Bettnässen - Erfahrungen mit Anticholinergika ( Mictonorm, Mictonetten )

In diesem Forum geht es um das Thema Bettnässen bei Kindern und Erwachsenen.

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Bettnässen - Erfahrungen mit Anticholinergika ( Mictonorm, Mictonetten )

Beitrag #1 von Ro » 22 Jul 2007 00:09


Hallo,

bisher hatte meine Tochter (16, seit 2 1/2 Jahren bettnässend) mehrere Monate Desmopressin erhalten. Da keine Wirkung zu erkennen war, hat der Urologen vorgeschlagen, das Medikament abzusetzen und uns eine Psychotherapie empfohlen.
Auf meinen Hinweis hin, dass das Bettnässen durch Detrusorhyperaktivität hervorgerufen sein könnte und es die Möglickeit der Behandlung mit Anticholinergika gäbe, hat der Urologe meiner Tochter Mictonetten ( Wirkstoff: Propiverin) gegeben. Allerdings wundert uns die vom Urologen vorgegebene Dosierung: 1 x abends 1 Tablette a 5 mg. In der Packungsbeilage und im Internet wird eine wesentlich höhere Dosierung vorgegeben: 0,4 mg/kg Körpergewicht bzw. bei Erwachsenen 15 - 20 mg.

Da die Wirkung erst nach mehreren Monaten einsetzen könnte, hat es meiner Meinung nach keinen Sinn, erst Monate mit zu geringer Dosis zu therapieren. Schließlich möchten wir einen Behandlungserfolg nicht unnötig hinauszögern.

Mich wundert außerdem, dass beiden Medikamenten keine genaue Diagnose zugrunde liegt. Sollten wir daher den Urologen wechseln ? Wer kennt einen guten Urologen oder ein Kontinenzzentrum im Raum Braunschweig, Hannover.


Gruß,
Ro
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Beitrag #2 von papa0861 » 22 Jul 2007 00:45


hallo re,

herzlich willkommen im forum.

den rat des arztes, einen psychologen aufzusuchen befolgst du nicht, die neue medikamentation stellst zu im gleichem atemzug in frage.

was willst du nun eigentlich hören ?

zudem hast du nichts über die geschichte deiner tochter geschrieben.

lg
jürgen
:-)) Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten und einrahmen. :-))
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papa0861
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Beitrag #3 von fiat08 » 22 Jul 2007 11:10


Hallo re,
wenn Du mit diesem Urologen nicht zufrieden bist,
dann hole ruhig die Meinung eines anderen Arztes
ein, auch Gynokologen können hilfreich sein. :P

Es wäre noch wichtig zu wissen, ob Deine Tochter
eine Behinderung hat und deshalb inkoninent ist.

Falls dies nicht der Fall ist, muss man mit der Dosierung
der Medikamente vorsichtig sein. Eine hohe Dosierung
führt dazu, dass sie kein Wasser mehr lassen kann und
sich kathetern muss. Deshalb hat der Arzt eine
geringe Dosierung verordnet, damit diese Funktion
erhalten bleibt, aber die Blase trotzdem ruhiger wird.

Lg fiat08
Wünsche mir Erfahrungsaustausch mit Betroffenen, die ihre Inkontinenz einer Querschnittslähmung verdanken.
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fiat08
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