Bettnässen mit fast 21

In diesem Forum geht es um das Thema Bettnässen bei Kindern und Erwachsenen.

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Bettnässen mit fast 21

Beitrag #1 von Mausi85 » 13 Sep 2006 13:39


Hallo ihr lieben ;)

haben gestern mal eure Seite entdeckt und muss sagen, eine klasse Seite *daumen hoch*
Sie ist echt warnsinnig informativ, muss ich echt sagen!

Ich habe selber das Problem mit dem Bettnässen und das seit dem ich denken kann :| und mittlerweile bin ich fast 21.
Jetzt endlich wage ich den Schritt und gehe im Oktober zu einer Urologin, mit der Hoffnung das es irgendwie möglich ist, das Bettnässen loszuwerden.

Nun meine Frage an euch.. was habt ihr für Hilfen beim Bettnässen das die Madratze nicht nass wird? Ich mag nämlich erlich gesagt keine Windeln benutzen :sm12:

Liebe sonnige Grüße,

Diana :sm13:
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Beitrag #2 von eckhard11 » 13 Sep 2006 16:29


Guten Tag, Diana,

es ist Dir klar, dass Du, wenn Du dieses Problem schon immer hattest und erst jetzt, nach
Jahren, erstmals zum Urologen gehst, bereits ein chronisches Problem haben kannst.....

Also ich verwende Auflagen von Fa. Elmex.
Die sind nicht so dünn wie andere Auflagen.
Diese Auflagen lege ich auf das Bettlaken, nicht darunter.
( Viele legen eine Auflage unter das Bettlaken, aber dann ist im Falle
eines Malheurs das Laken nass. )
Allerdings schütze ich mich nachts mit einem Urinalkondom, daher brauche ich die Auflage
wirklich nur zur Sicherheit.

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, möchtest Du Dich des Nachts gar nicht schützen,
sondern nur Deine Matratze.

Ich denke, Du bist alt genug, um zu wissen, was Du willst.

Je nachdem, wieviel Harn Du des Nachts verlierst, wirst Du nur ein wenig im Urin rumliegen
oder in einer richtigen Lache.
Auch die beste Unterlage kann nicht mehr als 600 bis 800 ml Urin aufnehmen.
Du wirst des Morgens gut "duften", aber dies ist ja wohl auch jetzt schon so.....
Hin und wieder wird die Bettdecke voller Urin gesogen sein, aber was ist dies schon gegen das "freie Schlafen"?
Und dieses tolle Gefühl, wenn einem der warme Urin den Schenkel runterläuft oder man
morgens in einer kalten Urinlache aufwacht ist, ist durch nichts zu ersetzen, nicht wahr ?

Deine Haut wird es Dir irgendwann danken und sich entzünden.
Diesen lächerlichen Juckreiz kriegen wir doch dann mit Nivea weg, oder ?

Aber der eigentliche Vorteil liegt darin begründet, dass Du keine Windeln oder Vorlagen entsorgen musst.
Das schont die Umwelt.
Dafür musst Du täglich die Unterlage und sicherlich wöchentlich die Bettdecke waschen.
Dies gleicht den vorgenannten Vorteil wieder aus.


Du bist über 20 Jahre alt, seit langem Bettnässerin, gehst aber jetzt erstmals zum Facharzt
und willst nicht Dich, sondern die Matratze schützen !!!
Freiheit für den Urin, weg mit den Hilfsmitteln.

Da kann man sich doch nur an den Kopf fassen.....

Eckhard
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Beitrag #3 von Mausi85 » 13 Sep 2006 19:55


Hallo Eckard,

ersteinmal vielen dank für deine "überaus nette" antwort...
mal ne frage.. hattest du heute einen schlechten tag oder was ist los?
sorry, aber mich gleich SO anzumachen...

Zum 1. Ich habe nicht geschrieben das ich das ERSTE mal zum Urologen gehe...
Meine Mum war mit mir in meiner Kindheit auch schon dort.. nur wurde damals nicht weiter festgestellt, außer das ich Restharn habe...

Und da sich das Problem bis heute nicht gelegt hat, möchte ich es einfach nochmal checken lassen... sorry das ich vorher nicht den Mut hatte mich einer Untersuchung beim Urologen zu unterziehen...sowas kostet nunmal extreme Überwindung *kopf schüttel*

Zum 2. denke ich, ist es meine Entscheidung was ich benutze um mich und mein ganzes drumherum zu schützen...Versteh mich bitte nicht falsch, aber ich möchte einfach keine Windel tragen... (und das bestimmt nicht weil es mir gefällt, in kaltem Urin aufzuwachen, sowas doofes)
Sag mir doch mal bitte warum du keine Windeln benutzt..weil du eine Ausweichmöglichkeit hast und zwar diese Kondome.Für mich gibt es leider kein Urinalkondom mit dem ich mich schützen kann...für mich blieben nur die Windeln übrig...

Dafür das du das gleiche Problem hast, find ich deine Antwort ziehmlich krass...sorry aber... :roll:

Trotzdem liebe Grüße,

Diana :wink:
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Beitrag #4 von eckhard11 » 13 Sep 2006 21:15


Guten Abend, Diana,

es ist Dir klar, dass Du, wenn Du dieses Problem schon immer hattest und erst jetzt, nach Jahren, lange nach Deiner Kindheit, erstmals wieder zum Urologen gehst, bereits ein chronisches Problem haben kannst ( und wahrscheinlich haben wirst.... )

Selbst Dein Restharn hätte längst behandelt werden müssen, denn dieser kann sehr wohl Auslöser Deines Bettnässens sein. Hier haben der damalige Arzt und Deine Eltern versagt.....
Durch den Restharn können sich Bakterien in der Blase explosionsartig vermehren und zu einer chronischen Blasenentzündung führen ( die Du wohl haben wirst )
Gegen Restharn kann man etwas unternehmen, und wenn es nur das Selbstkathetern ist.
Bakterien wirst Du so allerdings nicht los. Da wirst Du eine Zeit lang Antibiotika nehmen müssen.

Wenn Du zur Urologin gehst, bestehe darauf, dass aus Deinem Harn eine Kultur angelegt und diese gewissenhaft untersucht wird.

Nein, Diana, ich war oder bin nicht “schlecht drauf”.
Es ist meine Art, immer das zu schreiben, was ich denke.
Und ich denke, dass es völlig abwegig ist, seine Matratze schützen zu wollen und sich selbst nicht !

Wie denkst Du Dir das ?
Wie willst Du das, was ich geschrieben habe, verhindern, wenn Du Dich nicht schützt ?
Gut, der Satz mit dem warmen Harn war wohl unnötig, aber alles andere ist doch unbestritten so wie erwähnt, oder ?
Und genau deswegen ist es immens wichtig, dass Du allerschnellstens die Urologin aufsuchst !

Ja, Diana, ich weiss, was Windeln bedeuten.
Ich bin durch einen Blasenkrebs des Nachts völlig inkontinent und verliere im Durchschnitt einen Liter Harn.
Ich habe weit über ein Jahr lang die “ideale” Windel gesucht, bis ich auf das Urinalkondom gekommen bin.
Ich weiss, was es bedeutet, morgens eine klatschnasse Windel ausziehen zu müssen.
Aber dies ist doch immer noch besser, als jeden Morgen in einem nassen Bett aufzuwachen.
Natürlich habe ich das Glück, dass ich anatomisch den Vorteil eines Urinalkondomes nutzen kann, aber wenn dies nicht der Fall wäre, würde ich eben Vorlagen oder Windeln tragen.

Aber Du hast die Möglichkeit, etwas gegen Dein Bettnässen zu unternehmen und hast dies - bisher wenigstens - verpasst. Also nutze jetzt wenigsten jede Möglichkeit, das Leiden zu heilen oder zumindestens zu vermindern und pinkel nicht einfach weiter ins Bett, auch wenn es noch so bequem ist.

Wenn ich Dir die Antwort gegeben hätte, die Du erwartet hast, dann wäre es eine Larifari-Antwort mit “dass es mir leid tut” und “ich hoffe, Du hast genug Kraft” und so einem Schwachsinn geworden.
Damit wäre Dir aber doch nicht im Geringsten geholfen.
( Derlei Antworten werden auch noch kommen, verlass Dich drauf, hi, hi.... )
Aber ich denke, dass meine Antworten besser und ehrlicher sind, auch wenn ich mir damit keine Freunde ( oder nur sehr, sehr wenige ) mache.
Denn sie regen zum Nachdenken an, wenn jemand wirklich einen Rat sucht.
Gerade weil ich das gleiche Problem habe, antworte ich so krass.

Jetzt leg ich mich aber erst einmal wieder hin .sleep:
Eckhard

Ps : Ich habe mich geirrt. Die Unterlagen sind von der Fa. Löning Hospitex und nennen sich Hospitex-Unterlagen
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Re: Bettnässen mit fast 21

Beitrag #5 von papa0861 » 14 Sep 2006 00:16


hallo daniela,

*schmunzeln an*

ich kann diesen typen names ecki auch nicht leiden. der schreibt immer so krass und penetrant.

* schmunzeln aus*


aber eines muß man ihm lassen. er nennt die dinge beim namen. es tut manchmal sehr weh (und soll es auch), aber was er sagt oder schreibt hat hand und fuß. man muß es nur für sich erkennen wollen.

und asche auf mein nasses haupt. er hat recht.

ich habe monate gebraucht, um mit seinen postings klarzukommen. er rüttelt auf, wo es not tut. ich habe mich mit ihm überworfen. mach nicht den gleichen fehler. vielleicht hatte ich mich an ihn geklammert, weil ich dachte, einen lieben freund zu haben, der mein gestreßtes haupt streichelt und mich in meiner trübsinnigkeit bestärkt. fehlanzeige. heute weiß´ich, was er bezwzeckte.

klar, daß es machmal weh tut. aber wenn man seine situation wirklich ändern will, braucht es solche anstöße.

ich kann auch nicht nachvollziehen, wie man jahrelang damit lebt, pitschnaß aufzustehen. es sei denn, man möchte es und kompensiert damit anderen frust.

vielleicht solltest du in deiner situation auch psychiatrische hilfe in anspruch nehmen.

was mir in diesem zusammenhang noch auffällt ist die frage, wie du dich bei den "tagen" verhältst. da nimmst du doch auch vorlagen? oder....... ?

mehr fällt mir im moment nicht ein.

lg
jürgen
:-)) Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten und einrahmen. :-))
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Beitrag #6 von Mausi85 » 14 Sep 2006 17:57


Der Grund dafür das ich erst jetzt zum Arzt gehe ist der...
Das Problem Bettnässen ist in meiner ganzen Familie mütterlicherseitz verbreitet...
Bei dem anderen hat es irgendwann von ganz allein aufgehört und es kam auch nie wieder, bei dem anderen halt nicht...Eigentlich hatte ich gedacht das auch ich zu der mehrzahl gehöre, bei denen es sich von alleine gibt, dies jedoch fehlanzeige :|

Was ich an meinen Tagen mache? Ich benutze grundsätzlich Tampons...Da geht nichts schief.

Ich habe das Problem ja auch nicht jede Nacht... mal hab ich es eine ganze Woche lang...dann kanns es aber auch sein das ich es ein paar Tage garnicht habe... es ist eben total unterschiedlich...

Nun habe ich ja am 20.10. den Termin.. mal schauen was bei rauskommt...

Auch und Eckard..

ich habe bestimmt nicht auf Mitleid gehofft.. ich möchte eigentlich auch das man mit mir klartext redet... aber das was du hier ablässt...find ich echt ein bisschen sehr krass...

Ich weiß selber wie ätzend es ist morgens in einem nassen Bett aufzuwachen...da musst du es mir nicht noch unter die Nase halten...
Genau das gleiche mit der Bettdecke... klar passiert es auch mal das die Bettdecke was abbekommt...Sorry aber...wo liegt bitte dein Problem?? Dann tuh ich sie in die Waschmaschine und gut is...mein Gott ey...wenn ich damit das tragen einer Windel umgehen kann, dan ist es doch ok..mein Gott... soll doch jeder das tun was ihm lieber is...ICH MÖCHTE EINFACH KEINE WINDEL...KANNST DU DAS VERSTEHEN???

Liebe Grüße,
Diana :wink:
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Beitrag #7 von Martin83 » 14 Sep 2006 20:22


Jedem das Seine....
Auf die Dauer wäre mir das Waschen der Bettwäsche auch zu dumm. Da arangier ich mich noch eher mit dem Gedanken eine Windel zu tragen.
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Beitrag #8 von Mausi85 » 14 Sep 2006 20:38


Ja eben...jedem das, was er für besser hält :wink:
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Bettnässen

Beitrag #9 von Dietmar » 14 Sep 2006 22:10


Hallo Diana,

auch ich leide schon seit ewigen Zeiten unter dem Bettnässen. Habe aber auch tagsüber (selten) mal Probleme mit einem unfreiwilligen Urinabgang.

Ich kann es gut verstehen, daß du erst jetzt wieder zum Arzt gehst. Ich habe früher auch diverse Arztbesuche "absolviert". Geholfen hat es mir nicht sehr viel.
Nicht das mich jetzt jemand falsch versteht - selbstverständlich sollte bei einer neu auftretenden Inkontinenz der Arzt konsultiert werden!
Ich selber frage mich nur, wie der Arzt mir dieses Jahr helfen kann, wenn es die Jahre vorher
auch nicht viel, bzw. nichts gebracht hat.
Als heute 36-jähriger habe ich mich mit der Inko abgefunden. Für mich ist es leichter mich damit zu arrangieren, als immer wieder der Hoffnung nachzujagen das Leiden los zu werden.
Wenn es dann nicht funktioniert frustriert es mich nur.

Aber wie Du ja auch schon festgestellt hast: Jedem das, was er für besser hält !

Leider habe ich auch schon die Erfahrung gesammelt, daß man gerade in den Foren für Betroffene oft ziemlich schnell von Leuten angegriffen wird, die eine differente Meinung haben. Das finde ich eigentlich recht schade.

Andererseits ist es sicherlich nicht verkehrt, Dich zum Artbesuch zu ermutigen! Ich drücke Dir jedenfalls alle Daumen (auch wenn ich nur zwei habe), daß es diesmal etwas bringt und Dein Leiden gelindert wird.

Zu Deiner Frage wegen dem Bettschutz: Ich gehöre zu den Windelträgern und finde dies erheblich angenehmer, als im nassen Bett zu erwachen. Für den Fall das mal was daneben geht, habe ich immer ein Spannbettlaken aus Plastik im Bett (gibt´s im Sanihaus).

Lass Dich nicht unterkriegen! :wink:
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Beitrag #10 von eckhard11 » 15 Sep 2006 00:30


Guten Abend, Leute,

“Jedem das, was er für besser hält”
Ein wahrlich guter Satz.
Aber dann darf dieser nicht nur für euch gelten, sondern auch für mich.
Ergo verstehe ich nicht ganz, warum mir vorgeworfen wird, dass ich es für besser halte, sich selbst zu schützen als denn die Matratze.

Dies hier ist ein Selbsthilfeverband.
Wie der Name aussagt, können hier Fragen gestellt und Antworten gegeben werden, von Betroffenen und deren Angehörigen, weil wir uns - als Betroffene - selbst helfen und unsere Erfahrungen weitergeben wollen.
Wenn eine Antwort auf eine Frage nicht so ausfällt, wie es sich der Fragesteller vorgestellt hat, ist dies nicht ”krass” und schon gar nicht ein “Angriff wegen einer differenten Meinung”, ( wie Dietmar meint ), sondern eine logische Folge aus dem oben zitierten Satz.
Wir befinden uns doch nicht im Krieg, mein lieber Dietmar.

Ich verstehe auch in keiner Weise, wie man auch noch Verständnis dafür ausdrücken kann, wenn jemand - trotz Bettnässens - fünfzehn Jahre lang keinen Arzt aufsucht, nur weil einem selbst nicht geholfen werden konnte.
Und überhaupt kein Verständnis habe ich für die Aussage :
“ Ich selber frage mich nur, wie der Arzt mir dieses Jahr helfen kann, wenn es die Jahre vorher auch nicht viel, bzw. nichts gebracht hat.”
Es sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben, dass sich - auch auf dem Gebiet der Medizin - so einiges getan hat.
Natürlich, wenn man nicht zum Arzt geht, können einem neue Untersuchungs - oder Heilmethoden auch nicht helfen.
Ich jedenfalls würde aller Vierteljahr zum Facharzt gehen und versuchen, mir helfen zu lassen.
Auch wenn dies nicht den gewünschten Erfolg hätte, könnte ich doch sagen: “Ich habe es wenigstens versucht.”

Ebenso bin ich nicht der Meinung, ich wäre “krass” gewesen.
Ich habe klar, deutlich und unmissverständlich meine Einstellung zu Diana´s Ausführung erläutert.
Natürlich kann sie sich ein PVC-Laken kaufen, wie es Dietmar in einem anderen Thread beschrieben hat, aber auch Dietmar verwendet trotz des PVC-Lakens Windeln.

Und einige - wohl recht vernünftige - Ratschläge habe ich Diana ebenfalls gegeben, aber diese sind anscheinend etwas untergegangen in dem Bedürfnis, mir einen mitzugeben.
Von Dietmar jedenfalls konnte ich vernünftige Ratschläge nicht nachlesen......

Ich bin es einfach zu müde, um mich mit derartigen Fragen: “Ich pinkel zwar ins Bett, aber dieses soll nicht nass werden” weiterhin auseinanderzusetzen. Das ist wie “Wasch mich, aber mach mich nicht nass”

Wenn sich Diana nicht helfen lassen und partout keine Hilfsmittel, seien es Windeln oder Vorlagen, tragen will, dann soll sie doch weiterhin ins Bett schiffen. Am besten auf ein Gummilaken. Dann bleibt die Matratze trocken......

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