nicht.

Bis ich mehr erfahre, leg ich mich wieder hin .sleep:
Eckhard
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Beitrag #37 von mehlbox2001 » 04 Nov 2005 02:00


Hallo zusammen,

ich seh den Film vor mir, das wird der absolute Brüller an deutscher Komödie. Zuerst als Kassenknüller der Off-Kinos mit Laiendarstellern, ein Jahr später als Hollywood-Remake im Stil des Films, wo Doris Day auf der Jagd nach dem geilen Haarspray ist und es am Ende in einem Dorf in der Schweiz als vergessenes Patent findet.

Theo, Matti und Eckhard machen sich zunächst von Hagen aus auf nach Landsberg an der Warthe. Natürlich nehmen sie Theos S-Klasse von Daihatsu, damit die in Polen nicht geklaut wird. Dummerweise finden sie nur noch polnische Ortsschilder, und fragen sich bei alten Leuten durch. Nein, einen Bioladen gibt es nicht, und die Stadt heißt auch schon seit 1945 nicht mehr so, auch wenn sie aussieht wie auf den Postkarten, die man bei eBay sehen kann.

Auf dem kleinen Flugplatz bei Landsberg an der Warthe finden sie noch eine uralte Ju-52, aber ohne Flügel und Propeller. Der Gastwirt der Flughafenkneipe benutzt nämlich die Flügel als Wegweiserträger und den Propeller als Ventilator. Mitsamt seiner Ehefrau machen sich die fünf an die Arbeit und der Flieger ist nach frei Tagen startklar. Wurde auch Zeit, wenn man auf der Suche nach Vegi-Hotdogs polnische fleischlastige Küche kriegt, und Theo war schon der Magen in den Kniekehlen, weil für polnische Lebensmittel die Pülverchen immer noch zu teuer sind.

Nach zehn Stunden Flugzeit landen Theo, Eckhard und Matti endlich auf dem Bundeswehrflugplatz in Klosterlechfeld nördlich von Landberg am Lech, wo ein dusseliger UFO-gläubiger Lokaljournalist zuerst glaubt, die drei kommen aus der Vergangenheit. Die drei fragen nach dem Bioladen, aber dummerweise kommt der Journalist aus Waal, einem kleinen Marktflecken südlich von Landsberg, und so schickt der sie zu dem kleinen Naturkostladen in der 1300-Einwohner-Gemeinde. Auf einer abenteuerlich gelegenen Bergwiese bei Waalhaupten landen die drei, und die herbeigelaufenen Bauern erkennen das Foto des Vegi-Hotdog-Kochs, denn jeder dritte Landwirt in Waalhaupten ist bei ihm versichert.

Der Besuch im Naturkostladen führt allerdings ins Leere -- von Vegi-Hotdogs haben sie noch nix gehört. Aber es gäbe im Industriegebiet im Norden Landsbergs einen großen Bioladen. Am besten sollen sie wieder sicher in Klosterlechfeld landen, da könne man bestimmt auch ein Auto mieten. Bauer D* (das ist anonym, in Waalhaupten heißt jeder zweite D*) bietet sich an, mitzufliegen. Von Klosterlechfeld aus nehmen die vier ein Taxi zum nächsten Autohändler. Theo Albrecht ist begeistert, denn er kann einen seiner geliebten Daihatsus mieten, leider nur eine C-Klasse.

Die vier fragen sich beim Börger King in Landsberg-Nord durch, schließlich wollten sie nochmal was essen, bevor sie im Bioladen aufschlagen. Ja, der große Biomarkt ist auf der andern Straßenseite. Sie hasten gespannt rüber und finden sich in einer andern Welt wieder. Als erstes fällt Theo der Geruch von frischen Äpfeln auf, weiter hinten duftet es nach frischem Brot. Hastig holen sie nun doch Einkaufswägen und laden sie voll. Nur Theo bemängelt, dass er für weniger Geld mehr weiße Pulver umsonst dazu kriegt.

An der Brottheke finden sie die erste heiße Spur: Ja, vor zwei Stunden hat dieser "Versicherungstandler" aus Augsburg gefragt, wie's mit der Frische ausschaut, und ob er heute lieber Meterbrote oder Dinkel-Brötchen für die Vegi-Hotdogs nehmen soll. Auch an der Vegi-Wienerle-Theke sei er gesichtet worden, hat nach Puszta-Tofu-Wienerle gefragt, und ein Besuch an der Kasse bestätigt, ja, der Typ aus Augsburg hat sogar Majonäse und Ketchup von Rapunzel gekauft, dazu ein Pfund Zwiebeln. Und gesagt, er hätte nur noch einen Termin in Kaufering, wo ein Rechtsschutz-Kunde Schwierigkeiten mit seiner Krankenkasse hat. Weil er mit Kundenkarte bezahlt hat, weiß der Studi an der Kasse, wers ist. Jaja, aus Augsburg. Und der Wagen muss voll gewesen sein, vielleicht gibt's eine Party ...

Weil ihr Freund Helmut grade nicht im Büro ist, lassen Ekhard und Matti den Theo in Regensburg bei Herrn Süß anrufen, der schaut im Internet-Telefonbuch die Adresse nach. Erst vor zwei Stunden, und noch ein Termin in Kaufering ... Die vier bringen die C-Klasse zurück, latschen eine halbe Stunde nach Klosterlechfeld, und nach einigen Transall darf ihre klapperige Ju-52 endlich in die Luft gehen. Die "Jagd nach dem geilen Vegi-Hotdog" nähert sich ihrem Ziel. In Augsburg-Pfersee finden sie nahe der B17 eine große Wiese, frisch gemäht von Schafen, die zum Glück gerade am Rand stehen.

Sie fragen sich nach der Adresse durch. Es wird schon dunkel. Theo witzelt noch gerade, dass der GELMANN-Supermarkt nebenan nicht mal Geld hat, auch das TEN zu beleuchten, und schon sind sie da. Sie klingeln in froher Erwartung. Die Tür wird geöffnet. Das Treppenhaus duftet nach frisch angebratenen Zwiebeln. Die vier hasten die Treppe hoch. Schließlich hat der Börger nicht lange vorgehalten. Die Spannung steigt. In der zweiten Etage finden sie das Namensschild und klingeln nochmal. Eine junge Dame mit etwas Ketchup am Mundwinkel macht ihnen mit einem Hotdog in der Hand auf. Der Flur ist erfüllt von Duft und Barockmusik. Sie sind kaum noch zu bremsen.

Drei Meter trennen sie von der Küche. Aus einer großen Pfanne schichtet der Verdächtige grade Zwiebeln in Dinkel-Semmeln. Ketchup und Majonäse stehen offen offen neben einem großen Topf mit würzigen Puszta-Tofu-Wienerle. Nach einem kurzen "Was macht ihr denn hier?" fragt der kurz auf Platt "Wüllt ji ook een?", ohne zu wissen, dass er grade ausgerechnet Theo Albrecht seinen Lieblings-Snack zum Testen gibt. Die vier freuen sich, endlich wieder was herzhaftes im Magen zu haben. Theo bemerkt, seine Bouletten seien eh fast vegetarisch, und die andern wunder sich, dass sowas ein Geheimrezept gewesen sein soll. Theo legt ein Paar lila Scheine neben die Zwiebeln und lässt sich das Rezept geben.

Jetzt ist alles ein Rennen gegen die Zeit: Theo fährt mit der Taxe zum Bahnhof und nimmt den ersten ICE, Eckhard und Matti fahren den Pfadfinder mit Tempo 180 nach Waalhaupten zurück, dann wieder nach Klosterlechfeld zu ihrem Flieger. Die beiden fliegen die museumsreife Ju-52 nach Landsberg an der Warthe zurück (wasn Glück, dass Ecki den kleinen Flugschein hat), und der Gastwirt am Landeplatz ist überglücklich. Seine Gäste hatten sich schon beschwert, dass der Ventilator weg ist. Matti und Eckhard essen noch kurz eine Portion Gänseklein in Blutsuppe, dann verschwinden sie Richtung Deutschland mit Theos Daihatsu.

Dreißig Kilometer von Frankfurt kriegen sie den ersten deutchen Sender rein: Klassik-Radio mit so einer komischen Hotdog-Reklame, die sie leider bloß halb hören. Als sie in Frankfurt an der Oder über die Brücke fahren, sehen sie schon die ersten riesigen Reklame-Schilder bei Feinkost-Albrecht: "Nächste Woche: Vier Vegi-Hotdogs 2,99€" ....

Und die Moral von der Geschicht: Verrate dein Rezept dem Theo nicht ;-)

Sodele, nun brauchen wir bloß noch' Regissör *g*

Hungrige Grüße
Andreas
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Beitrag #38 von eckhard11 » 04 Nov 2005 08:40


...... und dann wachte ich schweissgebadet auf.

Gott sei´s getrommt und gepfifft :
Es war nur ein böser, böser Traum.

Ich wanke in die Küche, nehme erst einmal einen richtigen
Zug aus der Flasche ( nicht: Tetrapack !! ) mit frischer Ziegenmilch,
werfe eine Dinkelbrotscheibe in den Toaster,
beschmiere diese dick mit Bio-Halbfettmargarine und zuckerfreier Nutella,
stopfe noch einen von gestern Abend übriggebliebenen Maiskornfladen,
bestrichen mit Schleuderhonig der domestizierten, europäischen Wildbiene, hinterher,
runde das Ganze mit noch einem Schluck Ziegenmilch und einem
Bio-Joghurt mit Bakterienkultur ab und wanke wieder ins Bett, um meinen Kopf
auf dem mit geschroteten Sonnenblumenkernen gefüllten Kopfkissen zu betten,
mich mit meiner mit Feinstroh gefüllten, antiallergisch behandelten Bettdecke
zuzudecken und diesen Albtraum weiterzuträumen.....

Mit diesen Zutaten im Bauch bleibt mir ja auch gar nichts anderes übrig, hi, hi.


Ich werde mich auf gar keinen Fall jetzt wieder hinlegen .sleep:
Eckhard

Mensch, Petersmann, Du schreibst aber auch manchmal einen Scheiss......
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Beitrag #39 von mehlbox2001 » 05 Nov 2005 05:20


Hallo Eckhard,

das kann ich voll verstehen, so könnte ich auch nicht schlafen. Ein Kissen aus geschroteten Sonnenblumenkernen muss so matschig sein, dass da nur noch eine geschweißte Suprima-Folie zwischen Inhalt und Bezug hilft, sonst läuft's aus. Und nimm lieber erdölgefülltes Bettzeug ("Polyester"), das ist viel antiallergischer, man kann's kochen, und es piekt nicht so. Kein Wunder, dass du Schlafstörungen hast und dich immer wieder hinlegen musst ;-)

Der Erfinder der Bio-Halbfettmargarine gehört übrigens verprügelt (vielleicht weißt du, wie man Margarine macht?), und gutes Bio-Nutella ist nicht zuckerfrei, sondern mit echtem Vollrohrzucker gemacht. Du solltest dir also besser eine Scheibe frisch gebackenes Dinkelbrot toasten, dadrauf dicke Demeter-Süßrahmbutter (die schmeckt "wie früher") und das leckere Vollrohrzuckerwerk. Danach eine Scheibe mit Nutella schmeckt übrigens ziemlich fad und ranzig im Vergleich. Hab ich mit Freunden ausgetestet.

Das ist übrigens auch das Fatale an guter Vollfettkuhmilch und geilen Vollrohrzuckernutellabroten -- Abnehmen ist irgendwie nich ... Das Zeug ist viiiieeel zu lecker ... Aber der Bauch ist voll und man kriegt eine Mütze erholsamen Schlaf.

Wünsche weiterhin wundervolle strohfreie Träume ;-)

Andreas
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Beitrag #40 von Tanita » 08 Nov 2005 15:55


Hallo

Ich möchte mich auch mal zu Wort melden, mal schauen ob sonst noch wer meine Hobby´s teilt. Dies ist ein Thema wo ich mich gerne drüber unterhalte, weil über die Inkontinenz zu sprechen fällt mir immer noch sehr schwer weil ich mich schäm (ich weiss, brauch ich nicht - aber ich tus trotzdem :oops: )

Bin leidenschaftliche Motorradfahrerin, das heisst im Sommer viel auf der Piste und im Winter schrauben. Weitere Interessen sind Fische und Katzen. Hab ein 400 lt Becken und einen Kater. Ausserdem mag ich mein Auto, Snowboarden und geh langsam aber sicher nach langer Zeit und mit viel Überwindung auch wieder sehr gerne weg (essen, Kino, was trinken, etc.)

Liebe Grüsse
Tanita
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