Bettnässen mit fast 21

In diesem Forum geht es um das Thema Bettnässen bei Kindern und Erwachsenen.

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Beitrag #11 von Mausi85 » 15 Sep 2006 15:27


Mein lieber Eckard...

Ich denke ich habe schon etwas länger mit diesem Problem zu tun als du es tust!
Und ich denk das ich alt genug bin, selbst zu entscheiden was mir lieber ist und was nicht...
Ich denke das ich damit einfach auch ganz anders umgehe als du, vor allem auch dadurch das ich damit aufgewachsen bin... für mich ist es im endeffekt (bitte nicht falsch verstehen) schon fast "normal" :roll: auch wenn ich damit natürlich unglücklich bin...

Aber ich sehe es ganz einfach aus einem ganz anderen Blickwinkel als du Eckard...
Ich kann dich gut verstehen und ich weiß auch was du mit deinen Aussagen bezwecken willst...Wäre es eine Sache die von heut auf morgen geschehen würde, wäre es warscheinlich anders...

Zum Thema "sich mit der Krankheit abfinden"...
Wenn einem der Arzt schon mehrere Male erzählt hat das die Inkontinez keinen speziellen Grund hat, trotz ewigem "umherdocktorn" ... ja hallo .. was willst du denn machen... irgendwann bleibt dir nichts anderes übrig als sich damit abzufinden...

Es ist halt nicht bei jedem Inkopatient so wie bei dir, das es eine Ursache hat, warum die Inko da ist...
Und du solltest vielleicht auch lernen zu akzeptieren, das nicht alle Menschen so seien können wie du... das ist einfach so...
Und das hat bestimmt auch nichts damit zu tun das sie es, wie sagtest du so schön in meinem Beispiel, "toll finden in ihrem kalten Urin aufzuwachen"...

Mensch wie alt bist???
Hast du eigentlich nicht auch noch andere Sorgen und Probleme, als die Leute hier im Forum runterzuputzen???
Sorry, aber das ist mir echt zuwieder...

Ich warte eigentlich die ganze nur drauf, das bald mal ein Beitrag in diesem Tread von dir erscheint, wo dann drin steht, das ich eventuell total drauf stehe nur weil ich keine Windeln tragen möchte...ey hallo??

Belass es doch einfach dabei und akzeptier es endlich!!!

Boah.. wie kann man nur so stur sein *kopf schüttel*

Liebe Grüße an alle,
Diana :wink:
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Beitrag #12 von eckhard11 » 15 Sep 2006 15:40


Es kommt nicht darauf an, wie lange man ein Problem hat,
sondern darauf, wie man mit dem Problem umgeht.

Gruss
Eckhard
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Beitrag #13 von Andrea » 15 Sep 2006 15:55


liebe diana,

es gibt schlimmeres im leben, als windeln tragen zu müssen.
man merkt es kaum und man sieht sie kaum durch das gewand.
und wenn schon, kümmere dich nicht um die anderen, es geht jetzt
um dich.
besprich das bitte mit dem arzt deines vetrauens.

gruß
andrea.
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Andrea
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Beitrag #14 von Martin83 » 15 Sep 2006 17:56


Ich würde empfehlen die Nacht in der Badewanne zu verbringen. Da kann man nach Belieben pinkeln und pennen... :D
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Beitrag #15 von Matti » 15 Sep 2006 20:01


Hallo Diana,

weißt du was ich in der Argumentation von dir und vielen anderen erwachsenen Bettnässern hier in diesem Forum (man könnte eh schon meinen das dies ausschließlich ein Bettnässerforum ist, schließlich handeln 7 der letzten 10 Beiträge vom Bettnässen) vermisse? Eine Darlegung der Gründe, warum es zum Bettnässen kommt!

Gut, du und andere schreiben immer wieder, dass ein Arzt keine organische Ursache feststellen konnte. Also ist das Bettnässen psychisch bedingt!

Dies ist zunächst doch erst einmal ein entscheidender Vorteil, den bei organischen Schäden ist manchmal einfach nichts mehr zu machen.

Dies bedeutet aber doch gleichzeitig, dass irgendetwas im Leben gewaltig schief läuft oder schief gelaufen ist. Es ist doch nicht so, dass man aufgrund leichter depressiver Verstimmungen Jahre, sogar sein Leben lang nachts ins Bett macht. Hier sind doch handfeste psychische Probleme vorhanden.

In dem man sich damit abfindet, hat man es zwar bequem, ist zwar unangehm aber nicht anstrengend, letztendlich dreht man sich aber im Kreis.

Bei jeder anderen organischen Erkrankung würde man sofort zum Arzt gehen und sich behandeln lassen, möglichst vom besten Spezialisten. Beim Bettnässen aufgrund psychischer Ursachen finden sich aber viele lieber damit ab, statt sich einmal Gedanken darüber zu machen was die Auslöser für diese handfeste psychische Störrung sind und vor allem was man verändern muss um die Psychische einmal in den Griff zu bekommen.

Es kann mir doch niemand erzählen, dass er auf der einen Seite alles im Leben mit bravour meistert, die psychische Belastung aber so gravierend belastend ist, dass man jede Nacht ins Bett macht.

Und weil dies sich meiner Meinung nach auf alle Lebensbereiche auswirken muss, ist wohl akzepieren und resignieren der absolut verkehrte Weg.

Matti
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Beitrag #16 von papa0861 » 16 Sep 2006 00:30


ich hatte gestern abend schon einmal einen etwas längeren beitrag zu diesem thema geschrieben. aber komischerweise war er heute morgen nicht mehr online.
ich will niemanden nix unterstellen und nehme einfach mal an, daß meine onlineverbindung zwischendurch mal gekappt war. das soll ja mal vorkommen.

aus meiner sicht nochmal zu eckis beiträgen:

irgendwo hat er schon recht. ich selbst kann auch nicht verstehen, daß mal lieber mit nässe, geruch und hautproblemen lebt, als echt mal über alternativen der versorgung nachzudenken.
auf der anderen seite ist es aber so, daß gerade die versorgung mit hilfsmitteln in eine abhängigkeit führen kann.
ich will das mal an meinem beispiel erklären.
voranstellen möchte ich, daß jeder mal fix in mein profil schaut und sieht, was ich bin.

bei mir liegt eine tiefe somatische störung vor (meinen zumindest die psychologen), die der auslöser der inko sein soll. ich will das heute nocht nicht wahrhaben. meine gedanken drehen sich in einem teufelskreis. habe ich psych. probleme wegen der inko, oder habe ich inko wegen der der probleme. ich habe zig untersuchungen über mich ergehen lassen.
ich war über 15 wochen in einer psychosomatischen klinik, mit einem sehr kurzen erfolg.
ich kämpfe jeden tag gegen diese scheiß andersartigkeit an.

und nun zum thema windeln tragen oder lieber naß aufwachen:

während meines klinkaufenthaltes hat man mich (teilweise auch gegen meinen willen) darauf getrimmt, ohne hilfsmittel ins bett zu gehen. ich sollte lieber naß und muffelnd aufwachen, als mit dem gefühl der geborgenheit einzuschlafen. man wollte mir beweisen, daß ich zur sparte der windelliebhaber gehören könnte. allerdings scheiterte man an der erkenntnis, daß sich mein sexualverhalten zurückgebildet hat. ich habe mich geistig kastriert. was ist sex? was soll dieser quatsch? ich kann diesem tun nichts mehr abgewinnen.
ich habe wochenlang darunter gelitten, daß ich jeden morgen mit klatschnasser bettwäsche über den flur ziehen durfte.
aber an meinem grundzustand hat sich nichts verändert.

ich mache mir trotzdem jeden tag die hosen voll. nicht nur nachts. deshalb sehe ich mich auch nicht als reinen bettnässer.
ich weiß, unter welchen umständen ich gefahr laufe, nicht herr meiner blase zu sein.

es ist zum kotzen und mir wäre es 1000 mal lieber, daß mein leiden eine organische ursache hätte (ich glaube noch heute daran, vielleicht hat man die organische ursache nur nicht gefunden). dann könnte ich mich damit abfinden und arrangieren. aber es ist halt nicht so.

ecki mag tatsächlich sehr viele erfahrungen im umgang mit der inko haben. aber er hat einen vorteil. er muß nicht mehr über das warum nachdenken. die sache ist klar.

nein ich habe nicht aufgehört zu kämpfen. mein kampf besteht darin, jeden tag pünktlich auf arbeit zu erscheinen. und was die resignation anbelangt (laut ecki oder matti) hilft sie mir, den tag zu überstehen.

ich versuche einfach nicht mehr über die elende pisserei nachzudenken. das kostet zuviel kraft, kraft die ich brauche, um den nächsten tag zu meistern.

und deshalb spreche ich den beiden (ecki und matti) einfach die kompetenz ab, sich in den psychischen ursachen auskennen zu wollen. die beiden haben einfach keine ahnung davon, was in einem vorgeht, bei dem organische ursachen ausgeschlossen wurden. sie haben "lediglich" nur mit den auswirkungen zu kämpfen und müssen nicht jeden tag darüber nachdenken, was im leben schiefgelaufen sein könnte. und um das herauszubekommen braucht man 1000 mal mehr mut, als sich einfach von ner brücke oder hinter einen fahrenden zug zu werfen.

und an euch beide gerichtet:

wenn ihr probleme damit habt damit klarzukommen, daß sich neuerdings hier viele bettnässer zu wort melden ; dann beißt euch auf die finger und lebt damit. selbst wenn hier und da mal ein "andersgewickelter" darunter sein sollt, geht er ganz von allein.

lg
jürgen
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Beitrag #17 von papa0861 » 16 Sep 2006 00:42


Martin83 hat geschrieben:Ich würde empfehlen die Nacht in der Badewanne zu verbringen. Da kann man nach Belieben pinkeln und pennen... :D



:D habe ich auch schon versucht, aber meine ist zu lütt. es läuft zwar alles gut ab, aber früh hab ich nen steifen hals. :D

alternativ wäre ein kondomurinal mit anbindung an die dachrinne zu empfehlen.
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Beitrag #18 von eckhard11 » 16 Sep 2006 12:22


Morgen, Jürgen,

ich glaube, da bin ich gründlich von Dir mißverstanden worden.

Ich weiß, daß Deine Inko auf einem psychischen Problem basiert und daß Du alles dafür tun würdest,
um dieses Problem und damit die Inko loszuwerden.
Mir ist natürlich auch bewusst, daß ich bei einem solchen Problem nicht mitsprechen kann, da meine Inko, wie Du richtig anmerkst, weder auf einem psychischen noch neurologischen Grund basiert, sondern ganz profan auf einer Operation.
Ich habe ergo den Vorteil, daß ich weiß, wo sie herkommt.

Aber glaubst Du denn wirklich, daß es deswegen einfacher ist, damit fertig zu werden, daß man sich vollschifft ??
Meinst Du, die Akzeptanz wäre weniger problematisch, nur weil man weiß, warum man inko ist ?

Die Probleme bzw. die Nutzung von Hilfsmitteln sind doch genau die gleichen, egal, ob der Grund der Inko bekannt ist oder nicht......

Sicher, ich kann mit dem grundsätzlichen Problem meiner Inko wahrscheinlich besser zurechtkommen als Du, da ich die Ursache kenne, aber :
Ich habe zwar den Vorteil des Wissens der Herkunft der Inko, aber dafür habe ich auch den “Vorteil” des Wissens der Herkunft meiner Impotenz bzw. meiner erektilen Dysfunktion.
Ich weiß, daß ich impotent bin und bleibe, daß ich nie wieder in meinem Leben eine Erektion und einen Erguss haben werde. ( Eine Erektion eventuell, aber dann nur mit Hilfsmitteln )
Ich bin zwar jetzt 63 Jahre alt, aber noch voll im Saft und im Leben.
Meine Libido ist ja erhalten geblieben.
Was glaubst Du wohl, wie ich mich fühle, wenn die Möglichkeit eines ONS winkt und ich mich abwende, um der Partnerin und mir die - dann sicherlich peinliche - Situation zu ersparen ?
Dasjenige, auf was Du freiwillig verzichtest, ist mir für immer verwehrt.

Kannst Du Dir nicht vorstellen, daß ich damit ein psychisches oder psychologisches Problem haben könnte ?
Ich gehe nur anders damit um, da mir eine gehörige Portion Pragmatismus in die Wiege gelegt wurde.

Man hat Dich im Krankenhaus körperlich und seelisch vergewaltigt, indem man Dich zwang, des Nachts auf die Hilfsmittel zu verzichten.
Dies ist unentschuldbar und für mich völlig unverständlich.

Aber genauso unverständlich ist es mir, daß Diana dasjenige, wozu man Dich gezwungen hat und unter dessen Folgen Du heute noch leidest, freiwillig macht, weil sie partout auf entsprechende Hilfsmittel verzichten will.
Und auch noch frech wird wie Rotz an der Backe, wenn man ihre Einstellung nicht akzeptiert.

Und hierbei spielt doch weder die körperliche oder psychische oder neurologische Ursache eine Rolle.

Ich glaube, Jürgen, Du unterschätzt etwas meinen Intellekt und mein Einfühlungsvermögen.......
Aber mein Einfühlungsvermögen reicht wohl nicht aus, Verständnis für jemanden zu haben, der jede Nacht freiwillig ins Bett pieselt und sich jeder Hilfsmaßnahme mit drastischen Worten verweigert.

Und es geht auch nicht so weit, daß ich es als für nötig ertrachte, mich von einem jungen Mädchen anfahren zu lassen, nur weil dieses den eigentlichen Inhalt meiner Beiträge nicht erkannt hat ( oder nicht erkennen will )
So etwas habe ich weder nötig noch habe ich es verdient.
Und schon gar nicht den Inhalt einer PN, welche mir dieses Gör geschickt hat.

Ich bin ein alter, lebenserfahrener und recht erfolgreicher Mann und tue mir so etwas nicht mehr an.
Daher wird dies der letzte Beitrag sein, den ich in diesem Forum schreiben werde.
Übrigens der eintausendeinhunderteinundzwanzigste Beitrag......
Ich gehe davon aus, daß wenigsten einige meiner Beiträge die Zustimmung einiger User und Betroffenen gefunden haben.
Wenn jemand mit mir plaudern will oder Wert auf meine Meinung oder meinen Ratschlag legt, dann sollte dieser in unser Forum www.inkotreff.de wechseln.
Dort bin ich weiterhin zu erreichen.

Hinsichtlich Deiner letzten Bemerkung über die zunehmende Zahl der Bettnässer hier im Forum :
Warum schreibst Du : “und an euch beide gerichtet” ??
Ich habe keinerlei Bemerkung darüber gemacht !!
Haben wir jetzt Sippenhaft ??


Gruß
Eckhard
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Beitrag #19 von Martin83 » 16 Sep 2006 15:21


Ehrlich gesagt ich schätze solche Leute die ihre Meinung sagen. Jeder hat eine und soll dieser auch treu bleiben können.
Der Ein oder Andere hat verschiedene Ansichten. Jeder hat mal nen Tag an dem er direkter ist als sonst. Also würde ich sagen.
Keep cool :)
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Beitrag #20 von eckhard11 » 16 Sep 2006 22:10


Ich habe meinen Beitrag aufgrund des Wunsches eines alten Freundes gelöscht.

Eckhard Petersmann
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