Teufelskreis Enuresis

In diesem Forum geht es um das Thema Bettnässen bei Kindern und Erwachsenen.

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Teufelskreis Enuresis

Beitrag #1 von frosch » 27 Okt 2005 08:18


Hallo liebes Forum,

während meiner ständigen Suche nach Informationen zum Krankheitsbild Bettnässen, konnte ich verschiedene neue Informationen sammeln, die ich hier kurz zusammenfassen möchte.
Zunächst ging es um das Bettnässen als Kind. Hier wurde beschrieben, dass das Nässen einerseits ein Ausdruck von Wut, wie aber auch begleitener Hilflosigkeit und Angst sein kann. Unter Berücksichtigung eigener Erfahrungen möchte ich es so darstellen: Das Hin- und Herreichen zwischen Pflegeeltern als prägendes Erlebnis im Alter von unter drei Jahren sowie nachfolgende Adoption schufen die Wut, einfach von den leiblichen Eltern als Vertrauens-Bezugspunkt verlassen worden zu sein. Das führte auch so einer ungeheuren Angst. Durch diese Erfahrung lähmte sich auch die Entwicklung der Problemlösungs-Kompetenz. Die Psyche sucht dann nach bereits erlebten Lösungsansätzen aus der Vergangenheit. Hier sei das Einnässen als Aktion des Druck ablassens, der Aufmerksamkeitsschaffung und des Erreichens körperlicher Nähe durch die Aktion des Säuberns genannt. Angst und Hilflosigkeit sind nicht gerade die besten Begleiter zur Entwicklung eines gesunden Selbstwertgefüles und der Fähigkeit, sich den wachsenden Anforderungen an Problemlösungs-Strategien anzupassen. Immer wieder sucht die Psyche nach einem bekannten und kurzfristig die Belastung lösenden Verhalten. Hier fungiert also wieder das Bettnässen, löst das Problem zwar nur vordergründig, aber ein Teufelskreis beginnt. Das Einnässen hilft die unangenehmen Gefühle wie Angst, Wut und Hilflosigkeit kurzfristig zu kompensieren, schafft aber durch die eigene Ablehnung dieses Verhaltens, gerade später in Schulzeit usw. immer wieder neue innere Konflikte, die zu noch mehr eigener Ablehnung, Wut und Angst führen.
Die Möglichkeit, notwendige Kompetenzen für die wachsenden Anforderungen zu erlangen, schwindet immer weiter. Irgendwann kommt es zur vollständigen Resignation und das Bettnässen nimmt immer mehr Raum ein. Da ich körperliche und seelische Zusammenhänge stark gekoppelt sehe, ist mir auch klar, wie sich nach und nach eine auch tags immer stärkere Blasenschwäche entwickeln kann. kurzer Exkurs: In der fernöstlichen Gesundheitslehre ist das Organ Blase mit der Mimose verknüpft - Also eher mit Themen wie Schwäche und Labilität. Unterbewußt fordert die Psyche also auch ihre Strategie am Tage.
Diesen Kreislauf zu durchbrechen ist bei einer Enuresis mit psychischer Komponente wohl nur durch dafür sensibilisierte Personen möglich. Die Eltern sollten sich ganz doll bemühen, das Kind auf seinem Weg größer zu werden, zu unterstützen. Das Einnässen sollte keinen großen Raum einnehmen und dem Kind sollten Möglichkeiten gegeben werden an Verantwortung, Liebe und Angstfreiheit zu reifen. Abzuraten ist von Hau-Ruck-Methoden, in denen dem sowieso schon benachteiligten Kind, auch diese letzte Möglichkeit, den inneren Druck zu regeln, entzogen werden ohne das andere Dinge an diese Stelle treten konnten.
Je früher, desto besser, denn der oben beschriebene Teufelskreis kann sonst zu immer stärkeren Verstrickungen führen. Da seien Depressionen, Ängste, Nähe.-Distanz-Probleme und Versagensängste genannt.

So Ihr Lieben!

Das war´s erstmal wieder, Euer René
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Beitrag #2 von Lunashine » 05 Feb 2006 01:53


Hm... du sprichst mir teilweise aus der Seele. Auch ich leide unter Enuresis, die durch Kummer verursacht wird.
Die Ursache liegt auch bei mir in der Kindheit und zieht sich bis in mein jetziges Leben hinein.
Wobei die Häufigkeit meines einnässens sich wirklich nach meinem seelischen Zustand richtet. So kann ich gut einkalkulieren, das nach einem Streit mit meinem Freund ich besser eine Windel anziehe. Und dennoch kommt es auch noch vor, das ich mich falsch einschätze und das Bett nass mache. Vieles ist doch noch zu Unterbewußt.

Leider gibt es momentan zu wenig Seiten die sich mit diesem Thema befassen, und die wenigen die es gab haben mittlerweile wieder geschlossen. :(
Einsam ist der, der nachts nass aufwacht!
Es sei denn man unternimmt etwas dagegen!
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Hier ist ein guter Platz dafür

Beitrag #3 von frosch » 15 Mär 2006 20:41


Liebe Lunashine,

felsenfest bin ich davon überzeugt, dass viele Mitglieder dieser Gruppe sich in das Kummernässen aus persönlicher Erfahrung reinfühlen können.
Ich glaube das Thema muss immer wieder aufgegriffen werden, doch schon Einnässen ist eigentlich ein Tabu, und dann noch der psychische Anteil? Das Tabu exponiert und es wird vielleicht noch dauern bis alle ganz offen hier darüber sprechen mögen.

Übrigens, für Deine Seiten im Netz wünsche ich Dir viele interessierte Leser und dann liegt es ja an Dir, Dein Forum nicht einfach in der Versenkung verschwinden zu lassen.

Herzliche Grüße, René
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guter Platz

Beitrag #4 von klaro (+16.05.2008) » 15 Mär 2006 21:04


halo Frosch
hallo Lunaschiene

ja hier ist Platz.Danke Frsoch.

Ich ghöre auch in dieser Sparte , und kann Lunashiene gut versdehen.

Im Moment bin ich nid in der Lage, drüber zu reden. Heut mal nichd.

Aber oft wèrd ich as Verzweiflung, auch gegen eine Inko Tauschen, die greifbar wàre, fèr Aerzte, und so.

oder auch für mich, eindeutig, klar...etc..

das selisch ungewissen.... find ich auhc belasdtender,
die Inko ist so unberechenbar. Mag hier nid in Details eingehen, wi gesagt, bin eben nid in der Lage über sowas zu schrieben.

Danke aber, für eure Ofentheit.

Frsoch, ich find deine Beiträge imer sehr informativ. Danke dir auch speziell

klaro

heut ist inder Medizin immer wie merh greifbar,,

das Selische aber bleibt... nahc wie vor, fast unergruendlch. Weils nid fassbar ist.
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Re: Hier ist ein guter Platz dafür

Beitrag #5 von Lunashine » 16 Mär 2006 01:55


Frosch hat geschrieben:Liebe Lunashine,

felsenfest bin ich davon überzeugt, dass viele Mitglieder dieser Gruppe sich in das Kummernässen aus persönlicher Erfahrung einfühlen können.
Ich glaube das Thema muss immer wieder aufgegriffen werden, doch schon Einnässen ist eigentlich ein Tabu, und dann noch der psychische Anteil? Das Tabu exponiert und es wird vielleicht noch dauern bis alle ganz offen hier darüber sprechen mögen.

Übrigens, für Deine Seiten im Netz wünsche ich Dir viele interessierte Leser und dann liegt es ja an Dir, Dein Forum nicht einfach in der Versenkung verschwinden zu lassen.

Herzliche Grüße, René


Danke Rene!

Ich bin froh das es Foren und Seiten gibt, welche informativ und ehrlich sind. Nur der Kontakt mit anderen Betroffenen hat mir geholfen mich zu öffnen und Ursachen zu suchen.
Fakt ist, wenn man gewillt ist an sich zu arbeiten, viel zu reden, dann geht es einem in jeder Hinsicht Stück für Stück besser!

Das allein hat mich dazu bewogen eine eigene Seite zu erstellen. Denn leider hab ich auch Personen kennen gelernt die auf Enuresis Seiten ihren Fetisch ausleben. Dafür hab ich kein Verständnis, den für mich als Betroffene ist es eine Last und keine Lust einzulassen.

Was ich festgestellt habe in Gesprächen mit anderen ist die Tatsache, dass das einnässen später im Leben durch eine andere Form des Druckabbau ersetzt wird. Viele Betroffene die cutting haben eingenässt oder nässen oft zusätzlich ein. Nur reden tut darüber keiner.

Hoffentlich ändert sich das eines Tages!

Gruß Luna
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Beitrag #6 von kohana » 20 Mär 2006 14:28


Hallo allerseits!

Ich hab jetzt mal eine Weile die Foren durchkämmt und etwas mitgelesen. Jetzt hab ich meinen ganzen Mut zusammengenommen um mich hier anzumelden und auch etwas zu schreiben. :roll:

Ich weiß gar nicht, ob der Post so richtig ist, aber ich hoffe mal, dass das nicht die Regeln verletzt... :(
Ich muss sagen, ich war sehr überrascht wie locker man hier mit dem Thema umgeht und irgendwie hat mir das Mut gegeben...
Auf dieses Forum bin ich übrigens durch meinen Lebensgefährten gekommen, mit dem ich seit 1 Jahr zusammenlebe. Er beschäftigt sich eingehend mit meinem Problem und hat mich auf dieses Forum hier hingewiesen....naja jedenfalls hat er Verständnis für mein "Problem" und darum bin ich auch jetzt hier und will um Hilfe oder Tipps bitten....

Ich habe (laut den Themen und Artikeln die ich jetzt mal durchgelesen habe) Enuresis noctrun, das heißt ich mache in eher regelmäßigen Abständen Nachts ins Bett. Seit ich mich erinnern kann, also seit meiner frühesten Kindheit, ist das so. Bei mir spielen dabei auch ziemlich viele psychischen Geschichten mit. Meine Eltern haben sich immer gestritten, meine Mutter ist Alkoholikerin, mittlerweile geht es ihr besser (hoffe ich), und als ich 16 war haben sich meine Eltern getrennt. Das, denke ich, könnte mal ein wichtiger Faktor dieser Krankheit sein. Andererseits fällt mir auf, dass ich einen ziemlich festen Schlaf habe und es manchmal sogar passiert, dass ich zweimal nachts einnässe und erst gegen Morgen überhaupt merke, was passiert ist. Das, glaub ich, ist ein ADH-Mangel...

Jedenfalls ist es heute morgen wieder passiert, und das obwohl ich abens wirklich gar nichts mehr trinke, gestern abend war es ein halbes glas Orangensaft....die Flecken sind aber verhältnismäßig groß...Mein Freund und ich wollen uns eine wasserdichte Unterlage besorgen, damit die Matratze nicht mehr so leidet, allerdings weiß ich nicht, wo man sowas bekommt.
Ich schreibe, weil ich hoffe, dass mir jemand einen Tipp geben kann...und mir vielleicht Mut macht, denn mir ist das ganze unglaublich unangenehm, sogar meinem Lebensgefährten gegenüber, obwohl der das eigentlich sehr locker sieht....und ich hab ehrlich gesagt die Schnauze voll davon und möchte was ändern. Vor allem hab ich Angst, was passiert, wenn ich bei Freunden übernachte (bei einer ist das sogar passiert, aber ich habs kaschiert so gut ich konnte - lag in einem anderen Bett...) oder zb. im Urlaub bin.
Ich merke aber, wenn es mir psychisch gut geht, dann setzt das teilweise über Wochen hinweg aus. Nur manchmal frage ich mich, warum gerade jetzt, wo es mir doch eigentlich gut geht....Ich war bis jetzt bei keinem Arzt, den Termin beim Urologen hab ich wieder abgesagt, weil ich mich schäme...allerdings wäre das mal ein Anfang oder?

Bitte helft mir, ich bin langsam ziemlich am Verzweifeln :(
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MUT

Beitrag #7 von klaro (+16.05.2008) » 20 Mär 2006 15:05


HALLO kohana

kann dich durhcaus verstehen, dass es dich Mut gekostet hat.

Dein beitrag, erinnerte mich eben an meine Jugend...(na ja, awar ich ja auch mal jung) !

Meine eltern trennten sich auch in dem tollen Alter.. von 16/17... meinen doch die meisten Leute, in dem Alter könnn(d)en es Teenies doch ferkraften oder verstehen.

dem ist leider NIE so... es gibt nie ein rechts Alter... für eine trennung der Eltern....
immer bleibt der Schaden beim Kind.

nun ja, der abgesaggte Termin beim urologen, den würd ich mal erst wieder aufnehmen, inzwischen hattest ja nohc bissle zeit, es zu überdenken.

Auch wenns am Ende... nur seelicsh wäre oder ist, wäre dann doch mind. ein Anteil ausgeschlossne, oder auf der anderen seite... wäre es was medizinishces, könnte dier geholfne werden.

dass dich deine Kollegin vesteht, find ich erst mal toll. Oder Partnerin. Egal wie auhc immr.

Jedoch, wenn du fragst, wegen Betschutz.... bei uns in der CH gibts die im Sanitätshaus, aber auch in Apotheken können die bestellt werden.

Klar gehds auch fia online shop oder so.

ich erinner mich, da ich sehr sehr viele jahre über keinen fachgerechten Schutz verfügte... ist es denoch sehr wichdig... die Matratze zu schtützen.

früher tat ich es mit aufgescnittenen grossen Plastiksäcken, später auch mit alten Plastiktischtüchern... die eigentlich waren für in Müll.

Denke da kommds nid so draufan, womit man es schützt, die matratze, sondern, das man es tut.

aber ich finde die fixleintücher sind schon toll, die aus Platik oder wie das Zeug sich nennd.

wo du nun hier beginnst, drüber zu reden... versuch doch, den termin zum Arzt aufzunehmen... parallel dazu, kannst du ja hier lesen, schreiben etc...

Hast du denn auch schon pants gekauft, so für in der NAcht zu tragen, damit das Bett nichd nass würd??
denke die ewige Wascherei ist ja auch nid der Hit.

fühl dich mal erst wohl hier im Forum... aber vergiss den Arzttermin nid. Denn du stehst noch so zimlich in jungen Jahren da... und es wäre doch schon toll, wenn du einem Arzt die Chacne geben würdest... dir helfen zu können.

drück dier mal tolle die Daumen..... meld dich wieder.... klaro
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Beitrag #8 von eckhard11 » 20 Mär 2006 15:25


Guten Tag, kohana,

einen gewaltigen Schritt hast Du bereits hinter Dir :
Du hast Dich getraut, anderen Menschen Dein Problem mitzuteilen.
Dies ist ja nicht immer einfach, auch wenn es völlig anonym ist.....

Jetzt solltest Du auch den zweiten Schritt tun :
Du solltest unbedingt sofort einen Urologen aufsuchen.
Nur ein Fachmann / Fachfrau kann Dir tatsächlich helfen !!
Und vor der Ärztin / Arzt brauchst Du Dich keineswegs zu schämen.
Für die Ärzte ist das Alltag, mit Problemen wie dem Deinen werden die tagtäglich konfrontiert.....

Hier im Forum kann man Dir Mut machen und einige Tipps geben, aber wirklich helfen
können auch wir Dir nicht. Das kann eben nur ein Arzt.

Also nimm Deinen Mut zusammen und mach einen neuen Termin.
Wer weiss, vielleicht ist Dein Problem ja problemlos zu behandeln ( toller satz, was ? )
Aber dies kann man halt nur bei einer intensiven Untersuchung feststellen.

Du brauchst sicherlich keine komplette Betteinlage, sondern nur eine Unterlage von ca. 1,50 x 1,00 m
Die kannst Du im Liegebereich über die Bettdecke spannen, das reicht völlig aus.
Diese Einlagen gibt es in jedem Sanitätshaus.
Aber nimm nicht eine so dünne, sondern eine etwas dickere.
Da lässt sich besser drauf liegen und man spürt auch die Feuchtigkeit kaum.


Ich leg mich jetzt wieder auf mein Laken .sleep:
Eckhard
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Beitrag #9 von kohana » 21 Mär 2006 09:21


Danke schön für die vielen Tipps! Ich werde mal für nächste Woche einen Arzttermin vereinbaren, auch wenn ich ehrlich gesagt noch furchtbar schiss davor habe....*seufz*

Es ist gar nicht so leicht, so locker darüber zu plaudern, zumindest geht es mir so....aber trotzdem danke für eure Tipps, ich hoffe nur, dass ich sie auch umsetzen kann....bin in der hinsicht nämlich eh ein kleiner feigling... :oops:


liebe Grüße,

kohana
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Beitrag #10 von Markus1 » 21 Mär 2006 10:40


Hallo Kohana,

auch bei passierte es vor einem Jahr, dass ich im nassen Bett aufgewacht bin. Ich dachte es wäre nur ein Unfall aber dann war es immer öfter. Eine Matratze habe ich schon weggeschmissen, aber jetzt habe ich mir auch eine Matratzenauflage beim Kaufhof gekauft und trage zur Sicherheit nachts eine Vorlage von Tena (im Drogeriemarkt). Die gibt es in verschiedenen Saugstärken und geben die notwendige Sicherheit. Meine Freundin kommt sehr gut damit klar und es passiert nur noch selten, dass wir morgens das Bett abziehen müssen.
Aber sehr wichtig ist natürlich, wie Eckhard schreibt, beim Urologen abzuklären, ob ein organisches Problem vorliegt. Aber oft ist es ein seelisches Problem und dann hilft die Sicherheit und das 'Sich-öffnen' wie du es bereits geschafft hast und dass du mit deinem Partner darüber reden kannst.

Ich wünsche dir viel Mut und sehe es als ganz normal, mit dem Urologen darüber zu reden. Für ihn wird das tatsächlich eine alltägliche Sache sein.

Liebe Grüße,
Markus
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