ADHS und Bettnässen ??

In diesem Forum geht es um das Thema Bettnässen bei Kindern und Erwachsenen.

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grüss dich

Beitrag #11 von klaro (+16.05.2008) » 07 Dez 2006 10:39


hallo Hansjörg

ich selber nehme die Tage kein MPH.

Die Komorbiditäten mit ADS ,in welcher Form auch immer, sind enorm. Bei mir spielen noch einige weitere Faktoren mit hinein.

Also so eins zu eins kann man nie Aussagen machen, die für alle gültig sind.


Es braucht spezielle Rezepte. Ist auch bei uns so. Das Concerta hilft mir nicht, das Ritalin SR ebenfalls nicht, daher nur das normale Ritalin.

Froh wäre ich, wenns Concerta anschlagen würd, weils tgl nur eine einmaldosis wäre. Die müsst ich selber bezahlen, als Erwachsene. Das ist hier so.

Dennooch bin ich froh für Tage und Momente, wo ich auf die Einnahme verzichten kann und mein Denken , dennoch funktioniert. Zum Thema einnässen, und ADS, möcht ich mich nicht weiter äussern. wie gesagt, es spielen sehr viele Faktoren miteinander, ineinander,

Wechselwirkungen mit Schmerzmitteln und Ritalin, werden oft vom Arzt leide zuwenig beachtet.

Selber muss ich sagen, Dies starke Schmerzmittel das ich ab und wann benutz, geht nur sehr schlecht auf in der Wirkung, und Wechselwirkung.

Also zusammen mit meinem Schmerzmittel, wird mir das Denken eingeschränkter ermöglicht. Dies merkte ich aber erst spät. Nach Möglichkeit , versuche ich, es nicht zusmmen einzunehmen. Was aber sehr selten machbar ist.

Gruss klaro :?
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klaro (+16.05.2008)
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Beitrag #12 von Ratte » 12 Feb 2007 12:48


Hallo Klaro,

Sorry das ich erst heute Antworte aber ich hatte längerfristig Gesundheitlich bedingt kaum Zeit .

klaro hat geschrieben: Dennooch bin ich froh für Tage und Momente, wo ich auf die Einnahme verzichten kann und mein Denken , dennoch funktioniert.


Dazu muß ich bemerken : Es fällt Patienten NICHT das Denken schwer sondernd die längerfristige Fokussierung der Gedanken auf 1 Thema. Sprich die Konzentration. Das Hauptproblem bei AD(H)S ist die Störung der Impulskontrolle. Diese lösen Konflikte im Sozialverhalten aus wodurch weitere "Folgeerkrankungen" auftreten können( jedanfalls war es mir so ). Methylphenidat wirkt auf neuro-biologischer Ebene und bewirkt eine bessere Konzentration und Impulskontrolle

klaro hat geschrieben: Wechselwirkungen mit Schmerzmitteln und Ritalin, werden oft vom Arzt leide zuwenig beachtet.


Dazu kann ich mich insofern Äußern das ich mich sehr gut sowohl vom Arzt als auch vom Apotheker beraten. Ich habe sehr gute Informationen bezüglich Wechselwirkungen meiner sehr Starken Medikamente und Ritalin bekommen-

klaro hat geschrieben: Also zusammen mit meinem Schmerzmittel, wird mir das Denken eingeschränkter ermöglicht. Dies merkte ich aber erst spät. Nach Möglichkeit , versuche ich, es nicht zusmmen einzunehmen. Was aber sehr selten machbar ist.


Wenn du Schmerzen hast solltest du mal einem Schmerzfacharzt konsultieren. Bei Beginn der Behandlung mit starken Analgetika ist anfangs auch bei mir eine Einschränkung der Denkfähigkeit vorgekommen. Bei einem Medikament mehr bei dem anderen weniger. Im nach einigen Tagen hat sich diese Einschränkungenaber langsam gelegt.
Gruß Hajo

P.S. Ich selber brauche wegen sehr starken Dauerschmerzen laufend sehr starke Schmerzmittel.
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Beitrag #13 von klaro (+16.05.2008) » 28 Feb 2007 22:07


Komorbiditäten sind bei AD(H)S oder hypo ADS gegeben.

Jedoch wirkt Ritalin und dergleichen auf WIRKLICH ADS betroffene, beruhigend. Nur bei gesunden Menschen wirkt es aufputschend.

Denke das sollte so langsam aber sihcer klar sein.

übrigends gibts Antidepressivum die sihc mit Ritalin und Stratera oder Concerta drchaus
vertragen. klaro
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Beitrag #14 von papa0861 » 03 Mär 2007 21:51


Chris00 hat geschrieben:
Man darf bei AD(H)S die Komorbiditäten wie z.B. Depressionen nicht übersehen. Depressionen schließen eine Behandlung mit Aufputschmitteln aus, wegen der unberechenbaren Wirkung auf die Stimmungsphasen.



hallo chris00,

bei depris sollten aufputschmittel wirklich nicht angewandt werden. da gebe ich dir recht. insbesondere bei auftretenden manischen phasen.
ich nehme seit monaten ein medikament, daß die gefühlsregungen auf einem bestimmten level hält. höhen und tiefen werden dadurch auf ein mittelniveau gedrückt oder gehoben und ich komme damit sehr gut klar.

ich bin der gleichen meinung wie du, wenn es um mittel geht, die unter das btmg fallen. ersten bedingen diese ein sehr hohes risiko der abhängigkeit und dann die nicht zu unterschätzende gefahr, daß die krankenkassen und die politik den einsatz abwürgen. siehe das medadonprogramm.

lg
jürgen
:-)) Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten und einrahmen. :-))
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