Bettnässen seit der Geburt

In diesem Forum geht es um das Thema Bettnässen bei Kindern und Erwachsenen.

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Bettnässen seit der Geburt

Beitrag #1 von unbekannt21 » 22 Feb 2007 22:04


Hallo Zusammen.

Ich möchte hier jetzt mal mein Problem schildern, mit dem ich bereits seit der Geburt zu kämpfen habe. Ich bin derzeit 21 Jahre alt, berufstätig und leide seit meiner Geburt an nächtlichem Einnässen.

Das Kinder bis zum Grundschulalter Nachts noch teilweise Einnässen ist ja nix ungewöhnliches, aber da bei mir keine Besserung auftrat, stellten meine Eltern mich einem Urologen vor, der bei versch. Untersuchungen machte, um organische Ursachen auszuschließen. Ich kann mich jetzt nicht mehr genau an den Namen der Tabletten erinnern, die mir der Arzt verordnet hat, aber keine der Medikamente brachte den gewünschten Erfolg, auf Dauer. Ich kann mich an ein Nasenspray erinnern, das sehr gut geeignet war, für die kurze Dauer, z.B. auf Klassenfahrten, aber leider seine Wirkung nicht lange entfalten konnte. Somit das Einnässen nach einigen Tagen "Trockenzeit" wieder ein.

Auch scheute ich nicht davor zurück nachts eine Klingelmatte / Klingelhose zu verwenden. Leider hörte ich aber nach einiger Zeit den Alarm nicht mehr und das Bett war trotzdem nass. Ich muss dazu sagen das ich einen sehr festen Schlaf nachts habe.

Dann wurde ich eine Kinderpsychiatrie vorgestellt. Da nun aber doch einige Jahre vergangen waren (ich war mittlerweile 11-13 Jahre oder so) und ich mir laut der Ärztin, jede Nacht vorm zu Bett gehen einreden sollte, "Ich mache diese Nacht nicht ins Bett." und ein Tagebuch führen sollte, nahm ich den Vorschlag der Ärztin nicht so ernst, auch aufgrund meines Alters. Solche "Mutmacher" funktionieren vielleicht bei Grundschülern, aber nicht mehr in dem Alter was ich damals hatte. Die Ärztin dort hätte mich auch gerne dort für 5 Wochen stationär behalten, dem stimmten meine Eltern aber nicht zu und meldeten mich stattdessen für eine Kinderkur in Parchim an.

Auf der Kur (Ich hatte bereits das 14. Lebensjahr erreicht) mussten ich und die anderen Kinder auf Klingelmatten schlafen. Tagsüber machten wir Wassertreten, autogenes Training und Spiele. Beim Gang zur Toilette sollten wir schrittweise den "Wasserstrahl" stoppen und wieder weitermachen, um so wahrscheinlich die Blase zu trainieren, auch mal eine Urinmenge zurückhalten zu können. Die Kur dauerte ca. 3 - 4 Wochen, brachte aber auch nicht den gewünschten Erfolg.

Daraufhin, ich weiß jetzt nicht mehr genau wie alt ich gerade war, habe ich über einen Arzt hier, der früher mal in der Charité gearbeitet hatte, auch dort einen Termin bekommen zur Untersuchung. Einen Tag worden dort verschiedene Test vorgenommen. Unter anderem diese Messung, wo man in so einen Trichter pullern muss und die Stärke des Strahls gemessen wird und ich musste mich einer Blasenspiegelung unterziehen lassen. Mir worde mittels eines Katheters ein Kontrastmittel in die Blase gespritzt. Leider erreichte meine Blase, bei 2 Testläufen nur ein Volumen von 160 ml, ehe der Druck so stark worde, das ich den Urin nicht mehr zurückhalten konnte. Die Ärzte verordneten mir daraufhin die Medikamente Mictonorm und Tofranil, die ich nun täglich vorm zu Bett gehen einnehmen sollte. Leider brachten auch diese Medikamente nicht den gewünschten Erfolg.

Zwischendurch war ich dann noch in Behandlung bei einem Nephrologen, der machte eine Ultraschalluntersuchung der Nieren, wenn ich mich noch recht erinnere. Einen Organdefekt hat er aber anhand der Tests auch ausschließen können.

Auch Hirnströme habe ich schon bei einem Neurologen messen lassen. Wie der Befund damals war kann ich aber jetzt nicht mehr sagen.

Vor ca. einem halben Jahr hab ich mich dann wieder selbst auf die Suche gemacht, vorwiegend im Internet nach neuen Lösungsvorschlägen gesucht und bin auf eine Klinik in Hamburg gestoßen, deren Internetpräsenz einen sehr kompetenten Eindruck gemacht hat. Dort war ich dann 2 Tage zur stationären Untersuchung. Wieder hat meine Harnröhre Bekanntschaft mit dem Katheter gemacht und es wurde eine Untersuchung durchgeführt die irgendwie das Verhältnis den Blasenmuskels zum Schließmuskel wiederspiegelte. Wieder einmal ließ meine Blase nur eine Menge von 200 ml Kontrastmittel zu, ehe ich dem Druck nachgeben musste. Ich kann mich noch erinnern, das der Arzt der den Test mit mir gemacht hatte was von 2 m Wassersäule erzählt hat, das bedeutet praktisch das der Strahl der aus der Harnröhre kommen würde, eine Höhe von 2 m hätte. Nach venösen Zugabe von Spasmex hat mein Blasenmuskel ein wenig mehr der Menge zu dem vorigen Test zugelassen, aber meiner Meinung nach auch nicht den Wert den ein "gesunder" Erwachsener erreicht hätte. Der Befund der Ärzte dort in Hamburg war, das ich noch die Option offen hätte einen HNO-Arzt aufzusuchen, da in irgendwelchen amerikan. Studien ein Zusammenhang von Schlaf-Apnoe (starkes Schnarchen) und nächtlichem Einnässen festgestellt wurde.


Nun weiß ich erstmal nicht mehr weiter was ich noch tun kann. Deshalb versuche ich es jetzt mal auf diese Art und Weise. Vielleicht geht es jemandem ähnlich und hat den Absprung geschafft. Vielleicht hat aber auch jemand noch Tip oder Vorschläge von Lösungsmöglichkeiten die ich noch nicht versucht habe. Auch bei Frage stehe ich gerne zur Verfügung und werde diese schnellstmöglich beantworten. Oder wenn jemand direkt mit mir schreiben will gebe ich auch gerne (nur privat) meine ICQ Nr. weiter. Ich werde jetzt mal öfters das Forum hier besuchen und würde mich freuen wenn ihr fleißig zu diesem Thread schreibt.

Mit freundlichen Grüßen

unbekannt21
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Beitrag #2 von unbekannt21 » 23 Feb 2007 15:13


Ich habe gerade einen Beitrag auf einer Internetseite gelesen, der recht interessant für alle sein sollte, die sich schon länger mit dem Thema Bettnässen auseinandersetzen, d.h. die nicht über einen längeren Zeitraum trocken waren. Dabei ist der Artikel ganz unten interessant wo austral. Wissenschaftler festgestellt haben das es vermutlich einen Zusammenhang zwischen zu großen Gaumen- oder Rachenmandeln und Bettnässen gibt. Viel Spaß beim Lesen.

http://www.gesundheit.de/familie/baby-kleinkind/bettnaessen-behandeln/index.html

mfg

unbekannt21
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Beitrag #3 von Werner Holmans » 23 Feb 2007 23:31


Hallo unbekannt,
ich denke dass dein gesmter Beitrag recht wacklig ist. Bei solch einer mißmutigen Einstellung kann man nicht sauber werden. Nur eine positive Einstellung zum Problem kann hilfreich sein.
Überdenke doch mal, mit Hilfe eines Psychologen, dein Problem mit der Blasenschwäche von einer ganz anderen Seite. Allein wirst du es so nicht schaffen.
Werner
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Re: Bettnässen seit der Geburt

Beitrag #4 von papa0861 » 24 Feb 2007 22:35


hallo,

ich habe auch vielfältige untersuchungen hinter mir, allerdings käme ich nie auf den gedanken, eine solche prosaische abhandlung darüber zu verfassen.

bei der urodynamik hat der doc das experiment bei 750 ml einfüllung abgebrochen. da hat meine blase noch gelächelt und keinerlei enteerungswillen angezeigt. soweit zur ursachenforschung.

mich als einfach bekloppt einzustufen war da viel einfacher. na gut, pisse ich mir eben nur ein, weil ich doof bin.

es interressiert ja auch keinen schwanz, daß mir die rechte nierengegend permanent schmerzt, daß ich bei jeder urinkontrolle blut und eiweiß im urin habe, daß ich schwarze teilchen nach dem wasserlassen aussammeln kann.

nach nunmehr fast drei jahren habe ich mich damit abgefunden. ist halt so,und ich bin halt nur belämmert.

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Beitrag #5 von Matti » 25 Feb 2007 01:57


Hallo,

also nüchtern bzw. alltäglich finde ich deine Lebens- (Leidens-) Geschichte nicht, oder was hat Papa mit dem Begriff "prosaisch" gemeint?

Resignation und Selbstmitleid sind auf jeden Fall wohl wenig hilfreich. An den richtigen Stellen einmal die große Gusche aufzumachen kann sehr effektiv sein. Wenn man sich aber selbst für bekloopt und doof hält, sollte man sich die Frage stellen ob dies nicht eher an dem eigenen mangelnden Selbstbewusstsein liegt, dass sich nichts mehr verändert.

Wenn jemand Blut pinkelt dann pinkelt er Blut! Aus psychischen Gründen wird dies niemand tun. Und wenn ein Quaksalber der Meinung ist da ist nichts dann geht man zum nächsten Experten und steckt nicht dem Kopf in den Sand!

Es soll schon einige Menschen gegeben haben die das sich damit abfinden am Ende nicht überlebt haben.

"Unbekannt" wünsche ich auf jeden Fall viel Kraft sich ihrem Problem zu stellen. Es gibt in ganz Deutschland sogenannte Kontinenz Zentren. Diese arbeiten fachübergreifend zusammen. Evtl. ist diese gebalte "Expertenrunde" gerade bei einer weiterhin unklaren Diagnose eine Anstrengung wert. Bei solch vielfälltigen Symptomen und möglichen Ursachen ist der Urologe an der Ecke, evtl. überfordert.

Gruß

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Beitrag #6 von unbekannt21 » 25 Feb 2007 06:13


Im Moment schöpfe ich wieder ein wenig Hoffnung, auch wenn ich die Verbindung zum HNO Bereich überhaupt nicht zuordnen kann. Genau genommen hört sich diese These auch ziemlich absurd an. Das wäre wie wenn jemand in ner Studie herausfindet, das Menschen mit längerem Zeigefinger den höheren IQ haben oder sowas, also völlig verschiedene Dinge die niemals jemand in Zusammenhang bringen würde. Naja ich werd schaun was der HNO Arzt dazu sagt. Erfolge oder Misserfolge werde ich auf jeden Fall hier im Forum schildern.

PS: Ich nehme an das papa0861 mit "prosaisch" die zeitliche Anordnung meinte, in der ich meine Leidensgeschichte geschrieben hab. Das ist doch so ne Art Textform. Falls ich mich irre bitte korrigieren ... :lol:

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Beitrag #7 von papa0861 » 25 Feb 2007 12:12


unbekannt21 hat geschrieben:
PS: Ich nehme an das papa0861 mit "prosaisch" die zeitliche Anordnung meinte, in der ich meine Leidensgeschichte geschrieben hab. Das ist doch so ne Art Textform. Falls ich mich irre bitte korrigieren ... :lol:




guten morgen unbekannt21,

hast recht, genauso hatte ich das gemeint. aber bitte keine wertung meinerseits reininterpretieren.

@matti

nein matti, ich habe keinen sichtbaren blutigen urin. so ist das nicht. ich schrieb, daß bei jeder urinkontrolle rote blutkörperchen und eiweiß nachgewiesen werden. und das seit jahren.
der grund dafür wurde nie herausgefunden. lediglich die aussage des arztes, daß diese befunde nicht normal sind.

von resignation kannst du schon in einem bestimmten grade sprechen. das gebe ich zu. die resignation bezieht sich aber lediglich auf untersuchungen. ich bin es einfach leid, immer wieder die gleichen untersuchungen über mich ergehen zu lassen, die immer wieder nur ein ergebnis haben.

die zeiten, wo meine resignation so groß war, daß mich nichts mehr interressiert hat, sind vorbei.

auch selbstmitleid kann ich bei mir nicht erkennen. ich habe mein leben lediglich meiner situation angepaßt. aber im postitiven sinne.

neuen lösungsansätzen / untersuchungen stehe ich offen gegenüber, allerdings wurden bislang noch keine gefunden oder vorgeschlagen.

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Beitrag #8 von Matti » 25 Feb 2007 13:11


Hallo Jürgen,


les dir doch bitte einmal diesen Link durch:

http://www.medizinfo.de/urologie/diagno ... yten.shtml

Dort wird ganz anschaulich beschrieben wie der Arzt diagnostizieren, differenzieren und therapieren kann, wenn die Untersuchung des Urins Blutkörperchen zum Vorschein bringt.

Jürgen ich glaube dir ja, dass du schon einge Wege gehen musstet. Aber kannst du mit Sicherheit davon ausgehen, dass deine Ärzte diese differenzial Diagnosen durchgeführt haben?

Wenn du Eiweiß und rote Blutkörperchen im Urin hast, dann haben diese eine körperliche Ursache, dies ist nun einmal ein Fakt! In ganz schlimmen Fällen können sie sogar ein Anzeichen für Tumor bzw. Krebserkrankungen sein. Du solltest solange nicht locker lassen, bis sich ein Arzt diesem Thema so animmt, dass die Ursachen klar auf der Hand liegen.

Patienten, welche eine begleitende psychische Erkrankung haben, werden leider manchmal nicht ganz ernst genommen. Dies weiß ich aus eigener früherer Erfahrung. Manchmal liegt es aber auch "nur" an dem eigenen Wahrnehmen und gar nicht an den Aussagen der Ärzte. Man darf doch eines nicht vergessen: Depressionen oder psychische Probleme entstehen hauptsächlich daraus, das man es eben nicht ausreichend versteht mit ganz unterschiedlichen Situationen umzugehen. Würde einem dies gelingen währe man ausgeglichen. Hinzu können durchaus reaktive Symptome hinzukommen. Aber selbst bei diesen gelingt es den Betroffenen nicht diese zu kompensieren.

Schau dir Menschen an, welche nach Kriegssituationen völlig traumatisiert sind und andere damit "leichter" zurechtkommen. Dies ist die Grundlage aller psychischen Erkrankungen, welche sich aus der mangelnden kompensation ergibt.

Geh doch einmal in ein Fachzentrum, wo verschiedene Abteilungen fachübergreifend zusammenarbeiten. Deine Inkontinenz wird dich mit zunehmenden Alter immer weiter behindern.

Gruß

Matti
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Re: Bettnässen seit der Geburt

Beitrag #9 von Rosi2 » 25 Feb 2007 21:18


An Unbekannt und an Papa:

Den Kommentar von Matti kann ich voll und ganz unterschreiben. Ich war auch in einem solchen Kontinenzzentrum und habe dort endlich eine brauchbare Diagnose bekommen, nachdem mehrere Urologen "an der Ecke", wie Matti so schön sagt, nichts gefunden haben.

Außerdem noch an Papa:

papa0861 hat geschrieben:"es interressiert ja auch keinen schwanz, daß ..."


Das ist schon schlimm genug. Dich selber sollte es aber interessieren, denn Du allein bist der Leid tragende, wenn eine Erkrankung verschleppt werden sollte.

papa0861 hat geschrieben:"mir die rechte nierengegend permanent schmerzt, daß ich bei jeder urinkontrolle blut und eiweiß im urin habe,"


die Ursache dafür sollte schon gefunden werden.

papa0861 hat geschrieben:"daß ich schwarze teilchen nach dem wasserlassen aussammeln kann."


Genau das habe ich auch mal gehabt. Die genaueren Umstände weiß ich nicht mehr, es ist immerhin schon über 30 Jahre her. Ich erinnere mich aber noch, daß der Arzt mir sagte, die schwarzen Teilchen seien geronnenes Blut.

Papa, ich denke, Du solltest am Ball bleiben.

papa0861 hat geschrieben:"mich als einfach bekloppt einzustufen war da viel einfacher"


Na klar ist das einfacher. Aber Dein Ziel ist es nicht, es dem Arzt möglichst einfach zu machen. Dein Ziel ist es, möglichst wieder gesund zu werden.

Unbekannt und Papa, an Eurer Stelle würde ich nicht aufgeben. Es gibt für alles einen Grund, man muß ihn "nur" finden. Ich wünsche Euch alles Gute!

Gruß Rosi
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Beitrag #10 von unbekannt21 » 25 Feb 2007 22:01


Es kann sich niemand vorstellen, wie man am Ende ist wenn man 21 Jahre in dieser Situation ist, glaubt alles versucht zu haben, und am Ende doch nichts geholfen hat. Irgendwann hat man die Kraft nicht mehr um alles notwendige dafür zu tun endlich einen Ausweg zu finden. Und ich habe echt viele Sachen ausprobiert. Die Ärzte in der Charité sagten mir damals auch als Sie mir Mictornorm und Tofranil das die Chancen, danach Trocken zu sein ziemlich gut stehen. Und ich habe mich an dieses Strohhalm geklammert. Aber sowie sich kein Erfolg einstellt, gibt man schnell auf und fragt sich wozu man die Tabletten nehmen soll, wenn Sie denn sowieso nicht helfen. Im Moment weiß ich einfach garnicht mehr woran ich bin. Die Ärzte in der Charité verschrieben mir damals diese Medikamente und letzte Woche war ich beim Urologen, aber wegen ner anderen Geschichte wegen Zivildienst, will mich deswegen "ausmustern" lassen und der Urologe meinte zu mir das ich die Mictonorm garnicht nehmen dürfte. Manchmal wünsche ich mir einfach nochmal, mich mit einem Facharzt zusammenzusetzen und alles erdenkliche durchzugehen. Manchmal hab ich dann das Gefühl das ich bisher nur von Dilettanten umgeben war. Der eine sagts so, der andere sagts so. Naja vielleicht hab ich ja auch irgendwann das Glück endlich mal ein normales Leben führen zu können, wie jeder andere "normale" Mensch auch.

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